Ich sehe mich als Künstler, als Diener, nicht als Geschäftsmann

10 Apr 2017 Von Kommentare: 6 Ratgeber, Zum Digitalen spirituellen Unternehmer

Spiritueller Künstler und Unternehmer

„Es ist dein Herz, deine Einzigartigkeit, deine Begabung, deine Energie, die wie ein Lauffeuer um die Welt reicht und all jene Menschen bewegt zu dir zu kommen, die zu dir passen.“

Zur Erstellung des E-Books „Online Produkte und Dienstleistungen vermarkten für Heiler und Therapeuten“, hatte ich die Gelegenheit, Georg Huber / Jeomra zu interviewen und durfte interessante Einblicke in sein Leben als „spiritueller Diener und Unternehmer“ bekommen:

„Lieber Alex,
Vielen Dank für deine Fragen, die ich natürlich gerne beantworten werde. Ich verfolge deine redaktionellen Beiträge schon länger und empfinde sie als eine erfrischende Prise auf dem spirituellen Markt, weg von Dogmen und Schwarz-Weiß-Denken, hin zu authentischem Leben. Danke dafür! Meine Antworten werden ebenfalls authentisch sein, ehrlich sein, daher darfst du selbst entscheiden, ob du die Antworten wirklich veröffentlichen möchtest oder sie unbrauchbar sind. Denn ein „Tschaka – Du kannst alles erreichen, was du willst, wenn du nur das machst“, wirst du von mir nicht hören. Denn so einfach ist das Leben dann doch nicht. Auch habe ich keine Tricks parat oder irgendwelche Internet-Geheimnisse. Ich liebe das Leben, ich liebe Mutter Erde, ich liebe, was ich tue. Das ist das Einzige, was für mich zählt.“

Als Autor, Online-Shop-Betreiber, Meditations-Produzent und Webinar-Dozent (hab ich was vergessen?) bist du vertriebstechnisch sehr variabel aufgestellt. Wie wichtig ist für dich das Internet bezüglich Kundenbindung und Kundengewinnung in diesen Bereichen?

Georg: Vielen Dank für die Aufzählungen. Es fehlt tatsächlich noch etwas, wie Rohstoffhändler, Weihrauch-Junkie, Indianerfreund, Verpacker, Versender, Tütenbekleber, Veranstaltungsleiter, Kummerkasten, Kaffeekocher, Verlagschef, Ehemann, Vater, Seele und Mensch 😊 Das Internet ist tatsächlich mein Geschäftsbereich. Früher hätte ich das nicht für möglich gehalten, denn ich wollte weg vom „Internet“ hin zu den Menschen. Wie man sieht bin ich doch andere Wege gegangen, bzw. habe die Wege miteinander vereint: Internet ja, aber dennoch mit den Kunden verbunden.

Die Entscheidung den Handel online zu betreiben war keine kaufmännische Entscheidung, sondern eher in der Tatsache begründet, dass ich lieber im Schlafanzug mein Geschäft erledigen kann, als tagsüber in einem Geschäft zu stehen. Aber natürlich: Der Trend seit vielen Jahren, fast Jahrzehnten geht ganz klar dahin, dass die Menschen sich online vernetzen und auch online einkaufen. Ein Trend, den ich gar nicht so gutheiße, obwohl ich im Online-Handel tätig bin.

Du hast die Begriffe Kundenbindung und Kundengewinnung genannt: Tatsächlich arbeite ich unbewusst sehr stark mit der Kundenbindung. Mein „Problem“ ist, dass ich viel verschenke. Es war und ist für mich ganz natürlich den Kunden auch etwas zu schenken, ihnen Pröbchen zu geben oder auch mal eine CD zu verschenken. Ich habe als Kind bereits immer alles verschenkt und irgendwie diese Eigenschaft nicht aufgegeben. Dies ist eine Form von Kundenbindung, wenn auch unbewusst. Des Weiteren haben wir eine besondere Art des Versandes für uns gewählt. Mir war wichtig, dass der Kunde ein persönliches Paket erhält und so sieht jedes versendete Paket, das unser Haus verlässt, wie ein kleines Geschenk aus. Das freut unsere Kunden und sie kaufen dadurch natürlich wieder gerne bei uns ein.

Georg HuberKundengewinnung ist ein großes Thema, auch für mich. Ich habe seit über 3 Jahren zwei Online-Shops und verkaufe auch z.B. über Amazon oder Ebay. Im Internet sichtbar zu werden ist gar nicht so einfach, es gibt viele Spielregeln, die ich meistens nicht beherrsche. Ich mache kaum Marketing, einfach, weil ich nicht weiß, wie es geht und ich es auch nicht mag. Ich habe auch noch nie eine Seo-Agentur gebucht, die mich auf Platz 1 bei Google bringt. Adwords habe ich mal kurz ausprobiert und dann sofort wieder damit aufgehört. Ganz einfach, weil Adwords mir zu kompliziert ist und man sehr viel Geld verlieren kann. Natürlich bin ich auch in den sozialen Medien, habe ein paar tausend Leser oder „Fans“ und habe ein paar Videos bei Youtube. All das bringt schon auch Kunden zu mir, circa 15% meiner Kunden stammen von Facebook, weitere 15% kommen von Youtube. Doch viel wichtiger finde ich, was ich anbiete. Ich kann tausende Menschen in ein Haus locken, das ich verkaufen möchte. Ich kann einen Super-Rabatt gewähren, TV-Werbung schalten, Anzeigen schreiben, für eine virale Verbreitung sorgen, doch was bringt das, wenn das Haus in Wirklichkeit nur eine Baracke ist?

Ich denke, es gibt verschiedene Formen der Kundengewinnung und jeder für sich selbst, muss entscheiden, welchen Weg er nimmt. Wenn man ein hohes Kapitel hat, Seo-Experten und Google-Fachmänner um sich herum, dann kann man sehr schnell und sehr viele Kunden für sich gewinnen. Aber wer hat das schon? Der andere Weg geht sehr viel langsamer, hat aber oftmals mehr Qualität:

„Sei du selbst! Sei authentisch! Sei echt. Sei ehrlich und verstehe, dass du ein Diener bist.“

Um mal ein Beispiel mit den Rohstoffen zu nennen: Meine Produkte sind außergewöhnlich. Ich habe Kontakte zu Indianern, indigenen Völkern. Ich importiere Rohstoffe, die in ihrer Qualität einzigartig sind, engagiere mich dafür, dass ein Weihrauch-Ernter richtig bezahlt wird. Meine Rohstoffe sind frisch, sie sind unvergleichlich gut und das ist ein Qualitätsmerkmal, das sich rumspricht, auch ganz ohne Seo und Keywords. Das betrifft auch die CDs. Ich mache sie einfach mit Liebe. Ich schaue nicht danach, was der Markt braucht, sondern was aus mir heraus in die Welt möchte.
Meine Kundengewinnung und Bindung sind Exklusivität, hochwertige, außergewöhnliche Produkte, Qualität und der menschliche Umgang mit jedem Einzelnen.

Du bist bei Sofengo als Webinar-Dozent tätig und hast bis heute, April 2017, stolze 1946 Bewertungen. Wie hast du es „geschafft“, so viele Klienten zu bekommen? Wie verhält sich der Aufwand zum Ertrag als Webinar-Dozent in punkto Vorbereitung, Organisation, Durchführung, Gewinn etc.?

Georg: 1946 Bewertungen sind gar nicht so viele, wenn ich diese mal mit anderen Dozenten vergleiche, die über 10.000 Bewertungen haben. Aber ja, man könnte mich an Hand der Bewertungen als erfolgreichen Trainer betrachten. Doch was ist wirklich erfolg-reich? Webinare zu geben, war ebenfalls lange Zeit ein No-Go für mich. Vor 10 Jahren habe ich von vielen spirituellen Kollegen gesagt bekommen: „Georg, du musst Webinare machen! Georg, du musst Webinare machen!“ – Meine Antwort war immer: „Auf keinen Fall“. Doch auch hier hat meine Bequemlichkeit irgendwann gewonnen und so habe ich vor ein paar Jahren ein Webinar ausprobiert. Die Frage war: Kann ich mit einer Online-Veranstaltung mehr Kunden erreichen, als mit einer „Live-Veranstaltung“ in einer Stadt? Kann ich Kontakt zu den Teilnehmern aufbauen, kann die Energie fließen, auch wenn ich nur in eine Kamera schaue?

Und ja, so ist es tatsächlich, wenn man auch die rosa Brille abnehmen muss. Nur, weil man ein Webinar macht, heißt das nicht, dass man gleich 50 Teilnehmer hat. Ich hatte schon 250 Teilnehmer, ich hatte aber auch mal „nur“ 12. Die „Konkurrenz“ ist sehr hoch, denn es gibt unglaublich viele Webinare. Je mehr Webinare angeboten werden, desto schwieriger ist es natürlich an „Laufkundschaft“ zu kommen. Dennoch finde ich Webinare sehr praktisch! Der Vorteil der Webinare ist, dass man sich nicht so sehr „zeigen“ muss, das kam mir immer ganz Recht. Ich muss keine Strecken fahren, Dinge einpacken, mich groß vorbereiten. Ich stelle nur meinen Paravent auf, hole mir Wasser und Tee, stecke das Mikro und die Kamera an und: Los geht’s. Das ist wirklich sehr bequem und gefällt mir gut. Auch wenn man „nur“ in eine Kamera schaut und nicht wirklich die Teilnehmer neben sich hat, bekommt man doch schnell ein Gefühl für die Gruppe. Ich fühle mich auch über eine Kamera sehr stark mit meinen Klienten und Teilnehmern verbunden.

Der Gewinn ist höher, als bei einer echten Veranstaltung, da potenziell mehr Kunden angesprochen werden. Der Aufwand ist meines Erachtens auch etwas geringer, also grundsätzlich sind Webinare eine ganz gute Sache. Ich würde mich dennoch nicht ausschließlich auf die Webinar-Tätigkeit begrenzen, ab und an eine echte Veranstaltung zu geben, finde ich gut. Sowieso ist es schwierig diese beiden Möglichkeiten der Veranstaltungen eins zu eins zu vergleichen.

Die Vorteile sind:
– Geringere Kosten, wenn auch Sofengo mit 30%+monatliche Gebühr zulangt
– Potenziell mehr Gewinn
– Weniger Aufwand, da keine Fahrerei, geringere Organisation
– Mehr Reichweite
– Man ist zuhause und kann es sich gemütlich machen

Es gibt aber auch Nachteile:
– Kein „echter“ Kontakt
– Man sieht seine Teilnehmer nicht und muss sehr sensibel sein, um Stimmungen zu erkennen
– Der Austausch ist geringer, da einseitige Kommunikation
– Man ist zuhause, das kann auch ein Nachteil sein 😉

Nun, wie bekommt man „Kundschaft“, wie kommt man an Bewertungen? Ich habe nie nach einer Bewertung gefragt, das machen die Teilnehmer ganz alleine. Da ich immer mal wieder ein kostenloses Webinar mache, kommen somit auch einige Bewertungen zusammen. Die Balance zwischen Geben und Nehmen zu halten, ist gar nicht so einfach. Wenn man alles kostenlos anbietet, ist das auch nicht gut, denn wieso sollten dann die Teilnehmer für kostenpflichtige Webinare zahlen? Aber ab und an ein kostenloses Webinar anzubieten, zieht neue Teilnehmer an.

Anden Ecuador„Ich denke jeder muss intuitiv entscheiden, was für einen selbst gut ist.“

Wenn größere Webinare anstehen, ist es gut vorher ein kostenloses Info-Webinar zu geben. Ich informiere auch einmal im Monat ehemalige Teilnehmer, welche Webinare im Monat anstehen. Ich finde einmal reicht vollkommen, also ich versende keine wöchentlichen oder täglichen Emails mit „ Nächste Woche das neue Webinar“, etc. Ich selbst mag keinen Spam und möchte auch nicht andere mit Spam überfluten. Da bin ich eher vorsichtig.
Kundenzuwachs ist eine ganz natürliche Angelegenheit. Die Teilnehmer lernen einen kennen, mögen mich oder vielleicht auch nicht, empfehlen mich weiter, nehmen mal eine Freundin mit dazu. Ich wäre mit hunderten Teilnehmern schnell überfordert und freue mich auch, wenn ich immer wieder die gleichen Teilnehmer in meinen Webinaren sehe. Das gibt mir ein Gefühl unter Freunden zu sein. Webinare sind eine tolle Möglichkeit sich zu verbinden und mit seinen Kunden und Interessenten einen Austausch zu pflegen.

Du fragst nach dem Ertrag in Bezug auf Aufwand: Ich habe mir nie darüber Gedanken gemacht. Klar, als ich mal ein Webinar gemacht habe, dass 2 Stunden ging und 19 Euro kostete und sich 70 Teilnehmer angemeldet hatte, habe ich mich auch gefreut und ausgerechnet, was ich da für einen Stundenlohn hatte. Aber diese Webinare gibt man nicht täglich. Die Webinare sind ein nettes Zu-Brot, aber ich mache die Webinare nicht primär um Geld zu verdienen, sondern um mit meinen Kunden und Teilnehmern (die manchmal auch zu Freunden werden) verbunden zu sein und eine schöne Zeit zu erleben. Ein Ausgleich muss da sein und ich muss genau schauen, wie ich meine Miete bezahle, wie jeder andere auch, aber wenn ich anfangen würde bei den Webinaren nur ans Geld zu denken, würde ich damit aufhören!

„Ich sehe mich in erster Linie als Künstler, als Diener, nicht als Geschäftsmann!“

Gibt es spezielle Internet-Marketingstrategie(n), auf die du setzt?

Georg: Marketing-Strategie? Hmh… Ich habe mir in den letzten Jahren sehr viele Marketingbücher durchgelesen, sehr viele und habe bei den meisten den Kopf geschüttelt. Ich weiß nicht, ob das mit meinen Klienten und Kunden funktioniert. Ich mag keine Kaufbefehle, auch wenn sie statistisch betrachtet funktionieren sollen. Ich mag keine Pop-Ups. Ich mag kein Guerilla, kein virales Marketing, kein „Du brauchst das!“. Ich mag keine Kunden-Fischerei, keine Ellbogen-Kämpfe, keine Abhängigkeiten, kein Laut. Ich bin kein Marktschreier, kein „Verkäufer“. Ich brauche das alles nicht und möchte es nicht. Klar, ich könnte viel mehr Geld verdienen und würde mir um Geld viel weniger Gedanken machen, wenn ich diese ganzen Marketingstrategien nutzen würde, aber was wäre ich dann? Und das ist doch die viel entscheidendere Frage:

„Entspricht das, was ich da tue, wirklich meinem Herzen? Bin ich das?“

Das Internet verändert sich unaufhörlich. Du fängst gerade an Google zu verstehen oder eher ansatzweise zu verstehen und schon ändert sich der Algorithmus und du stehst wieder am Anfang. Erst sind Backlinks wichtig, dann auf einmal Farben, dann Content, dann sind es die Videos, dann ist es Facebook. Ach, da blickt doch keiner mehr durch! Strategie? Zeige dich, sei dabei aber demütig und bescheiden. Schreie nicht, wenn du nicht schreien möchtest. Lerne die Tricks, ja. Ich habe meinen Amazon-Umsatz in kurzer Zeit verdoppelt, nur mit ein paar Tricks und Verständnis, wie Amazon funktioniert. Beschäftige dich mit dem Markt, aber beschäftige dich mehr mit dem, was du der Welt hinterlassen möchtest. Jeder Mensch ist einzigartig in seinen Talenten! Zeige dein Talent!

Wie gesagt: Wenn man Geld und Seo-Experten in der Tasche oder an der Hand hat, kann alles viel schneller gehen. Aber auch so: Irgendwann entdeckt dich das Internet. 🙂

Ist das „spirituelle Publikum“ beim Konsum etwas schwieriger als „Normalos“? Sagen wir anders. Es gibt bestimmte Erfahrungen, die man als „Normalo-Händler“ nicht machen würde. Zum Beispiel: Ich erhielt eine Email von einer Kundin, die behauptete, dass meine Patchoulli-Aromakerze schwarze Magie aussendet. Ich war echt schockiert. Abgesehen davon, dass diese Kerze aus zertifiziertem, biologischem Wachs und reinen ätherischen Ölen besteht, das Glas recycelt und selbst der Docht aus purer Baumwolle ist, also da wirklich nichts „dunkles“ drin ist, frage ich mich manchmal, ob die Menschen da draußen irgendwie zu viel Zeit haben? Es hatte sich ein „Kreuz“ im Docht gezeigt und sie hat gleich ihren Reiki-Meister gefragt, der gleich erkannt hat: Die Kerze ist GANZ dunkel. Diese Kundin hatte mir in einer anderen Email gesagt, dass ihr Enkelkind ein Satanskind ist und sie dankbar für meine tolle Reinigungsmischung ist. Da habe ich für mich entschieden, dass ich die Kundin nicht mehr meine Kundin nennen möchte. Es gibt also sehr viele Erfahrungen, die man mit Normalos nicht machen würde.

Wenn ein Mensch sich dem spirituellen Leben öffnet, dann geschieht das oft durch eine Krise im Leben. Spirituelle Menschen sind oft stark suchende Menschen, manchmal auch sehr bedürftige Menschen. Man muss einen leichten Knacks haben, sonst würde man sich nicht für die geistigen Welten öffnen 🙂 Ich meine das schmunzelnd, nicht wirklich ernst. Sind spirituelle Kunden schwieriger? Nein! Ihre Probleme sind anders, Spirituelle sind manchmal etwas anders gestrickt. Aber grundsätzlich fühle ich mich sehr wohl mit meinen Kunden, die überwiegend „spirituell“ sind. Es ist sehr schön mit Menschen, die bewusst sind, die ein Blick für die Schönheit haben. Spirituelle Menschen leben oft viel bewusster, sind achtsamer mit sich und der Umwelt. Ich mag meine Kunden sehr gerne, sie sind ruhiger, gelassener oft freudiger. Jeder Kundenbereich, jede Zielgruppe ist anders.

Welche Strategie(n) würdest du Therapeuten und Heilern empfehlen, um sich im Internet einen „Namen“ zu machen?

Georg: Das ist eine gute Frage! Eine sehr gute Frage! Ich hatte es da Gott sei Dank einfach. 2009 ist ein Buch von mir erschienen, dass sich sehr gut verkauft hat und noch verkauft. Ich gelte über die Landesgrenze hinaus als Experte für Energetische Reinigung und Räuchern. Das hat mir viele Türen geöffnet, Gott sei Dank, wirklich. DANKE GOTT! Diesen immensen Vorteil haben natürlich nicht alle Menschen, aber: Jeder Mensch hat ein Talent, eine Begabung, eine Aufgabe. Und jeder Mensch hat auch seine „Kunden“. Alles hat seine Zeit im Universum, alles reift und gedeiht nach eigenen Regeln.

„Der Apfel fällt erst dann vom Baum, wenn er reif ist, ob wir daran rütteln oder nicht.“

Nicht jeder Mensch ist dazu bestimmt ein Heiler oder ein Therapeut zu sein. Doch wenn es dich ruft, dann folge dem Ruf! Erinnere dich immer wieder daran, wer du bist und was du möchtest! Du bist nicht ein Heiler geworden, weil du schnell Geld verdienen möchtest, sondern weil es dein dringendes Bedürfnis ist Liebe zu verschenken, Segen weiterzugeben, Erinnerungen zu teilen. Zeig den Menschen, wer du bist, welche Energie du in deinem Herzen trägst! Natürlich ist eine Homepage wichtig. Natürlich ist es auch wichtig ein bisschen Seo zu betreiben. Auch Videos sind wichtig. Erfahrungsberichte sind wichtig. Angebote sind wichtig. Ein Newsletter, ja, sehr wichtig! Noch wichtiger:

„Lass das Licht deines Herzens leuchten und du wirst deine Kunden haben. Es ist dein Herz, deine Einzigartigkeit, deine Begabung, deine Energie, die wie ein Lauffeuer um die Welt reicht und all jene Menschen bewegt zu dir zu kommen, die zu dir passen.“

Vielen Dank lieber Georg, für das Teilen deiner interessanten Erfahrungen und deine authentischen Botschaften sowie weiterhin viel Freude und Liebe bei all dem, was du tust. Herzliche Grüße, Alex

Georg Huber: www.jeomra.de

Bilder: #141444843 © jack-sooksan Fotolia.com (Beitragsbild „am See“), Georg Huber (Profilbild), Fotolia.com (Anden)

Empfehlung: „Online Produkte und Dienstleistungen vermarkten für Heiler und Therapeuten
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6 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1

    Danke Alex für deine sehr gute Arbeit mit gevoran.com!
    Ganz nach Jonathan Meese, die einzige Lösung bleibt die „Diktatur der Kunst“ 🙂
    https://hannesmensch.wordpress.com/2017/04/11/warum-ich-ohne-perso-krankenkasse-geld-lebe/

  2. 2
    Alex Miller Alex Miller says:

    Hallo Hannes,
    freut mich! )

    Interessant, wie du lebst, konsequenter Ausstieg aus dem System. Ich konnte damit bis jetzt noch nicht so viel anfangen. Mir ist es wichtig, eine Vision zu haben, wie und was man es besser machen könnte, zunächst innerhalb des Systems. Je mehr Bewusstsein geschaffen da wird, desto größer wird die Chance, dass sich das System komplett wandelt – sicher ein langer Prozess, aber universell gesehen ein Wimpernschlag. Und es haben ja ganz viele Menschen Ideen, nur werden die noch von den Eliten torpediert.

    Ich finde trotzdem gut, dass du deine Erfahrungen in deinem Blog schilderst und eben auch auf das hinweist, was „falsch“ läuft. Schön, dass aber immer wieder betonst, dass jeder selbst seinen Weg finden muss, und du kein Dogma aufstellst.

    Dass die Matrix so ist wie sie ist, hat auch einen höheren Sinn. Nur so lernten wir das Licht zu erkennen. Ohne Dunkel kein Licht.

    Gutes Gelingen bei deinen Vorhaben und herzliche Grüße
    Alex

  3. 3
    Heike says:

    Danke, sehr authentisch! Ich finde mich hier ganz oft wieder 🙂

  4. 4
    Klein Schorschi says:

    @ Alex Miller
    Zitat: „Mir ist es wichtig, eine Vision zu haben, wie und was man es besser machen könnte, zunächst innerhalb des Systems.“

    Weise Worte, Alex. Ist es nicht eine Kunst, innerhalb des „Systems“ positive Energie zu verbreiten? Wenn man davon ausgeht, dass wir uns einst entschieden haben, genau JETZT, HIER und DA zu sein, dann müssen wir doch davon ausgehen, dass wir genau all diese Schwierigkeiten, welche sich uns in der Welt zeigen (un)bewusst ausgewählt haben, weil wir es uns „damals“ zugetraut haben, darin und damit zu leben. Wenn wir uns nun daraus entfernen wollen, brechen wir da nicht diesen Vertrag, der wir einst abgeschlossen haben und schleichen uns fast schon feige davon? Und kommen dann halt wieder, für eine nächste Runde? 😉
    Meine Meinung: ein wahrer Licht“krieger“ bewegt sich in finsterer Dunkelheit und bringt das Licht an jede noch so finstere Ecke.
    Alles Gute!

  5. 5
    Helge Reckewerth says:

    Guten Morgen!
    Ich als „ganz normal“ in den gegebenen Strukturen lebender Mensch dachte auch schon desöfteren, dass ich hier wohl an der verkehrten Adresse bin. Dann aber empfand ich gerade dieses sehr wichtig, mitten in der Höhle des Löwen zu sein und dort meinen Geist wirken zu lassen, anstatt mich auf eine Insel der Glückseligen zurückzuziehen, wo mich kaum jemand wahrnimmt und somit kaum Wandel von mir in die Welt gebracht werden könne.
    Was ich hier jedoch sehe, ist, dass der Hannes sich nicht klammheimlich zurückgezogen hat, sondern vielmehr mit interessanten Denkansätzen nämlich doch in die Öffentlichkeit geht über das Internet. Er zeigt somit der Mitwelt, dass etwas auch ganz anders zu leben geht, als es viele glauben.
    Ganz herzliche Grüße von mir an Hannes, Klein Schorschi, Alex sowie alle Mitlesenden hier.
    Helge

  6. 6
    Tanja says:

    Ich verstehe immer nicht, warum.Menschen immer denken, nur weil man ein stückweit aus dem System oder komplett raus ist, zwangsläufig heißt, dass man keine Visionen hat.
    @Hannes, ich finde dich toll. Hab grad mal kurz auf seiner Seite gelesen und sage Respekt.
    Für so viele Menschen wäre dieses Leben undenkbar. Wie du so schön schreibst, so einiges ordentlich ins Wanken käme.
    Danke sag ich nur und vielleicht finde ich beim weiteren lesen noch einige, für mich nützliche und inspirierende Infos.
    Tanja

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