Der verwundete Krieger erwacht

16 Nov 2016 Von Kommentare: 18 Heilung, Ratgeber

Mannsein Männlichkeit Berge

Der verwundete Krieger ist müde, verwirrt und etwas verloren in seiner männlichen Identität. Das kollektive männliche Unterbewusstsein ist geprägt von einer tiefen Ur-Schuld gegenüber den Frauen, und gegenüber sich selbst. Zu viele Wunden hat der Mann in den letzten Jahrtausenden den Frauen zugefügt, und zu viele Wunden hat er sich selbst zugefügt. Diese kollektive Ur-Schuld kann jetzt in Zeiten des Wandels abgelegt werden, wenn sämtliche Täter- und Opferrollen aufgelöst werden. Zumal nahezu jede Seele in den verschiedenen Inkarnationen sowohl Täter- als auch Opferrolle bewusst und unbewusst eingenommen hat – wie auch die beiden Geschlechterrollen als Mann UND als Frau. Heilen kann nur Akzeptanz und Vergebung auf einem Weg des Erwachens. Der verwundete Krieger wird zum König, wenn er seine Verletzbarkeit sich selbst gegenüber eingestehen kann und daraus wichtige Selbsterkenntnisse in Bezug zu seinem Leben zieht. Die alten dunklen Schatten wollen erkannt und beleuchtet werden.

Die Neuen Männer der Neuen Zeit

In einer Zeit, die von ruhelosen, getriebenen, egozentrischen und machtorientierten Männern (und auch Frauen!) geprägt ist, wird es immer wichtiger sich darüber klar zu werden, dass diese Eigenschaften keineswegs dem Naturell „Mann“ entsprechen, sondern lediglich den Vorgaben „Anderer“, welche die Arbeitskraft der Menschen für ihre eigenen Zwecke benutzen. Die derzeitige Lernaufgabe vieler Männer ist es, wieder in ihre männliche Kraft zu finden, was aber nicht gleichbedeutend ist mit „Leistung“. Vielmehr geht es darum, dass „Mann“ einerseits zu seinen Wurzeln zurück findet, wie es unsere Vorfahren und die indigenen Völker uns vormach(t)en „zuzüglich“ der Eigenschaften der Neuen Männer der Neuen Zeit: Wie es sich wohl anfühlt, die Kontrolle abzugeben und sich reiten zu lassen von der Welle des Lebens, den Unwägbarkeiten, dem Nichtwissen, dem Planlosen, dem Verspielten, dem Träumen. Dies sind paradoxerweise weibliche Eigenschaften, die eher für Passivität als für Aktivität stehen, aber dem Mann den aufgestauten Druck nehmen, anstatt immer neuen Druck zu produzieren (den sie sich bereitwillig aufladen lassen!).

Der Mann und die oftmals fehlgeleitete sexuelle Energie

Sexy MannEs ist ein Druck, der sich aufgrund der kollektiven Ur-Schuld sowie dem missverstandenen und missinterpretierten Selbstverständnis als Mann auch auf der sexuellen Ebene aufgestaut hat und individuell abgebaut wird. Denn auch „fehlgeleitete“ Energie sucht sich ihr Schlupfloch, welche durch verschiedenartige Kompensation ihren Ausdruck findet: Pornosucht, Sexsucht, sexuelle Unterdrückung der Frau, Gewalt, Aggression etc. Im anderen Extrem äußert sich die „fehlgeleitete“ sexuelle Energie in Unlust, unbewußter Verweigerung, Scham oder dem eigens verursachten Leistungsdruck und daraus resultierenden Versagensängsten, schließlich will / muss (?) man ja ein perfekter Lover sein und damit vielleicht auch sein männliches Ego aufpolieren (?). Das optimale Potenzial für Depressionen – oder Viagra! Auch deshalb fühlt „Mann“ sich so oft getrieben, verloren und heimatlos. Dafür will „Mann“ aber auch neu entdeckt werden!

Durch den Bewusstseinswandel und das bei immer mehr Männern eintretende „Erwachen“ werden in den nächsten Monaten und Jahren viele Erkenntnisse und Selbsterkenntnisse reifen und die verschiedenen mutmaßlich einst fehlgeleiteten sexuellen Energien erkannt, aufgedeckt und in neue gesundere Bahnen gelenkt. Der heilende und heilige Effekt, der entsteht, wird eine neue Form der Sexualität offenbaren – ohne Bedürftigkeit und Druck, auf beiden Seiten! Und somit eine neue Form der Liebe und Partnerschaft zwischen Mann und Frau.

Das „Frausein“ und das „Mannsein“ wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ohnehin vollkommen neu definieren, da wir im Jetzt keine wirkliche Orientierung haben. Was heutzutage an Geschlechterrollen offeriert wird, beraubt uns nur unserer wahren Identität. Die Gesellschaft, Eltern und Pädagogen plappern es nur nach! Erotik und Sexualität wird in unserer Gesellschaft gezielt dazu missbraucht, um aus natürlichen Bedürfnissen virtuelle Bedürfnisse zu kreieren, damit noch mehr Profit erzielt wird – für einige Wenige. Der virtuellen sexuellen Überreizung sind keine Grenzen gesetzt, auf der Strecke bleiben Authentizität und echte Lust. Wir sind somit eher wieder auf die Überlieferungen unserer Vorfahren und der indigenen Völker angewiesen, welche uns die verschiedenen Geschlechterrollen in ihren sozialen und kulturellen Möglichkeiten authentisch übermitteln. Andererseits sind wir jetzt auch ein Stück weit auf uns alleine gestellt, auf unsere Intuition, denn:

Was fühlt sich eigentlich FÜR MICH in meinem männlichen Körper wahrhaftig gut und MÄNNLICH an, ohne mich dabei verstellen zu müssen? Entspringt es virtuellen Mustern oder ist es Ausdruck meiner Seele?

Der große Denker hat ausgedacht in einer Zeit des großen Wandels: Mehr Gefühl und Verspieltheit!

Sexualität ist göttliche EkstaseFür die Ent-wicklung der eigenen Männlichkeit ist die Balance zwischen Verstand und Herz gefragt: Das Entdecken der verspielten Seiten des Lebens und Spüren von echtem tiefen Gefühl, das Sein und Sich-Treiben-Lassen, das Ziel vor Augen verlieren und dafür dem Leben vertrauen, das Zu-Sich-Selbst-Stehen und Grenzen setzen ohne andere zu verletzen. Der erwachende Krieger weiß um seine Sinnlichkeit, Sanftheit und Zärtlichkeit, seine Stärke und Wildheit sowie die Fähigkeit, seine beschützenden Arme um seine Liebsten auszubreiten.

Er ist bereit, sich in die Arme einer Frau fallen zu lassen und sich von ihr auffangen zu lassen, wenn er verwundet ist. Der Krieger wird zum König, wenn er sich seiner Schwächen gewahr wird und sich seiner Königin bedingungslos anvertraut – nicht mit Worten, sondern mit seinen Gefühlen.

Dann wird der vom verwundeten Krieger zum König gereifte Mann eine Frau anziehen, die ebenso ihren Prozess des Erwachens angetreten hat und auf dem Weg zur Königin ist. Ihr darf er sich hingebungsvoll öffnen, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Sind sich beide ihrer (Selbst-)liebe bewusst, werden sie getrost auf die üblichen Co-Abhängigkeiten dramenfrei verzichten. Dann sind sie wirklich dazu bereit, ihren Weg gemeinsam zu gehen. Erwachte Frauen lassen Männer los, denn sie wissen, er kommt zurück, immer! Erwachende Krieger und Könige und müssen ab und zu weg, um ihre Dinge zu erledigen. Die erwachende Königin wird es verstehen. Sie weiß, dass ihr Mann die Freiheit und das Abenteuer wie die Luft zum Atmen braucht. Alles ist gut.

Wir Neuen Männer sollten uns in unserem Wesen nicht verstellen, um Alleskönner und Allesversteher zu werden, sondern authentisch bleiben bzw. unsere männliche Authentizität neu entdecken. Unser Ding durchzuziehen, wenn uns danach ist. Ohne Kompromisse. Aber immer in Liebe: Zu uns selbst. Zu unserer Frau. Für eine Neue Welt, in der Frauen und Männer ihre wahren authentischen Stärken leben und so zu inneren Frieden und heilenden Beziehungen finden. Im Innern wie im Außen.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Beitragsbild (Mann Berge): #125939396 © rdonar Fotolia.com, Bild Mitte (sexy Mann): #95698541 © vladorlov Fotolia.com, Bild Unten (Paar): Fotolia.com

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18 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Katharina K. sagt:

    Danke Alex für den Artikel!
    Die interessantesten Männer, ja die interessantesten Menschen sind die, die gerade + aufrecht sind, das Leben lieben, sich selbst lieben + darum sich selbst treu sind. Jeden Menschen gibt es im Hier + Jetzt nur einmal!
    Vielleicht hat der Mensch auf dieser Erde die vornehmlichste Aufgabe er oder sie selbst zu sein?
    Wir brauchen nicht perfekt zu sein, weil wir als Menschen per se perfekt sind!
    Das sehe ich so und glaube, dies ist die Grundlage um sich weiter zu entwickeln.
    Das Einteilen in männlich + weiblich möchte ich in Frage stellen, weil, meiner Ansicht nach, jeder Mensch männliche + weibliche Anteile hat + wir, wenn wir lieben, den kompletten Menschen lieben – mit allem Schnick + Schnuck.
    Liebe für Euch alle! K.

  2. 2
    Consciousness sagt:

    Das der Mann in den letzten Jahrtausenden zu viele Wunden den Frauen zugefügt hat ist das wirklich wahr?

    Vielleicht waren wir früher schon mal weiter entwickelt und die Mär vom Schmerzen zufügenden Mann dient eben dazu, dem Mann in ein Schuldgefühl zu bringen. Männer und Frauen sind eben nicht gleich und alle Schlachten die geschlagen wurden, dienten doch oft genug nur dazu, seiner Angebeteten ein Königreich vor die Füße legen zu können.

    Wir lebten doch in den vergangenen Jahrzehnten in völlig verdrehten Zeiten, die sich immer mehr zugespitzt haben, wo die ersten endlich wieder aufwachen und als Mann in ihre männliche Energie finden. Oder als Frau eben in die weibliche Energie zurückfinden. Es gab schon Zeiten , da war Rot eine männliche Farbe um den Mann in seiner Stärke zu unterstützen und Blau war eine Farbe die eher die Frauen trugen, weil diese beruhigend und ausgleichend auf die Emotionalität wirkte.

    Es gibt keine Ur-Schuld, im Gegenteil am Anfang, waren wir ein Teil der Natur. Man hat uns diese Ur-Schuld eingeredet um die Menschen auf die Knie zu zwingen.

    In seine Kraft zu kommen bedeutet zu sich selbst zu stehen und sich so zu akzeptieren wie man IST. Und nicht davon zu träumen wie man gern wäre oder wie man sein sollte. Entwicklung ist nur durch Unterschiedlichkeit möglich und nicht durch Gleichförmigkeit.

    Diese Unterschiedlichkeit sollte auch in Beziehungen gelebt werden. Viele Männer aber rennen schwanzwedelnd hinter der Frau her, geben nach in Dingen die ihnen eigentlich wichtig wären, nennen das dann Liebe und wundern sich dann wenn die Frau irgendwann auf und davon ist. Viele Frauen wiederum nutzen das aus um Macht über den Mann zu erlangen, wo dieser sich wieder eingesperrt fühlt.

    Wenn ein Mann in seine Kraft kommen will, sollte er lernen seine Sexualität zu beherrschen. Oder sie beherrscht ihn und er wird unfrei.

  3. 3
    einfachnursein sagt:

    Zitat Alex>>Sie weiß, dass ihr Mann die Freiheit und das Abenteuer wie die Luft zum Atmen braucht. Alles ist gut.>>
    Wie weit geht Abenteuer und Freiheit?…
    Zitat Consciousness>>Wenn ein Mann in seine Kraft kommen will, sollte er lernen seine Sexualität zu beherrschen. Oder sie beherrscht ihn und er wird unfrei.>> Letztendlich ein guter Schluss-Satz. In der Rolle als „Kriegerin“ befinde ich mich gerade als Frau und vor allem als alleinerziehende Mutter weil es notwendig ist und nicht!! weil ich es als natürlich emfinde!
    Möge mir vielleicht eines Tages der „Neue Mann“ begegnen. Mein Herz würde jubeln. Mir muß kein Mensch und kein Mann ein Königreich zu Füßen legen, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Begegnung auf Augenhöhe…Er darf weinen, lachen, stark und schwach sein…aber nicht: Unehrlich und manipulierend…
    Danke für deinen Artikel, lieber Alex…danke für deine Zeilen Consciousness,

  4. 4
    einfachnursein sagt:

    @Liebe Katarina, Zitat>>Das Einteilen in männlich + weiblich möchte ich in Frage stellen, …>> Das sehe ich nicht so, es ist meiner Ansicht nach schon wichtig, dass sowohl Männer als auch Frauen zu ihrer Ur-eigenen „Aufgabe“ bzw. Hingabe zurückfinden. Nur so kann sich dieses ganze Durcheinander mit letztendlicher Überforderung, Enntäuschung, Irrung und Verwirrung auflösen.Natürlich sind wir alle Menschen mit weiblichen als auch männlichen Teilen ausgestattet…und sollten dies nutzen, wenn es notwendig erscheint aber nicht auf Dauer entgegengesetzt, wie es wohl zur Zeit der Fall ist. Das geht, meiner Meinung nach, auf Dauer nicht gut.
    Herzlichst
    einfachnursein

  5. 5
    matrixen sagt:

    Hallo Alex,
    hier möchte ich der Katharina Unterstützung geben, denn auch ich denke, dass wir egal welchen Geschlechts, immer jeweils beide Teile in uns tragen, weiblich und männlich zu gleich. Es gibt für mich auch kein typisch Mann oder typisch Frau verhalten, es sind viel mehr alte einprogrammierte Verhaltensweisen, von denen ich dringend rate Abstand zu nehmen. Wir halten oft Dinge für natürlich, weil sie uns über Jahrhunderte so zugetragen wurden, ….. obwohl ja jeder Mensch mit der freien Entscheidung ausgestattet ist, wieviel und von wem man auf- und an-nimmt.
    Auf der Welt gibt es alles, jeder erdenkliche Menschentyp, von jedem etwas, das ist natürlich.
    Meiner Meinung nach ist das Ur – Menschliche ganz weit in der Vergangeheit und ich persönlich bin nicht bereit wieder zurück zu gehen, ich erstrebe die Weiterentwicklung an, um ins Neu- Menschliche zu kommen.

    LG matrixen

  6. 6
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran sagt:

    Liebe Katharina, lieber Matrixen (1+5),
    klar, jeder Mensch hat weibliche und männliche Anteile, der eine mehr, der andere weniger. Und für Liebesbeziehungen ist die Liebe entscheidend, nicht das Geschlecht – da bin ich ganz bei euch. Aber die Frage ist doch gestattet, dass männliche Identität etwas verwässert erscheint momentan und viele Männer sich überfordert fühlen mit ihrer „Rolle“, oder sind es doch nicht so viele? Wir haben Girls Days in Firmen, aber es gibt keine Boys Days. Solche Entwicklungen mögen auf den ersten Blick modern wirken, aber bringt das die Menschheit wirklich weiter? Die Frage ist auch, lebe ich aus meinem vollen Herzen? Und: Wieso lebe ich diese Inkarnation ausgerechnet als Mann / Frau?

    Lieber Consciousness (2),
    „man hat uns diese Ur-Schuld eingeredet um die Menschen auf die Knie zu zwingen.“. Selbst wenn man sie uns eingeredet hat, schwirrt diese Energie um uns herum und diese gilt es zu entlarven.

    Liebe einfachnursein (3+4).
    Zitat Alex>>Sie weiß, dass ihr Mann die Freiheit und das Abenteuer wie die Luft zum Atmen braucht. Alles ist gut.>>
    Einfachsnursein: >>Wie weit geht Abenteuer und Freiheit?… >>
    Geistige Freiheit, Abenteuer im Sinne von Neugierigsein, Verspieltsein, Neue Dinge tun. Wenn Abenteuer Polyamorie ist, und ich glaube deine Frage zielt in diese Richtung, dann sollte Mann und Frau an einem frühen Stadium der Beziehung darüber ehrlich sprechen… Es mag genausoviele Formen des Zusammenseins geben zwischen Mann und Frau, Mann und Mann, Frau und Frau, wie es Theorien gibt. Alles ist OK, wenn sich die Beteiligten einig sind und es aus Liebe tun. Selbstliebe und Nächstenliebe.

    Herzliche Grüße
    Alex

  7. 7
    Consciousness sagt:

    @Alex
    ,,Aber die Frage ist doch gestattet, dass männliche Identität etwas verwässert erscheint momentan und viele Männer sich überfordert fühlen mit ihrer Rolle. „.

    Sprichs doch aus Alex. Männer müssen wieder Männer werden!

    Dieser ganzer Feminismus hat sich überholt und die Emanzipationsbewegung hat viele allein erziehende Frauen hervorgebracht. Das soll nicht heißen Frauen zurück an den Herd und das der Mann mit der Bierflasche vor dem Fernseher sitzt, während die Frau um ihn herumputzt. Aber es heißt das wir einer kompletten Gehirnwäsche unterzogen wurden und das nachplappern was in irgendeiner Zeitung steht oder irgendein TV-Format uns erzählt. Mit wir mein ich natürlich nicht komplett alle Menschen, sondern die Gesellschaft als solches.

    Das Ziel der Natur ist nun mal Vermehrung, Erweiterung und Entwicklung. Und Frauen bekommen nun mal die Kinder und Männer nicht. Wer 9 Monate ein Kind in sich herum trägt, es unter Schmerzen zur Welt bringt und es dann stillt, wird wohl anders mit diesem Kind verbunden sein, als wie der dazugehörige Vater. Das ist drin in uns, in unserem Bewusstsein, in unseren Zellen , in den Genen. So wie ein Entenküken ins Wasser springen und schwimmen kann. Das ist einfach drin. Männer werden ihre Kinder deshalb mit mehr Abstand betrachten können als die Frauen. Und werden deshalb nicht immer recht haben, aber oft eine andere Meinung in Erziehungsfragen haben als die Mütter.

    Frauen sind nun mal der empfangende Teil und Männer der gebende. Das ist so. Die sind nicht gleich. Sie denken anders, sie haben einen verschiedenen Aufbau des Körpers und der Muskulatur, sie haben unterschiedliche Problemlösungsstrategien, ihre Aufgaben sind anders. Es sind nicht alles erlernte Rollen, es ist von der Natur so gedacht, damit eben durch diese Unterschiedlichkeit, eine Entwicklung erst möglich wird.

    Man kann mit dem Verstand alles zerreden, kann Manifeste verfassen, unter dem Deckmäntelchen der Gleichberechtigung Frauen gegen Männer ausspielen und versuchen Frauen pauschal als Opfer und Männer pauschal als Täter hinzustellen, die Natur wird sich gegen solche Gehirnakrobatik immer durchsetzen. Wie heißt es, Feminismus endet, wenn der richtige kommt.

    Gerade weil Menschen innerlich stark sein sollten und gerade weil gleiche Rechte für alle wichtig sind, ist es an der Zeit , zu erkennen, dass wenn man gegen die Natur kämpft, man gegen sich selbst kämpft. Viele unserer Überzeugungen und Ansichten kommen nicht von uns selbst, auch wenn wir das denken, die hat uns jemand anderes mitgegeben. Und oft genug waren diese Überzeugungen und Ansichten nützlich, allerdings für jemand anderes.

    Zeit frei zu werden und zu sich selbst zu finden.

  8. 8
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran sagt:

    Hi Consciousness ,
    Was sind denn Männer? Was ist männlich?? Gibt es eine genaue Definition? Eher nein. Seit 20 Jahren bin ich am Forschen, Ausprobieren, den Weg gehen, als Mann… der Weg ist das Ziel…

    Schönes Wochenende 😉
    Alex

  9. 9
    Katharina K. sagt:

    Hi,
    wissenschaftlich gesehen ist es nicht möglich männlich + weiblich biologisch festzumachen, weil unsere Art von Männlichkeit + Weiblichkeit gesellschaftlich konstruiert ist, damit das Zusammenleben funktioniert!
    Als ich das herausgefunden habe, war ich soooo angenehm überrascht + hatte eine Riesenfreude an diesen wissenschaftlichen Theorien!
    Das bietet uns Menschen die FREIHEIT, dass zu sein was wir sein möchten! Dabei halte ich es für mutig, „against the Mainstream“ zu sein + die gesellschaftiche Anpassung in Frage zu stellen.
    Wir verlieben uns in einen Menschen nicht in ein Geschlecht!
    Nach äußeren Maßstäben gehöre ich zur sehr weiblichen Spezies. Kommt es zu geschäftlichen Verhandlungen oder politischen Diskussionen dann kommen die Menschen, die mich nicht wirklich kennen, aus dem Staunen nicht heraus + ich profitiere immer vom Überraschungseffekt!
    Schreibe ich geschäftliche E-mails + ohne meinen Vornamen, werde ich kontinuierlich mit „Herr“ angesprochen.
    Manno Leute – der Mensch ist das größte Abenteuern hier auf dieser Erde!!!
    Seid einfach Ihr selbst als Geschenk für den Rest!!!
    Beste Wünsche an alle K.

  10. 10
    Katharina K. sagt:

    Nachtrag:
    Manchen Menschen macht FREIHEIT Angst!
    Erstaunlich, aber wahr!
    Das überrascht mich immer wieder!
    2 Huna-Prinzipien:
    Die Welt ist das wofür Du sie hälst!
    Es gibt keine Grenzen!
    Ihr Lieben – das Beste für ALLE
    K.

  11. 11
    einfachnursein sagt:

    Lieber Alex, danke für die Antwort auf meine Frage (3). 🙂 …

  12. 12
    einfachnursein sagt:

    🙂 😉
    Der „NEUE MANN“ besingt es??…so in etwa … 🙂 😉 https://www.youtube.com/watch?v=tM0sTNtWDiI
    🙂

  13. 13
    matrixen sagt:

    Hallo Alex,
    alles was wir als männlich oder weiblich bezeichnen, egal mit welcher Beurteilung davor, haben wir selbst geschaffen. Wir sind in den Rollen, weil unser Umfeld uns darein gepresst hat und wir dieses zugelassen haben, denn in Wahrheit kann uns niemand zwingen eine bestimmte Rolle anzunehmen, wir können uns jederzeit zur wehr setzen.
    „Girls Day“ …. ist doch fantastisch, anstatt mit den Girls zu feiern und Spass zu haben, kommt der Neid zum vorscheinen, …. das ist Menschlich, gehört jedoch in die alte Welt.
    „Die Frage ist auch, lebe ich aus meinem vollen Herzen“ …. also wenn du mich fragst, würde ich sagen das tut so ziemlich jeder, … es war auch hier der Mensch der dieses in Gut und Böse aufgeteilt hat und dabei den Bösen das Herz abgesprochen hat. Wir sind genau richtig, da wo wir sind, mit dem was wir tun.
    “ Und: Wieso lebe ich diese Inkarnation ausgerechnet als Mann / Frau?“ ….. Wahrscheinlich weil du es dir vor deiner Inkarnation so ausgesucht hast, um diese ganz bestimmten Erfahrungen zu machen.

    Warum sucht der Mensch eigendlich fast immer das was er nicht hat, anstatt zu schauen was er mit dem was er hat anfangen kann ?

  14. 14
    Consciousness sagt:

    @Matrixen
    Warum sollte man sich an der ,,Rolle“ des anderen Geschlechts orientieren , wenn man erst man schauen könnte was man mit der ,,Rolle“ anfangen könnte, die man vor der Inkarnation gewählt hat?

    Und warum sollte man beschließen , als androgyne Seele in einer dualen Welt zu inkarnieren. um dann dort sich gegen seine angeblich nur zugewiesene Rolle zur Wehr setzen?

    Und wenn man das ganze mal konsequent zu Ende denkt, findest du es erstrebenswert, wenn Menschen sich auch körperlich mit Hormonen und Operationen ihrem Wunschgeschlecht anpassen?

  15. 15
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran sagt:

    @ Matrixen,
    das ist kein Neid,wie kommst du drauf? Ich habe selber eine Tochter und freue mich sehr, wenn sie ihren Weg selbständig geht, egal wohin dieser führt – solange es „ihrer“ ist.
    Unser Körper hat nunmal geschlechtstypische Merkmale, das haben wir uns vor dieser Inkarnation auch selber so ausgesucht, daher haben wir u.a. die Aufgabe herauszufinden, was wir mit unserer „Rolle“ am besten anstellen können in dieser Welt. Und wie wir diese vielleicht zum Besseren verändern können.

    Herzliche Grüße
    Alex

  16. 16
    matrixen sagt:

    @ Alex,
    wenn ein Mann bei Girlsday denkt, warum es keinen Boysday gibt, dann ist da für mich schon eine gute Portion Neid mit versteckt. Es gibt auch viele zweigeschlechtliche Geburten, wo direkt nach der Geburt sich für ein der beiden Geschlechter entschieden wird, … so kommen manchmal auch falsche entscheidungen zustande.

    @ Consciousness,
    deine erste Frage ist bestimmt ein Mißverständnis, denn eigendlich ist es wünschenswert wenn die Menschen aus ihren Rollen ausbrechen, da es veraltete Denkmuster sind. Es geht ja viel eher darum Erfahrungen auf diesem Planeten zu sammeln, das können viele Richtungen sein, auch das verändern von Geschlechtern.

  17. 17
    Consciousness sagt:

    @matrixen
    Ist kein Missverständnis, wir haben da nur unterschiedliche Meinungen.

  18. 18
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran sagt:

    @ Matrixen,
    sind hier wohl nicht auf der selben Wellenlänge, aber ist ja nicht schlimm. Drum spricht man ja miteinander 😉

    Lg
    Alex

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