Out is Through: Warum das An-, Durch- und Wegschauen im Jahr 2017 so wichtig ist

24 Jul 2017 Von Kommentare: 25 Transformation der Erde, Zeitenwandel

Kaputte Brücke übers Tal

„Ich verstehe die Welt nicht mehr!“ hört man derzeit von vielen Menschen. Lebensmittel im Supermarkt sollen Giftstoffe enthalten? Impfen ist schädlich? Was hat es mit diesen Chemtrails auf sich? Ist der Mensch wirklich am Klimawandel schuld? Wie kann es sein, dass Geld aus dem Nichts geschöpft wird? Sind manche Terroranschläge tatsächlich inszeniert und Wahlen teilweise manipuliert? Warum die vielen Flüchtlinge? Und wieso greift Trump Syrien an? Die Welt ist in Aufruhr. Vieles von dem, was lange Zeit als normal und erwiesen gegolten hat, steht auf dem Kopf. So manches mutet unfassbar an während anderes schlicht keinen Sinn ergibt. Ein schier unüberschaubares Potpourri aus Informationen, einander widersprechenden Erklärungen und wetteifernden Meinungen lässt viele schließlich resigniert zurück. „Die Welt versinkt im Chaos“ ist der letzte Sinn, den manche Menschen einer – scheinbar – sinnlos gewordenen Welt abgewinnen können.

Dieter Broers hat einen gänzlich anderen Zugang. Er spricht vom „deterministischen Chaos“ – ein Paradoxon, das der Unordnung, die wir aktuell erleben, ein hohes Maß an Ordnung zuschreibt. Das von uns als solches wahrgenommene Chaos ist deswegen deterministisch, weil es einem Zweck folgt, den der Großteil der Menschheit noch nicht als solchen wahrnimmt. Dieser Zweck hat keine materielle Ursache – er ist vielmehr ätherischen Ursprungs und Ausdruck einer fundamentalen Veränderung der energetischen Grundversorgung auf Erden.

In den vedischen Schriften verweist das sogenannte „Yuga“, auch Weltalter genannt, auf diese energetische Umschaltung. Während wir in den vergangenen Jahrtausenden energetisch durch das eiserne „Kali Yuga“ („Zeitalter des Streits“) gespeist wurden, befinden wir uns seit 2012 in den ersten Jahren des „Satya Yuga“ („Goldenes Zeitalter“). Was als Chaos empfunden wird ist also dem Umstand geschuldet, dass die neue energetische Grundversorgung zunehmend die Führung übernimmt, dabei aber noch von den Resten der zu Ende gehenden Energie gestört wird. Beide Energieströme sind zwar vorhanden, doch unvereinbar. Es ist diese Reibung, die wir als Chaos wahrnehmen, die aber nichts anderes ist als die Manifestation eines grundlegenden Wandels, der, wenn man so möchte, im großen kosmischen Drehbuch steht und eine Intensivierung des menschlichen Bewusstseins bewirkt. Was in einem eingeschränkten Bewusstsein als chaotisch empfunden wird hat in Wahrheit seine eigene Ordnung. So betrachtet ist das Chaos um uns herum nicht nur deterministisch; es ist vor allem sinnstiftend und produktiv.

Anschauen – Durchschauen – Wegschauen

Resignation ist eine legitime Möglichkeit auf das Chaos zu antworten. Eine andere Option ist das Chaos anzunehmen und sich getreu dem Motto „Anschauen – Durchschauen – Wegschauen“ konstruktiv mit ihm auseinanderzusetzen. Was nach Selbsthilfediskurs klingen mag ist gerade im sogenannten Informationszeitalter und dem aktuellen ‚War on Fake News‘ von immenser Bedeutung. Gemeint ist ein Anschauen dessen, was sich auf der Weltbühne zeigt, gefolgt vom Durchschauen der Ursachen und Umstände dieser Ereignisse und dem bewussten Wegschauen, sobald die Wahrheit wahrgenommen worden ist.

Dazu gehört zuerst die urteilsfreie Rezeption der Ereignisse, gleich ob diese wirtschaftlicher, politischer, militärischer, wissenschaftlicher, sozialer oder anderer Natur sind. Das Hinschauen verläuft frei nach dem Motto: „Sieh an, was sich hier zeigt!“ Im nächsten Schritt geht es um die konkrete Auseinandersetzung. Da die wenigsten von uns die Geschehnisse auf der Welt selbst erleben, sind wir auf die Darstellungen anderer angewiesen. Daher ist das Prüfen von Medienberichten, egal ob aus dem Mainstream- oder dem Alternativbereich, unerlässlich. Vorteilhaft ist die Gegenüberstellung verschiedener Berichte und Perspektiven zu ein- und demselben Ereignis. So können Übereinstimmungen, Widersprüche und Auslassungen erkannt werden. Bei allen Informationen, die man uns vermittelt, sollten zwei Fragen im Vordergrund stehen: a) Ist das für mich stimmig? und b) Cui bono? (Wer profitiert davon, dass ich die gegebene Information bzw. Darstellung für wahr halte?)

Die kritische Auseinandersetzung mit den Darstellungen in den Medien und die eigenständige Recherche sind deshalb so wichtig, da sie von einer gänzlich anderen Qualität getragen werden, als es der Fall ist, wenn mediale Narrative unreflektiert übernommen und wiedergegeben werden. Mit der Auseinandersetzung und Recherche wird ein Prozess durchlaufen, im Zuge dessen sich der Bewusstseinsstand des Menschen verändert; beim bloßen Konsum von Medienberichten findet hingegen keine substanzielle Veränderung statt – der vermeintliche Wissenszuwachs dient nur dazu, den Rezipient auf ein bestimmtes Narrativ hin zu fixieren. Wahrheit ist hier im besten Fall ein Nebenprodukt. Und selbst wenn der Einzelne am Ende seiner Recherche zu demselben Schluss kommt wie die Berichte in den Medien, so ist doch etwas Entscheidendes passiert: Er hat sich den Inhalt angeeignet und kann ihn mit einer anderen Qualität reproduzieren, anstatt ihn nur nachzuplappern.

Im Idealfall entsteht bei der Auseinandersetzung mit der medialen Darstellung von Informationen ein Dominoeffekt, bei dem eines zum anderen führt und der Einzelne immer tiefer in den Kaninchenbau eindringt. Je öfter diese Auseinandersetzung stattfindet und je mehr Energie der Einzelne in die Recherche investiert, umso eher tritt die Wahrnehmung der Wahrheit wieder in den Vordergrund. Man schärft sozusagen die eigenen Wahrnehmungsinstrumente und wird so nicht nur weniger anfällig für Verzerrungen und Manipulationen jeglicher Art – man erobert sich seine Gedankenhoheit zurück! Mit der wiedererlangten Souveränität folgt der letzte und einfachste Schritt: das bewusste und aktive Wegschauen.

Armageddon und kognitive Dissonanz

Ist 2017 das Jahr, in dem das Stellen von Fragen ebenso wichtig ist wie das Finden von Antworten? Der aktuelle Kampf der Ideologie gegen die Wahrheit legt diesen Schluss nahe – die Auswüchse der Ideologie betteln regelrecht darum, dass wir sie im Detail hinterfragen. Man könnte sogar meinen, das globale Tohuwabohu diene der Erkenntnis dessen, was die antiken Griechen als „doxa“, „episteme“ und „aletheia“ bezeichnet haben. Anders ausgedrückt: Das An-, Durch- und Wegschauen hilft uns in Bezug auf eine mediale Darstellung (oder eine beliebige Information) das zu identifizieren, was bloße Meinung oder Glauben (doxa) ist. In weiterer Folge kann das objektive Wissen (episteme) herausgefiltert werden, wobei sich herausstellen mag, dass a) auch dieses ideologisch gefärbt ist und somit Scheinwissen darstellt oder b) das gesicherte Wissen eben auch nur ein Modell ist und bestenfalls eine Annäherung an die Wahrheit repräsentiert. Doxa und episteme dienen häufig dazu zu verbergen – ist das erst erkannt, kann das Unverborgene (aletheia) zutage treten. Manchmal wird aletheia auch als „Wahrheit“ übersetzt. Es ist diese nicht länger verborgene Wahrheit, die im Mittelpunkt des aktuellen Armageddon steht. Im Gegensatz zu eschatologischen Texten oder den Fiktionen Hollywoods verweist das Armageddon jedoch nicht auf eine letzte Materialschlacht, die den gesamten Planeten konsumiert; Armageddon meint den Kreuzzug, den die Ideologie gegen die Wahrheit führt.

Mann zwischen Veränderungen in der WeltDieser Kreuzzug erstreckt sich über viele Bereiche: Geopolitik und Militär, Hochfinanz und Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Medizin, Ernährung – überall geht die Ideologie in Opposition zur Wahrheit und generiert so jene Reibung, die das Chaos in unserer Rezeption verursacht. Der Umstand, dass dieses Chaos produktiver Natur ist wird nicht gesehen. Das Anschauen und Durchschauen wird übersprungen – man wechselt direkt in den Modus des Wegschauens. Zu verstörend, manchmal auch belastend, sind die Geschehnisse, die sich im Moment auf der Weltbühne zeigen. Der Kaninchenbau ist eben nicht immer ein angenehmer Ort, produziert er anfangs das, was in der Psychologie „kognitive Dissonanz“ genannt wird. Damit ist das Unbehagen gemeint, das entsteht, wenn der Mensch Einsichten gewinnt, die sich mit seinem bisherigen Weltbild nicht vereinbaren lassen. Er neigt in einem solchen dissonanten Zustand dazu, neue Informationen zu leugnen oder sogar zu bekämpfen, um an seinem alten Weltbild festhalten zu können. „Ich seh‘ nix, ich hör‘ nix. Alles ist gut!“ sagt er sich während er den Kopf noch ein wenig fester in den Sand steckt, die Augen noch mehr schließt und die Finger noch fester in die Ohren steckt. In dem Versuch der kognitiven Dissonanz aus dem Weg zu gehen ähnelt ein solcher Mensch einem Kind, das nicht erwachsen werden – und nicht erwachen – möchte.

Doch genau darin liegt die Sinnhaftigkeit des Übergangschaos zwischen Kali und Satya Yuga: Den unangenehmen Dingen ins Gesicht sehen, sie ansehen und als das sehen, was sie wahrhaftig sind. Dem Licht der Erkenntnis ausgesetzt verliert das Verborgene nämlich seinen Schrecken und man erkennt, dass die Destruktivität in der Welt nur deswegen möglich war, weil man so lange nicht hingeschaut hat. Mehr noch verliert die Negativität mit dem An- und Durchschauen an Kraft und Heilung wird möglich. Die kognitive Dissonanz ist in Wahrheit Ausdruck des Beginns einer solchen Heilung – eine Heilung, die, einem therapeutischen Prozess nicht unähnlich, das Ergebnis einer schmerzhaften, aber wesentlichen Auseinandersetzung mit den unangenehmen Aspekten der Welt ist. „Ohne Schattenarbeit keine Heilung“ gilt privat wie kollektiv. Nur wer die Dunkelheit betrachtet, sich ihrer bewusst wird, kann sie in Licht verwandeln. Manche sprechen an dieser Stelle auch von „spiritueller Alchemie“.

The only way out is through

Das An- und Durchschauen bewusst auszulassen und sich – der Negativität zum Trotz – nur mehr auf das Positive zu konzentrieren stellt in Anbetracht des momentanen Chaos einen Akt der Verdrängung dar. Das inflationär bemühte „Look on the bright side!“ oder der neurolinguistische Hohlsprech so mancher Motivationsgurus sind nichts anderes als der Ausdruck eines mangelnden Verständnisses der Welt – eine Welt, die sich polar, als das Zusammenspiel von Gegensätzen, die wesenhaft zueinander gehören, darstellt. Die Fixierung auf das Positive überbetont den einen Pol auf Kosten des anderen und erzeugt so einen Gegendruck, der mit Notwendigkeit zu dem führt, was seit Freud als die „Rückkehr des Verdrängten“ bezeichnet wird.
Ähnliches gilt für einen der populärsten Irrtümer im New-Age-Bereich: Wer nur lange genug Säulen aus Licht visualisiert, Engelkarten bemüht und mit Aurasprays um sich sprüht, dem ist der Himmel auf Erden gewiss. Das viele Licht, die Engel und die duftenden Sprays allein werden jedoch weder einen selbst noch die Welt einer Heilung zuführen. Positivitätsgehorsam und Esoterik haben nämlich wenig mit einer positiven Einstellung zu tun, wenn man damit nur so tun möchte, als wäre das Negative in einer polaren Welt weder vorhanden noch sinnstiftend. Wer nur den positiven Pol wahrhaben möchte und sein negatives Äquivalent verdrängt steckt in der Dualität fest. Im Unterschied zur Polarität ergänzen sich die Gegensätze der Dualität aber nicht. Sie sind nicht wesenhaft miteinander verbunden, sondern trennen die Einheit des Lebens und werden als ein Entweder/Oder (anstelle eines Sowohl-als-auch) empfunden. Dualität ist Spaltung ohne Zusammengehörigkeit.

Verschreibt sich ein solch duales Bewusstsein dem Positivitätsmonopol, indem es das An- und Durchschauen des aktuellen Chaos partout vermeidet, wird jegliche Chance auf eine Intensivierung des Bewusstseins im Keim erstickt. Ein derartiges Bewusstsein stagniert, weil es die produktive Kraft, die dem Negativen innewohnt, verkennt. Das Leben ist jedoch nicht nur positiv; vielmehr verkümmert es ohne Negativität zu dem, was Hegel das „tote Sein“ nennt. Anders formuliert: Der Weg zu echter Positivität führt über die Reibung mit dem Negativen. Kein Wegschauen ohne An- und Durchschauen.

Das Wegschauen nicht vergessen!

Den Prozess des An- und Durchschauens zu meiden und ohne Umwege zum Wegschauen überzugehen, ohne sich je mit der Negativität auseinanderzusetzen, ist das eine Extrem; das andere Extrem zeichnet sich durch den umgekehrten Schwerpunkt aus. Wenn jemand kaum noch etwas anderes macht als sich mit dem aktuellen Chaos auf der Weltbühne zu beschäftigen, es aus allen erdenklichen Perspektiven betrachtet, in dem Bestreben das Chaos bis ins kleinste Detail zu durchschauen, ohne dabei jemals wegzuschauen, ist er der Dualität genauso auf den Leim gegangen wie derjenige, der das aktive Wegschauen zur Kunstform erklärt hat. Wo der eine vor der kognitiven Dissonanz davonläuft, schwimmt und taucht der andere darin, als wäre es ein Bällebad bei Ikea. Wo der eine ein Versteck nach dem anderen baut, erklärt der andere den Kaninchenbau zum Eigentum.

Was die beiden verbindet ist ihre Getrenntheit vom jeweils anderen Pol. Doch als reflexionsbegabte Wesen brauchen wir ein polares Gegenstück. Jede Reflexion ruft eine Aktion hervor, die in der Reibung mit einem Gegenüber dazu führt, dass wir uns selbst bewusst werden. Nehmen wir das polare Gegenstück aus diesem Vorgang, kollabiert der Vorgang an sich. Die Polarität ist mit anderen Worten erforderlich damit ein Austausch, eine Intensivierung des Bewusstseins und schlussendlich eine Heilung stattfinden kann. Diese Heilung geschieht, wenn wir beide Pole in unserer Wahrnehmung integrieren und da Einheit wahrnehmen wo zuvor Trennungen waren. Sie ereignet sich, sobald das Anschauen, Durchschauen und Wegschauen im Gleichgewicht sind und wir die eigentliche Seinsgrundlage des irdischen Formenspiels wahrnehmen.

Die dunkle Nacht der Seele

Wir mögen zwar noch nicht in der besten aller möglichen Welten leben, wie Leibniz im 17. Jahrhundert meinte, leben aber dafür in der aufregendsten aller Zeiten, jetzt wo wir – mittendrin statt nur dabei – das Ende des Dualitätspornos auf Erden miterleben. Nach Jahrtausenden des Streits, der Konflikte, Lügen und Manipulationen – kurzum: einem Äon, dessen Ursprungsenergie aus Trennungen anstelle von Einheit bestand, macht die Menschheit derzeit die Erfahrung, dass das Pendel in die entgegengesetzte Richtung schwenkt. Es prescht mit vollem Elan in das erwähnte Satya Yuga, das auch Krita Yuga, das „Zeitalter der Reinheit“, genannt wird.

Dieses Zeitalter hat es so an sich, dass es den Unrat des vorherigen Kali Yuga nach oben spült. Denn nur wenn der Unrat angeschaut und letztlich durchschaut wird, ist die Menschheit frei und kann zum Wegschauen übergehen. Erst wenn die vielen Spaltungen und Täuschungen erkannt und quasi erlöst worden sind, ist Reinheit möglich. Es ist dieser an die Oberfläche drängende Unrat, der das momentane Chaos in der Welt hervorbringt, und uns in aller Radikalität vor Augen führt, dass vieles von dem, was wir für gut und richtig gehalten haben, weder gut, geschweige denn richtig und am allerwenigsten wahr ist. Diese Einsicht ist schmerzhaft, sehr schmerzhaft sogar. Sie kommt dem gleich, was David Wilcock die „dunkle Nacht der Seele“ nennt. Doch sie steht im Einklang mit der Ordnung hinter dem Chaos. Wenn Menschen also davon sprechen, dass die Welt im Chaos versinkt, haben sie nicht ganz unrecht. Die alte Welt des Kali Yuga, samt ihren Illusionen dessen, was richtig, gut und wahr ist, geht in der Tat unter, schafft aber zugleich das Kontinuum, in dem sich die neue, reine Welt und das so herbeigesehnte goldene Zeitalter entfalten kann. Das Chaos ist daher zutiefst konstruktiv, ist es doch das Zeichen einer energetischen Neuadjustierung, die uns allen zugutekommt. Wie man diese kosmische Neuausrichtung wahrnimmt, obliegt jedem selbst. Sie kann aufregend sein, indem sie einen aufregt; sie kann aber auch aufregend im Sinne der positiven Erregung und (Vor-)Freude sein.

Auch die dunkle Nacht der Seele ist nicht nur dunkel. Fürwahr versinnbildlicht sie die Auseinandersetzung mit der kognitiven Dissonanz, den tiefsten Tiefpunkt, den wir gerade kollektiv durchmachen. Doch sie stellt auch jenen Punkt in der Bewusstwerdung dar, von dem an es nicht nur rasant aufwärtsgeht, sondern wir auf eine völlig neue Ebene springen. Die dunkle Nacht der Seele hat da ihre lichte Seite, wo sie diesen Quantensprung herbeiführt. Mit anderen Worten: Wer sich der kognitiven Dissonanz hingibt, stellt womöglich nicht nur fest, dass er die Welt nicht mehr versteht, sondern im Grunde noch nie verstanden hat. Eine schockierende Einsicht für Verstand und Ego! Doch sie ist die Voraussetzung, um das Leben WAHRzunehmen – nicht zu verstehen, weil das Verstehen aus dem Verstand kommt, sondern das Leben in seinem wahren Wesen wahrzunehmen, abseits jener Konsensrealität, die uns suggeriert, die eine unumstrittene Wahrheit gäbe es nicht.

Die Wahrheit ist: Die Wahrheit steht strahlend und unübersehbar im Raum, möchte wahrgenommen und wahrgegeben werden. Sie benötigt auch keine Argumente, keine Rechtfertigungen oder Erklärungen, um wahrgenommen zu werden; sie braucht weder esoterisches Klimbim noch verakademisierte Theorien und Modelle, erfordert keine Repräsentanten, Experten oder Deutungshoheiten und kennt kein lautes Geschrei und keinerlei Effekte. Nur die Ideologie braucht all das. Nur die Ideologie braucht die Wiederholung, rhetorische Kniffe, den Hype und die Penetranz und das Buhlen um Aufmerksamkeit. Es ist die Ideologie, die auf unsere Zustimmung, unser Like, angewiesen ist. Der Wahrheit hingegen ist egal, ob wir sie gut finden oder nicht. Sie ändert sich nicht, nur weil wir sie doof finden. Darüber hinaus ist es immer die Ideologie, die mit der Wahrheit kämpft – und nicht umgekehrt. Die Wahrheit muss nicht kämpfen, denn sie ist wahr, ganz gleich wie oft sie als Lüge hingestellt wird während die Ideologie immer nur Lüge sein kann, egal wie sehr sie als Wahrheit präsentiert wird.

All das Chaos und die Dissonanz dienen letztlich dem Integrieren der Wahrheit. „Wer Ohren hat, der lausche – wer Augen hat, der schaue“ heißt es im Kybalion, einer Schrift der hermetischen Philosophie. Ihr Ursprung ist jahrtausendealt. „Anschauen – Durchschauen – Wegschauen“ kann als das aktuelle Pendant dazu verstanden werden. In den letzten Jahren mag die Vogel-Strauß-Politik auf der persönlichen und kollektiven Ebene noch funktioniert haben – im Jahr 2017 ist damit Schluss.

Für uns alle mögen daher die Worte von Alanis Morissette gelten: „The only way out is through, the only way we’ll feel better”, Worte aus einem Song ihres Albums mit dem bezeichnenden Titel „Socalled Chaos“ (angebliches Chaos).

Copyright: © Mario Rader

Bilder: Graphicstocks (Beitragsbild „kaputte Brücke“ und Bild Mitte „Brücke“), Rest: Fotolia.com


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25 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Gabriele says:

    Grossartig! Vielen, vielen Dank!!!

  2. 2

    Danke für diesen wunder bar ordnenden und aufklärenden Artikel! Hat mich ganz erreicht und gut getan zu lesen …

  3. 3
    Shanti says:

    Danke lieber Alex, fürs einstellen des Artikels!!!!
    Danke lieber Mario für den mega tollen Artikel!!!!
    Schön, dass es solche Menschen wie dich gibt, sowie auch den Alex und alle hier!!!

    Herzgruß
    Shanti

  4. 4
    TomK. says:

    Danke Mario für Deine Betrachtungen und ja, es geht um Wahrheit,
    doch diese Dinge kommen nicht durch Dieter Broers,
    der seinen Quellen wenig Achtung/Wahrheit 😉 zollt,
    David Icke spricht davon in seinen Vorträgen seit Jahren immer wieder explizit die gleichen Dinge an.
    Auch Jutta Strack hat in ihrem „Das Buch der Wahrheit und der Liebe Gottes“ viele Dinge geschrieben, die sich im verratenen Himmel wiederfinden,
    etc. etc.
    Ja, es geht um die Sache an sich und durch müssen wir alle Male (Krisnamurti :)),
    doch schön wäre es für die gesamte Menschheit,
    wenn wir alle endlich lernen würden wahrhaftig zu sein,
    dann käme bald der Tag,
    an dem jeder von uns mehr und mehr nach unserer perfekten Einzigartigkeit streben könnten,
    es dann aber gleich-zeitig kein Bedürfnis mehr nach Einzigartigkeit gäbe :). (Allan Krakower)

  5. 5
    Jane says:

    Lieber Mario, Lieber Alex
    Gibt es in der Zeit in der wir leben überhaupt noch die eine Wahrheit, oder besteht das was wir als Wahrheit definieren nur aus unserer eigenen Erfahrung/Erkenntnis und dem daraus entstehendem Bewusstsein? Würde das nicht bedeuten das wir alle bereits in „unserer“ Wirklichkeit erwacht sind? Oder geht es darum uns von der äusseren Manipulation zu befreien um zur Wahrheit zu finden? Und könnte die Wahrheit vielleicht die Erkenntnis sein das es keine Wahrheit gibt? Und wenn wir uns bewusst wären, dass es weder wahr noch falsch gibt, läge darin nicht die Chance bedingungslos zu lieben und anzunehmen was ist?
    Herzliche Grüsse
    Jane

  6. 6
    Niko says:

    Hallo Jane,
    was Du da ansprichst ist finde ich gar net so einfach für mich persönlich zu beantworten, aber es
    …“oder besteht das was wir als Wahrheit definieren nur aus unserer eigenen Erfahrung/Erkenntnis und dem daraus entstehendem Bewusstsein?“

    Für mich stellt sich genau wie Du beschreibst das Dilemma folgendermaßen dar. Es gibt einerseits die Theorie, dann die Praxis, die Praxis der verschiedenen Bewusstseinszustände, je nachdem was grad so ins Bewusstsein rückt, das variiert von Moment zu Moment, denn jedes Bewusstseinsanteil hat den Vor-/Nachteil, dass es uns eine aus seiner Sicht der Schwingung entsprechende Wahrheit aufzeigt, wir erleben es in uns.
    Ich merk das seit kurzem so völlig diametral, dass es mich erschreckt und auch ehrlich aktuell zumindestens Angst macht, aber das was ich erlebe ist in dem Moment meine Wahrheit.
    Diese Wahrheit ist aber eine „manipulative Wahrheit des Seinszustandes“, der man sich oft nur schwerst entziehen kann.
    Das was Mario so schön beschrieb „Eine schockierende Einsicht für Verstand und Ego! „, ja, einfach ja.
    Ich sah es letztens als zwei völlig verwirrte Kinder (Mädchen/Junge) -[männlich/weiblicher Strom in yin Yang], Junge hatte einen panischen Vogel auf dem Kopf, beide rannten durch die abgebrannten Felder und hatten einfach keine Orientierung.

    Ich kenne nur in Ansätzen wie es ist, wenn die Wahrheit plötzlich ein allumfassendes Gefühl ist und die Gedanken frei und öffnend sind. Es ist ein anderer Wahrheitszustand als der, den man hat, wenn die Welle der niedrigschwingenden Energien anrollt und man nicht weiss, ob man nicht als Extrema darunter zerbricht, dann sieht die Wahrheit in einem plötzlich ganz anders aus, alles vernebelt und dunkel.
    Das tatsächliche kann man dann nicht erkennen und ist manipuliert/gefangen, aber in seiner Ansicht, seiner aktuellen Wahrheit.
    „Und wenn wir uns bewusst wären, dass es weder wahr noch falsch gibt, läge darin nicht die Chance bedingungslos zu lieben und anzunehmen was ist?“
    Ja, definitiv, so die Theorie. Praktisch erlebe ich es für mich -vielleicht habe ich momentan eine eher niedrigschwingende Wahrheit :-)- als Wunsch.
    Das bedingungslos zu lieben und alles anzunehmen ist das Ideal, wenn wir unsere ganz tiefe innere Wahrheit kennen und in dieser verankert sind, die Wahrheit zu uns selbst -eigentlich getragen und geliebt zu sein-, dann flutscht das mit bedingungslos zu lieben und anzunehmen, so denke ich heute jedenfalls 🙂 als meine aktuell am 25.07. gefühlte Wahrheit.

    Danke für den Artikel lieber Mario, lieber Alex

    Liebe Grüsse
    Niko

  7. 7
    Niko says:

    Anmerkung: Was mir grad noch eingefallen ist, das ist bzgl. Jane. Ich glaube wir haben aber da eine grosse Chance „alte Wahrheiten“ abzulegen, wenn wir die andere Seite einmal kennengelernt haben, sodass das Ego/Verstand unterscheiden lernen kann und sich dann bewusst für eine der Seiten entscheiden kann, quasi die obige Nahtstelle die Mario beschrieb:
    „Eine schockierende Einsicht für Verstand und Ego!“
    Ich vermute:
    Das mentale zieht ins alte Feld der alten Wahrheit, der Verstand weiss um die Unterschiede, das Ego sieht die alten Erfahrungen und weiss wenig über die kommenden Erfahrungen und schreibt oft „Angst“, das macht es so ziemlich crazy und schwer, die für sich „Wahrheit“ zu definieren.

  8. 8
    Jane says:

    Lieber Niko
    Danke für deine Antwort. Eine schöne Woche wünsch ich dir, lg Jane

  9. 9
    Em says:

    Lieber Alex,
    Ich möchte mich herzlichst für Deinen wundervollen Blog bedanken. Jeder neue Artikel ist mir eine Herzensfreude und wird oft mehrmals gelesen.
    Deine Einsichten und Empfindungen entsprechen meistens den meinen. Manchmal kann ich meine eigenen Erkenntnisse nicht konkret formulieren und genau dann kommt ein neuer Artikel, der genau das in Sprache wiedergibt, was ich fühle. Danke.

    Lieber Mario,
    Wärmsten Dank für diesen hervorragend geschriebenen Artikel, genau zur rechten Zeit heute. Die letzten Wochen sind für mich energetisch extrem anstrengend aber gleichzeitig auch reinigend und stärkend, die Dunkelheit ist auf dem Höhepunkt und kippt Richtung Licht (ying/yang). Und Dein Artikel erinnert mich wieder daran fließend das negative zu entladen, mich darin nicht zu verlieren sondern die Dunkelheit entspannt zu begrüßen, anzunehmen und damit bereits zu transformieren.

    Ich danke Euch für all die Aufklärung und Liebe die ihr in diesen Blog fließen lässt – die Kommentatoren mit einbezogen.

    Liebe grüße, em

  10. 10
    Alex Miller Alex Miller says:

    Das freut mich sehr, Em 🙂

    Lg
    Alex

  11. 11
    Mica says:

    Lieber Mario, lieber Alex,

    an erster Stelle erneut lieben Dank für diesen wunderbaren Ort im Netz. Ich lese hier sehr oft, da mich Aufbauendes und Mutmachendes erwartet.

    Zum obigen Beitrag von Mario möchte ich sagen: Super interessant und „Dankeschön“! Aber er irritiert mich irgendwie. Und vielleicht verstehe ich ihn auch nicht. Deshalb erlaubt mir einfach ein konkretes Beispiel.

    So ähnlich spielte es sich vor Wochen in meinem Wohnzimmer ab:
    Im Staatsfernsehen ZDF läuft die Donnerstags-Talkshow mit Königin „Illner“. Thema ist Donald Trump und die 5 Gäste sind wie üblich verteilt. Einer darf ein kleines bisschen „für“ den amerikanischen Präsidenten sprechen – die anderen vier dürfen „draufhauen“.

    Ich bin recht gelassen an diesem Abend. Es ist die erste Talkshow seit Monaten, die ich ansehe. Denn ich habe das Gefühl: Ich muss mal wieder nachschauen, was das Propaganda-TV so alles erzählt.

    Ich halte die Propaganda-Show nur etwa 10 Minuten aus. Im TV wird behauptet, Herr Trump hätte dies …… gesagt. Ich weiß (!) dass es nicht stimmt, denn ich habe die Original-Rede von Herrn Trump auf youtube gesehen. Und ich sehe, dass die Redaktion der Sendung die Frechheit besitzt, diese Aussage komplett „umzudrehen“.

    Es ist nicht mal eine „Vermutung“ von mir, dass das TV lügt.
    Ich weiß (!) es.

    Nach 10 Minuten muss ich abschalten – ich halte das nicht aus.
    So, meine Lieben, das war in Kurzform:
    Hinschauen. Durchschauen. Wegschauen.

    Nun sehe ich am Beispiel der Talkshow zwei Wege:
    Möglichkeit 1:
    Ich sehe die Lüge im TV an und ich „kenne“ die Wahrheit und könnte sie sogar beweisen. Ich rege mich auf.
    Ich fühle Ohnmacht, Wut, ich weiß gar nicht wohin mit meiner Verzweiflung.
    Ich sehe: Die Medien manipulieren, steuern, sie agieren im Sinne der Dunklen.

    Nicht alle Menschen haben die Zeit, die Originalrede zu hören – und die Talkshow zu anlaysieren. Ich brauche lange, um meine „Schwingung“ wieder zu erhöhen, mich besser zu fühlen !

    Ich entscheide, dass ich zumindest „mein Wissen“ weitergebe. Also erzähle ich ein paar Freunden von diesen Talkshow-Lügen. Mehr tue ich nicht.

    Möglichkeit 2:
    Ich schaue die Talkshow überhaupt nicht an! Sondern sitze lieber stattdessen auf meinem Sofa und visualisiere „Lichtsäulen“ über Syrien oder dem Bundeskanzleramt oder dem ZDF-Gebäude in Mainz oder Fukushima oder Washington ….. Egal. Gibt ja genug Orte.

    So, nun meine Frage. Was ist denn nun bitte besser an der Möglichkeit 1
    „Hinschauen. Durchschauen. Wegschauen“ ?
    Ändert sich damit irgendwas?
    Ich fühle mich damit eigentlich nur schlecht.

    Die Möglichkeit 2 ist für mich persönlich auch „viel zu wenig“.

    Beim Thema Masseneinwanderung nach Europa habe ich begonnen, Tag für Tag laut und deutlich „Verfügungen“ zu sprechen.

    Ich sage:
    „Ich ..eigener Name.. verfüge Kraft meines göttlichen Bewusstseins, dass alle, die mir, meiner Familie, Deutschland und Europa schaden wollen, aus unseren Ländern wieder verschwinden.“
    Falls ich darf…. hier ist der Link zu der dazu gehörigen Boschaft des Lichtweltverlages:
    https://www.youtube.com/watch?v=JUfLe3Ej2vI

    Auch sehr ermutigend für mich. Zumindest schaue ich nicht „nur weg“ oder schicke Licht irgendwo hin, sondern spreche (!) auch deutlich aus, was ich mir für unsere Länder wünsche.
    Nochmals „Danke“ an Alex für Deine Präsenz hier im Netz.
    Und: Liebe Grüße an Alle von Mica

  12. 12
    Gabriele says:

    Hallo liebe Mica ,
    ich kann dir voll und ganz zustimmen.Mache die gleichen Erfahrungen wie Du .Ich schaue mir sowas einfach nicht mehr an im TV.Danach ging es mir immer ganz schlecht.Ich denke ,das wir alleine durch die geistige Ausrichtung ,auf das was wir uns wünschen „zum höchtsen Wohle aller „,denn wir sind alle eins,womit ich die wunderbare Erde ,die Tierwelt und Fauna immer mit einbeziehe -können wir alles erreichen.Geht natürlich nicht von heut auf Morgen,alles braucht seine Zeit !Ich habe aus einer anderen Quelle erfahren,das wir in dieser Zeit,nicht mehr dafür unbedingt im Aussen agieren müssen.Habe oft festgestellt ,wenn ich mich z.B. mit einem kranken Baum verbinde und Ihm Licht schicke ,sieht man ziemlich schnell ,das es ihm besser geht.Ich vertraue darauf,und versuche so mein Bestes zu geben.Bin schon oft sprichwörtlich durch die Hölle gegangen,und habe viele Schicksalschläge hinter mir.Auch ,wenn man immer sagt ,man soll positiv ausgerichtet sein,bekomme ich im Äusseren durch meine Feinfühligkeit ,alles Negative ab.Also ständige Arbeit an sich selbst und……….

    Ich hoffe ,das das nicht so verwirrend ist,was ich hier schreibe.
    Herzgruß Gabriele

  13. 13
    Walli says:

    Im Grunde ist WAHRHEIT doch garnicht so schwer… Für mich stellt sie sich so dar…
    Authentisch sein
    Ehrlichkeit leben
    Aufrichtig sein, mit sich selbst und allem was lebt
    Meine eigene echte und ehrliche Wahrheit erkennen und umsetzen
    Die Wahrheit hinter den Dingen „FÜHLEN“ und sie „ERKENNEN“, notfalls auch recherchieren…
    Die Wahrheit im Herzen spüren und über das Herz ausstrahlen
    Mit Wahrheit (und Liebe) allen Mitmenschen begegnen
    Wie sagte doch schon MAHATMA GHANDI -Zitat
    „Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht!“ Zitat-Ende

    Lieber Mario, danke für deinen umfangreichen und aufschlußreichen Artikel. Ich finde es gut, dass du auf diese Problematik hingewiesen hast. Wir alle müssen lernen, hinter die DINGE zu schauen und dann nach unseren besten Kräften die Wahrheit finden und nur diese dann auch annehmen.
    Und ja, auch das Negative muß transformiert werden, doch nicht nur das in den Medien und in der Welt, sondern auch das Negative in uns allen, das immer stärker und stärker, jetzt in dieser Zeit nach oben tritt und uns teilweise zutiefst zu schaffen macht…
    Jedoch so sehr wir alle sicher das immer stärker eintreffende Licht und den Umwandlungsprozess begrüßen, viele von uns leiden zur Zeit sehr unter diesem Wandel, arbeiten mit aller Kraft daran. Uns allen wünsche ich Licht und Liebe im Herzen, Kraft und Stärke, sowie den Mut und die Ausdauer, immer weiter und weiter zu machen, sich nicht unterkriegen zu lassen und den Weg des Lichtes weiter zu gehen…und natürlich Wahrheit (um die geht es ja hier) zu leben und zu erfassen.
    Nur zusammen schaffen wir den Wandel. Und jede/r, der nicht mit aller Kraft mithilft, wird schmerzlich vermißt…
    Nach meinem Gefühl ist der Zenit überschritten, immer mehr Menschen öffnen sich im Bewußtsein, werden bewußter, das was noch fehlt, ist meiner Meinung nach, der Mut und die Stärke, das auch zuzugeben, sich nach außen zu öffnen…
    Was ich leider aber auch besonders stark empfinde ist, dass sich mir einige gut bekannte, liebe Menschen, die sich dem Licht noch nicht zuwenden konnten, jetzt anfangen, extremst abzubauen ja man kann sagen „dahinwelken“… und sich leider auch nicht in irgendeiner Form helfen lassen wollen… Ich fürchte fast, das dies noch zunehmen wird…
    Ich wünsche euch allen ein lichtvolles, liebevolles Wochenende, Zeit für Naturerfahrung, Stille, inneren Frieden finden und ja, Wahrheit erkennen…
    Lichtgrüße von Walli

  14. 14
    Gabriele says:

    Hallo liebe Walli ,
    du sprichst mir aus dem Herzen.Genauso sehe ich es auch.
    Gabriele

  15. 15
    Mica says:

    Hallo nochmal …

    @ Gabriele
    Merci für Deine aufbauenden Zeilen … Da steht gar nix „Verwirrendes“ drin. Ja, ich laufe nachher auch in den Wald. Aber wir können ja nicht ständig im Wald, einem Ort der Harmonie, sein. Leider müssen wir diese Übergangszeit auch an anderen Orten „leben“. Eine Freundin sagt stets: „Neutral (!) bleiben beim Anschauen (des untergehenden Zeitalters).“ Ja, leicht gesagt …. 🙂

    @ Walli
    Auch sehr ermutigende Worte. Merci. „Durchhalten“ ist angesagt. Ja.

    Ein sehr schönes und freudvolles und friedvolles und erhebendes Wochenende
    für Euch Beide – und alle Anderen.

  16. 16
    Alex Miller Alex Miller says:

    Hallo Mica,
    ich verstehe sehr gut was du meinst.

    Wenn du Wut und Ohnmacht beim Betrachten der medialen Berichterstattung fühlst, dann gibst du dir ja schon selbst die Antwort, ob du den Lügen weiterhin deine Aufmerksamkeit schenken solltest oder nicht. Aber:
    Du erkennst und erspürst die offensichtlichen Lügen – auch wenn es deine subjektive Wahrnehmung ist, die für andere wieder ganz anders sein kann… Es ist nicht möglich, dass ein einziger Mensch die Welt retten kann. Aber viele Menschen zusammen können die Welt retten, indem sie bewusst und achtsam die Welt betrachten und den Dingen keine Bewertung (mehr) geben. Wissen wir wirklich, was gut und böse, richtig und falsch ist? Visualisierungen sind im Übrigen eine sehr gute Möglichkeit, um sich selbst heilen kann.

    Danke für deine Gedanken.

    Herzliche Grüße
    Alex

  17. 17
    matrixen says:

    Hallo ihr Liebenden, ich würde gerne meinen Senf auch noch dazu geben.
    Es geht hier um Einspeisung von Energien in die Matrix, positiv oder negativ schwingende Energie wird mittels unserer Emotionen hinaus gesendet, es ist sowas wie das Atmen für Mutter Erde. Jetzt kann man kurzatmig sein oder tiefatmig, einige kennen das vielleicht vom Sport, bevor man in einen Wettkampf geht versucht man seinen Atem oder Puls runter zu bringen, um dann bei der Ansträngung alles aus sich heraus zu holen, kurzatmigkeit. Negativ schwingende Emotionen zählen zu den Kurzatmigen und positiv schwingende zu den tiefatmigen Emotionen, aber beide haben ihren richtigen Platz. Da wir uns momentan in der Schnappatmung befinden, kann man an unseren Medien sehen, denn das Lügenangebot ist weitaus größer als das Wahrheitsangebot. Es geht aber bei dem Spiel nicht um gewinnen oder verlieren, sondern um die Spannung die es erzeugt, wieviel Energie können wir Mutter Erde zur Verfügung stellen ? Dabei geht es darum die positive Welle und die negative Welle, die miteinander verbunden sind, so weit wie möglich auseinander zu bekommen. Im Garten würde man sagen, je größer der Haufen Scheiße ist, auf dem ich meinen Apfelbaum Pflanze, desso dicker und/oder vielzähliger werden seine Früchte.
    Es ist also alles in Ordnung, es wird eine reiche Ernte geben.

    Wer es anschaut spielt mit in diesem Spiel, wer es durchschaut spielt auch mit, nur wer weggschaut nimmt nicht teil, er ist so etwas wie ein Zuschauer bei einem Spiel. Alle drei Kategorien werden gebraucht, Manschaft A , Manschaft B und auch Zuschauer C. Wahrheit und Lüge sind hier nur zweitrangig, denn es wird sich irgendwann wieder ändern, die Lügen gehen zurück und die Wahrheit wird wieder stärker ….. wobei Lüge und Wahrheit meist aus dem Betrachtungswinkel entstehen. Die eine Wahrheit gibt es ja gar nicht, meistens sind es viele Wahrheiten.

    Gute Nacht, schönen Sonntag und alles liebe von
    matrixen

  18. 18
    Mario Rader says:

    Ich bedanke mich für die vielen freundlichen Worte. Freut mich, dass der Artikel so eine gute Resonanz erzeugt.

  19. 19

    Dualitätsporno ist wirklich ein exzellenter Begriff. Die Überwindung der Dualität stellt einen wichtigen Schritt in der spirituellen Entwicklung bzw. Bewusstwerdung dar. Daher ist Dein Artikel hierzu in jedem Fall sehr gut getroffen. 🙂
    Liebe Grüße, Jonathan

  20. 20
    Niko says:

    Zum Thema hatte ich mir die letzten Tage in YouTube Reportagen/Dokus von Nordkorea und zweiter Weltkrieg angeschaut bzw. auch einen sehr spannenden Krimi, mit Mord und so.
    Gestern Nacht kam sogleich eine Vision, wo mir das alles nochmal vorgespielt worden ist und am ende eine neutrale Person zu sehen war die ins Grab geworfen worden ist, und wo Blumen oben raufgestreut wurden.
    Ab dem Zeitpunkt wusste ich sofort, ne Niko, diese Energien sich „reinzuziehen“ scheint nicht optimal zu sein. Noch früh morgens wo ich aufwachte sah ich vor meinem geistigen Auge die Aufmärsche in Nordkorea.
    Daher nahm ich nun wieder Abstand davon.
    Zwischen den Reportagen hatte ich kurz das Gefühl, dass es langsam zu viel wird.

    Ich glaube allgemein geht es ums nicht wegschauen, Information aufnehmen, aber dieses sich „reinsaugen“ ins Thema, da entsteht vermutlich dann eine ungewollte Abhängigkeit und der Kanal ist offen, dass ungefiltert die Energien nur so in einem reinknallen.

    Liebe Grüsse
    Niko

  21. 21
    Mario Rader says:

    Hallo Niko,

    Ich verstehe sehr gut was du meinst. Man möchte sich informieren und kippt dann manchmal zu sehr in ein bestimmtes Thema, obwohl man eigentlich schon alles weiß, was man persönlich wissen möchte/muss. Wie überall im Leben gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Man darf auch nicht vergessen, dass das aktuelle Säbelrasseln rund um Nordkorea den Zweck erfüllt, dass möglichst viele Menschen mit ihrer Aufmerksamkeit einen potenziellen Kriegsausbruch energetisch versorgen und so Absichten stärken, die nicht nur NICHT die ihren sind, sondern gegen ihr eigenes Wohl gerichtet sind. Die alten (!) Weltenlenker (oder wie auch immer man die vermeintlich dunkle Seite nennen möchte) brauchen händeringend einen weiteren Konflikt/Krieg, um zu verhindern, dass ihnen dieses gigantische Konstrukt, das sie erschaffen haben, um die Ohren fliegt. Ich bin kein Prophet und kenne auch nur einzelne Aspekte der Wahrheit, aber ich bin überzeugt: Es wird nichts allzu Schlimmes geschehen. Insofern ist sich informieren gerade jetzt essenziell, aber das anschließend BEWUSSTE Wegschauen ist genauso wichtig – vor allem, wenn man, wie du schreibst, merkt, dass es einem zu viel wird und nicht mehr gut tut. Körper und Geist sind schlau: Sie signalisieren einem ohnehin das rechte Maß.

    Und weil du davon sprichst, dass man den Kanal für gewisse Energien öffnet: Man erkennt das sehr schön an so gehypten Fernsehserien wie „The Walking Dead“ oder „Game of Thrones“, die sicherlich auf einer technischen und ästhetischen Ebene herausragend gemacht und vielleicht sogar gut gespielt sind, in ihrer energetischen Wirkung aber genau das tun, was du schreibst: Sie führen dazu, dass man die auf dem Bildschirm dargestellten Energien autorisiert, also quasi dazu einlädt, in das eigene Leben „reinzuknallen“ 🙂

    Eigenveranwortung war noch nie so wichtig wie in diesen Tagen. Und das mag in vielen Fällen bedeuten „Nein, danke!“ zu sagen bzw. dementsprechend zu handeln – in Klarheit und ohne Widerstand.

    Alles Liebe von meiner Seite!

    Mario

  22. 22
    Niko says:

    Hallo Mario,

    das was Du sagst, Eigenverantwortung und Eigenermächtigung ist so substantiell glaube ich. Oftmals ist es aber wenn man nicht gerade seine eigene innere Stärke spürt nicht so einfach diese auch umzusetzen. Ich weiß nicht ob das generell so ist, aber Abhängigkeitsmuster bewirken womöglich, dass wir unseren Bewusstheitsraum verlassen und das „Andere“ Raum in uns erhält, es ist eine Autorisierung 🙂 den Raum auszufüllen.
    Eigenverantwortung und Eigenermächtigung holt uns in unseren eigenen Bewusstseinsraum (zu uns) zurück, das nur zu verinnerlichen und zu leben 🙂
    „in Klarheit und ohne Widerstand“, ist eine eindeutige Manifestation der Absicht
    Ich merke wieder einmal wie wichtig, egal bei was, es ist bei sich zu bleiben, den Fokus auf sich selbst zu setzen -in Achtsamkeit- und damit den Raum mit sich selbst immer mehr auszufüllen, sodass es Handlungsalternativen gibt die verhindern können, dass Energien autorisiert nur so reinknallen können :-), und man selbst sich unentwegt darum dreht, da die Energie noch mehr Energie möchte (Aufmerksamkeit)

    Danke Dir sehr

    Liebe Grüsse
    Niko

  23. 23
    Mario Rader says:

    Sehr schön formuliert, Niko. Den eigenen Raum mit Bewusstsein füllen, dann hat das, was dort nicht hingehört, ohnehin keinen Platz mehr. Und ja, das Bei-sich-bleiben, bei der eigenen Substanz, ist enorm wichtig, gelingt aber nicht immer. Ich glaube auch nicht, dass Bewusstseinsentwicklung, Reife, etc. linear verläuft, sondern eher in Zyklen. Es gibt Phasen, da gehts voran, gefolgt von Phasen des (scheinbaren) Stillstands und dann gibts Phasen, wo man sich wieder in das Illusionstheater hineinziehen lässt und (scheinbar) Rückschritte macht. Aber „Zwei Schritte nach vor und einen zurück“ ist immer noch ein Schritt nach vorne 🙂

  24. 24
    Niko says:

    Ich weiß es nicht genau, aber die innere Stärke ist vielleicht die Kraft diesen Raum mit sich selbst zu füllen, eine Präsenz in sich selbst begründet, dann hat wie Du auch sagst das „andere“ keinen Platz, und man fühlt sich geerdet und angekommener.
    Denn wenn das „Andere“ in einem die Überhand im Bewusstseinsraum erhält, dann kommt Unsicherheit, Zweifel, es ist ein immer mehr von sich wegrücken, nur so aus meiner Beobachtung momentan.
    Das mit den Zyklen, ja :-), genauso kenne ich es auch.
    Mir hat man mal gesagt, dass in der Phase des vermeintlichen Stillstandes eigentlich ein etwas grösserer Bewusstseinssprung kommt, wobei ich selbst mit dem Begriff mittlerweile vorsichtig bin. Vielleicht kann man die Phasen wie eine Art Entwicklungsstrudel vergleichen.
    Das mit den zwei Schritte vor, eines zurück, das bekam ich vor drei Jahren sehr oft vorgefahren.

    Liebe Grüsse
    Niko

  25. 25
    Niko says:

    Hallo Mario,
    alleine die Vorstellung des Bewusstseins- oder Persönlichkeitsraums, nur diese „kleine“ spezifische Annahme hilft mein Kopf die Dinge etwas aus anderer Perspektive zu betrachten, ich glaube lieber Mario, es ist der Beginn bei solcher Annahme der bedingungslosen Liebe, denn man möchte nicht in die Bewusstseinsraumrechte des Anderen kommen und genauso andersherum, Achtung beidseitig auf Augenhöhe sozusagen, zumindestens erstmal der Versuch.
    Die Vorstellung gefällt mir echt sehr 🙂 und hilft mir aktuell im Großen und Ganzen mehr zu mir zurückzukehren.
    Gestern beispielsweise bekam ich auch zwei Neigungen wieder woanders einzutauchen:
    Beispiele:
    Meine Mutter sah eine Reportage über Sokrates und rief mich spät abends an, ob ich den wüsste was ein Schierlingsbecher bewirkt.
    Gleich bei Wikipedia nachgelesen, da merkte ich wie diese Energien allein der Vorstellung nicht gut taten, also Abgrenzung dass diese Energien nicht in meinen Raum kommen.

    Dann las ich auf der HP von linkin Park einen offenen Brief der Band an den verstorbenen Sänger.
    Alleine dieser Brief löste Emotionen in mir aus die ich rausfliessen lassen habe, aber danach war Schluss, Abgrenzung dessen.

    Das sind nur kleine Beispiele, aber im Großen und Kleinen wie Du schon sagst damit nicht den Platz in sich füllen lassen. 🙂

    Danke Dir

    Liebe Grüsse
    Niko

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