Transformationsprozesse: Nicht immer und überall scheint die Sonne

22 Mai 2017 Von Kommentare: 36 Bewusstsein, Spiritualität

Mystischer Sonnentergang am Meer

Heute Morgen wurde ich um ein Haar Zeuge eines schlimmen Verkehrsunfalls. Ein 25jähriger Mann erfasste in einer Hauptverkehrsstraße mit seinem Betonmischer eine 33 Jahre junge Fahrradfahrerin. Als ich am Unfallort vorbeikam, vernahm ich diese so surreal anmutende Szenerie, wie Menschen um einen leblosen zierlichen Körper standen und knieten und rührend Wiederbelebungsversuche unternahmen. Das Rad lag ein paar Meter weiter weg völlig demoliert auf dem Boden. Kein Krankenwagen. Keine Polizei. Verkehrschaos. Es muss nur wenige Augenblicke vorher geschehen sein, als ich dort wie jeden Morgen vorbeikam. Wie ich später im Internet las, erlag die junge Frau kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Gedanken schossen mir durch den Kopf

Ich dachte an ihre Familie, ihren Mann, vielleicht hatte sie kleine Kinder. 33 Jahre ist ein so kurzes Erdenleben und dennoch geschehen diese tragischen Unfälle täglich. Man nimmt sie kaum wahr, meistens nur als Randnotiz, ohne sich dabei groß Gedanken zu machen. „Business as usual“ sozusagen. Auch wenn wir unsere Aufmerksamkeit, so wie ich es schon so oft „gepredigt“ habe auf das Positive richten sollten, weil Aufmerksamkeit gleich Energie ist, so sind solche Schicksalsschläge dennoch Teil unserer Realität. Und wenn dies direkt vor meinen Augen geschieht, kann ich nicht einfach wegschauen und so tun, als würde um mich herum nur die Sonne scheinen. Es zeigt sich wieder, dass Licht nur da sein kann, wo auch ein Schatten ist.

Die vielen Menschen, die der jungen Frau helfen und ihr Leben retten wollten, machten mir aber irgendwie Mut! Es zeigte mir ganz deutlich, dass man aufeinander schaut und hilft wenn jemand Hilfe braucht. Die Seele der jungen Frau verließ die Erde im höheren Bewusstsein, dass da Menschen bei ihr waren, die ihr auf ihrem letzten Weg in eine andere Dimension in Liebe beschützend zur Seite standen.

Dass beides, Licht und Schatten, so eng zusammengehören ist wohl das Schicksal von uns Menschen in dieser Matrix! Dem Leben folgt der Tod, und umgekehrt. Ich hoffte, dass die Frau ihr kurzes Leben bis hierher genießen konnte, viele schöne und glückliche Momente hatte und ihre auf Seelenebene geplanten Lernerfahrungen machen durfte. Möglichweise hat sich ihre Seele so ein kurzes Leben auch ausgesucht(?). Zudem hoffte ich, dass diese gemeinsame karmische Begegnung zwischen den zwei Seelen, der 33 jährigen Radfahrerin und dem 25jährigen Betonmischerfahrer, auf einer anderen Ebene abgebaut werden kann – oder bereits abgebaut werden konnte, auch wenn es für den jungen LKW-Fahrer sicher ein schwerer Weg sein wird.

Tor zum HimmelTransformationsprozesse

Davon abgesehen finde ich persönlich die letzten Wochen und Monate energetisch extrem anstrengend, so als wenn hier teils negative Kräfte wirkten, die uns herunterziehen. Und wiederum lichte Kräfte, die uns nach oben ziehen. Aber das muss nicht unbedingt an irgendwelchen Energien oder Planeten- und Mondkonstellationen liegen, sondern eher am eigenen individuellen Transformationsprozess. Alles in allem fragt sich gerade der innere Zweifler ob die letzten zehn Jahre, in denen man meinte, achtsamer und bewusster geworden zu sein, wirklich auf dem Weg zu einem selbst war oder man sich irgendwo unterwegs verloren hatte. Es ist wie es ist. Alles verläuft irgendwie so dahin, die Zeit vergeht, Visionen entstehen und verblassen wieder, und ich frage mich, ob das alles gewesen ist mit 43 Jahren. Auf der einen Seite diese „Müdigkeit“, auf der anderen Seite die Gewissheit irgendwie schon alles gesehen und erlebt zu haben als „Alte Seele“.

Das sind die wahren Glücksmomente

Nach wochenlangen depressiven Verstimmungen und skurrilen Begebenheiten versetzte mir dieses Unglück dieser jungen Radfahrerin einen Stich und erinnerte mich daran, was für ein Geschenk es eigentlich ist, morgens aufzuwachen und zu atmen. Ein Teil des großen Ganzen zu sein, wie auch ein Teil für die kleinen wertvollen Begegnungen mit Menschen, die einem am Herzen liegen. Und die kleinen nicht geplanten Momente, in denen -wie zufällig- Seelen miteinander kommunizieren und daran einander wachsen. Das sind die wahren Glücksmomente, in denen Schöpfung entstehen und Liebe fließen kann. Gerade weil es so schnell vorbei sein kann, sollten wir jeden Morgen mit Dankbarkeit beginnen. Dankbar für das Leben sein und jede Situation achtsam und bewusst wahrnehmen. Dann werden wir zum Gestalter, zum Kreativen, zum Mit-Schöpfer. So wie jeder farbenfrohe Kommentar hier von Euch ein „Mit-Schöpfen“ ist und zum großen Ganzen im Weltkollektiv für eine bessere Welt mit beiträgt. Und haben wir schöpferisch gelebt, fällt uns auch irgendwann der Abschied aus der physischen Hülle viel leichter. Und: Nach dem Regen kommt immer die Sonne.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Bilder: Graphicstocks


Karma Clearing Online-Kurs: E-Book PDF 72 Seiten + Audio MP3 25 Min.

Karmische Blockaden und Verstrickungen lösen

* Karmisch bedingte Konflikte aufspüren und klären
* Loslassen alter Geschehnisse, Verbindungen und Verstrickungen
* Hintergründe zum karmischen Prinzip von Ursache und Wirkung
* Vorgehensweise bei einer Rückführung
* Mehr Lebensqualität


Verspürst Du in Dir den tiefen Wunsch nach innerer Freiheit und den festen Willen, dich von deinen immer wiederkehrenden Schwierigkeiten und Problemen zu lösen? Sehr oft ist das Karma der Ursprung bestehender und künftiger Konflikte wie beispielsweise Selbstzweifel, Krankheit, Geldprobleme, Schlafprobleme oder Schwierigkeiten mit nahestehenden Menschen.

Ratgeber und Audio-Programm von Alex Miller, u.a. Hypno - und Meditationstherapeut / Gehvoran.com

Informationen zum Produkt
   

Online-Kurs: E-Book PDF 82 Seiten + Audio MP3 27 Min.

Hilfe zur Blockadelösung und zum Schutz sowie bei Besetzungen jeglicher Art

* Fremdenergien durch dunkle Wesenheiten
* schmerzhafte karmische Beziehungen
* Gelübde, Schwüre und Eide aus früheren Leben
* erdgebundene Seelen, die sich anhaften
* Energievampire


Ratgeber und Audio-Programm von Alex Miller, u.a. Hypno - und Meditationstherapeut / Gehvoran.com

Informationen zum Produkt
   

36 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    matrixen says:

    Hallo Alex,
    das hast du wirklich sehr schön formuliert, auch gerade das Happy-end. In meiner Welt, sind wir hier auf die Erde gekommen (als unsterbliche Seele), um unter anderem solche Erfahrungen machen zu können. Als unsterbliche Seele, muß eins der schönsten Dinge das sterben sein. Ich denke auch die Familienmitglieder haben sich die Situation so ausgesucht (im Seelenplan), um zu fühlen was es heißt eine wichtige Person zu verlieren. Ihr könnt mich gerne für ein wenig makaber halten, aber ich freue mich mitlerweile für all diese Seelen und Menschen, dass sie diese Erfahrung machen können, es ist ja nur der physische Körper der dabei auf der Strecke bleibt, die Seele selber ist schon lange unterwegs und um einige Erfahrungen reicher. Ein Grund zur freude.
    Schön das es noch so Hilfsbereite Menschen gibt.
    Und die Moral von der Geschicht, lebe jeden Tag als wenn es dein Letzter wäre

    Liebe Grüße matrixen

  2. 2
    Kleinschorschi says:

    Lieber Alex
    Ja, es sind jene Momente, die einen wachrütteln. Wachrütteln, wo man doch womöglich denkt, längst aufgewacht zu sein und manchmal nicht merkt, dass man andernorts bereits wieder am einschlafen ist.
    Es sind jene Momente, die uns rückverbinden (religio) mit allem was ist. Es macht das eigene Leben lebenswerter, wenn man durch eine andere Seele / andere Seelen daran erinnert wird, wie lebendig man sein darf oder sein könnte.
    Viel zu oft bewegen wir uns als lebendige Tote durch diese Welt. Stirbt nun jemand vor unseren Augen, wird uns dies schmerzlich bewusst und gezeigt und mit dem Tod des einen, beginnt das (wahre und nun bewusste) Leben im anderen. Auch da, Kreislauf von Werden und Vergehen.
    Alles Liebe
    Kleinschorschi

  3. 3
    Gabi says:

    Lieber Alex,
    ich lese regelmäßig Deinen Blog. Du bist für mich ein Mensch, der das Zeitgeschehen auf einer bewussten Ebene auf den Punkt bringt. Das, was in mir und meinem Leben gerade geschieht, finde ich in Deinen Berichten erklärt und bewusst gemacht. Dadurch erkenne ich: „Ja. An diesem Punkt stehen viele gerade. Viele machen gerade jetzt die gleichen Erfahrungen. Setzen sich mit den gleichen Themen auseinander. Erlangen die gleiche Bewusstheit über sich selbst und das Leben und erfahren diese Zeit genauso wie ich.“ Dadurch fühle ich, dass alles, was zurzeit geschieht, im Einklang ist mit einem großen göttlichen Plan. Und ich fühle wieder den Sinn in meinem Leben.
    DANKE

  4. 4
    Hilke says:

    Lieber Alex,
    dein Beitrag hat mich jetzt sehr berührt, zumal ich vor 1,5 Jahren genau das gleiche erlebte, die Dame war auch um die 30 und entkörperte auch auf dem Weg in die Klinik, wie ich später las. Als ich kam allerdings, war sie bereits fort u. die Sztraße voll mit Feuerwehr, etc.. Noch Monate lang war die Stelle ein Gedenkort, mit Blumen, ihrem Foto, Kerzen u. sogar Briefe.
    Der Segen an etwas, was nicht mehr geändert werden kann ist genau dies, was du schreibst. Sich wachrütteln lassen vom Leben, sich ruhig mal hinterfragen: bin ich noch dort, wo ich meine zu sein? Etc. Das ist vielleicht die lichtvolle Seite der „Zweifler“-Medaille. Du hast dich vom Leben öffnen lassen bzw. bist ihm offen begegnet.
    Wie gut, daß du da warst und dich hast berühren lassen. Ein offenes Herz mit Mitgefühl für die Gesamtsituation.
    Alles Liebe dir <3

  5. 5
    Niko says:

    Etwas ähnliches erlebte ich auch.
    Damals ging ich mit meinen Mitarbeitern zum Mittagessen. Wir standen an einer grossen Kreuzung als plötzlich ein Radfahrer bei rot auf die Straße bog.
    Ein Auto brauste an, es knallte und ich sah diesen Mann durch die Luft wirbeln, er starb.
    Wir waren allesamt sehr geschockt.

  6. 6
    Alex Miller Alex Miller says:

    Mallo Matrixen (1),
    Happy End, hm, ich weiß nicht. Klar auf der der Seelenebene fühl ich genauso wie du. Ein Grund zur Freude für die Seele, die ihre Reise in die andere Dimension antritt. Für ihre Angehörigen weniger. „Leben jeden Tag, als wenn es dein Letzter wäre“ –Ja, das sollten wir wirklich tun!

    Liebe Kleinschorschi (2),
    den ewigen Kreislauf vom Werden und Vergehen vergessen wir tatsächlich so oft. Wir nehmen uns viel zu wichtig in diesem universellen Spiel. Wenn wir so eine Situation fast hautnah miterleben verändert sich irgendwas. Wir nehmen uns in dem Moment nicht so wichtig, wir werden still, wir sind ganz da und bewusst. Und man reflektiert das eigene Leben, wo stehe ich, wo möchte ich hin?

    Liebe Gabi (3),
    das ist es, was mir so viel Freude bereitet wenn ich meine Relexionen niederschreibe und die Menschen sich irgendwie zuhause fühlen, verbunden und verstanden. Dabei drücke ich nur das aus, was in viele Menschen vorgeht, so als existiere ein Band zwischen den morphischen Feldern und mir. Aber verbunden sind wie sowieso immer und jederzeit, alle gemeinsam.

    Liebe Hilke (4),
    interessant was du sagst, dass etwas nicht mehr geändert werden kann ist ein Segen, absolut. Es wird bewusst, dass wir als Mensch nicht alles kontrollieren können… Die großen Probleme sind auf einmal viel kleiner. Es sollte genau so sein, dass ich da war…

    Lieber Niko (5),
    so etwas schockt, erst recht wenn man alles mitkriegt so wie du damals.

    Interessant war auch der gestrige Abend für mich. Nachdem ich den Beitrag geschrieben habe, war es mir, als wäre die Seele der jungen Frau hier bei mir und würde mir etwas ins Ohr flüstern. Sehr magisch und himmlisch. Danke!

    Alles Liebe euch allen
    Euer Alex

  7. 7

    Lieber Alex,
    aber ja, warum sollte die Seele dieser jungen Frau gestern nicht bei dir gewesen sein?…
    Und sie hat sich sicher gefreut, dass sie es dir wert war, dafür einen Text zu schreiben…
    Und ja, sie weiß nun, dass sehr viele Mitmenschen diesen Text (auch in Zukunft) lesen werden, mitfühlen und vielleicht Einige nun (zumindest eine Zeit lang) noch vorsichtiger im Straßenverkehr sind.
    Obwohl ich schon einige Bücher über das Leben nach dem Tod gelesen habe, denke ich mir immer noch meinen Teil dazu…
    Wenn wir den sterblichen Körper verlassen, sind wir frei, völlig frei. Wir können dorthin schweben, wohin es uns zieht, warum also nicht auch dorthin, wo an uns in Liebe, oder liebevoll, oder auch wehmütig gedacht wird. Wo Menschen sich mit uns verbunden fühlen, wo der große Heiler, das HERZ enpfindet, ja fühlt…
    Wo die Schwingungen liebevoll sind und Gefühle sich für dich öffnen, da geht man doch gerne hin. Man fühlt sich dorthin gezogen, durch das alles umfassende Band des morphogenetischen Feldes…
    Und als reine Seele, die wir sind, glaube ich zutiefst, können wir nach unserem Tod, jederzeit bestimmen, ob wir uns hier noch von Menschen, die wir lieben, verabschieden und / oder Menschen, die an uns mit viel Gefühl denken, besuchen und bei Ihnen sein.
    Außderdem Alex, ich glaube schon lange nicht mehr an Zufälle… Weißt du, ob du nicht auch mit dieser Seele (wie so viele andere hier auf Erden) eine Vereinbarung getroffen hast, dass sie dich in einem tiefen Tal (das wir wohl alle einmal haben oder kennen) wieder zurecht-rückt. Durch das Erleben, wie schnell alles hier auch zu Ende sein kann, durch einen Tod, den wir vorder gründig ja längst noch nicht wollten…
    Doch halt, ist es nicht vielleicht so, dass wir auch diesen schon durch unseren Seelenplan längst festgelegt haben. Und ist es nicht möglich, das durch unseren Tod auch andere Menschen „etwas lernen“ dürfen?
    Ich glaube jedenfalls fest daran, dass so ein einschneidendes Ereignis immer bei nahen Menschen im Bewußtsein etwas stark verändern kann.
    Sei es, dass du aus einer Depression geholt wirst und plötzlich alles in neuem Licht siehst, oder du auf einmal so sehr viel Dankbarkeit empfindest für ganz alltägliche Dinge, oder aber, das dir der Tod den Spiegel vorhält, einen Spiegel der Angst und des mangelnden Vertrauens in das Leben und ggfs. auch in Gott… Das man tiefste Tauer empfindet, weil der Tod so schnell oder zu früh kam… Und das sind nur einige Möglichkeiten. Jede Seele löst sicher andere Empfindungen in den Angehörigen aus…
    Ich habe in den letzten Jahren viele Todesfälle im engsten Kreis, bei Freunden, Nachbarn und Bekannten erleben dürfen und kein einziger Fall hat mich unverändert gelassen. Bei allen Menschen die gehen durften war es anders und dennoch gleich…
    Was bleibt ist die LIEBE, die LIEBE zu allem was ist. Und die Wertschätzung für die Toten , die guten Gedanken und Gefühle, die Achtung vor dem Leben, aber auch vor dem Tod, denn er gehört genauso wie das Leben zu uns.
    Lernen wir also über den Tod zu sprechen, ehren wir die Verstorbenen, gedenken wir Ihrer und haben wir den Mut, sowie du ihnen Zeit zu widmen, Zeit, in denen ihrer noch einmal gedacht wird. Liebevoll ihrer „gefühlt“ wird. Trauerarbeit, so durfte ich erfahren ist wichtig, für die Angehöhrigen, sowie für alle Menschen, die beim Tod eines Menschen invollviert waren.
    Alex, ich finde deinen Artikel ganz wunderbar!!! – Und ich wünsche dir, dass dieser Tag und das Erlebnis dir die Kraft gibt, wieder aus dem Schatten ins Licht zu kommen.
    Ja, es sind schwierige Zeiten, die uns Lichtarbeiter alles abverlangen. Nie habe ich mich mehr von Licht und Schatten „angezogen“ gefühlt als in den letzten Monaten…
    Und ja, auch meine Schattenwollen angeschaut werden, aber dann entlasse ich sie In LIEBE, segne sie und sage ihnen, dass ich alles das, was sie mir sagen wollen gelernt und verstanden habe und sie nun gehen dürfen…meine Engel helfen mir dabei…
    Und in den glücklichen, besonders lichtvollen Tagen habe ich das Gefühl, im Himmel zu schweben, nie war das Leben schöner, heller, leichter, glücklicher… und das „Witzige“ ist, mein Leben war dann nicht anders als an den Tagen zuvor… (Vielleicht war ich an den hellen Tagen noch mehr in der Natur…) Es ist immer auch deine Sicht der Dinge und dein Herz, ob es Liebe leben und verströmen kann oder blockiert ist…
    Und ich habe in meinem Lebensplan nun einmal stehen, dass ich (spirituelle) Geduld und (selbstlose) Liebe leben will. Das ist für nun mal mich zutiefst lebenswert und wichtig…
    Der jungen Frau, die nun ins Licht gehen durfte möchte ich die Worte von einem Buch von „Jana HAAS“ ans Herz legen: (Zitat) „SCHAU NACH OBEN; FOLGE DEINEM SCHUTZENGEL; ER KENNT DEN WEG INS LICHT! “ (Zitatende)
    Und ihren trauernden Angehörigen und Freunden möchte ich mein tiefes Mitgefühl aussprechen und Ihnen Gottes Liebe, Licht und Kraft für ihren schweren Weg wünschen.
    In lichtvollem Gedenken an einen Jungen Seelenfunken, auf dem Weg ins Licht…
    Walli

  8. 8
    Alex Miller Alex Miller says:

    Liebe Walli,
    ja, möglicherweise war alles genau so geplant zwischen unseren Seelen, die sich als Menschen nie kannten, als Seelen aber eine tiefe Verbindung hatten und sich gegenseitig Kraft schenkten in schweren Momenten,
    Danke für deine wärmenden Zeilen, Walli, die mir sehr unter die Haut gehen !

    Herzliche Grüße
    Alex

  9. 9
    Niko says:

    Ja Alex, ich muss zugeben, bei Walli Ihren Zeilen geht es mir oft so.

  10. 10
    matrixen says:

    Lieber Alex,
    es sind unsere künstlichen Glaubenssätze bzw. Programme die uns so denken und empfinden lassen. Wir sind eine Seele, noch dazu unsterblich und wenn wir wollen, können wir doch mit den Verstorbenen und ihrer weiter tranzformierenden Seele in Kontakt bleiben, wir sind doch alle miteinander verbunden. Es geht halt nicht mehr auf der physischen Ebene, aber diese ist nur eine von vielen. Das Problem ist, das wir immernoch die physische Ebene als einzig wahre annehmen und die energetischen Ebenen noch nicht ganz für voll nehmen, es ist halt auch ein Prozess.
    LG matrixen

  11. 11
    matrixen says:

    Was gibt es schöneres als nach Hause zu kommen ?

  12. 12
    Alex Miller Alex Miller says:

    Das stimmt, Matrixen…

  13. 13

    Herzlichen Dank für diesen berührenden Beitrag.
    Er spricht mir aus der Seele, enthält er doch so tiefgreifende Wahrheiten aus dem Erleben im Hier & Jetzt und in dieser neuen Zeitqualität.
    Wenn wir den Augenblick in dieser Tiefe wahrnehmen können, dann können wir unser Leben heilen und unser Bewusstsein in ungeahnte Dimensionen erheben.
    Die Facetten des Lebens, die Momente des Augenblicks und auch der Übergang in eine neu erscheinende Bewusstseins-Dimension, den wir hier Tod nennen, gehören dazu.
    Kaum lässt sich das uns oftmals als großes Geheimnis vorkommende Leben mit Worten beschreiben. So sind es die Dankbarkeit und die Demut dem Leben gegenüber, die uns zu immer intensiverem Erleben und der Annahme der Wahrheit allen Seins führt:
    “ .. was für ein Geschenk es eigentlich ist, morgens aufzuwachen und zu atmen….“
    In Dankbarkeit und herzlichst
    Dagmar ~ Cristallina-Vision

  14. 14
    einfachnursein says:

    Lieber Alex, herzliche Grüße an Alle…
    Bislang war ich auf fünf Beerdigungen. Nach einem Motorradunfall, mein viel zu jung verstorbener Cousin, eine war die meines Vaters, Jahre später meine Mutter, dann eine liebgewonnene Bekannte (Mutter zweier Kinder) und ein ehemaliger Flieger im II.Weltkrieg, der mir seine unglaubliche Lebensgeschichte und seine Lebensphilosophie erzählte (zuletzt war eine seiner lieben Beschäftigungen Mandalas auszumalen).
    Bei Jeder Beerdigung reagierte ich anders. Während ich bei der Beisetzung der Menschen meiner Familie relativ gefaßt war, die Grabrede meiner Mutter sogar selbst hielt, war ich bei den beiden anderen Verstorbenen in Tränen aufgelöst, als ob in mir etwas geöffnet wurde, weinte ich und ich weinte das tiefste Weinen…ich weinte um mich??!
    Ja, (vielleicht?) das (Abschieds-)Geschenk der Verstorbenen…in dem sie mich an unsere Begegnung, an ihr Leben und an meines erinnern. Und an das, was ich jetzt tun kann, wo ich wirken kann, was bleibt und Spuren hinterlässt. Und ja, auch das ist ein Antrieb aus den Depressionen zu kommen, die ab und an versuchen, mich „außer Gefecht“ zu setzen! Spuren hinterlassen und da zu wirken „und das aber richtig und aber mit sowas von“ :)… wo es notwendig ist!
    Dafür danke ich auch dir, lieber Alex!
    Herzlichen dank an alle die hier auf diesen Artikel etwas schreiben, für eure erhebenden Gedanken.

  15. 15

    Ihr Lieben,
    das mit dem Wort „Depression“ ist so eine Sache…
    Ich möchte euch mal den Fall einer lieben Freundin schildern, somit, dass was sie aus ihrer sehr starken und langwierigen Depression erkannte ( es ist das gleiche, was ich auch bei einem lieben Menschen mit äußerst starker Depression in der Vergangenheit erkennen durfte, gemeinsam mit ihm….
    Als meine Freundin vor vielen, vielen Monaten in eine Depression „rutschte“ ( verzeiht dieses Wort, mir fällt gerade kein besseres ein als „rutschte“…), waren es für sie schlimmste Zeiten…
    Doch sie erhielt Hilfe von oben und wurde zu den richtigen Menschen geführt. Selbst ihre Kur und der Aufenthalt in der Klinik dort war für sie heilend.
    Sie durfte erkennen, dass sie zwar den richtigen Beruf ausübte, aber in der falschen Abteilung in ihrer Firma…
    Sie hat natürlich selbst viel an sich „gearbeitet „, auch aus dem festen Glauben, dass sie diese Depressionskrise bewältigen kann…
    Wir haben uns sehr, sehr viel geschrieben in dieser Zeit und ich durfte spüren, wie sie immer lichtvoller, noch mehr bewußter wurde. Ihre Gedanken und ihr Tun sich so positiv veränderte, dass mir warm ums Herz wurde…
    Und als wir uns dann nach langer Zeit wieder trafen, hatte sie die Erkenntnis gewonnen:
    “ Mensch Walli, das war gar keine wirkliche Depression, das war Aufstieg, Bewußtseinswerdung, Lichtarbeit für meine Seele und mein inneres Kind, für meine Selbstliebe…
    Zum ersten Mal in meinen Leben hatte ich Zeit, mich ganz meiner Seele zuzuwenden, mein inneres Kind und mich lieben zu lernen. IN MIR zu hören, was wichtig für mich war und was richtig für mich ist…
    Ja, sie hat immer wieder erkennen dürfen, wie viel Führung uns die lichtvolle Welt gibt, wenn wir still werden, zuhören und „fühlen lernen“. Fühlen, was für uns gut und richtig ist. Nicht für andere, für uns….!!!
    Und ganz zum Schluss durfte sie erfahren, wie gut von „oben“ für sie gesorgt wurde… In ihrer Firma wurde eine neue Abteilung eingerichtet, wie für sie gemacht, sie bewarb sich, zusammen mit anderen, erhielt den Job, wurde versetzt und ist nun glücklich seit 5 Monaten, ohne den vorherigen Stress und mit einem netten neuen Chef..
    Sie geht weiter ihren Weg, sie durfte ihren Lebensplan erkennen, die Blockaden der Vergangenheit weitgehend auflösen und ein glücklicher Mensch werden…
    Und… Sie weiß nach eigenen Worten, dass wen sie wieder in eine neue „Depression“ rutschen würde, es wieder Aufstieg ist, Aufstieg, wenn man ihn erkennt und umsetzt, auf eine höhere Stufe der Treppe zum Licht, zum ALL-EINS-SEIN…
    DAS GLEICHE HAT AUCH DER MEINEM HERZEN SEHR NAHESTEHENDE MENSCH ERLEBT, ÜBER DESSEN HEILUNG SEINER DEPRESSIONEN UND ANGST /PANIK-ATTACKEN ICH AN ANDERER STELLE SCHON GESCHRIEBEN HABE…
    Als Heilerin fühle ich, dass eine Depression (manchmal oder immer????) einen anderen Namen verdient hätte…
    Wäre nicht der Name „Bewußtseinswerdung“ schöner, lichtvoller? Und würde man die “ Krankheit Depression“ dann nicht anders behandeln?
    Dürfte man dann nicht mehr Hilfe von allen Seiten erfahren, weil es doch lichtvoller Aufstieg sein kann, was uns da zu schaffen macht…( Und würde dann manch einer nicht ehrlicher über seine „Krankheit“ reden können, weil man sie noch wichtiger und als etwas Schönes Lichtvollen ansehen würde?
    Wäre es nicht für alle Betroffenen einfacher, zu wissen „HE, ICH BIN JA GAR NICHT KRANK, ICH MUSS NUR MAL GANZ GENAU SCHAUEN, WAS MEINE SEELE BRAUCHT, WEIL MEINE SEELE IN DIESER WELT ZU KURZ KOMMT, WEIL SIE
    ZU WENIG AUFMERKSAMKEIT,
    ZU VIEL STRESS,
    ZU WENIG LIEBE,
    ZU VIEL FREUDLOSIGKEIT,
    ZU VIEL FREMD-ABLENKUNG,
    ZU WENIG STILLE, RUHE, FREUDE, INNEREN FRIEDEN,
    ZU VIEL AUFMERKSAMKEIT AUF DAS, WAS IHR NICHT GUT TUT, VOR ALLEM IN DEN MEDIEN…
    (VIEL)ZUWENIG OFFENE HERZEN DER MITMENSCHEN,
    ZUVIEL LIEBLOSIGKEIT,
    ZUWENIG LICHT
    ZUVIEL NOCH NICHT ERKANNTER (ODER AUCH WEGGEDRÜCKTER) SCHATTEN IN UNS…
    Und die Liste ist je nach Seele fast endlos erweiterbar…
    Wenn wir die bisher sogenannte „Depression“ als Chance ergreifen, das uns anzuschauen, was uns so sehr in der Vergangenheit belastet hat, unsere Blockaden verursacht hat, ja ich möchte sagen
    “ UNSERE LEICHEN AUS DEM KELLER HOLEN „, dann dürfen wir neue Stufen betreten, dürfen uns wandeln, dürfen noch lichtvoller werden, dürfen freudiger werden, ja glücklicher.
    DÜRFEN UNS LERNEN ZU LIEBEN UND STETS SO ANZUNEHMEN, WIE WIR SIND, IN LIEBE ( ODER ZUMINDEST LIEBEVOLL) UND MÖGLICHST MIT EINEM HERZEN, DASS SICH IMMER WEITER ÖFFNET ODER SCHLIEßLICH GANZ OFFEN IST…
    Sicher, das ist oft harte Arbeit, es werden ganze Bäche oder sogar Flüsse von Tränen geweint werden müssen, aber WARUM DENN AUCH NICHT???
    Wenn wir Tränen für andere weinen dürfen, dann bestimmt doch auch für uns selbst, oder??? DAS SIND WIR UNS DOCH WERT? ODER?
    Im Ernst, wir dürfen natürlich nicht NUR heulen, auch wenn Tränen oft verschüttete Gefühle freisetzen können. Sollten uns aber einmal überlegen, ob Tränen nicht „DAZUGEHÖREN“ um unsere Seele zu erleichtern, sie zu reinigen, ihre Altlasten wegzuschwemmen helfen. ..
    Unter diesem Aspekt sehen wir unsere Tränen vielleicht nicht als „KRANKHEITSZEICHEN“, sondern als ZEICHEN DER HEILUNG UNSERER SEELE…
    Nichts bleibt auf der Erde so wie es ist, auch unsere Tränen versiegen wieder und schaut selbst, ob es euch dann nicht LEICHTER, BESSER UND LICHTVOLLER zu Mute ist…
    Natürlich hilft es nicht, nur zu weinen und sonst alles beim Alten zu lassen…
    UNSERE SEELEN LASSEN SICH NICHT VERÄPPELN!!!
    Man muss schon schauen, was sonst getan werden kann, um seiner Seele ins Licht zu verhelfen…
    Und vergeßt dann auch nicht unsere gerade jetzt ( aber auch sonst immer!!!) herrliche Natur… unsere lebenspendende GRATIS-ABER-NIEMALS-UMSONST-NATUR!
    Sie kann immer HEILEN… Danken wir ihr dafür, sie wird uns dafür lieben!
    Ihr Lieben, ich hoffe niemand fühlt sich verletzt durch meine Worte, ich bin mir mehr wie bewußt, welch schwere und langwierige Angelegenheit eine Depression ist..
    Ich bin 60 Jahre lang mit einer Mutter, ja ich darf sagen gesegnet worden, die teils schwerste Depressionen hatte, weiß also wovon ich rede. Sie starb vor wenigen Monaten liebevoll umsorgt nach langen Jahren der Demenz…
    Sie hat ihren Lebensplan nicht erkennen wollen oder können, vielleicht war es auch ihre Absicht, es nicht zu tun…Aber die hat mich mitgeprägt und hat in großen Teilen dafür gesorgt, dass ich auch zu dem Menschen werden durfte, der ich heute bin. Dafür gehört ihr mein größter Dank. Sie war mein Spiegel, ein Leben lang…
    Ich hoffe, ich konnte einige Impulse geben, vielleicht auch, euch einmal eine andere Sicht auf die DEPRESSION zu vermitteln.
    Fühlt euch alle gedanklich herzlich von mir umarmt und seid sicher, daß ich jedem von euch danke, dass ihr euch bei eurer Bewußtseinswerdung mit euren Schatten beschäftigt, sie auflöst und dadurch auch unsere gemeinsamen Schatten auflöst…Denn wir sind alle miteinander verbunden…
    Diese Schatten-Arbeit von jedem von uns, geht tief ins morphogenetische Feld der Erde, es entsteht dadurch Platz für neues Licht, Licht, das wir dann alle gemeinsam aussenden dürfen und entstehen lassen dürfen, um die Lichtschwingung auf Mutter Erde anzuheben…
    Und wer hat gesagt, dass Lichtarbeit einfach ist? Aber sie ist IMMER!!! zutiefst erfüllend und HEILUNG FÜR UNS UND UNSERE MITMENSCHEN, JA UNSERE WELT.
    WAS KANN ES SCHÖNERES GEBEN, ALS AN DER HEILUNG FÜR SICH UND UNS ALLE KRAFTVOLL BETEILIGT ZU SEIN?
    Ich wünsche euch allen Liebe, Licht, Kraft, Mut, Vertrauen, ein offenes Herz und Zuversicht in diesen Zeiten des Wandels…
    Namaste’… Lichtgrüße von Heilerin Walli

  16. 16
    Niko says:

    Walli,

    ich muss mal einen tiefen Dank Dir schreiben, Du sprichst mir wieder aus der Seele.
    Ich kenne es zu gut, wenn ich wieder anfange meine Emotionen zu bewerten („hochdepressiv“).

    Zur Zeit erlebe ich viel Ohnmacht, Einsamkeit und Traurigkeit.

    Wie Deine Freundin es sagte, ja es sind eigentlich Freunde, Wegbegleiter, die Emotionen die wir aus dem Keller holen, wo
    niemand gern hingeht. Sie stecken da in so vielen Facetten drin, es sind Wegbegleiter auf dem Weg zu uns selbst.
    -auch das nicht vertrauen-

    Es ist echt berührend toll was Du da schreibst, ich danke Dir aus tiefstem Herzen
    Ich hoffe eines Tages öffnet sich mein Seelenplan und sagt: „Hi Niko, Du da :-)“

    Bäche von Tränen geweint ist ein wunderschönes Bild, es ist genau zutreffend, denn Depressionen sind als Begriff auch nur ein Sammelsorium von Emotionen, die wir allesamt bei der Heilwirkung erleben/fühlen, aus unserem geliebten Keller.

    Liebe Grüsse
    Niko

  17. 17
    Shanti says:

    Hallo lieber Alex, und Hallo an alle anderen lieben Menschen hier!!!

    „Eigentlich“ melde ich mich lieber nicht groß zu Wort, bzw. gar nicht, da mir der Mut dazu fehlt!
    Aber heute traue ich mich halt mal…………..
    Ich kam gerade aus dem Urlaub, als ich , lieber Alex, deinen Text hier las und ich musste weinen, da er/ du mich zutiefst in der Seele berührt hat/ hast!!!
    Ich dachte an meine eigene Lebensgeschichte, die auch nicht immer sehr lustig war und auch an all meine tiefen Täler und auch an die Zeit, als ich in eine schwere Depression „rutschte“….
    Nun, was ich aber gerne noch mitteilen möchte ist, dass es für mich eine zeitlang fast unerträglich war, ständig in all den unzähligen Artikeln über den Aufstieg und wie toll und wie licht- und liebevoll da alles und alle auf einmal waren und ich dachte, na toll, da bist du sicher nicht mit dabei, bei soooo viel Licht und Liebe, das ist ja fast nicht mehr auszuhalten…
    Und du, lieber Alex hast den Mut so absolut schonungslos offen und ehrlich und authentisch über dich hier zu schreiben, dass ich echt den Hut vor dir ziehe und du mir damit heute Mut gemacht hast, auch mal ein bisschen etwas von mir preiszugeben…
    Zwar nur ein bisschen, aber immerhin…..
    Ist ja mal ein Anfang…;-)))

    Herzlichst Shanti

  18. 18
    Alex Miller Alex Miller says:

    Liebe einfachnursein (14),
    vielen Dank für deine persönlichen Erfahrungsberichte!

    Liebe Shanti (17),
    schön, dass dieser Beitrag in dir etwas ausgelöst hat. Ich sehe es genauso wie du! Wo alles nur voller Licht & Liebe ist, sind die Schatten auch nicht weit. Alles versucht immer in Balance zu sein. Und verdrängen wir die Schatten, weil wir das Licht betonen, sorgt das Leben für den erforderlichen Ausgleich. Und: Shanti, hab weiterhin so viel Mut! 🙂

    Herzliche Grüße
    Alex

  19. 19
    Niko says:

    Walli, Dein Beitrag gibt mir Mut weiterzumachen

  20. 20
    Shanti says:

    DANKE DIR LIEBER ALEX VON HERZEN!!!!
    ALLES LIEBE!!!

    Shanti

  21. 21
    Walburga E. says:

    Lieber Niko, ihr lieben Alle,
    Mut ist etwas, was man meistens jedenfalls, nicht in die Wiege gelegt bekommt… Oft wird es uns entweder in Kindertagen „mitgegeben“ oder aber eben leider auch oft „abgenommen“, oder zumindest stark „unterdrückt“…
    Wer kann schon sagen, dass die Eltern, das Umfeld uns stark und mutig gemacht haben? Ich ganz gewiss nicht!!! Doch über meine letzten Jahre hinweg, mußte ich mich entscheiden: will ich einfach so auf der Welt mitgehen, oder will ich versuchen, ein paar Spuren zu hinterlassen, will ich zu mir und meiner Spiritualtät stehen, oder sie mir von anderen „ausreden, oder weglachen“ lassen?
    Sicher ist klar, dass das mit dem Mut immer nur in kleinen Schritten gehen kann, (zumindest bei mir war es so). Ich konnte nicht mich einfach hinstellen und schreien: „He Welt, ich bin ein Spiri, ich will Heilerin werden, will die Welt verbessern, will lichtvoll werden, will alles wissen und zwar sofort…“ – Ging bei mir gar nicht… –
    Ich lebe in einem kleinen Ort, bin dort total bekannt, nicht zuletzt, weil mein Nachname da seit Jahrzehnten besteht… Und ich hatte / habe einen weltlichen Beruf, der nichts mit spirituellem Denken zu tun hat. (Leider eher mit materiellem, aber völlig ehrlichem Verkaufs-Denken)(Der jedoch inzwischen gaaanz viele Menschen zu mir bringst, die auf meiner/unserer Wellenlänge sind, dafür bin ich sehr dankbar).
    Doch auf meinem langen Weg bin ich so sehr geführt worden, so sehr wurden mir für schwerste Situationen in Familie, Gelddingen und Firma, neue Wege gezeigt, hat man mir immer von OBEN so geholfen, wenn es richtig kritisch wurde, durfte ich so viel lernen, erfahren, spüren, „wissen“, dass ich es immer mehr, für völlig unmöglich hielt, all das „wegzudrücken“. Wenn man an das Licht, an Gott und die Engel glaubt, ihnen vertrautt, (so durfte ich es erfahren,) kann man das nicht halbherzig. Entweder GANZ oder GARNICHT. Ein bißchen…ging bei mir jedenfalls nicht mehr…
    Ob das mutig ist, das ich dazu völlig stehe, weiß ich nicht. Ich glaube eher, dass ich völlig überzeugt bin, von meinem Denken, das ich jederzeit aber noch lichtvoll erweitern möchte, weil es IMMER noch so viel NEUES zu lernen gibt… Und ich glaube, das mit meinem offenen Herzen für alles was lebt, eine gute Grundlage habe, denn so kann ich vieles lernen, weil ich FÜHLE, das es richtig ist.
    Ich bin schon lange kein wirklicher Kopfmensch mehr, ich entscheide aus dem Bauch- und Herzgefühl heraus. Wenn es sich richtig anfühlt, dann weiß ich für mich, dass das so ist… Mein Kopf hat immer dagegen gehalten, tu dies nicht, lass das sein, mach jenes, lass anderes. Er hat mich in die Irre geführt, oft genug.
    Heute darf er nur noch ab und an mitreden, meistens hält er aber „die Klappe“. Mein Denken kann ich wunderbar abschalten. Es hört auf mich. ICH BIN dann nur… Ob das gut und richtig für andere ist, muss jeder für sich selbst ausmachen. Für mich ist es richtig. Denn was habe ich davon, wenn mir mein Kopf sagt, das hast du gut gemacht, das wird dir Vorteile bringen, die anderen finden dich jetzt super, oder andere „kluge“ Sprüche…?
    Wenn mein Herz dann leidet, meine Seele dann weint, habe ich falsch entschieden, entschieden gegen mich selbst…, dann liebe ich mich nicht genug, bin nicht gut zu mir…
    Für mich persönlich, ist also Mut nur dann richtig, wenn es der MUT DES HERZENS ist.. Und nicht der Mut des Verstandes.
    Wenn mir mein HERZ sagt, sei mutig und steht zu deinen Dingen und meine Seele dann seufzt, ja mutig, das ist richtig für dich…okay, dann bin ich auch mutig! Aber das hat gedauert… – lange sogar, Jahre lang… Mut darf wachsen, er darf langsam wachsen. Die wenigsten Menchen schaffen das in kürzester Zeit, Mut zu beweisen.
    Doch bei mir heißt Mut auch Selbstvertrauen und Vertrauen in Gott, in meinen GÖTTLICHEN FUNKEN in mir.
    Vielleicht hat mir auch mein Tagebuch, das ich während meiner Heilerausbildung über 18 Monate und in der schlimmsten Zeit meines Lebens geschrieben habe, mir Mut gemacht. In einer Zeit, in der meine Welt oft genug zu kolabieren drohte, weil sich viele schlimme Dinge in meiner Familie, an meinem Arbeitsplatz und nicht zuletzt in meinem Leben ereigneten, die mich in tiefe Vertrauenskrisen stürzten und ich eine Zeit lang jedes Vertauen verloren hatte…(Ich bin dabei einen Verleger zu suchen und möchte „es in die Welt bringen…“)
    Doch je mehr ich das Vertrauen wieder aufbauen durfte, je mehr ich an schlimmsten Stellen Hilfe „von OBEN“ erhielt, desdo mehr wurde ich mutiger, vertrauensvoller, sicherer in meinem Tun und Denken. Aber ich wurde auch dankbarer, nehme nichts mehr als selbstverständlich hin und bin HERZoffener für alles Lebendige geworden, ja hellfühliger… Meine Sinne durften sich weit öffnen. Ich durfte unglaublich lichtvolle Erfahrungen machen, ja stundenlange Kurz-Erleuchtungen erfahren.
    Doch kenne ich nur zu gut auch schlimmste Tage, Tage, an denen ich dachte, das die Welt sich für mich aufhört zu drehen, aber ich kenne keine eigenen Depressionen, nur die einiger engster Familienangehöriger… Dafür aber andere heftige Schicksalschläge, die wir alle im Laufe unseres Lebens auch erleben und die uns oft meinen lassen, nur wir sind betroffen… Nur wir müssen leiden…
    Nein, das ist nicht so. Es betrifft UNS ALLE!!! Vielleicht nicht in jeder Inkarnation, nicht gerade in diesem Leben, doch nach meiner Überzeugung, waren wir schon alle in schwierigsten und schlimmsten Zeiten und Situationen und haben auch schon alle sonnige und glückliche Zeiten erlebt…und wir werden auch sie immer wieder erleben.
    Aber dafür müssen wir auch, trotz Dunkelheit um uns herum, beschließen, sie auch erleben zu wollen, müssen durch dieses Wollen das Positive und Lichtvolle wieder in unser Leben ziehen… Müssen manchmal unsere Sicht auf Dinge ändern, müssen manchmal viel in unserem Leben ändern, jede/r für sich, so wie es für sie oder ihn richtig ist und in der richtigen Zeit. Nicht alles auf einmal, aber vielleicht stetig… Müssen neue Erfahrungen suchen…und ja, müssen auch den Mut des Herzens finden, das alles umzusetzen., uns wahrhaft selbst annehmen und lieben lernen, so wie wir sind. Mit allen Schatten, vermeintlichen Fehlern, Schwächen, Eigenheiten. Diese dann auch aufzulösen, in der für uns richtigen Art und Weise und Zeit, das obliegt jedem von uns zu eigenen Zeit… Das erfordert unendlich viel Kraft!
    Auch ich muss noch viel Schattenarbeit leisten, aber ich habe himmlische Helfer, die ich immer rufen kann, denen ich vertraue und die mich nie enttäuscht haben, wenn ich ihnen einen Auftrag gegeben habe. Ich habe in meinem Leben selten das bekommen, was ich punktgenau wollte, aber immer das, was für mich zu dieser Zeit genau richtig war. Und manches garnicht, aber das war dann auch nicht für mich an der Reihe… (Was übrigens mich auch geduldig gemacht hat… hihi…)
    Ich durfte 1000 und 1 Erfahrung (gute und auch schlechte…)machen und hoffe, dass ich das noch sehr, sehr lange weiter so erleben darf… und ich nie aufhöre, von anderen Lebewesen zu lernen.
    Alles das ist sind meine Erfahrungen, die ich euch nun erzählt habe. Ihr habt vielleicht andere gemacht.
    Ich wünsche euch von Herzen Mut, sei es der des Herzens, oder wenn es sich für euch besser anfühlt, Mut des Geistes…

    Lichtgrüße von Heilerin Walli

  22. 22
    Niko says:

    Ja liebe Walli,

    das was Du ansprichst ist mir auch alles noch ein Rätsel, Spuren hinterlassen, gerade ich als jemand der sehr zurückgezogen war und am liebsten gar nichts sagte (megaschüchtern gewesen).
    Du hattest einmal geschrieben, dass ich mir etwas für diese Inkarnation vorgenommen habe, so etwas ähnliches sagte mir letztens auch meine Mutter und ebenso das Medium, welches ich ab und an anfrage.
    Ich weiß bisher noch nicht was. Bzgl. des spirituellen Lehrers, das soll ich mal ganz früher gewesen sein, ich hab da auch einen leichten Hang zu, meine Mutter kann da Bände von sprechen, wenn ich Ihr Dinge erkläre.
    Das was Du genauso angesprochen hast, den Weg zu sich selbst, Vertrauen in sich selbst, nicht mehr vom aussen abhängig machen, sondern im Vertrauen sich selbst leben, das kann nur der einzige Weg sein, alles andere macht einfach abhängig und führt zu einem verminderten Selbstbewusstsein, ja wie bei mir .-).

    Mein Weg ist auch skurril, starker Hang zur Egozentrik früher – ist ein Schutzschild innerlich – auf sich selbst gestellt und die Aufmerksamkeit nur auf sich selbst bezogen zu haben nun, klingt verrückt im ersten Augenblick, aber wenn man weiss, dass das stets aufs aussen hören die Egozentrik erst aufgebaut hat, dann wird es klarer.

    Es macht mir Herzensmut und ich danke Dir sehr für unserer aller Austausch, auch wenn ich wegen meinen vielen Schreiben echt -es ist nunmal so- schlechtes Gewissen oft habe.

    Danke Dir

    Liebe Grüsse
    Niko

  23. 23
    Niko says:

    Das mit den Gedanken, das ist etwas leider sehr wichtiges. Ich habe mich mal da auch heute beobachtet, meine Gedanken haben die Neigung zur Depressivität, was nicht von ungefähr kommt, das triggert bereits abgebautes -warum auch immer- immer wieder kurzzeitig an. Durch meine Gedankenwelt ziehe ich die Emotionen mit wenig Haftung Gott sei dank 🙂 immer wieder an :-(.

    Gedankenstille und Gedankensteuerung, wenn ich merke, dass wieder die Richtung in die mentale Selbstverletzung geht.
    Vielleicht fliesst ja der Berg auch mal raus an Gedanken. 🙂

  24. 24
    Shanti says:

    ….und …
    DANKE LIEBE WALLi!!! …
    und natürlich an alle anderen Lieben hier!!!

    Herzgruß
    von
    Shanti

  25. 25
    einfachnursein says:

    Liebe Walli,
    danke dass du dich hier öffnest und mich so an deinem Leben ein Stück teilhaben lässt.
    Herzensgrüße
    einfachnursein
    Danke! @Alex, dass ich hier einfachnurso mal was loswerden darf 😉

  26. 26
    einfachnursein says:

    Liebe @Shanti,
    danke, dass du dich getraut hast, weil, ich habe auch gedacht, so langsam kann ich bei soo viel Licht und Liebe nicht mehr mithalten ;)…dann sag ich lieber mal nix .. 🙂
    Herzensgrüße einfachnursein

  27. 27
    Niko says:

    Kann das sein, dass wir einen ähnlichen Weg gehen ?
    Es liest sich wirklich so auch bei shanti und einfachnursein heraus, vielleicht nehm ich es falsch wahr, aber so vom Gefühl.
    Was mich zudem erstaunt ist, dass es sich wie ähnliches Bewusstsein liest.

    Liebe Grüße
    Niko

  28. 28
    Niko says:

    Ich finde es toll, dass ihr Euch traut, das ist wichtig glaub ich.
    Wir sind doch hier unter uns

    Nein aber in jedem brennt doch von uns das Licht, wir haben unterschiedliche erfahrungsbrillen, aber vielleicht können wir uns auf dem Weg etwas unterstützen.

    Den Weg zu sich selbst muss man selbst leben und vertrauen, aber zu wissen, man ist nicht damit alleine.

    Liebe Grüße und großes Danke an Euch Shanti und einfachnursein

    Vor allem einfachnursein, dein Nick drückt so viel aus – find ich toll

  29. 29
    Shanti says:

    Hey ihr Lieben!!!!

    Liebe Einfachnursein und lieber Niko!!!

    Danke für euren Mut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Das tut ja sooooo gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    2012 dachte ich, jhuhuhuhuuu, das ist mein Jahr, mein Aufstieg und wow, wie bin ich doch spirituell usw…
    Habe mich dann damals sogar getraut hier und da nen klugen Kommentar zu posten (allerdings noch nicht hier bei Alex) doch weit gefehlt!!! Damit hatte ich aber keine so schönen Erfahrungen gemacht…
    Ja, was soll ich sagen, 2012 war dann eher mein persönlicher Abstieg und ne fette Depression.
    Nicht schön- aber nun bin ich wieder hier unter euch und habe Mut zu schreiben.
    Danke!!!
    Herzgruß
    Shanti

  30. 30
    Niko says:

    Liebe Shanti,

    ich glaube der Austausch ist ganz wichtig, ich komme mir wie gesagt manchmal da „blöd“ vor, aber es sprudelt dann aus mir raus. Ich finde das so schön, dass Du Dich mitteilst, wir sind doch alle auf einem Weg und ich ahne es ist das gleiche Ziel. 🙂

    Ich habe Hochachtung, dass Du Dich ausdrückst, es ist wirklich wertvoll.
    Eben habe ich beispielsweise auch 10 Minuten geweint, war 3 h mit meinem Schwager Fahrradfahren, war toll, aber da ich mittlerweile ganz nah bei meinen inneren Kindern bin, ja, eines/mehrere litten Einsamkeit und daheim alleine angekommen, da floss es nur so aus mir raus, ich hab sehr intensiv geweint.
    Ich hab im Übrigen auch mal nachgefragt was mich vom Vertrauen abhält, es ist ein inneres Kind welches davon ausgeht einsam und verlassen zu werden, es ist so fest überzeugt.
    Das passt zu meinem Prozess wie A auf Eimer dacht ich mir, daher immer wieder dieser Schleudergang.

    Weisst Du, allein das ich das mitteile, es ist etwas frei geworden und Erfahrungswerte, die vielleicht anderen helfen und sich ausdrücken, ich finde das sooo wichtig, denn es zeigt auch eigene Persönlichkeit, Mut und Vertrauen vor allem.

    Alex bringt die Themen immer so auf den Punkt, allein das mit dem Keller werd ich wahrscheinlich nie wieder vergessen, weil es Symbolkraft hat.
    Das Dilemma ist doch, mit wem will man denn über seinen eigenen individuellen Prozess reden ?
    Meist ist es doch bestimmt so, da ist kaum einer und dieser individuelle Prozess führt zu einem Selbst.
    So einen Prozess macht man einmal im Leben durch 🙂

    Ich finde es von der wirklich toll und Du hast meine Hochachtung.

    Vielen Dank Dir

    Liebe Grüsse
    Niko

  31. 31
    Niko says:

    Ehm…du warst schon 2012 hier auf der Seite ? 🙂
    Wie lange gibt es denn diese gute Seite ? Ich kam erst ja vor kurzem, ich weiss gar nicht wann, Januar irgendwann, wo ich mich vor den Fremdenergien gegenüber einer jungen Dame schützen wollte.

    Leider oder gut -dank Walli :-)- ist Depression übrigens Aufstieg zu sich selbst, ein ganz wichtiger Motor, denn er zeigt die Untiefen des Unterbewussten, kenne ich zu gut .-)
    Es ist sehr sehr sehr schmerzlich, ich weiss es einfach nur zu gut, hab vom 18. Lebensjahr bis 24. eine dicke Depression gehabt…
    Ich weiss sehr gut wovon du redest …

    Liebe Grüsse
    Niko

  32. 32
    Shanti says:

    Lieber Niko,
    wie genial!!!!
    Ich schreibe und bekomme sogar Rückmeldung!!!!!
    Was für eine Belohnung!!!!
    Ich fasse es nicht!!!!
    Ganz ehrlich, ich kann es kaum glauben, weil es für viele bestimmt total lächerlich klingt, denn wieso braucht man denn Mut, einfach mal nen Kommentar abzugeben, das kann doch jeder….
    Aber auf Grund meiner z.T heftigen Lebenserfahrungen bin ich eher das Gegenteil gewohnt, angefangen von meiner Kindheit und was ich sonst noch so alles erlebt habe….
    Klar, ich weiß schon um die Resonanzen usw…, aber trotzdem…
    Das fühlt sich richtig gut an!!!
    Auch das was du mir/ hier öffentlich geschrieben hast- ebenfalls tiefe Hochachtung!!!
    Also ich weiß jetzt auch nicht mehr so ganz genau, seit wann es den Alex hier gibt, aber ich glaube, auch schon längere Zeit und am Anfang auch unter einem anderen Namen…
    Aber dem Alex bin ich immer treu geblieben…;-)))))

    Herzgruß Shanti

  33. 33
    Niko says:

    Liebe Shanti,

    das freut mich ungemein :-). Ja die Seite ist wirklich etwas besonderes muss ich sagen, vor allem finde ich es liest sich wirklich so als hätten wir alle warum auch immer ähnliche Philosophien und Grundeinstellungen gegenüber dem wo wir hinwollen, ich staune da und begreife langsam.

    Ja, das mit der Rückkopplung, mein Thema ist wie ich langsam mehr und mehr deutlich begreife „Einsamkeit/Verlassen werden“, meine gute alte Verlustangst. Andere würden sagen, Mensch Niko, tu nicht so und das ist doch nix, sone Fahrradtour … , aber wir sind sehr nahe an den inneren Kindern und die Schleuse ist geöffnet, sodass es eher etwas sehr wertvoll ist sowas zuzulassen was andere kompensieren und wahrscheinlich ihr Leben lang niemals rauslassen werden.

    Deine Erfahrung mit dem „gemerkt zu werden“ , es ist ja Achtung und Achtsamkeit vor Dir, Deine Stimme Ausdruck verleihen und gesehen zu werden, es ist etwas sehr wichtiges und vor allem entscheidendes, es verleiht Spuren im Sand … Du als Persönlichkeit, diese Rückkopplung ist immens wichtig.

    Ja das mit den Resonanzen, ganz ehrlich, das hilft nicht wirklich im aktuellen hier und jetzt, es ist ein Erklärungsmodel das stimmt, aber die Verzahnung ist nicht begreifbar finde ich. Wir ziehen halt unseren Gegenpart irgendwie Gott weiss warum an, meine Partnerinnen waren da nicht ohne :-), eine sogar dreifach nicht ohne, aber sie war nachher der Grund, und es fiel mir so immens schwer sie zu verlassen, dass ich einen neuen Weg ging, das war ein Radikalbruch für mich, sodass sogar diese Resonanz eine wertvolle Erfahrung war.

    Ich vermute vorsichtig, dass es dazu dient, dass man irgendwann mal erkennt, es geht darum Selbst zu werden, dass man diese Art der Beziehung nicht mehr braucht und diese Art für einen ein no go bedeutet, das involviert insbesondere halt die Innenschau, genau das was wir hier tun.

    Ich wünsch mir zum Beispiel sehr Herzbeziehungen, ach das ist was tolles :-)))))))))))), ein schönes Ziel und ein wirklicher Traum für mich. Vielleicht führt uns ja genau unsere Lebenserfahrungen genau zu diesem Punkt, dem Wunsch Menschen in seinen eigenen Raum zu lassen, die einen so lieben wie wir sind, wo es nicht darum geht um Liebe zu kämpfen der gar emotional erpresst zu werden, weil der andere die eigenen Muster erkannt hat (meine Erfahrung gewesen), aber setzt auch voraus uns selbst so anzunehmen wie wir sind.

    Das ist doch was schönes finde ich.
    Dass Du hier schreibst bei Deinen Erfahrungen, das kann man nicht wirklich messbar bewerten wie wertvoll das ist, 🙂

    Ich finde das richtig schön, liebe Shanti, das berührt ungemein.

    Liebe Grüsse
    Niko

  34. 34
    Alex Miller Alex Miller says:

    Hallo Shanti und Niko,
    schön, wenn Menschen zusammenfinden, die sich über Dinge austauschen, die im „normalen“ Leben vielleicht schief angeschaut werden würden 😉
    Meinen Blog gibt es seit 2010, zunächst unter dem Namen 2012Spirit.de. Seit 2014/2015 gibt es den Blog im neuen „Gewand“ unter der Domain Gehvoran.com

    Danke dass ihr da seid! 🙂

    Habt ein schönes Wochenende
    Euer Alex

  35. 35
    Shanti says:

    Hallo lieber Alex, lieber Niko ,

    wünsche euch und all den anderen hier ebenfalls ein wunderschönes Wochenende und schön, dass es euch alle hier gibt und ganz besonders Alex!
    Danke auch Niko, für dein Schreiben und deine Offenheit und deinen Mut!!!!
    Ja, Herzbeziehungen, wer wünscht sich das nicht….

    Herzgruß
    Shanti

  36. 36
    Niko says:

    Hallo liebe Shanti,

    ja, Herzbeziehungen wenn gelebt ist was tolles, ich durfte das ganz kurz mal mitbekommen. Es gibt sie wirklich …, auch wenn immer in mir die Verlustangst drängt und sagt: „NE, du wirst mit Deiner Liebe wieder alleine dastehen, genau da wo ich mich getraut habe mich zu öffnen., ganz feste Überzeugung.
    Das Leben ist finde ich eine skurrile Bühne, die Dinge wiederholen sich wie in einem Rad, es werden primär immer die gleichen Ängste angesteuert, die wir mit ins Leben genommen und durch Erfahrungen zementiert haben.
    Ich kann das auch bei meinem besten Freund gut beobachten, auch wenn er sich in Friedensbewegung und anderen politischen Themen verkompensiert hat.

    Es ist echt erstaunlich in welcher Regelmässigkeit dies passiert.
    Ja, dass ich so viel schreibe, manchmal denke ich mir: „lass es sein und geh einfach wieder … „, auch ein Glaubenssatz tief geprägt, der oft an mir nagt.

    Das mit dem schief angeschaut zu werden Alex, das ist es, mich würde da draussen keiner verstehen in meiner Lebensphilosophie. Ist schon heftig wie gut man sich selbst verbergen kann, da staune ich über Wallis Lebenswandel, und das in einem Dorf wo sie quasi bekannt wie ein bunter Hund ist.

    Bei mir, ich wohne in einer Relativ gesehen grossen Stadt, würde das eigentlich bis auf mein Kiez keinen Menschen interessieren, und selbst im Kiez nichtmal.

    Diese Kraft und den Mut aus sich rauszukommen und seine Wahrheit zu leben, auszudrücken, Sein zu „wollen“, ich staune bei Dir Walli sehr.

    Ich wünsche Dir Shanti auch ein schönes Wochenende und danke Dir für Deine Offenheit.

    Danke Alex, Walli, Franziska, Shanti, Matrixen und alle anderen, dass Ihr da seid, nur so können wir allesamt wachsen und auf verschiedenen Erfahrungen basierend vielleicht unterstützen, auch wenn mich u.a. Franziskas Einstellung sehr fasziniert: „schlicht einfach zu leben“, seinen eigenen individuellen Prozess. Ich find das echt toll. 🙂

    Liebe Grüsse
    Niko

Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns! (Kommentare, die sich nicht auf das Thema beziehen, werden gelöscht)

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.