Ewiger Zauber und Hindernisse einer Seelenpartnerschaft

17 Sep 2016 Von Kommentare: 13 Ratgeber, Seelenpartnerschaft

Magische Seelenpartnerschaft und der Mond

Unterliegen wir der romantischen Vorstellung, es gebe DEN einen Seelenpartner, die Dualseele oder Zwillingsseele, der/die für uns bestimmt ist? Oder ist es eher Wunschvorstellung, dass unsere PartnerInnen-Wahl nach einem höheren (Seelen)-Plan erfolgt? Sicher ist nur eines: Wir bekommen den richtigen Partner immer genau zur richtigen Zeit. Unsere Schwingung, also all unsere Erfahrungen, Erkenntnisse und Gefühle ziehen genau den Partner in unser Leben, der dieser am Nächsten kommt – oder der diese am besten ergänzt. Sind wir auf dem erwachenden, weil uns selbst findenden Weg, ziehen wir Partner an, die uns spiegeln, um uns selbst im Spiegel erkennen zu dürfen. Ist dieser Weg einmal eingeschlagen, gibt es kein Zurück mehr. Es sei denn, man entschließt sich, ein einsamer Wolf zu sein und auf klassische Paarbeziehungen mitsamt den wichtigen prägnanten Spiegelungen bewusst zu verzichten.

How deep is your love?

Unsere spirituelle Entwicklung weiß hinter jeder magischen Begegnung das höherdimensionierte „Schicksal“, und somit kann es mitunter sehr schwer werden, von Anfang an nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Der Seelenplan ist jederzeit aktiv und wirkt im Verborgenen, auch wenn wir intuitiv spüren, was ihm entspricht, oder was „blendet“ und nicht dem Weg entspricht. Gerade in der Verliebtheitsphase sorgen die Hormone für einen rauschhaften Zustand, der alles des Partners ausblendet, was die rosarote Brille nicht ans Tageslicht bringen mag. So verlieren wir uns nicht selten in lichtgeschwängerten Sphären und erhoffen in der schicksalhaften Zusammenkunft das ergänzende Gegenstück, auf das wir immer gewartet haben. Ist der Traum einmal zu Ende geträumt, die harten Tatsachen Realität, so stehen beide Seelenpartner an denselben sich manifestierenden Problemen, wie „unbewusste“, oder sagen wir einfach mal „normale“ Paare. Die Verliebtheitshormone sind dann Geschichte, und die wahre Liebe bahnt sich ihren Weg, von der lichtgeschwängerten Sphäre zur oftmals harten Realität. Ist diese Wahrheit aushaltbar für beide? Oder sehen sie sich ungeschminkt im Spiegel weniger euphorisch? Jetzt entscheidet sich, ob man zusammen fähig und willens ist, im Feuer zu stehen, und das Ungemütliche und Unromantische, dass den Alltag ebenso begleiten wird, wie die schönen Stunden, bewusst zu ertragen. Oder man entscheidet sich an diesem Punkt, den gemeinsam eingeschlagenen Weg zu Ende zu bringen.

Kann aus der seelischen Verbundenheit, welche bei jeder magischen Begegnung Grundlage ist und dabei Seelen und Herzen höher schlagen lassen, keine langfristige Beziehung werden, so ist entweder die Kraft der Liebe nicht stark genug – oder zu viele Probleme aller Art pflastern den gemeinsamen Weg. Andere als schwerwiegende Hindernisse ausgemachten Dinge einer Seelenpartnerschaft, die oft erst im Nachhinein als Chancen zur Bewusstwerdung erkannt werden, sind die als Triggerpunkte bekannten „Knöpfe“ des Partners. Triggerpunkte, die auf meist verdrängten negativbehafteten Gefühlen basieren. Ob das gegenseitige Antriggern Schlüssel zur Wahrheit und somit zur Heilung ist, oder den Anfang der Desillusionierung einer begonnenen Seelenpartnerschaft markiert, ist dabei von entscheidender Bedeutung. Wer das Licht und die Abgründe dabei einmal erfahren hat, weiß, dass man sehr leicht an seine Grenzen gelangt und oftmals hin und hergerissen ist, zu welcher Option man sich bekennt – und zu welchem Preis (…?!).

Liebespaar bei Sonnenuntergang am MeerRiesengroßer Erfahrungs- und Erkenntnisschatz

Es spielt dann überhaupt keine Rolle, ob man der einst als magisch empfundenen Begegnung den Namen Seelenpartner, Dualseele oder Zwillingsseele gibt, wenn man als Mensch oder als Paar nicht fähig ist im Feuer stehen zu bleiben und stattdessen in die Komfortzone abtaucht – oder wenn die äußeren Umstände dies zur Zufriedenheit beider einfach nicht möglich machen. Andererseits dürfen wir uns jederzeit frei entscheiden, die Reißleine zu ziehen, wenn aus Verliebtheit Arbeit wird, statt Liebe – wie es eigentlich sein sollte. Alles ist jedoch immer gut, so wie es ist. Auch „abgebrochene“ Seelenlieben bewahren einen riesengroßen Erfahrungs- und Erkenntnisschatz für unser weiteres Leben.

Viele Dinge machen es erstrebenswert und verlockend, einen Partner an seiner Seite zu haben, statt als einsamer Wolf seine Runden zu ziehen:

Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, Sexualität, Romantik, Unterhaltung, Gespräche, Probleme „teilen“, den Alltag gemeinsam erleben und meistern etc.

Oder (und):

Sich selbst und den Partner besser kennenlernen und verstehen, in eine vertraute und doch unbekannte Seele blicken. Die Anteile von Männlichkeit und Weiblichkeit in sich selbst ausbalancieren und integrieren bzw. die beiden Gegenpole als sich perfekt ergänzende Symbiose zu (er)leben oder sich gemeinsam dorthin „ent“-wickeln. Sich als Einheit auf eine nicht auf gegenseitigen Bedingungen und Erwartungen basierende Energieform zweier Seelen einlassen, dabei aber jederzeit autark und selbstbestimmt sein dürfen, mit allem Drum und Dran.

Magischer Zauber für die Ewigkeit

Da wir nunmal „nur“ Mensch sind, unterliegen wir zwar hin und wieder der Verlockung, den Partner ein bisschen mehr so machen zu wollen, wie wir meinen, dass es ihm (also uns selbst) besser tun würde. Und missachten dabei unbewusst sein/ihr Recht auf Selbstbestimmung, wenn er/sie dies zulässt. Auch dies ein Wechselspiel der Energien, die subtil wirken und auch oft erst später erkannt und erlöst werden. Und doch ist jede magische Begegnung eine Verkettung von markanten und festgelegten Umständen, die es möglich machen, dass zwei verwandte Seelen einander in die Augen schauen dürfen und sich dabei selbst besser erkennen– weil sie dies so wollten und universell planten. So ist jede Seelenliebe, egal ob sie ein langes Leben andauern darf, oder nur einen winzigen Augenblick, ein göttlicher Moment, dem ein magischer Zauber innewohnt und die in aller Ewigkeit „irgendwie“ Bestand hat.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Bilder: #34451070 © Denis Zaporozhtsev – Fotolia.com (Beitragsbild), Fotolia.com (Bild Unten)


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13 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    matrixen says:

    Hallo Alex,
    ein wirklich schöner Artikel …, mit netten Ansichten.
    Weiter so … und Danke.

  2. 2
    stefan says:

    Hallo,

    „Ist der Traum einmal zu Ende geträumt“ … d.h. am Anfang war … der „Traum“

    Da Frage ich mich dann…
    Woraus ist dieser Traum herforgegangen ?
    Was waren die „Ursachen für den Traum“ und der „Nährboden aus dem der Traum gewachsen ist“ …

    War es wirklich die eigene Seele … oder doch vielleicht die „alten“ Programmierungen der Eltern und Gesellschaft … und was man so bis zu dem Zeitpunkt so alles miteinander „verwurschtelt hatte“ …

    Ohne den URsprung zu kennen … ist das so wie beim Kaffeesatz lesen … Alles ist möglich an Interpretationen.

    Alles Gute,
    Stefan

  3. 3
    Nimru says:

    Hallo zusammen,

    Über dieses Thema habe ich schon so viel gelesen und grundsätzlich waren es immer die selben inhaltlichen Beschreibungen, die sich auf das Begehren & des Wollens bezieht.

    Aber mal zu einer Tatsache, die nie in solchen Beschreibungen erwähnt wurde oder.

    Wenn die Dunkelkräfte (Destruktive Lichtkräfte) dieses Sonnensystem einschließlich dieses Planeten seit vielen Jahrtausenden beherrscht haben und nicht nur auf der physischen Ebene sondern auch auf der feinstofflichen Ebene, dann kann ich definitiv davon ausgehen, dass dieses Thema über lange Zeit verzerrt und verdreht wurde bzw. überhaupt erst von den negativen Kräften erschaffen wurde, um uns nach etwas Suchen zu lassen, was es gar nicht gibt wie der Esel dem man eine Karotte vor die nase hält und er sie nie bekommt, egal wie lange er läuft.
    Ich habe mal einen interessanten Text über sogenannte Seelenvermischung bzw. Seelenverrührer gelesen, um Seelen damit besser Kontrollieren zu können und sie am Aufstieg in höhere Dimensionen zu hindern.
    Ihr wisst doch, dass jedes Wesen seine Seelenanteile wieder einsammeln muss um vollständig zu werden um wieder Aufsteigen zu können.
    Aber wenn Seelen immer wieder nach ihren vermeintlichen Seelenpartner bzw. Zwillingsseele Suchen und bei verschiedenen anderen Wesen austesten ob sie es denn sein könnten, bleibt ein Stück vom Seelenanteil dort hängen und muss irgendwann und irgendwie wieder eingesammelt werden.
    Gerade bei einem so emotionalen Thema, ist die Wirkung des seelenvermischens und seelenverrührens besonders groß.

    Es ist immer wieder interessant zu erleben, dass vor Jahren irgendwer dieses Thema mal veröffentlicht hat und nun von Millionen übernommen wurde.
    Und das nenne ich Konsumieren von Informationen.
    Wer wirklich damit Arbeitet und sich intensiv damit auseinandersetzt, wird feststellen, dass auch hier die Polarität zu finden ist die nicht nur positiv sondern auch negativ sein kann.

    Denn jetzt lese ich schon im Netz, dass die Erde eine Scheibe also Flach sein soll und vor Jahrhunderten wurden Menschen die das in Frage stellten, auf den Scheiterhaufen als Ketzer verbrannt und nun urplötzlich sehen einige irgendwelche Beweise, dass die Erde doch Flach sein soll.

    Die Dunklen Kräfte sind nach wie vor aktiv und beeinflussen nach wie vor das Geschehen nach dem Prinzip des freien Willen um so viel Chaos zu Schaffen wie nur irgend möglich.

    Grüße von Nimru

  4. 4

    Hallo Matrixen,
    danke 🙂

    Hallo Stefan,
    der Traum vom fehlenen und ergänzenden Seelenanteil, den die (potentielle) Partnerin in sich trägt, entspringt dem Autor des Artikels, also mir 😉 Du hast absolut Recht! Woher kommt dieses „sich nicht ganz fühlen“, warum sehnen wir uns nach dem Seelenparnter überhaupt. Um glücklich zu sein, müssen wir bei uns anfangen. Erst wenn wir mit uns selbst im Reinen sind und gar keinen Partner „brauchen“, kann eine liebevolle und respektvolle Partnerschaft auf Augenhöhe erst enstehen. Es ist jedenfalls ein Thema, das immer mehr Menschen bewegen, darum ist es wichtig und interessant, sich damit auseinander zu setzen, auch wenn man selbst Erfahrungen damit gemacht hat. Eine einzige richtige Theorie gibt es hierzu sicher nicht.

    Hallo Nimru,
    interessante Ansichten, von denen ich noch nie gehört habe bis jetzt. Für mich klingt das sehr kompliziert, vielleicht eine Theorie, um uns Menschen noch mehr zu verwirren? Ich glaube nicht, dass man bei jeder Beziehung Seelenanteile verliert, auch nicht durch Sex. Das kann vielleicht geschehen, wenn ich mich zu sehr im Partner „verliere“, was widerum mit eigenen Themen und Blockaden (dem inneren Kind) zu tun hat.

    Herzliche Grüße und schönen Abend
    Alex

  5. 5
    Nimru says:

    Hallo Alex,

    ich habe das auch nicht generalisiert, sondern beziehe mich da ausschließlich auf die Seelenpartnerschaft, Seelenflammenschaft bzw. Zwillingsseelenschaft.
    Das findet ausschließlich auf der feinstofflichen Ebene statt und kann sich in der physischen Dichte bemerkbar machen.
    Aber ich schreibe hier nicht von genereller Partnerschaft zwischen Menschen in einer Inkarnation.
    Unterschiedlichste Beziehungen zwischen Menschen gehören zum Spiel des Erfahren dazu, aber wenn das Prinzip feinstofflich ist wie im Falle von Seelenpartnerschaft bzw. die ewige Seelenflamme zu suchen & zu finden, tut man etwas in einer Inkarnation was aber nur danach stattfinden bzw. real möglich sein kann.

    Jeder sollte sich mal fragen, wieso kommen denn solche Informationen, aus den feinstofflichen Ebenen?
    Weil sie nur da stattfinden und hier nicht wahrnehmbar sind. Das wäre so als würde man hier nach einem Geist suchen.

    Grüße von Nimru

  6. 6
    stefan says:

    Hallo Alex,

    „der Traum vom fehlenen und ergänzenden Seelenanteil, den die (potentielle) Partnerin in sich trägt, entspringt dem Autor des Artikels, “

    Dass du davon geträumt hast, sagt noch nicht aus, dass das Ursprünglich Konzept und die Idee das wir eine Seele haben der etwas fehlen würde von dir stammt. Das hast du sicherlich woanders mal gehört/gelesen und dann DARÜBER/DAVON geträumt.
    Das zugrundeliegende Konzept, kann man überall finden, nur wer hat das URsprünglich mal in Umlauf gebracht.
    Vieles von dem was wir weitergeben, haben wir irgendwo gehört oder gelesen, sind uns aber der URsprünglichen ersten Quelle nicht bewusst. Und oft übernehmen wir vieles ohne es zu prüfen ob das wirklich unsere Wahrheit ist.

    Für mich macht es keinen Sinn, dass der Seele was fehlen sollte, wenn ich davon ausgehe, dass ALLES-WAS-IST immer Vollständig/GANZ ist.

    Aber jeder darf ja seine Spiele frei wählen.

    Ich mag es halt immer mehr, lieber so bewusst wie möglich.

    🙂

  7. 7
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Hallo Nimru,
    danke für deinen ausführlichen Informationen.

    Hallo Stefan,
    ich glaube nicht, dass Liebe Konzepten zugrunde liegt. Das ist etwas ganz tief in der Seele verwurzelt…, oder vielleicht auch nicht… Wer weiss… 😉

    Herzliche Grüße
    Alex

  8. 8
    JensSimon says:

    Lieber Alex,
    ein weiteres Mal ist es mir ein dringendes Bedürfnis deinen Artikel aus eigener Erfahrung heraus zu kommentieren. Vorweg: deine Beschreibung weist für meine Empfindung vollumfänglich alle Merkmale auf, die mir in meiner Partnerschaft mit meiner Seelenfrau begegnet sind. Solche Verbindungen sind meiner Meinung nach uralt und trachten irgendwann danach sich zu erfüllen. Für mich und meiner Partnerin ist dieses Leben dafür vorgesehen.
    Mit 16 Jahren begann in mir die Überzeugung zu wirken, dass ich erst heiraten werde, wenn ich mir gewiss bin „meine Frau“ gefunden zu haben. Es wird für mich nur eine Heirat im Leben geben. So begann meine Suche und im Laufe der Jahre erfüllten sich so einige Beziehungen, doch meine Erfüllung fand ich schlussendlich nie. Vor 15 Jahren traf ich eine Frau, die mich von Anfang an auf eine für mich bis dahin ungewohnte Weise anzog. Ich wußte von unserer ersten Begegnung an, dass ich mit ihr befreundet sein will. So kam es dann auch. Unsere Freundschaft pflegten wir intensiv. Diese Frau faszinierte mich auf einer ganz tiefen Ebene. Äusserlichkeiten spielten für mich überhaupt keine Rolle. Meine tiefe Verbundenheit zu ihr ließ für mich nur Freundschaft zu, da ich fürchtete dass Intimität zur Trennung führen könnte. So jedenfalls waren meine vergangenen Erfahrungen. Eines Abends saßen wir zusammen auf ihrem roten Sofa und unterhielten uns angeregt. Dann geschah etwas, von dem wir überzeugt sind, dass die Engel ihre Flügel im Spiel hatten. Der Raum, in dem wir saßen, wurde für einen Sekundenbruchteil hell erleuchtet und uns beiden wurde schlagartig bewußt, das wir uns füreinander entscheiden dürfen. Beide waren wir vollkommen irritiert über diese gemeinsame Wahrnehmung und wußten nicht mit diesen Energien umzugehen. Somit entschieden wir uns füreinander und sind von einer Freundschaft in die Partnerschaft gegangen. Die ersten drei Wochen durchströmten uns Energien, die wir kaum aushalten konnten. Jede Berührung war wie eine kosmische Durchflutung. Ich kann es nicht anders beschreiben. Sie bat mich, während ihrer Arbeit nicht an sie zu denken, da sie sich nicht konzentrieren konnte. Wir wußten nicht was mit uns geschah. Die darauf folgenden Jahre waren bestimmt von einem Weg der Selbsterkenntnis. Ich lernte, mein Innerstes nach außen zu kehren. Ich stellte mich den Geburtsschmerzen zu einem erwachsenen und freien Mann. Ich wollte Wachsen, ich wollte Entwicklung und diese Erfahrung wollte ich mit dieser Frau teilen. Ich suchte viele Fluchten, um mein Bild von Trennung aufrecht zu erhalten und zu bestätigen. Sie hat sich zurückgezogen, um wieder in die Liebe zu kommen, wie sie immer sagte. Wir haben einen partnerschaftlichen Chrashkurs durchlaufen in dem jeder von uns so pur war, sich so nackt gezeigt hat, das nur noch die Liebe für einander übriggeblieben ist; frei und ohne Vorbehalt. In diesem Jahr haben wir beschlossen zu heiraten. Damit ritualisieren wir unsere tiefe Verbundenheit und sind überglücklich. Mein Eindruck als 16 jähriger hat sich bestätigt und zeigt mir, dass mein Gefühl richtig und wahr ist. Ich fühle mich geheilt und darf nun lieben. Ich bin sicher, bis zu unserem nächsten Übergang. Danke.

  9. 9
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Lieber JensSimon,
    herzlichen Dank für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht, der mir sehr unter die Haut geht. Ihr seid das „lebende“ Beispiel, dass eine Seelenpartnerschaft funktionieren kann, mit all seinen Höhen und Tiefen – und wie ich meine sind es überwiegend Höhen. Kannst du dir aus deiner Erfahrung heraus eventuell vorstellen, warum die meisten Seelenpartnerschaften früher oder später scheitern? Sind es dann keine Seelenpartner oder ist mindestens ein Part noch nicht reif? Oder andere Gründe?

    Herzliche Grüße und weiterhin alles Liebe für euch beide, und Glückwunsch zur Hochzeit! 🙂
    Alex

  10. 10
    JensSimon says:

    Lieber Alex,
    das scheitern dieser Partnerschaften hat sicherlich unterschiedliche Gründe u.a. die von dir aufgeführten. Doch möchte ich die Aufmerksamkeit auf die Gelingensbedingungen einer Seelenpartnerschaft richten. Im Nachhinein betrachtet, haben meine Liebste und ich uns für eine Herkulesarbeit entschieden. Überhaupt war mein Weg dadurch geprägt, mich immer wieder neu entscheiden zu müssen, ob ich weitergehen will. Es gehört sehr viel Willenskraft dazu und Ausdauer, um die Illusionen aufzudecken, welche ich mir im Laufe der Zeit geschaffen habe. Ich bin davon überzeugt, das wir ohne unsere gemeinsame spirituelle Ausrichtung unseren Weg nicht gefunden hätten. Meine Partnerin war zu Beginn unserer Beziehung sehr viel weiter entwickelt als ich und hat sich entschieden, meine Entwicklungsschritte mitzugehen. Sie hat zu der Zeit nur noch wenige Anhaftungen gehabt. Sie war schon frei und ungebunden und hat mich auf meinem Weg dorthin begleitet. Wir Männer tun gut daran unsere weibliche Seite zu entdecken. Unsere Sensibilität betrachten zu lernen, um darüber in unser Gefühl zu kommen. Dann lernen wir auch darüber zu Kommunizieren und finden zu unserem Selbst-Ausdruck. Nicht nur in Seelenpartnerschaften wird es in Zukunft immer mehr darum gehen sein Leben mit dem anderen zu Teilen. Beziehungen sind ein Feld für Erfahrungen und Wachstum. Sie dienen nicht dazu sich darin auszuruhen und wohlig einzurichten. Am Ende eines solchen Weges steht der Anfang. Der Anfang dessen, was man(n) sich neu erschaffen hat. Die Kraft kommt aus dem Herzen und mit ihr folgt die Kreativität, Offenheit, Großzügigkeit und die Schöpferkraft. Ich bin froh, mich für diesen Weg entschieden zu haben. Danke.

    JensSimon

  11. 11
    Alex Miller Alex Miller says:

    Lieber JensSimon,
    ich bewundere dich wirklich für deine Willenskraft und Ausdauer, dass du dich immer wieder neu entscheiden konntest (und auch durfest).

    “ Beziehungen sind ein Feld für Erfahrungen und Wachstum. Sie dienen nicht dazu sich darin auszuruhen und wohlig einzurichten. Am Ende eines solchen Weges steht der Anfang. Der Anfang dessen, was man(n) sich neu erschaffen hat. Die Kraft kommt aus dem Herzen und mit ihr folgt die Kreativität, Offenheit, Großzügigkeit und die Schöpferkraft.“

    Danke für diese wunderbaren Worte, sie inspirieren – und ich bin mir sicher, sie ermutigen Menschen, die oft am Zweifeln sind.

    Herzliche Grüße
    Alex

  12. 12
    Monja Reimann says:

    Lieber JensSimon, ich danke dir und deiner Partnerin …
    frühherbstlcheherzensgrüße
    einfachnursein

  13. 13

    https://probstart.wordpress.com/about/sexualitat/die-traumfrau/
    Mit dem obigen Ling teile ich gerne meine gemachten Erfahrungen, die ich in einer Trilogie abgehandelt habe, als DIE REISE ZUR SELBSTFINDUNG.
    mit lichtvoller Umreichung
    Walter

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