Die Bedeutung der drei Schicksalsfrauen im 21. Jahrhundert

09 Jan 2017 Von Kommentare: 21 Altes Wissen, Naturvölker

Norne an einem alten Brunnen

Welche Wertung wir dem Wort „Schicksal“ geben und wie wir dazu stehen, kann grundlegend unser Leben beeinflussen. Empfinden wir das Schicksal als die in Stein gemeiselte und nicht veränderbare Realität? Oder halten wir es wie der Magier Thimon von Berlepsch, der sagt, dass „Schicksal einen Zustand bezeichnet, ähnlich der Tagträumerei, und von uns aktiv mitgestaltet werden kann. Und wir in der Lage sind, dem Schicksal kräftig unter die Arme zu greifen, es ermuntern können Wege einzuschlagen, an die wir vorher nicht gedacht hatten.“ In der germanischen Mythologie gibt es die drei Nornen, die drei Schicksalsfrauen, welche die Schicksalsfäden der Menschen spinnen. Sie leben an der Wurzel der Weltenesche Yggdrasil, dem germanischen „Baum des Lebens“, wo sich die Urquelle allen Lebens befindet. Von dort aus „lenken“ die drei Nornen die Geschicke der Menschen und der Götter. So werden sie auch als Geburtshelferinnen (für alles Leben) bezeichnet.

Ihre Namen sind Urd (Schicksal), Werdandi (das Werdende) und Skuld (Schuld). Die Germanen glaubten an die immer wiederkehrenden Zyklen der Natur, der Zyklen von Geburt und Tod, Wiedergeburt und Werden. Diese Überzeugung resultiert auch vom Glauben an die drei Nornen, denn sie stehen in ihrer Bedeutung symbolisch für den Werdegang des gesamten Lebens. Sie wirken in uns und durch uns hindurch, denn sie sind die drei Grundkräfte, die unser Leben bestimmen. Wir können uns ihre Kräfte und ihre Bedeutung zu Nutze machen, wenn wir uns sinnbildlich veranschaulichen, zu was sie energetisch imstande sind, im Hinblick auf unser eigenes Leben sowie den Bewusstseinswandel der Menschheit.

„Urd“ ist das „Schicksal“

TraumfängerUrd ist unser spirituelles Schicksal oder die Essenz unseres Weges. Damit gemeint sind unsere Fähigkeiten und Talente, die uns in die Wiege gelegt wurden und die wir als unsere schöpferischen Eigenschaften entdecken und leben dürfen. Um dem Schicksal die Chance zu geben, sich mit unseren Fähigkeiten und Talenten entfalten zu können, ist es notwendig in Aktion zu treten. Vertrauen wir auf unsere Intuition sowie auf die göttliche Macht, die auf uns aufpasst, so gibt es nichts Falsches zu tun. Auch wenn nicht alles sofort zum Erfolg führt und es gewisse Umwege braucht, so kann der Weg, den wir dann eingeschlagen haben, selbst seine Richtung finden. So werden wir in den heute so turbulenten Zeiten, im persönlichen wie auch im globalen Umfeld, in denen sämtliche Unwahrheiten auf den Tisch kommen, geradezu aufgefordert, auch das eigene Leben kritisch zu hinterfragen, um es eventuell eine neue Richtung – oder einen neuen Sinn – zu geben. Damit wir unser „Schicksal“ mitsamt all unseren Fähigkeiten und Talenten wieder selbst in die Hand nehmen und damit auch einen Beitrag für eine Welt des Frieden und der Liebe leisten. Welchen Weg wollen wir gehen? Aus dem „Urds-Brunnen“ zu trinken, bedeutet, sein Schicksal zu erkennen und eine Vision des spirituellen Zieles zu haben.

„Werdandi“ ist das „Werdende“

Werdandi symbolisiert das Potenzial zur Wandlung im Prozess des Werdens. Inwieweit sind wir willens und in der Lage, aus dem Tiefschlaf zu erwachen und unser Sein schöpferisch zu „kreieren“? Oder verharren wir während des Kali Yuga´s, dem Zeitalter der Täuschung und Manipulation, in jener Matrix, die uns von dunklen Mächten als die uns bekannte „Welt“ verkauft wurde? Es liegt an uns, und die Norne Werdandi unterstützt uns dabei, uns die Gegebenheiten auf der Welt, bewusster zu machen, damit ein Umdenken erfolgen kann und der Planet nicht mehr ausgebeutet wird im Interesse einiger Weniger.

Junge Frau mit dunklen Haaren„Skuld“ ist die „Schuld“

Skuld ist vergleichbar mit Karma. Eine Schuld bezieht sich auf das Gefühl, das wir haben, wenn wir jemanden etwas schulden, auch über verschiedene Inkarnationen hinweg. Sind die Schulden bezahlt, dann endet auch das Schuldgefühl. So werden wir alle mit bestimmten Neigungen, den Konsequenzen unserer Handlungen in der Vergangenheit oder Handlungen unserer Ahnen, in jedes Leben hineingeboren. Skuld repäsentiert die karmischen Verstrickungen, die wir bei der Geburt mit in unser Leben hineinbringen, die Schuld, die wir noch bezahlen müssen. So sind manche Blockaden, die uns das Leben zuweilen schwer machen oder uns nicht zum gewünschten Ergebnis führen, oftmals die Folge des Karmas, was angeschaut und erlöst werden will. Vor allem die „ererbte“ Schuld ist nicht leicht durchschaubar. Um Mechanismen und Muster zu erkennen, die mit unseren Ahnen zu tun haben, sind u.a. systemische Familienaufstellungen sehr effektiv und aufschlussreich. Da die jetzige Zeitqualität beim Übertritt ins Wassermannzeitalter hochschwingende spirituelle Energien mit sich bringt, wird es immer schneller möglich sein, das Karma hinter sich zu lassen und Blockaden zu erkennen und loszulassen, um von „Null“ an zu beginnen.

Wir haben unser Schicksal selbst in der Hand

Oftmals werden die drei Nornen aber auch mit den griechischen Moiren sowie den römischen Parzen verglichen. Diese beziehen sich auf Vergangenheit (Urd), Gegenwart (Werdandi) und Zukunft (Skuld). Dies entspricht nur bedingt den oben genannten Ausführungen, woran man erkennen kann, dass Überlieferungen immer nur im Auge des Betrachters wiedergegeben werden. Zwar sind unsere vergangenen Taten getan, unsere vergangenen Worte gesagt und unsere vergangenen Gedanken gedacht. Wir haben aber die Möglichkeit, uns in jedem Moment neu zu entscheiden, wie wir das Vergangene betrachten. Geben wir uns oder anderen die Schuld, oder sehen wir mögliche „Fehler“ und „Schwächen“ als einen Lernprozess, der uns in der Gegenwart und in der Zukunft helfend zur Seite steht? So gesehen ist niemals irgendetwas unumkehrbar. Wir Menschen haben es selbst in der Hand, in welche Richtung unser Leben verläuft. Und wie wir mit den vielen globalen Herausforderungen umgehen, die der Bewusstseinswandel mit sich bringt.

© Alex Miller / Gehvoran.com

Beitragsbild: Fotolia.com (nur Frau) / Gehvoran.com (alter Brunnen), Bild Mitte: Gehvoran.com (Traumfänger), Bild Unten: Fotolia.com (junge Frau)

Quellen
Der Magier in uns / Thimon von Berlepsch
Der Brunnen der Erinnerung / Ralph Metzner


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21 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    chris says:

    Hallo Alex,

    danke für die Erinnerung ans Buch, hab grad mal kurz reingeschaut, habs damals in einer Buchhandlung gekauft. Da erzählt er auch viel privates.
    Danke für die Infos auch.
    Ja, es geht bei all dem drum die Fäden zu durchschneiden. So verliert sich die Resonanz, das Echo, was zurückhallt.
    Am einfachsten geht es indem allen verziehn wird bzw. geliebt wird. Die Liebe ist die Ur-Kraft – aus ihr entsteht alles. Und alles segnen hilft natürlich auch.

    liebe Grüße,
    Chris

  2. 2
    Alex Miller Alex Miller says:

    Hallo Chris,
    schön, dass du es auch hast 🙂 Ich sauge es geradezu auf. Er schreibt viel über sich und sein Leben, dabei ensteht beim Lesen eine sehr inspirierende Energie – schon faszinierend, eben ein echter Magier 😉

    Liebe Grüße
    Alex

  3. 3
    chris says:

    Lieber Alex,

    deswegen danke ich dir ja, da ich es damals noch nicht so aufgesaugt hatte, daß du mich dran erinnert hast.
    Es liegt in Reichweite, auch das Buch von Jan Becker (Intuition) und zwei Bücher von Havener, wobei ich den Havener eher immer als Geschäftsmann gesehen habe, da er viel mit Statistik usw. ankommt – sind dann eher Diskussionsthemen zur Wissenschaft.
    Berlepsch sah ich im Tv, wie er so übers Schloß erzählte und dann fand ichs Buch im Geschäft. 🙂

    Dann weiterhin viel Spaß damit, ich werds nochmal durchgehen, reingekritzelt hatte ich ja schon.

    lg Chris :star:

  4. 4
  5. 5
    Hilke says:

    Für euch, Alex und Chris:

    https://youtu.be/BIp0CvRtH7s

  6. 6
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Lieb von dir, Hilke 🙂 It´s magic;)
    Danke

  7. 7
    chris says:

    Liebe Hilke, um was gehts denn bei dem Link? Ich lese Texte…

    Hier ist eine schöne Pdf:
    https://aveblogging.files.wordpress.com/2014/01/nach-kurt-aram.pdf

    Da wird erklärt wie es von der „Natursichtigkeit“ (Stirnauge) zum Großhirn kam und somit dem Ich-BewußtSein.
    Vom Seelenzustand (Traumzustand mit Bildern, geistige) zum Rationalis-mus/Verstand/Analytik und verschrumpeltem inneren Auge welches vom Großhirn reingedrückt wurde.

    “ Der Bewusstseinszustand des
    Natursichtigen, – „nährt sich noch nicht von
    Begriffen,
    die der Verstand von wahrgenommenen
    Dingen abzieht / abstrahiert“, – denn
    das Gehirn spielte noch keine massgebliche
    Rolle, – sondern von „Bildern, welche die
    Seele beeindrucken“,
    – von „Eindrucksbildern“. –

    Im Vergleich dazu „lässt sich für den
    Rationalisten nur noch begreifen, was
    „kausal fassbar“ ist“. –
    „Kausal fassbar“ ist jedoch nur, – „was im
    Verhältnis von gegebenen Ursachen und
    tatsächlichen Wirkungen einen
    Tatbestand…“, – oder, „als Verhältnis von
    Grund und Folge eine gedankliche
    Notwendigkeit ergibt“. –

    Alle „Begriffe“ sind „sagbar“ =
    „Gedankensystem“,
    “ „Eindrucksbilder“ sind „un-sagbar“, – und
    nur „Bild & gleichnisweise mitteilbar“ =
    „Symbolsystem“. –

    Für den Rationalisten sind „Seele,
    Natursichtigkeit, Magie und Mystik, –
    Täuschung, Selbstbetrug und Schwindel“,

    – für einen „Gegner des mechanischen
    Weltbildes“, – sind „alle Wirklichkeiten, wie
    sie der Verstand findet, Fiktionen /
    Einbildungen“, – er „lässt nur die
    Wirklichkeit der Bilder gelten“. –

    „Der Hohepriester von Heliopolis“ trug den
    Titel „der im Schauen Grosse“. –
    – Jeder „Mythos“, – spricht in der Sprache des
    „schauenden Bewusstseins“. –

    „Kant“ lehrte, dass:
    „was wir wahrnehmen, blosse
    Erscheinungen sind,
    – deren Formen und Gesetze sich nicht auf
    die Dinge an sich erstrecken“. “

    Ist nicht viel Text 🙂

    liebe Grüße
    Chris 🙂

  8. 8
    chris says:

    Letztens kam ein Film mit Gregory Peck, da war er beim Psychiater weil er sein Gedächtnis verloren hatte. Der erklärte ihm, daß die Theologie für die Moral zuständig sei und die Polizei für Ordnung und die Staatsanwaltschaft für Verbrechensaufklärung. (letzendlich alles Verwaltung.) Peck war Wissenschaftler in der Rolle.
    Im Script kommt noch die Wissenschaft hinzu, die Wiederholungen will als Beweis, somit stirbt die Schöpfung – die Möglichkeiten.

    “ „WIR MÜSSEN VON DEN
    RATIONALISTISCHEN VORSTELLUNGEN
    WIEDER
    ZU DEN WAHRNEHMUNGEN
    ZURÜCKFINDEN“. –

    Für „antike Zauber“ war z.B. „Bildzauber“
    Erst „die Aufklärung“ schuf den Grundsatz,
    dass „Glauben nicht mehr auf
    Wahrnehmung beruhe“,
    – sondern nur noch auf ein „für Wahr halten
    dessen, was der Aufgeklärte nicht
    wahrnimmt“,
    – bzw. „Selbsttäuschung“ oder „bewusster
    Schwindel“…

    Erst seitdem wird dem „Glauben“ im
    Gegensatz zum „Wissen“
    der Stempel des „geistig und moralisch
    Minderwertigen“ aufgedrückt. –

    Anm.: In der heutigen Zeit ist es weniger
    diese Art von Ächtung,
    – als die sich „aus den zwischenzeitlichen
    Epochen bis in Heute ergebenden
    „Trennung zwischen bewiesener und
    unbewiesener Wirklichkeit“
    und dem daraus resultierenden
    „Herrschaftsanspruch der ersteren Gruppe“.

    *
    Die Aufklärung „degradierte Alles, was die
    Naturwissenschaften nicht wahrnehmen,,
    – weil es „experimentell nicht wiederholbar
    ist“ zum „für Wahr halten“ – „Aberglauben“,
    – im Gegensatz zum „einzig zulässigem
    Wissen, – welches nur ein Experiment
    sichern kann“. –

    – Diese Anschauung beherrscht noch heute
    tyrannisch jede Wissenschaft …
    Anm.: Und darüberhinaus „verhindert sie
    aktiv eine alltägliche Praxis der
    Selbstschöpfung“
    – und ist insofern „ein Hemmschuh der
    Evolution“. –

    Weiter nach Aram:
    Der antike Glaube an den „Bildzauber“
    beruhte offenbar auf „Wahrnehmungen des
    Einbildungsvermögens“,
    – Paracelsus nannte es „Imagination“ von
    „Imago“ = „Bild“. –
    Goethe bezeichnete, – völlig korrekt, –
    „Einbildung“ als „geprägte Form“…

    Anm.: – Und schlug damit die wichtige
    „Brücke von der menschlichen
    Wahrnehmung zur Akashaebene“
    – wo „jedwedes Tun eingeprägt wird und
    natürlich weiterwirkt“. –
    Diese „Einbildung“ / „geprägte Form“ = „der
    ursprüngliche Charakter des Menschen“. –
    Anm.: Als „Kreator seiner Wirklichkeit, als
    Selbstverantwortlicher seiner
    Interpretation“. –
    „Die Schöpfung“, – „drückt dem Geschöpf
    eine Form ein“. –
    Doch „der Mensch ist als einziges Geschöpf
    auch Schöpfer“…
    – Seit „Erwachen seines Selbstbewusstseins“,
    kann er seine „Einbildungskraft“
    zu´m Guten wie zu´m Bösen schöpferisch
    gebrauchen. –
    Anm.: Wiewohl auch die anderen Geschöpfe
    „schöpfen“, – doch nicht „unmittelbar
    willentlich“,
    – oder aber „so unmittelbar willentlich, dass
    wir es nicht mehr bemerken“. –
    *
    Die „Uräusschlange“ an der Stirn des
    Pharao ist „Ausdruck einer Zeit, in der die
    Natursichtigkeit noch der beste Schutz war“,
    – da der Mensch mit Ihrem Verlust, – bevor er
    den Verstand entsprechend geübt hatte, auf
    das Äusserste
    „allen Lebewesen gegenüber im Nachteil
    war“, – die „das Stirnauge als Zeitcharakter
    noch bis in die erste Quartärzeit behielten“. –

    „Der Ägypter“ hat bis zum Ende seiner
    Geschichte stärker als jedes uns bekannte
    Volk im Umkreis des Mittelmeeres
    die Fähigkeit bewahrt, – die man
    „bildsichtig“nennen kann, – „die Gabe der
    Anschauung“, – die später
    nur noch den „Künstlern“ verblieb. – „

  9. 9
    Beata says:

    Lieber Alex …
    ich möchte mich bei dir besonders bedanken ! in erste linie für deine tollen beiträge die mir immer als wegweiser gedinnt haben .
    du hast das besondere was mich persönlich anspricht …so findet jeder seinen verwandten 🙂
    ein weiteres dank für die tollen links ,die einen auch in weiterenfolgen reisen lassen …
    meine reise hat begonnen ,ich hab mir bei humantrust ein ticket besorgt und bin seit heute untrewgs mit Veit Lindau .
    durch dich bin ich auf etwas aufmerksam geworden und ich sag nochmals lieben dank !!!
    herzlichst
    Beata

  10. 10
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Liebe Beata,
    danke. Das ist es, was mich sehr glücklich macht. Wenn ich andere Menschen durch mein Sein inspirieren darf mit meinen Texten und meiner Neugierde 🙂

    Die Seminare und Kurse mit Veit kann ich wirklich guten Herzens empfehlen! Danke für deine Anmeldung.

    Herzliche Grüße
    Alex

  11. 11
    Katharina K. says:

    Hi Chris + auch alle anderen Lieben,
    natürlich ist die Wissenschaft spannend + ich liebe es wissenschaftlich zu arbeiten.
    Allerdings wird mir dabei immer + immer wieder klar: Wir, als Menschen, haben weder vom Leben noch vom Tod Kenntnisse!!!
    Okay – eine Ahnung vielleicht -.
    Die Einteilungen in Ratio + Wahrnehmung halte ich im Angesicht des komplexen Menschen für sehr reduzierend – ja einfach für viel zu wenig!!!
    Ich möchte das Leben, die Demut + das Staunen zum menschlichen Leben + zum Leben hier auf dieser Erde betonen!!!
    + + + + zu lernen, sich selbst der/die beste Freund*in zu sein + + + +
    Love is the answer

  12. 12
    chris says:

    Liebe Katharina,

    ich hab ja extra die Institutionen aufgezeigt, damit gesehen werden kann, was die Menschheit heute so lenkt. Gibt ja noch mehr, so im Hamsterrad der Gewohnheit (aufgehübscht durch Mode) statt der eigenen Möglichkeiten „Schöpfer“ zu sein.
    Der Magier Berlepsch wuchs in einer behüteten fantasiereichen Familie auf, in einem Schloß mit viel materiellem Besitz und Ahnentum und er ist mächtig stolz auf seine berühmten Ur-Ahnen. Seine Fantasie bekam er natürlich auch durch die ganzen Reisen, gesponsert durch die Eltern.
    Er hat z.B. das Hamsterrad nie kennengelernt und hatte jederzeit Rückhalt, wenn er neues ausprobierte.

    Ich kopier noch was aus dem Skript, da geht es drum wie Herz und Gehirn zusammenarbeiten.

    “ Das wachsende Grosshirn hat die
    Natursichtigkeit (von damals) längst
    erdrückt, und die Reste von Bildsichtigkeit
    beim „Normalmenschen“ auf das Äusserste
    beschränkt und eingeengt. –

    – Aus diesen Fesseln befreit sich der
    Dionysosjünger durch seine „Mittel zur
    Ekstase“ …
    „Die durch die Ekstasis von den Banden frei
    gewordene Seele vereinigt sich umittelbar
    mit der Gottheit“,
    – „DER EKSTATIKER HAT KEIN „ICHBEWUSSTEIN“
    MEHR, – DURCH IHN
    SPRICHT DIE GOTTHEIT“. – (Wie wahr…)

    Heute kann jeder Mediziner „den Weg der
    Dionysosjünger durch´s Gehirn
    nachvollziehen“,
    – dazu Prof. Scheich, der als Chirurg
    tausende von Narkosen durchgeführt hat:

    „Die ersten Schichten, die gehemmt werden,
    sind die, welche die Begriffe „Raum & Zeit“
    angehen“,
    – „dann kommt die Kausalität, = Ursache &
    Wirkung“. –
    Diese sog. „a priori-Begriffe“ sind also, –
    „nicht zutiefst in der Geistessubstanz
    eingewurzelt“,
    – sondern, – wie die Narkose zeigt, – „sehr
    junge Sprossen des Gehirnbaumes“…

    „Raum, Zeit & Kausalität“, – „erlöschen in
    der Narkose zuerst“,
    – „dann die Phantasie, die Logik, die
    Wahrnehmung, Hören, Sehen, Tastgefühl“…
    – etwa „an zehnter Stelle „verschwindet das
    Ich im Meer des Vergessens“…
    – Die „Ich-Zone“ = „Hüter der Schwelle“, –
    „gibt die Grenze zwischen Bewusstein &
    Unterbewusstsein“. –
    – „DAS „ICH“ IST MANCHMAL NICHT DA, –
    DIE „SEELE“ IMMER“. –
    *
    Prof. Scheich „spricht überhaupt nicht mehr
    von „Kraft & Stoff“, – sondern von
    „Rhytmus, Schwingung, Wirbel, Welle“…
    – So „setzt sich vom Sonnengeflecht = der
    Marconiplatte des Weltalls, = „dem ersten
    Organ der Seele“, – die individuelle
    rhytmische Bewegung durch den ganzen
    Organismus fort“ …

    Auch in der „Hypnose“ wird der Mensch
    gleichsam „in eine stammesgeschichtliche
    Rückbindung versetzt“. –
    – Es soll damit „der Zustand vor der
    Vorherrschaft des Gehirns bezeichnet
    werden“,
    – denn „die Vorderhirnhypertrophie des
    modernen Menschen hat uns von der
    Harmonie mit dem All entfernt“. –
    *
    „Das Gehirn“ ist – entwicklungsgeschichtlich
    betrachtet, – nur ein physiologisch
    verfeinertes Spätprodukt des
    „Nervus Sympathicus“ als „Apparat für den
    Verstand“. –

    – Das frühere „PRIMÄRE ORGAN“ ist der
    Sympathicus = „die letzte Faser des
    Sonnengeflechts unter dem Zwerchfell“,
    – deshalb nennt Prof. Scheich Ihn
    „Marconiplatte des Weltalls“. –

    – Wie „das Gehirn der Hauptapparat des aus
    dem Sympathicus erwachsenen Verstandes“
    ist,
    – so „ist das Sonnengeflecht der
    Hauptapparat für die Seele“. –
    – Nur soweit „GEHIRN & SYMPATHICUS IN
    HARMONIE SIND, – IST DER MENSCH
    HARMONISCH = GLÜCKLICH“. – “

    ((( <3<3<3 )))

  13. 13
    Katharina K. says:

    Lieber Chris,
    danke für die Stelle
    „das ICH ist manchmal nicht da – die Seele immer“ – wie grandios!!!
    Dazu möchte ich auf, den von mir äußerst geschätzten Psychoanalytiker, Erich Fromm hinweisen,
    der die Hypothese aufgestellt hat, dass nur das erlöste EGO etwas für das DU tun kann – ergo landen wir wieder
    bei der Liebe!!!
    Beste Wünsche für Euch alle – Gruß K.

  14. 14
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Hi Chris,
    dieses Skript spricht eine andere Sprache als ich, oder ich bin noch nicht so weit… 😉 Die Zeilen dringen nicht ganz zu meinem Herzen vor.

    „Der Magier Berlepsch wuchs in einer behüteten fantasiereichen Familie auf, in einem Schloß mit viel materiellem Besitz und Ahnentum und er ist mächtig stolz auf seine berühmten Ur-Ahnen. Seine Fantasie bekam er natürlich auch durch die ganzen Reisen, gesponsert durch die Eltern. Er hat z.B. das Hamsterrad nie kennengelernt und hatte jederzeit Rückhalt, wenn er neues ausprobierte.“

    Das stimmt, Thimon Berlepsch hatte vermutlich eine einfachere Kindheit und eine günstigere Basis für den Start ins Erwachsenenleben als der Durchschnitt (in DE). Wenn wir uns aber mit anderen vergleichen, kommen wir nie zu zu unseren Träumen, weil wir uns immer „schlechter“ fühlen und somit wir uns in der Opferrolle befinden.

    Dennoch, Thimon hatte sich seinen jetzigen Erfolg (und seine Vision) in vielen Stunden hart erarbeitet, weil er an seine Vision immer glaubte, und sich dann alles wie von alleine „fügte“. Seine Geschichte sagt uns doch genau das Dilemma, in dem sich die meisten befinden. Wir sind in diesen Glaubenssätzen „gefangen“, solange wir denken „der hatte es ja viel besser als ich….“. Zeit also, das abzulegen und Glaubenssätze und Muster aus unserer Kindheit hinter uns zu lassen. Die beste Zeit, an seine träume und visionen zu glauben ist genau Jetzt 🙂

    Lg
    Alex

  15. 15
    Katharina K. says:

    OOOOOhhhhhh Alex – danke!!!
    Dein letzter Satz ist genial, den der große indische Philosoph Swami Vivekananda sagte:
    „All power is within YOU.
    You can do anything + everything.
    Believe in that.“
    So klar kann Sprache sein!!!
    Sagt bitte etwas zu den Worten von Swami Vivekananda!!!

  16. 16
    chris says:

    Lieber Alex, für mich sind Magier auch Manager (klar jeder managt sein/ihr Leben), Magier verkaufen in Shows und Bücher, aber ihr „wahres Wissen“ geben sie logischerweise nicht weiter.
    Im Berlepsch-Buch geht es doch wie in vielen anderen um Ratschläge gekoppelt mit eigener Lebenserfahrung, also ums Coaching.
    Lesen läßt es sich gut und um Neid geht es nicht.
    Ich hab lediglich angesprochen, daß er sein Vertrauen ins Leben schon als Jugendlicher hatte und als Erwachsener rennt ihm der Besitz auch nicht weg.
    Er kann also tun, was er gerne tun will und er hat ja auch ein Magie-Anleitungs-Buch gefunden, die gibts heute ja nicht mehr. Geheimes halt.

    Der Text ist leicht verständlich. Es geht dabei ums Sonnengeflecht, es ist mit der Seele verbunden bzw. ein Teil der Seele und mit dem All/Kosmos verbunden.
    In dem Script geht es ums zeitliche, vom naturgeistigen Seelenblick zum Großhirnmenschen, der sein Ich noch nicht richtig einsetzen konnte bis hin zu heute, wo der Mensch sich erkennt. In Hypnose kann ja auch zurückgegangen werden.
    Der Arzt erklärt die Narkose, wann das Ich sich verliert. Daher kommt auch das Wort Anästhesie 😉 Geht es doch um Empfindlichkeit und Unempfindlichkeit.
    Ich habs Buch nun auch dazu gefunden, da ists vielleicht verständlicher, Stichwort ist da die Marconiplatte:
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/magie-und-zauberei-in-der-alten-welt-7940/17
    Da kann nach Kaitel runterkopiert werden.

    liebe Grüße
    Chris 🙂

  17. 17
    chris says:

    Liebe Katharina,

    ja, es ist die Zeit alle Seelenaspekte zum verschmelzen zu sich zu ziehn.
    Ich seh innerlich auch wie „Teile“ durch eine hohe Energie laufen und somit auch gereinigt sind.
    Der Geist ist Bewußtsein, das sich erfahren will. Frei ist der Geist in der Liebe, da das die Urkraft ist und somit neutral.
    Hier ein schöner Link zum Thema verschmelzen. „Synergie der Zeit“.
    http://torindiegalaxien.de/0117/0natalie.html#06

    lieben Gruß
    Chris 🙂

  18. 18
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Hi Chris,
    danke für den Link, spannend!

    Lg
    Alex

  19. 19
    chris says:

    Lieber Alex,

    das sind 19 Kapitel. Ich find ja die vielen Bilder interessant, die ja garnicht für den Verstand gemacht sind, fürs Denken.
    Und daß es auch eine zeitliche Auflistung gibt, Verknüpfung.
    Jeder bringt ja Wissen schon mit und ich konnte mit „Geschichte“ nie was anfangen.
    Es sind da 3 Phasen (magisch/mystisch/mechanisch) die mit der Synthese (Zusammenfassung) enden. Ist da interessant aufgelistet. Ich les es auch nach und nach.
    Im 17 Kapitel geht es um die Vermählung mit Gott, dem hohen Selbst. Es wieder wahrzunehmen, als geistiges Bewußtsein. Ohne Grenzen, Fesseln.

    (Berlepsch les ich auch nebenbei noch. 😉 Sein Vater war/ist ja schon Magier und T. hat bestimmt sich deshalb diese Familie ausgesucht 🙂 )

    lieben Gruß,
    Chris 🙂

  20. 20
    Maria says:

    Skuld steht auch für Zukunft
    und passt somit auch gut dazu

  21. 21
    Alex Miller Alex Miller says:

    @ Maria,
    das stimmt, die Zukunft wird ja massgeblich von der Schuld bzw. vom Karma beeinflusst.

    Lg
    Alex

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