7 Erkenntnisse einer außergewöhnlichen Nahtoderfahrung

20 Apr 2016 Von Kommentare: 13 Bewusstsein, Spiritualität

Universum Astralebene

Der Künstler Mellen-Thomas Benedict erlebte im Jahr 1982 eine höchst sonderbare Nahtoderfahrung: Über eineinhalb Stunden war er klinisch tot, um dann wieder in seinen Körper zurück zu kehren. Während dieser Zeit tauchte seine Seele in die unendlichen Weiten des Universums ein, bis an den Ort, an dem alles begann. Dr. Kenneth Ring, einer der bedeutendsten Nahtodforscher, sagte über dessen Nahtoderfahrung: „Seine Geschichte ist eine der bemerkenswertesten, denen ich bei meinen Untersuchungen von Nahtoderfahrungen begegnet bin.“ Mellen-Thomas Benedict erkrankte im Jahr 1982 an Krebs. Nachdem er sämtliche schulmedizinische und alternative Heiltherapien erfolglos durchlief und schließlich als „austherapiert“ galt, begab er sich in ein Hospiz. Seine Lebenserwartung lag im Endstadium bei 6-8 Wochen.

Tatsächlich zog sich sein Dasein im Hospiz, welches teilweise aus fürchterlichen Schmerzen bestand, über 18 Monate hin. Mit seiner äußerst negativen Lebenseinstellung sah er die Welt stets in einem sehr dunklen Licht. Diese negative Perspektive bescherte ihm laut eigener Aussage den Krebs. Er bezeichnete die Menschen als Krebszellen des Planeten und bekam selbst Krebs davon. So gibt er zu Bedenken, dass die Art und Weise, wie wir die Welt betrachten, auf uns zurückfallen kann, besonders wenn unsere Sicht auf die Welt negativ ist.

Als Benedict wusste, dass er nicht mehr lange zu leben hatte, begann sich Benedict für Spiritualität sowie für verschiedene Religionen und Philosophien zu interessieren, um sich bewusst darauf vorzubereiten, was ihn auf der anderen Seite erwarten würde. Dies gab ihm Hoffnung. An jenem Tag, als er morgens aufwachte und wusste, dass die Zeit gekommen war zu gehen, verabschiedete sich Benedict von seinen Freunden und weckte die Hospiz-Helferin. Mit ihr hatte er die private Vereinbarung getroffen, dass sie seinen toten Körper sechs Stunden allein lassen würde, da er gelesen hatte, dass im Stadium des Sterbens allerlei mögliche Dinge passieren können. Dann schlief Benedict ein.

„1) Eine negative Weltanschauung kann krank machen“

Benedicts Körper lag leblos im Bett und seine Seele trat aus seinem Körper heraus. Jeden Raum im Hospiz konnte er aus verschiedenen Blickwinkeln sehen. Er stieg hinauf in eine höhere Dimension und sah das helle, alles durchdringende Licht, welches von den zahlreichen Berichten von Nahtoderfahrungen bekannt ist.

Doch er merkte, dass er den Verlauf beim Eintritt seiner Seele in den lichten Zustand gewissenermaßen selbst mitbestimmen kann. Er fragte das Licht, welches sich in verschiedenen Gestalten (Jesus, Buddha, Krishna) sowie als Zeichen und Bilder zeigte, in welcher Realität er sich nun eigentlich befindet. Das Licht antwortete, dass die eigenen Glaubensvorstellungen als Mensch die Art des Feedbacks bestimmen, die das Licht in dieser Ebene wiedergibt. Wenn man Christ ist, begegnet man Jesus, als Buddhist Buddha etc. Man bekommt aber in dieser Dimension die Chance, sämtliche Glaubensvorstellungen anzusehen und zu überprüfen.

„2) Die unmittelbare erfahrbare Dimension nach dem Tod basiert auf den Glaubensvorstellungen des vergangenen Lebens als Mensch“

Nahtoderfahrung

Das Licht entspricht dem eigenen Höheren Selbst und strahlt eine liebevolle Geborgenheit aus, in die man am liebsten hineinkriechen würde. Es ist nach Benedicts Erfahrung eher ein Weg, eine direkte Verbindungsstraße zur Quelle, mit der jeder Einzelne von uns verbunden ist. Das Höhere Selbst vermittelte ihm, dass alle menschlichen Wesen miteinander verbunden und Teil dieser Quelle sind, unabhängig von Religion oder anderen Dingen.


„3) Alle Menschen sind miteinander verbunden“

Beim Hineintauchen in das Licht des Hohen Selbstes  wurde Benedict von der heilenden Liebesenergie überwältigt, dessen Anblick das Schönste war, was er je gesehen hatte.  Benedict wurde gezeigt, welch einzigartiges und schönes Geschöpf der Mensch ist,  und dass es keine einzige Seele gibt, die böse ist. Die schrecklichen Erfahrungen, die Menschen machten, konnten sie dazu bringen, Böses zu tun, aber ihre Seelen waren nicht böse. Er sah aber auch das menschliche Elend, das Unwissen und die Dunkelheit vieler Millionen Menschen. Obwohl jedem Einzelnen von ihnen ein kleines Licht zur Verfügung stand, schenkte ihm keiner von ihnen Aufmerksamkeit. Die Menschen müssen lernen, sich an den Händen zu fassen und zusammen zu kommen. So können sie aus der Dunkelheit heraus finden. Das, was jeder Mensch sucht, ist Liebe. Wenn sie fehlt, nehmen die Menschen Schaden. Jeder Mensch sollte die großartigste Liebesaffäre beginnen, die es je gibt: mit sich Selbst.

„4) Die Menschen sollten beginnen, sich selbst zu lieben“

Das Licht sagte, die Menschen sollen sich in diesen transformatorischen Zeiten erinnern und wieder lernen, dass sie sich nur selbst retten, erlösen und heilen können. Wir haben es immer getan und werden es ewig tun. Als der Mensch geschaffen wurde, erhielt er die Kraft vom Beginn der Welt an.

„5) Die Menschheit kann sich nur selbst retten“

Benedict drang durch einen Lichtstrom noch tiefer in die Dimension jenseits des Sonnensystems, jenseits aller menschlicher Vorstellungskräfte, ein, wurde von einem Sog erfasst und gelang in das Zentrum der Galaxie. Als sich dabei sein Bewusstsein erweiterte erfuhr er, dass das ganze Universum von unterschiedlichen Lebensformen umgeben ist. Die ganze Schöpfung zog an ihm vorüber.

„6) Wir sind im Universum nicht alleine“

Auf dem weiteren Weg durch die Galaxie fand er sich in einer tiefen Stille, jenseits allen Schweigens. Benedicts Wahrnehmung ging über die Unendlichkeit hinaus. Er befand sich in der Leere, der Vor-Schöpfung oder vor dem Urknall. Er fühlte sich EINS mit Gott, es gab keinen Anfang und kein Ende. Der Urknall ist nur einer unter vielen, denn unaufhörlich werden zahllose Universen hervorgebracht. Die Alten Weisen wussten das schon lange, so steht im altindischen Sanskrit geschrieben, dass Gott in Zyklen neue Universen beim Ausatmen erschafft, während er beim Einatmen welche zerstört (Yugas). Benedict sah durch die Augen Gottes und konnte sowohl die absolute Leere sehen, als auch jedes kleinste Atom. Der eigentliche Sinn unserer Existenz ist es zu erkennen, dass wir schon Gott sind.

„7) Unser Sinn ist es, Gott bei seiner Selbsterforschung zu helfen“

Nahtoderfahrung

Jeder von uns erforscht das, was wir Leben nennen, auf seine eigene einzigartige Weise. Genau so ist es auch bei anderen Lebensformen, angefangen bei Bergen bis hin zu den Blättern der Bäume. Und das ist für uns alle im Universum sehr wichtig. Denn alles trägt etwas zur Schöpfung und zur Fülle des Lebens bei. Wir sind wortwörtlich Gott, der das göttliche Selbst in einem unendlichen Tanz des Lebens erforscht. Wir haben diese Macht, schöpferisch zu sein, während wir erforschen. Das ist Gott, der sich durch uns ausdehnt. Die Einzigartigkeit jedes Individuums erhöht das Leben in seiner Ganzheit.

Nach diesen Erfahrungen im Licht wusste Benedict, wie wunderbar und ehrfurchtsvoll es ist, ein Mensch zu sein. Ihm wurde klar, dass die Menschheit Gruppenbewusstseins hat und Rassen Persönlichkeitsgruppen sind. Nationen wie Frankreich, Deutschland und China haben ihre eigene Persönlichkeit. Städte haben ihre eigene Persönlichkeit. Familien haben Gruppenseelen. Individuelle Identität entwickelt sich wie Zweige eines Fraktals, die die Gruppenseele in unserer Individualität erforscht. Als Benedicts Fragen beantwortet waren stand seine Rückkehr auf die Erde bevor.

Benedict nahm zunächst an, dass er in einem anderen Körper reinkarnieren würde und war sehr glücklich darüber als Baby zurück auf die Erde zu kommen. So dachte er also, auf dem Bett des Hospizs an Krebs gestorben zu sein. Doch der Plan sah es anders vor. Nach dem Reinkarnationsvorgang, als er seine Augen öffnete, sah er, wie sich jemand weinend über ihn beugte. Es war seine Pflegerin. Sie war sich sicher, dass Benedict tot war, denn alle Merkmale des eingetretenen Todes waren vorhanden. Man weiß nicht, wie lange er tot war, aber man konnte belegen, dass eineinhalb Stunden vergangen waren bis man ihn fand. Verschiedene medizinische Methoden zur Überprüfung der Lebensfunktionen des Körpers standen zur Verfügung und bescheinigten somit zunächst Benedicts Tod. Es war somit genau genommen keine Nahtoderfahrung, sondern eine Todeserfahrung.

Zum Bericht von BenedictInnerhalb von drei Tagen fühlte er sich wieder normal, klarer, aber komplett verändert. Die Erinnerungen an seine Reise kamen erst später zurück. Er konnte nichts Unangenehmes mehr an den Menschen, die er kannte, entdecken. Jeden Menschen, den er kennenlernte, nahm er fortan als Seelengefährten wahr. Ca. drei Monate später, Benedict befand sich in einer guten körperlichen und psychischen Verfassung, ließ er sich von einem Arzt untersuchen. Dieser bestätigte ihm die vollständige Heilung. Ein wahres Wunder war geschehen!

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com, Quelle: Mellen-Thomas Benedict

Bilder: Fotolia.de


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13 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1

    Ein wunderschöner und inspirierender Artikel. Danke.

  2. 2
    Beate Schmitter says:

    Ich bin auch ganz begeistert und fühle mich so aufgehoben in der Gewissheit, mehr zu sein als diese ansehnliche körperliche Hülle. Danke für diese Erinnerung und Bewusstseinserweiterung!

  3. 3
    Chris says:

    Hallo Alex,

    ich kenn die Geschichte von ihm auch.
    Das entscheidende war ja bei ihm daß er wußte was er tat. Er wollte noch nicht gehen und unterhielt sich deswegen mit der Energie, die sich zeigte. Er hatte viele Fragen.
    Und darum geht es ja auch, sich bewußt zu sein, was man selber will.
    Liest man Leadbeater, Tepperwein, Daskalos… so weiß man, daß da Verführungen warten. Es geht in die Energie, in dem Glauben/Zustand jemand ist.
    Durch Eide, Schwüre wird sich auf der feinstofflichen Ebene wiedergetroffen.
    Gurus und Adepten finden sich, religiöse Gruppen usw. …
    Er hat auch die geometrischen Formen gesehen. In schillernden Farben.
    Ausgangsprodukte sind schön. Je tiefer im Morrast/Zweifel umso weiter vom eigentlichen, offenbartem entfernt.
    Diese 1,5 h – keine Ahnung obs stimmt. Da es Zeit ja nicht gibt bzw. gedehnt werden kann, wer weiß…
    Und über den Gesundheitszustand wird ja nix veröffentlicht. Außer von einer Spontanheilung wird geschrieben. Was ist mit den Mitochondrien, der Herzschwingung usw…. ?

    lg Chris

  4. 4
    F. Fischer says:

    Wir sind erleuchtete wesen, Licht in Licht. Lasst uns alle das Licht teilen und verbreiten damit die Menschheit erleuchtet werden damit auch die, die im Dunkeln stehen die Gegenwart fühlen und das Licht Sie nicht mehr blendet. Namashte.

  5. 5
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Hi Chris,
    ich hab die Original-Übersetzung am Ende des Beitrag verlinkt.

    Oder hier:
    http://www.gehvoran.com/2010/07/nahtoderfahrungsbericht/

    Herzliche Grüße
    Alex

  6. 6

    Was hier beschrieben wird kann ich so weitergeben weil ich es selbst so erfahren habe, deshalb ist es mir so wichtiger, wichtiger als alles andere.

  7. 7
    Mona says:

    ich habe die erwähnten Bücher (Eben Alexander und Anita Moorjani, welches mich besonders inspirierte!) gelesen, und einige andere Nahtod-Bücher. Einiges ist gleich, anderes grundverschieden, aber hier lese ich zum ersten Mal genau das, was ich mir so erklärte: dass jeder Mensch im „Jenseits“ etwas erlebt, gemäß dem, was er zuvor im Leben lebte, dachte, tat…… Danke, Alex Miller für diesen Artikel!

  8. 8
    Charly W. says:

    Sehr eindrucksvoll, hiermit bestätigt sich nocheinmal, der Tod ist nicht das Ende, sondern nur ein Übergang. Andreas Berglesow berichtet auch von seinem Tod und der Wiederkehr, ich habe ihn persönlich getroffen und war beeindruckt. Lassen wir alles was uns bedrückt, alle Zwänge, Krankheiten und Ärgernisse einfach hinter uns. Es sollte uns egal sein was das System mit uns macht in diesen Zeiten. Sie haben Angst vor der Erkenntnis die sich verbreitet. Andreas kann man finden unter: ich war 5 Stunden tot. Wir sollten alle in Harmonie zusammen leben, uns lieben und achten, dann wird die Welt eine andere sein. Danke für den Beitrag.

  9. 9
    Klarissa says:

    Ein sehr schöner Artikel!
    Nur frage ich mich, warum manche Menschen dann in die Hölle kommen, oder wie man es nennen mag…?
    Was bezweckt dieser Ort? Denn es gibt ja auch die negativen Nahtoderfahrungen. Da macht es einem schon Angst, dass man, wenn man Pech hat, dort hin gelangt nach dem Tod.

  10. 10
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Liebe Klarissa,
    mit Pech hat das nichts zu tun, eher damit „wie“ wir jetzt leben, was wir tun und denken, und welche Absichten wir haben. Die „Hölle“ gibt es nur für die, die daran glauben… dass es sie gibt. Was aber nicht bedeuten muss, dass sie dort hin kommen.

    Herzliche Grüße
    Alex

  11. 11
    Nelly Hofer says:

    Hallo Alex,
    bin etwas verwirrt; -> wie es gibt keine bösen Seelen? es gibt ja auch Dämonen,Schattenwesen…ect.
    was ist mit jenen welche Kinder vergewaltigen ect. ? ..guut es könnte auch sein,dass all diese Seelen (Täter-Opfer); es zum vornherein so geplant haben,also vor dem Eintritt in den Körper…..hmmm……

    meine Rede: :
    ->aus der Energie man aus der man kommt, in die Energie geht man …von hier nach *drüben*, wie auch umgekehrt….
    -> Dass sich das Licht, in der Form zeigt,welche man glaubt-akzeptiert …..Buddha,Jesus,Mohamed ect.
    -> Dass immer wieder neue Universen geboren werden denk ich mir auch schon lange….und noch mehr, hab da so ein schönes multidimensionales Bild im Kopf….in dem alle Universen miteinander verbunden sind und die Knotenpunkte sind die schwarzen Löcher…Portale…? hmmm….nur so Gedanken Spiele von mir 😉 die Sonnen wären dann die Herzen,der Universen…. Lieber Gruss und einen schönen Sonntag

  12. 12
    Alex Miller Alex Miller says:

    Hallo Nelly,
    Seelen ansich sind rein. Ich denke schon, dass sich die Seelen vor der Inkarnation bestimmte Aufgaben aussuchen. Wie und ob diese dann erfüllt werden, ist jedem selbst überlassen. Das „Böse“ geschieht, weil es der Mensch zulässt und seine Selbstverantwortung (noch) abgibt beim Eintritt in das Menschenleben. Wir haben aber jederzeit die Möglichkeit unsere Aufmerksamkeit auf das Gute zu richten, dann bekommt das „Böse“ keine Energie mehr.

    Allerdings wäre unsere Welt der Polarität ohne das „Böse“ gar nicht möglich, und die vielen (subjektiv oftmals als sehr schlimm empfundenen) Erfahrungen und Erkenntnisse wären nicht möglich. Diese sind aber nötig für den Heilungsprozess der Menschheit.

    Herzliche Grüße
    Alex

  13. 13
    Edith says:

    Meine absolute Lieblings-Nahtoderfahrung. Ich habe sie schon vor vielen Jahren entdeckt, geheult beim Lesen, ausgedruckt und allen Freunden und Verwandten geschenkt.

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