Mutiert der Mensch zum gläsernen Cyborg ohne Rechte?

18 Mai 2016 Von Kommentare: 4 Wirtschaft & Politik, Zeitgeschehen

Cyborg und Mensch

Die gewohnte tägliche Internetnutzung hinterlässt gigantische persönliche Datensätze. Rechenzentren und Algorithmen sammeln diese und ziehen daraus Rückschlüsse über unsere Interessen und Vorlieben, Hoffnungen und Probleme. Persönliche Daten sind der neue Rohstoff der Welt, und dieser wird gewonnen aus menschlichem Verhalten. Ist es Software-Programmen der Zukunft vielleicht sogar möglich, aus Milliarden von persönlichen Daten Informationen herauszulesen, die vorhersagen, wie sich der „Nutzer“ zukünftig verhalten wird? Denn aus Geräuschen, Örtlichkeiten, Umgebung, Körpertemperatur und Luftfeuchtigkeit lassen sich immerhin einige brisante Informationen über den Smartphone-Nutzer ableiten, die eigentlich niemanden etwas angehen. Wie weit geht die Menschheit im Informationszeitalter?

Sensoren: Das Smartphone ist eine intelligente Maschine

Das Internet hat unser Leben völlig verändert. Bislang sind es eher nur die angenehmen Dinge, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken und gerne nutzen. Immer einfacher und schneller bewegen wir uns durch den Cyberraum und nehmen mit, was wir kriegen können, obwohl wir längst wissen, dass wir verfolgt werden. Da die zahllosen Informationen, Spiele und Kommunikationsmöglichkeiten etc. kostenlos sind, übte das Internet von Anfang an eine magische Anziehungskraft auf die Internetnutzer aus. Der Preis für die permanente Kommunikationsfähigkeit, Aktualität und Information ist aber sehr hoch – und bisher nicht wirklich abschätzbar! Jeder Schritt, den wir im digitalisierten Verkehr gehen, sogar wenn wir meinen gar nicht zu gehen, wird aufgezeichnet, das ganze Leben lang.

Unser digitaler Schatten verfolgte zunächst alle unsere Internetaktivitäten, solange wir nur einen stationären PC oder ein Notebook nutzten. Das mobile Smartphone mit seinen vielen Sensoren hingegen befördert die Tragweite der mobilen technischen Abhörmöglichkeiten von Verhaltensweisen und menschlichem Befinden in eine ungeahnte und bislang nicht absehbare Dimension. Moderne Smartphones verfügen nicht nur über Ortungseigenschaften (via GPS, Mobilfunk, WLAN), Mikrofon, Helligkeits- und Näherungssensor, sondern auch über Magnetometer, Beschleunigungs- und Rotationssensor, Thermometer, Feuchtigkeitsmesser und Barometer. Aus den Komponenten (Umgebungs)Geräusche, Örtlichkeiten, Körpertemperatur, Luftfeuchtigkeit, Umgebung, Dynamik, Schnelligkeit und Höhenlage lassen sich sicher so einige brisante Informationen über den Smartphone-Nutzer ableiten, die eigentlich niemanden etwas angehen. Was es bedeutet, dass so ein Hochleistungsgerät oder soll man sagen „Überwachungsgerät“ wie das Smartphone, das wir meist am Körper tragen oder in unserer unmittelbaren Nähe, viele tun dies 24 Stunden am Tag (also auch nachts neben dem Bett) in der Lage ist zu hören, zu orten, zu messen und zu fühlen, möchte man sich nicht wirklich ausmalen. Soll der zu implantierende RFID-Chip das Smartphone vielleicht sogar irgendwann ablösen?

Gläserne Menschen im InformationszeitalterTechnisch ist es ein Leichtes, die Daten des Nutzers so auszulesen und damit zu überprüfen ob beispielsweise der Arbeitnehmer oft gestresst und mit seiner Tätigkeit vielleicht überfordert ist. Krankenkassen, die den Fitness- und Gesundheitszustand ihrer Mitglieder kontrollieren. KFZ-Versicherer, die das Fahrverhalten ihrer Kunden im Auge behalten. Hier gibt es mit der passenden App sicherlich tausende Möglichkeiten, die alle als gut meinende Vorsorgemaßnahmen und zur eigenen Sicherheit den Menschen schmackhaft gemacht werden, die sich vermutlich auch noch freiwillig dafür entscheiden. Die Folge wird irgendwann sein, dass diejenigen durch den Sieb fallen, die höhere Kosten verursachen und dass diese Menschen früher oder später von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Das perfektionierte Leistungsprinzip nach dem Motto „der Stärkere gewinnt“.

95 Prozent aller Menschen sind Imitatoren und lassen sich durch die Handlungen anderer Menschen beeinflussen
(über die Manipulationsfalle des Herdentriebs, amerikanischer Rhetoriker)

Je mehr vertraute persönliche Daten und Verhaltensweisen über die Menschen vorliegen und von Supercomputern ausgewertet werden, desto einfacher können Menschen manipuliert werden – ohne dass dies überhaupt zur Kenntnis genommen wird. Wird der Mensch bereits durch das Fernsehen sehr leicht beim Kaufverhalten und zur Ablenkung von den wichtigen geistigen und spirituellen Dingen im Leben mehr oder weniger erfolgreich beeinflusst bzw. abgehalten, so sind die Stellschrauben über das Medium Internet und Smartphone viel weitreichender – weil individueller! Je mehr Informationen die Internetgiganten über ihre Nutzer wissen, desto effektiver kann Werbung platziert werden. Da das Internet mit all seinen Möglichkeiten Sehnsüchte und Wünsche erfüllt, reagiert man gerne mit der bereitwilligen Gabe von persönlichen Daten und folgt den anderen, die es ja auch machen, weil es dann ja nicht verkehrt sein kann.

Wir sind alle „gläsern, erpressbar und manipulierbar“ geworden
(Big Data Expertin Yvonne Hofstetter, Autorin von Sie wissen alles: Wie Big Data in unser Leben eindringt und warum wir um unsere Freiheit kämpfen müssen –)

Um noch mehr „Kunden“ zu generieren und ihre Markpositionen auszubauen, aus denen noch mehr Milliarden von Dollar schwere Daten ausgelesen werden können, kauften sich Facebook und Google bei Drohnen-Herstellern ein, offiziell „um die globale Internetversorgung und die Nutzung ihrer sozialen Netzwerke zu gewährleisten“. Die solarbetriebenen Drohnen von Google (Titan Aerospace) können bis zu fünf Jahre lang ununterbrochen in bis zu 20 Kilometern Höhe fliegen und übernehmen satellitentypische Funktionen, auch Bildaufnahmen. Mit dem Projekt „Google Brain“ versucht Google die Neuronenverbindungen des menschlichen Gehirns nachzuahmen. Für dieses Projekt wurde der Informatiker Geoffrey Hinton angeworben, der mit seiner Deep Learning-Theorie versucht Computer- und Neurowissenschaft zu verschmelzen. Im Januar 2014 erwarb man zur Verstärkung dieser Aktivitäten für 450 Millionen Dollar das britische Labor Deep Mind für künstliche Intelligenz.

Was macht es mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, wenn Sie dies zur Kenntnis nehmen und wissen, dass nach den Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden die amerikanische Sicherheitsbehörde NSA und ihre Partnerdienste das Ziel haben, jede Form elektronischer Kommunikation zu überwachen und die NSA mit dem Internet-Überwachungsprogramm Prism auf Daten von Google, Facebook, Apple und Co. zugreift? So ist auch nicht verwunderlich, dass das Freihandelsabkommen TTIP von amerikanischer Seite so schnell wie möglich durchgeboxt werden soll. Haben europäische Staaten noch relativ strenge Datenschutzgesetze, so würde das Freihandelsabkommen dem Sammeln, Auswerten und Weitergeben von persönlichen Daten von Google, Facebook und Co. Tür und Tor öffnen. Das, was längst geschieht, wäre dann auch noch legal.

Verschmelzen Maschine und Mensch bald zu einer Art Cyborg?

Himmelspforte über dem MeerDie Relevanz „jener“ Daten an sich ist sowieso sehr fragwürdig, denn, je nach Datenqualität oder Alter der Daten, kann unser jetziges „Menschsein“ von unserem Internet-Schatten, oder Cyberklon, ganz schön abweichen, da sich der Mensch ständig verändert. Ob die Daten 1:1 mit unseren echten Gewohnheiten, Verhaltensweisen, Krankheiten, Freuden, Hobbies, Problemen, Interessen und Wünschen tatsächlich übereinstimmen, wissen wir natürllich nicht.

Eiskalt über den Rücken läuft es einem, wenn man die Entwicklung ein paar Jahre weiterspinnt, und es irgendwann so weit sein könnte dass unsere Daten so präzise ausgewertet werden, natürlich ohne unser Wissen, um unsere zukünftigen Entscheidungen zu berechnen – oder, noch schlimmer: anhand der Daten gezielt zu beeinflussen! Ausgeschlossen scheint dieses Szenario anhand der rasanten technischen Entwicklung keinesfalls zu sein, wenn man bedenkt, dass wir kaum wissen, wie weit die Algorithmen und mathematischen Möglichkeiten der IT-Systeme jetzt schon in der Lage sind. Solche Informationen sind streng geheim. Dieses Szenario mag im Bereich der Verbrechensbekämpfung vielleicht noch sinnvoll sein, dennoch stellt sich die Frage, ob der Mensch bald Opfer der eigenen Gier nach Daten und nach Profit geworden ist oder ob er den eigenen Willen freiwillig an Gottes Pforte abgibt? Steuern die Maschinen irgendwann uns Menschen oder verschmelzen Maschine und Mensch bald zu einer Art Cyborg? Ob Mensch und Maschine kompatibel sind, liegt aber noch in unserer Macht.

Die Menschheit steht am Scheideweg

Geht sie den Weg zur künstlichen Intelligenz, irgendwann vollständig verschmolzen mit Maschinen und von ihren „Befehlshabern“ abhängig, oder findet sie einen goldenen Mittelweg im Informationszeitalter? Wir sind mittlerweile fast alle ein Teil von Google, Facebook, Apple, Microsoft & Co., profitieren von ihnen und brauchen daher nicht mit dem Finger auf die Technologie-Schmieden aus den USA zeigen. Unsere Menschenwürde jedoch sollten wir dringend achten und daher die Verantwortung über unser Leben nicht freiwillig abtreten. Geben wir unsere Selbstverantwortung ab, werden wir irgendwann auf die Stufe einer Maschine degradiert sein, um keine eigenen Gefühle und keine eigene Meinung mehr zu haben. Der genormte Mensch ist dann Standard. Wenn wir aber unsere Gedanken und unser selbständiges Handeln gezielt einsetzen, sind dies Triebfedern zu Selbsterkenntnis und Bewusstsein. Dann folgt automatisch wieder die eigene Menschenwürde und das Recht auf Selbstbestimmung.

In den Wahnsinn getrieben?

Die Daten- und Informationsflut, als Sender und Empfänger in zwei Richtungen fließend, wird uns jedenfalls noch alle in den Wahnsinn treiben. Irgendwann wird der Verstand nicht mehr hinter herkommen, die ganzen Informationen zu verarbeiten. Die Datenlawinen sorgen irgendwann dafür, dass wir entweder den Verstand verlieren und verrückt werden oder uns entschleunigen müssen, indem wir in unser Herzgefühl gehen. Und so müssen wir dringend wieder zurückfinden zu unserer Intuition, zu unserem Gefühl, zu unserer inneren Stimme, zum Herzen, und zu unserem Bewusstsein, zu Gott. Es gibt im Universum ein Gesetz, welches besagt, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, dessen wirst du dir bewusst. Der freie Wille des Menschen beruht lediglich darauf, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Wir haben immer die Wahl.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Quellen und weitere Informationen
„Sie wissen alles“, Yvonne Hofstetter, C.Bertelsmann
www.zeit.de/digital/mobil/2014-05/smartphone-sensoren-iphone-samsung
androidmag.de/report/ein-wahres-sensibelchen-handy-sensoren/
www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-kauft-drohnen-hersteller-titan-aerospace-fuer-internetversorgung-a-964417.html
de.wikipedia.org/wiki/X_%28Unternehmen%29
www.sueddeutsche.de/thema/Internet-%C3%9Cberwachung
www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/yvonne-hofstetters-virtuelle-zombies-13155034.html
www.gehvoran.com/2015/09/die-beschleunigung-der-ereignisse/

Bilder: Fotolia.de

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Consciousness says:

    Vor einigen Jahren gingen Wissenschaftler der Frage nach, wenn es intelligentes ausserirdisches Leben gäbe, wie das nach den chemischen Elementen des Periodensystems der Elemente aufgebaut sein müsste. Laut diesen Wissenschaftlern müsste der Aufbau entweder auf Kohlenstoff basieren oder auf Silizium. Silizium gehört zur gleichen chemischen Hauptgruppe wie Kohlenstoff. Diese Wissenschaftler sagten, wenn ein Lebewesen wie der Mensch, nicht auf Kohlenstoff aufgebaut wäre, sondern auf Silizium, wäre eine Lebensdauer von ca. 7000-8000 Jahen anzunehmen.

    Im Jahr 1974 sendeten Astronomen eine binär verschlüsselte Botschaft in den 25.000 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufen M13. Diese Botschaft wurde bekannt als Arecibo-Botschaft. Im Jahr 2001 wurde auf dem Gelände des Radioobservatoriums von Chilbolton ein Kornkreis im Feld neben der Teleskopschüssel entdeckt. Dieses Radioobservatorium ist Teil der LOFAR- Anlage (Low Frequency Array ) und ist ein Radiointerferometer, also eine Anordnung aus vielen Radioteleskopen, deren Signale zu einem einzigen Signal kombiniert werden. Diese Anlage ist über ganz Europa verteilt und ins SETI -Projekt eingebunden.

    Dieser Kornkreis war der Arecibo-Botschaft ähnlich, nur einige Unterschiede gab es. War in der versendeten Botschaft binär der Aufbau des Menschen auf Kohlenstoffbasis dargestellt und die Doppelhelix der menschlichen DNS gezeigt, so war bei der Antwort, bei den Atomordnungszahlen der chemischen Basiselemente, das Element Silizium hinzugekommen und die DNS – Windungen wiesen eine Tripel-Helixstruktur auf.

    Die ganze Computertechnik basiert auf Siliziumchips. Weil diese mittlerweile zu langsam werden , wird begonnen mit neuartigen Chips aus Germanium zu experimentieren. Auch Germanium ist die gleiche chemische Hauptgruppe wie Silizium oder Kohlenstoff. Weiterhin arbeitet man an der Entwicklung von Chips auf organischer Basis, was dann wiederum Kohlenstoff basierend wäre.

    Egal von welcher Seite man es sieht, ob uns nun die Computertechnik von einer anderen Intelligenz übermittelt wurde, oder ob wir uns von uns selbst heraus in diese Richtung entwickeln,es ist eine Entwicklung die in eine bestimmte Richtung geht.

    Und es ist keine Entwicklung in Richtung totale Überwachung,wenngleich das auch versucht wird, aber dazu sind die irdischen Machthaber dann doch zu unbedeutend, um das zu erreichen. Es ist eine Entwicklung in Richtung Freiheit und totale Transparenz.

    Mit der Computertechnologie halten auch neue Werte Einzug. Wir werden aufhören zu bewerten, weil wenn alle von allen, alles wissen, wird klar, so unterschiedlich sind wir in unseren Bedürfnissen nicht. Unsere Gehirne und unser Verhalten beginnt schon jetzt, in Untersuchungen bereits nachgewiesen, sich zu verändern. Wir sind nicht mehr in der Lage uns soviel zu merken, weil man es extern speichern kann, aber wir sind erheblich schneller dabei geworden Entscheidungen zu treffen. Diejenigen die aus Eigennutz überwachen wollen, sind ja oftmals selber diejenigen, die Geheimnisse behüten wollen, auch das wird immer weniger möglich sein.

    Und egal welche künstliche Intelligenz wir erfinden, egal welche Technik wir uns ausdenken, der Erfinder sind wir immer selbst. Was unsere Technik kann , können wir deshalb auch immer selbst. Mit Erhöhung der künstlichen Intelligenz wird auch die natürliche Intelligenz höher. Das ganze technische Internet ist der Vorläufer einer Vernetzung die wir auch ohne Technik können.

    Wir Menschen auf der Erde, waren Geistwesen und haben uns von etwas viel grösserem, unvorstellbaren grösserem abgetrennt. So wie wir jede unserer Begabungen auch negativ nutzen können , kann man auch Technik so oder so nutzen. Verständlich das es auf der einen Seite Ängste gibt und auf der anderen Seite Bestrebungen irdischer Machthaber, das ganze auszunutzen. Aber wir befinden uns in einer kosmischen Bewegung, die zurück nach oben ,ins geistige , ins lichte geht. Dazu kann man zur eigenen Informationsbeschaffung die Technik nutzen, Angst vor der totalen Kontrolle oder vor der ,,Vercyborgisierung“ sollten wir nicht haben-sie werden es nicht schaffen.

  2. 2
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Lieber Consciousnes,
    danke für die Infos mit dem Silizium, da lohnt es mal zu forschen.

    Das stimmt, die Menschheit, die Erde, es bewegt sich nach oben, ins Licht. Aber meiner Meinung nach haben wir als Menschheit noch sehr viele Baustellen zu bewältigen. Ich kann es gut beobachten, was das Feedback auf meine Beiträge anbetrifft, das sind gute Messinstrumente, wenn man so will. Themen, die ein gutes Gefühl vermitteln, mystisch oder geheimnisvoll sind, die man nebenbei gut konsumieren kann, weil sie persönlich einen nichts angehen, kommen meist gut an. Themen, die nicht so angenehm sind, man sich selbst, sein Tun und sein Verhalten hinterfragen muss, kommen meist nicht so gut an (wie dieser hier). Denn mit dem Wohlfühlfaktor ist es dann erstmal vorbei, muss man sich selbst an die eigene Nase fassen (ich selbst mit eingeschlossen, bin auch nicht besser als alle anderen).

    Solange wir meinen, der Zeitenwandel würde sich im Außen herum manifestieren, wir selbst aber unseren Stiefel so weitermachen wie bisher, wird nichts geschehen.

    „Mit der Computertechnologie halten auch neue Werte Einzug”. Mag schon sein. Kommt aber eben darauf an, was wir daraus machen. Ansosnten sind es Mathematiker und Informatiker, also eher Logik- und Verstandmenschen (die es ja auch geben muss, soll hier keine Trennung entstehen), die eher rational denken, Algorithmen und Statistiken auswerten und programmieren können. Diese Leute und deren Manager bestimmen derzeit, wohin das Internet geht. Und wir als Nutzer und als Menschheit im Kollektiv wären gut beraten, dahinter zu sehen und sehr kritisch zu hinterfragen, wenn technische Neuerungen uns schmackhaft gemacht werden.

    Ansonsten ist das Internet ein fantastischer Wissensspeicher mit ungeahnten Verbreitungsmöglichkeiten.

    Herzliche Grüße
    Alex

  3. 3
    Chris says:

    @ Bewußtsein,

    ja, ich hatte davon auch schon gehört. D.Melchizedeck beschreibt es ja auch im Band „Blume des Lebens“, das mit dem Silicium. Wenn man dann sieht, aus was der Erdkern hochprozentig besteht… Es sind Siliciumverbindungen.
    Silicium ist ein Halbleiter, darum gehts dabei. Schnellere Vernetzung.

    @ Alex, mein Gefühl sagt es mir anders. Es ist irgendwie alles gesagt worden.
    Und die Schwingung, wo sich früher viele drauf gestürzt haben, hat sich verändert. Die Menschen diskutieren weniger und wie gesagt: es ist alles gesagt.
    Es war ja auch klar, daß die Datensammlungsblase mal platzen wird.
    Und das geschieht grad. Im Netz wiederholen sich die Beiträge so sehr seit Jahren… Das ist wie ne Werbemaschiene, die ne neue Werbung (Verb-ung) rausbringen muß, damits noch wirkt bzw. die anderen erreicht.

    lg Chris 🙂

  4. 4
    Chris says:

    (Ich meinte Erdkruste, nicht Erdkern 😉 )

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