Welche Absicht haben wir wirklich?

07 Jul 2015 Von Kommentare: 0 Entwicklung des Menschen, Zeitenwandel

Alexis Tsipras

Das griechische Volk hat sich gegen die unmenschliche Sparpolitik der EU entschieden und damit ein Zeichen gesetzt, dass sich Menschen nicht alles von einer Obrigkeit gefallen lassen müssen. Die Zeiten, in denen sämtliche Wahrheiten ans Tageslicht kommen, waren nie günstiger als jetzt und es werden viele weitere unbequeme Tatsachen die Öffentlichkeit erschüttern und somit aufrütteln. Dass die Einführung der europäischen Einheitswährung eine rein politisch motivierte Entscheidung war und nicht für die Menschen gedacht war, wird immer offensichtlicher, auch wenn die Probleme in Griechenland weitaus breiter gefächert sind, als dass man sie nur dem Euro zuschreiben könnte. Alles, was man nicht liebt, verliert man irgendwann. Dazu gehören Währungen und Regierungen im globalen, aber auch die Arbeitsstelle und der Partner im individuellen Umfeld.

Entscheidend ist die Absicht hinter deinen Entscheidungen

Es kommt darauf an, welche Motive hinter Entscheidungen stehen. Sind diese Motive und Absichten für Menschen dienlich oder für Regierungen und Großkonzerne? TTIP wird genauso scheitern wie der Euro, auch wenn das Handelsabkommen gezeichnet werden sollte, denn die Natur versucht immer, Harmonie und Balance herzustellen, wenn etwas „aus dem Ruder läuft“. Es ist ein unumgängliches Gesetz, das seit Anbeginn der Zeit aktiv ist. Aber wir Bürger tun gut daran, nicht nur auf die da oben zu zeigen, und TTIP, EU, NATO, USA etc. zu verurteilen. Die Wut, die wir gegenüber so mancher Institution haben, ist unsere eigene. Sie gehört zu uns und ist daher unser eigenes Problem. Solange wir auf andere zeigen, über andere schimpfen, anderen die Schuld geben und wir uns als Opfer sehen, werden wir es auch nicht schaffen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und die Entscheidungen zu treffen, die unser Leben in die Richtung lenken, das unserem Selbst entspricht. Und nicht den Vorstellungen anderer Menschen, Eltern, Lehrer, Konzerne und Regierungen.

Die Frage ist nicht, welche Motive und Absichten hinter dem Euro wirklich stehen, denn das zu erfahren, ist nur Zeitverschwendung. Die Frage ist vielmehr, welche Motive und Absichten wir haben, wenn wir z.B. mit unserem Partner zusammen sind. Ist es echte Liebe, die auch mich selbst verletzbar und angreifbar macht? Lass ich es zu oder baue ich mir sicherheitshalber einen Schutzwall auf, der die Beziehung auf den ersten Blick viel erträglicher macht? Oder lass ich mich bedingungslos darauf ein, und nehme in Kauf, dass mir mein Partner auch meine Schwächen spiegelt – und umgekehrt? Das ist eine wahrhafte Beziehung auf Augenhöhe. Somit, ist es Liebe oder ist es ein Fake?

Oder welche Motive und Absichten stehen hinter unserer beruflichen Tätigkeit? Ist es nur das Geld, damit wir über die Runden kommen, vielleicht ist es sogar etwas mehr, damit wir zweimal im Jahr in den Urlaub fahren oder uns ein schönes Auto leisten können. Oder ist die Arbeit unsere Berufung? Selbst wenn es nicht „die“ Berufung ist, und ich vermute die wenigsten können dies von ihrem Job behaupten, können es z.B. nette Kollegen sein, die man unterstützen möchte. Oder gute und flexible Arbeitszeiten, eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, oder kostenloser Kaffee… Auch wenn es nicht der Traumjob ist, gibt es sicherlich viele Argumente, die den Job sinnvoll machen. Es ist immer eine Frage der Perspektive.

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt der Besserung

Es ist offensichtlich so gewollt und geplant, dass wir Menschen ständig mit äußeren Problemen (bis hin zu Kriegen) beschäftigt sind. Oder mit sinnloser Ablenkung, meist technischer Natur, in der Freizeit. Würden sich die Menschen um sich selbst kümmern, sehe die Welt vermutlich anders aus und so manche Illusion würde zerplatzen wie eine Seifenblase. Und so manches Problem wäre nicht mehr existent, da lösbar nur von einem: von jedem selbst. Somit sollten wir das politische und wirtschaftliche Geschehen zwar im Auge behalten, aber uns davon nicht abhängig machen. Zu viele negative Nachrichten schaden nur unserer Seele und unserem Körper. Und beide haben besseres verdient, als von Problemen, die nicht unsere eigenen sind, zugemüllt zu werden. Wir sollten zunächst unsere eigenen Probleme ansehen und überlegen, was wir ändern können. Die Selbsterkenntnis ist der erste Schritt der Besserung.

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Bild: „Alexis Tsipras: The populist, the leftist who plans to keep his promisesSpace Shoe Flickr creative commons 2.0


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