Beständige Liebe im Zeitenwandel

05 Mrz 2016 Von Kommentare: 9 Allgemein, Sonstiges

Verliebtes Pärchen am Strand

Das Geheimnis einer beständigen Liebe liegt nicht nur darin, die Liebe in sich selbst zu finden. Sondern es erfordert auch den Mut, über Schatten zu springen und Grenzen zu überwinden. Analog zur aktuellen Weltlage, die sich seit tausenden von Jahren immer weiter zuspitzt, ist auch eine Liebesbeziehung oft ein Kampf, der sich zuspitzt und solange andauert, bis beide Partner aufhören zu kämpfen. Das Ende des Kampfes muss nicht das Ende bedeuten. Es bedeutet Frieden. Vermutlich noch nie in der Geschichte der Menschheit prägte der Drang nach Wahrheit das Weltgeschehen. Alles kommt als Licht und wird entlarvt. Beziehungen in dieser Zeit bleiben davon nicht verschont und müssen durch so manch tiefes Tal schreiten, um am Ende dafür belohnt zu werden. Denn Partnerschaften bieten das Potenzial zur Überwindung der Schatten, wenn der innere Kampf mit sich selbst in bedingungsloser Aufgabe beendet werden kann.

Böse Geister legen Schatten offen

Beziehungen in unserer heutigen Zeit des Wandels stehen vor vielen großen Herausforderungen. Die weiblichen Eigenschaften bei den Frauen und die männlichen Eigenschaften bei den Männern wurden in den letzten Jahrzehnten gehörig durcheinander gebracht und sorgen für Verwirrung und Verunsicherung. Geschlechtsspezifisches Verhalten ist kaum noch eine beständige Größe und macht eine Liebesbeziehung nicht einfacher. Eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschlecht sowie mit den eigenen (einstigen) Lebensentwürfen und der eigenen Persönlichkeit ist die einzige Möglichkeit, so etwas wie Authentizität und Zentriertheit in sich selbst zu erlangen und zu leben, um einen verlässlichen Eckpfeiler in einer Partnerschaft zu bilden.

Dazu gesellen sich böse Geister in das energetische Liebes-Feld und sorgen für manch schlechte Stimmung, weil sie die Schatten schonungslos offenlegen. Sehen wir uns um, kriselt es in vielen Beziehungen, viele gehen zu Bruch. Leid und Schmerzen bleiben in verlorenen und fragenden Herzen zurück. Die bösen Geister gilt es in der Partnerschaft zu besiegen, nicht mit Gewalt, Wut und Hass, sondern mit Liebe, Hingabe und Vertrauen. Nicht nur die Selbstliebe muss ständig überprüft werden, sondern auch die Fähigkeit zur Nächstenliebe. Geben und Nehmen im gesunden energetisch-ausbalancierten Austausch.

Auf der globalen Ebene erleben wir derzeit ein ähnliches Szenario

Dunkle Wesen beeinflussen auch das Weltgeschehen und hielten bislang die Dualität aufrecht. Dadurch konnten wir menschgewordene Seelen den Unterschied zwischen Liebe und Hass, Frieden und Krieg lernen und spüren – der Grund, warum wir inkarnierten. Leider wurde unsere Gesellschaft und unsere Umgebung mit der Zeit so sehr künstlich, dass die allgemeine Liebesfähigkeit der Menschen darunter leiden musste. Alles und jeder ist immer und überall austausch- und aussuchbar. Der Arbeitsplatz, der Mitarbeiter, der Sex, das tägliche Essen, das Hobby und: der Liebespartner! Diese Mentalität kann nur kurzfristiges Glück und Zufriedenheit bringen. Zu einer wahren Liebe gehören Beständigkeit und Mut zur Überwindung von Grenzen und Barrieren – Mut zur Wahrheit.

Verliebtes Pärchen am Meer bei Sonnenuntergang

Das Aufdecken der Wahrheit ist kein Trend unserer Zeit, sondern es besiegelt den Übergang von der kämpfenden Menschheit in eine liebende Menschheit. Die derzeit hochfrequentierten Energien unterstützen Aufwachprozesse der Menschen und fördern ein Zurückbesinnen auf Natürlichkeit und Ehrlichkeit. Die beiden verschiedenen Energien bringen Chaos und Durcheinander auf der Weltenbühne und in unseren Beziehungen. Auf der einen Seite sind es die dunklen Wesen, die Macht und Künstlichkeit mit ihren Mitteln verteidigen. Auf der anderen Seite sind es lichtbringende Seelen, die aufwachend zu Natürlichkeit und zur Etablierung von Frieden drängen. Es muss wohl zunächst im Chaos enden, damit dann Frieden neu gedeihen kann. In einer Beziehung unserer Tage sieht es nicht viel anders aus: Zwei Menschen kommen zusammen, und nach einiger Zeit voller magischer Momente der Anziehung und der Ekstase überschatten negative Emotionen und Gefühle, die aus der Kindheit und vergangenen Inkarnationen herrühren, das gemeinsame partnerschaftliche Energiefeld. Zwei Menschen bringen ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Prägungen mit in dieses Energiefeld hinein und werden jeweils vom Partner gespiegelt. Es beginnt ein ewiger Kampf und die Probleme vermutet man meistes beim anderen. Man erkennt irgendwann, dass der geliebte Partner genauso nur mit Wasser kocht, wie man selbst. Eine langfristige Liebesbeziehung erfordert nicht nur den Mut, die eigenen Schatten zu erkennen, sondern auch die des Partners.

Aufhören zu Kämpfen macht Nähe möglich

Die Menschheit hat gelernt zu kämpfen, denn nur so konnte sie überleben. Aber die Zeiten ändern sich mit Riesenschritten! Es ist eine Zeit, um zu erkennen, dass der Kampf nicht mehr notwendig ist. Oder nur dann, wenn er für die eigene innere Ent-wicklung wichtig ist, um zum Beispiel den eigenen Schweinehund in der einen oder anderen Situation zu besiegen. In einer Partnerschaft hingegen bedeutet Kampf das Ende der Hoffnung auf Liebe. Dies muss aber nicht das Ende sein, nämlich dann, wenn beide aufhören zu kämpfen. Dann kann wieder wahre Liebe fließen und Nähe sich neu bilden. Wenn beide den Mut haben, ihre Schatten zu überwinden, nicht im Kampf, sondern im Vertrauen, und dies kann tausende Male erforderlich werden, kann eine heilende Beziehung entstehen. Im Erkennen des Partners als den Spiegel, den Mentor, den Lehrer und den Geliebten, wird es leichter. Dann fallen die schweren von Erwartungen geprägten Steine von den Schultern ab und lassen die eigenen Schwächen und Fehler, für die der Partner nichts kann, in einem anderen (befreienden) Licht erscheinen. Das Tor zur Heilung ist dann ganz weit geöffnet und macht eine beständige Liebe möglich. Aufhören, der Stärkere sein zu wollen, sondern sich einzugestehen, dass man auch der Schwächere sein darf. Immer und überall. Aufhören zu kämpfen.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Bilder: Fotolia.de


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9 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Chris says:

    Lieber Alex.

    Sehr schöner Artikel.
    Danke 🙂

    lg Chris

  2. 2
    Alex Miller Alex Miller says:

    Danke, Chris 🙂

  3. 3
    Lumina says:

    Eine wirkliche Veränderung in den Beziehungen zwischen Menschen oder Paaren tritt meiner Ansicht nach erst ein, wenn von jedem Partner erkannt wird, dass die äußere Welt nur ein „Spiegelbild der eigenen inneren Welt“ ist. Wenn von Kampf die Rede ist, kämpft jeder gegen seinen eigenen Verstand , der immer versuchen wird, seine eigenen Probleme , – wie er sie sieht,- auf den Partner zu projizieren.

    Es gibt ein wundervolles Interview von Anita Moorjani , die diese Mechanismen anhand ihres Nahtoderlebnisses erklärt.

    ( Anita Moorjani wurde als Tochter indischer Eltern in Singapur geboren und lebte die meiste Zeit
    ihres Lebens in Hongkong. 2002 wurde bei ihr Krebs diagnostiziert. 2006 hatte sie ein Nahtoder
    -lebnis, in dessen Folge sich ihr Krebs zurückbildete. Anita Moorjani ist heute eine viel gesuchte
    Rednerin auf Kongressen zu Nahtoderfahrung, Sterben, Tod und Spiritualität. Sie ist verheiratet
    und arbeitet als interkulturelle Beraterin in einem multinationalen Unternehmen.)

    Das Interview (in Auszügen) ist nicht besonders lang, es lohnt sich wirklich, es anzusehen.

    Hier nur ein kleiner Absatz:

    „….
    Erinnern Sie sich, daß ich vorhin sagte, ich fühlte das Universum in mir?
    Die äußere Welt ist nur ein Spiegelbild meiner inneren Welt! Viele Menschen behaupten, die Welt sei sehr negativ, aber das ist nicht wirklich so.
    Schauen Sie sich um.
    Alles existiert gleichzeitig in diesem Universum, das Positive sowie
    das Negative. Es gibt Armut, es gibt Reichtum, es gibt Krankheit, es gibt Gesundheit, es gibt Liebe, und es gibt Hass und Angst, und es gibt Glück, und es herrscht Verzweiflung und so weiter. Es gibt nicht mehr Negatives als Positives. Es geht nur darum: Weil wir die
    Welt auf diese Weise sehen, erscheint sie in mehr negativer Natur. Und je mehr wir uns entscheiden, sie so zu sehen, je mehr wir darauf unseren Fokus und unsere Energierichten, um so mehr ziehen wir davon in unser Leben und erstellen daraus unsere persönliche Realität.
    Denken Sie daran, ich glaube, dass diese Wirklichkeit durch unsere kollektive Unkenntnis geschaffen wird. Ich fühlte, wie ich dies während meiner NTE durchbrach. Jeder von uns Individuen hat immer die Wahl, und wir müssen immer entscheiden, was wir als Realität sehen und glauben wollen.“

    http://www.aus-liebe-zu-gott.de/media/Nahtoderfahrung – ein aussergwoehnlicher Bericht.pdf

    Liebe Grüße von Lumina

    .

  4. 4
    Chris says:

    @ Lumina,

    ja, es geht ums Herz, um Wahrnehmungsveränderung und den Umgang mit Ereignissen und ob sich geöffnet wird oder nicht, denn die Angst und Vorschriften versperren das sich „Öffnen“.
    Daß es eine indische Frau ist, ist interessant, da dort ja die „Dimensionen“ sehr auseinanderschweifen. Von Kasteneinteilung bis Bollywood-Filmen und Mädchentötungen/Vergewaltigungen.
    Die Mitte zu finden, den Druck rausnehmen und dem anderen seinen Freiraum zu lassen sehe ich als angebracht, denn jeder hat ein eigenes Leben. Und genauso auf die Empfindungen achten, die von einem selber und die des Gegenüber. Denn wenn die „höheren Sinne“ (nicht die niederen tierischen Instinkte) erwachen, wo es um die Wahrheit geht, steht man sich eh „nackt“ gegenüber.
    Die Seele will sich ent-falten, auf allen Ebenen. Gabs ja hier letztens auch nen interessanten Artikel. Und wie die Seele Erfahrungen selber inter-pretiert bleibt jedem selber überlassen.

    lieben Gruß, Chris 🙂

  5. 5
    einfachnursein says:

    Lieber Alex, hallo an Alle…danke für den Artikel und eure Zeilen dazu,
    …ich stelle fest, ich kriege wieder mal lange nix mit in meinem kleinen Kosmos?… Dann schlägt`s ein und haut mich um!
    >Polyamorie – Primaries, Secondaries und andere< …wäre dies erstrebenswert oder beschränkt dies die Möglichkeit sich mit sich selbst auseinander zu setzen und zu wachsen. Ist dieses switchen zwischen mehreren festen Beziehungen nicht auch eine Möglichkeit zur Flucht? … oder beendet womöglich den "Kampf" zwischen Mann und Frau, verbindet mit anderen …trägt?
    Fragen über Fragen*

    herzlichst
    einfachnursein

  6. 6
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Liebe einfachnursein,
    das ist ein spannendes Thema, das du hier in den Raum wirfst. Ist Polyamorie Liebe 2.0 oder ist Monogamie die Meisterform der Liebe und wir, bzw. die meisten, haben nur noch nicht gelernt damit umzugehen? Das Thema lohnt sich zu vertiefen, vllt einer meiner nächsten Beiträge…

    Lg
    Alex

  7. 7
    Chris says:

    Hi,

    also mir gings da nicht um die zwei Begrifflichkeiten „Monogamie“ und „Polyamorie“, das hab ich vor Jahren schon genauso wie BDSM durchgekaut – also mir angelesen…Bzw. ich nur monogam … Poly is mir zu anstrengend.

    Was ich meine ist eine höhere Ebene, bei der davon ausgegangen wird, daß alles Schwingung ist.
    Also wenn das hohe Selbst (als Engel, feinstofflich) in einem abgestiegen ist, geht es nicht mehr um die Befriedigung, sondern ums Verschmelzen – sozusagen ein tanzendes Feuer.
    Dann verbinden sich Herzen. Also wenn dann eher Tantra, aber auch da gibts viele verschiedene Berichte dazu.
    Also als erstes eine Herzbeziehung und dann dazu noch der sogenannte „Seelensex“.

    lieben Gruß
    Chris 🙂

  8. 8
    Chris says:

    Hier gehts z.B. um das kosmische BewußtSein, die universelle Liebe. Ich gebs mal weiter, Tula hatte es in Blogs reingestellt.

    ~~~ Koan Beziehung: das unlösbare Rätsel lösen ~~~

    Beziehungs-Koans – scheinbar unlösbare Situationen – sind in jeder Liebe zu finden. Solche Liebes-Koan-Rätsel können gelöst werden. Wie? Lies hier.

    „Der beste Koan (ein unlösbares Rätsel*) den es gibt, ist eine Beziehung. Eine Beziehung ist ein Rätsel, das keine Lösung hat. Wie auch immer du dich anstrengst, es gut zu machen, du wirst es nie fertig bringen. Niemand hat es jemals geschafft.

    Es ist ein besserer Koan als alle Koans, die von Zen Meistern an ihre Schüler weitergegeben wurden, denn deren Koans sind meditativ – man ist alleine mit der Lösung beschäftigt. Der Koan von Beziehung ist viel komplizierter, denn zwei Menschen sind eingebunden – sie sind völlig verschieden, mit unterschiedlichen Konditionierungen, sie sind biologische Gegensätze und ziehen in verschiedene Richtungen, sie manipulieren sich und versuchen, den anderen zu besitzen und zu beherrschen … Es gibt 1001 Probleme.

    Ohne zu wissen, wer du bist, gibt es keine Lösung

    Wenn man meditiert, dann ist das einzige Problem, wie man still sein kann und nicht von Gedanken eingefangen wird. In einer Beziehung gibt es so viele weitere Probleme. Eine Beziehung ist eine unlösbare Aufgabe und außer, du hast etwas Grundlegendes für dich selbst gelöst, kann diese Aufgabe nicht erfüllt werden.

    Das Problem mit der Liebe kann nur gelöst werden, wenn die Schwierigkeiten mit der Meditation gelöst worden sind. Nicht vorher, denn das ganze Problem wird durch zwei nicht-meditative Menschen verursacht. Zwei Personen, die verwirrt sind und nicht wissen, wer sie sind. Natürlich werden sie die Verwirrung gegenseitig multiplizieren und vergrößern.

    Liebe ohne Leiden durch Meditation

    Nur wenn Meditation erreicht wird, ist Liebe kein Leiden mehr. Wenn du einmal gelernt hast, alleine zu leben, wenn du gelernt hast, wie du deine einfache Existenz aus keinem besonderen Grund heraus feiern kannst, dann erschafft sich die Möglichkeit, das zweite, kompliziertere Problem von zwei Menschen miteinander, zu lösen.

    Nur zwei meditierende Menschen können in Liebe miteinander leben. Und dann wird Liebe kein Koan sein. Dann wird es auch keine Beziehung mehr geben, so wie man sie normalerweise versteht. Dann wird es nur einen Zustand von Liebe geben, keine Beziehung.“

    Osho, Zitat – Auszug aus Take It Easy, Vol 2, #13

    *Ein Koan ist eine mit dem Denken nicht lösbare Frage, die im Zen dazu benutzt wird, einen nicht denkenden Zustand zu erreichen. Ein Beispiel: Wie hört es sich an, wenn nur eine Hand klatscht? Weitere Beispiele für Koans

    Der Weg der Liebe

  9. 9
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Liebe Chris,
    danke für deine Kommentare.

    Tantra ist fortgeschrittener Sex, ein Weg Richtung göttliche Ekstase auf körperlicher Ebene. Es ist die höchste und heiligste Vereinigung auf der materielln Daseinsstufe als „Paar“. Ich denke, dieses faszinierende Feld lohnt sich zu erforschen…

    Herzliche Grüße
    Alex

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