Ist die Frau zu stark, ist der Mann zu schwach?

30 Sep 2014 Von Kommentare: 29 Gesellschaft, Zeitgeschehen

Frau stärker als der Mann?

Frau gegen Mann oder Mann gegen Frau? Ein schwerwiegender Rollentausch fand in den letzten 40 Jahren nahezu unbemerkt statt. Unsere Gesellschaft befindet sich in einem Dilemma ob der Akzeptanz der natürlichen Geschlechtereigenschaften. Ein Dilemma, welches erst auf den zweiten Blick deutlich wird. In Großstädten wird mittlerweile jede zweite Ehe geschieden. Frauen verdienen in nahezu allen Berufen grundsätzlich weniger als die männlichen Kollegen, sollen aber das Selbe leisten. Junge Frauen werden von Schulen und vom Staat gezielt in typische Männerberufe gelotst wie z.B. Mechaniker oder Berufssoldat (warum??), während Männer nicht in typischen Frauenberufen erwünscht und akzeptiert werden (gibt es eine männliche Hebamme??). Kleine Jungs haben keine männlichen Vorbilder mehr, weil u.a. die Grundschulen zu 80-90% von Lehrerinnen besetzt sind.

Der Trainer im Fußballverein ist selbst Vater und behandelt die Jungs gutmeinend mit Samthandschuhen und erstickt jeden aufkeimenden Streit zwischen zwei Streithähnen im Keim, ohne dass eine Auseinandersetzung aufkommen kann. Wiederum andere Menschen, ob Mann oder Frau, fühlen sich im falschen Körper geboren und lehnen ihr angeborenes Geschlechter schlichtweg ab und warten auf ihre OP.

Rollentausch

Fakt ist, dass durch die Emanzipation in den 60ern und 70ern die Frauen ermuntert wurden, selbstbewusster zu werden, sich zu verwirklichen, Karriere zu machen um nicht mehr das Mütterchen hinterm Herd zu sein, welches die Kinder erzieht. An sich ist dies ja nicht schlimm, jedoch uferte die Emanzipation aus, was darin endete, dass die Frauen die Hosen anzogen – sie gaben die Weiblichkeit ab und nahmen Männlichkeit an. So setzten sie sich fortan durch, gegen andere Frauen – vor allem aber gegen die eigenen Männer. Unterm Strich wurden die Frauen stärker, so stark, dass sie jetzt in ihrem Wesen von den Männern kaum noch zu unterscheiden sind oder gar darüber hinaus. Die einst typischen femininen Eigenschaften wie z.B. Sanftmut, Weichheit und Hingabe wurden als Hindernisse für eine „erfolgreiche Frau“ von der Emanzipationsbewegung verurteilt und dies hat sich in den Köpfen der Frauen irgendwie eingebrannt.

Doch ausgerechnet die Männer der heutigen Generation, die später als werdende Väter mit zum Schwangerschaftskurs gehen und sich neben ihrem Job gleichsam um die Kinder kümmern sollen (dies verlangen wohl die neuen Gesellschaftsnormen), suchen sich meist jene Frauen, die stark sind, stärker als sie selbst – wie ihre Mütter, denn sie kennen es nicht anders – und merken dann nicht, dass ihre Frauen sie nicht mehr Mann sein lassen (können).

Die Zeiten sind reif

Liebe zwischen Mann und FrauDie Zeiten sind reif, dass sich Jungs wieder streiten und prügeln dürfen, um sich als Jungs zu fühlen, und nicht um ihren braven Eltern zu entsprechen, wie sie diese gern haben würden.
Die Zeiten sind reif, in denen Frau wieder Frau sein darf, sanft und gutmütig, dem Mann unterstützend in seinem Tun und liebend zur Seite stehend.
Die Zeiten sind reif, in denen der Mann seine Frau wieder auf Händen tragend, wie eine Königin beschützt, emotional für sie sorgt und bedingungslos ehrt und liebt.

Die Zeiten sind reif für einen Bewusstseinswandel

Die Polaritäten sind es, welche das Menschsein ausmachen, vor allem die Balance zwischen Weiblichkeit und Männlichkeit. Das eine bedingt das andere, und das eine braucht das andere. Jede Frau hat männliche Anteile, jeder Mann hat weibliche Anteile. Beide Seiten sind gerade in diesen transformatorischen Zeiten, in denen kein Stein auf dem anderen mehr bleibt, aufgerufen, die jeweils weiblichen und männlichen Anteile in Balance zu bringen. Und ich wette, dass mindestens 95% aller Menschen in unserer zivilisierten Gesellschaft Probleme mit der Akzeptanz der eigenen weiblichen und männlichen Anteile haben. Dies ist meines Erachtens der Hauptgrund für die vielen Trennungen. Die meisten Paare trennen sich dann, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, in dem der eine Part sich selbst im anderen sieht. Aber man verliert sich in Ego- und Wunschdenken und verkennt die Chance, gerade dann, die echte wahrhafte Liebe beim ParterIn zu entdecken. Dieser Prozess verliert sich in falschen Vorstellungen und in der Inbalance des eigenen und/oder des anderen Geschlechts.

Jede Frau und jeder Mann ist jetzt aufgerufen, sich selbst zu hinterfragen. Fühlt sich dein Frausein, fühlt sich dein Mannsein, stimmig an? Wie ist dein Verhältnis zu deiner Mutter, zu deinem Vater? Wie sind sie mit dir umgegangen, als du ein Kind warst, ein Teenager, ein Erwachsener? Sieh genau hin, auch wenn es wehtut. Verdrängen tut noch mehr weh, langfristig gesehen. Eltern haben Fehler gemacht aber sie wussten es nicht besser. Auch du machst Fehler. Wenn du damit deinen Frieden finden und dir selbst sowie deinen Eltern vergeben kannst, und selbst davon lernst, bist du auf einem guten Weg, dich mit deiner weiblichen und/oder männlichen Rolle in den natürlichen vorgesehenen Einklang zu bringen. Wenn dies noch nicht möglich ist, so lass dir Zeit. Die Energien der Transformation, ausgehend vom Wendejahr mit dem symbolischen 21. Dezember 2012, haben das Potenzial, dass jeder Mensch sich seiner wahren Natur bewusst wird.

Bilder: Fotolia.de


Seelenpartner Clearing Set zum Sofort-DownloadOnline-Kurs: E-Book PDF 67 Seiten + Audio MP3 30 Min.

Verstrickungen lösen - Resonanzfeld für den Seelenpartner erschaffen

* Den Seelenpartner anziehen
* Eine erfüllende Liebesbeziehung führen
* Schmerzhafte Dualseelen-/karmische Beziehungen
lösen


Die Begegnung mit dem Seelenpartner ist für unsere geistig-spirituelle Entwicklung von großer Bedeutung (Sri Kaleshwar). Nehme dein Leben selbst in die Hand und erschaffe deine Realität. Jetzt!

Ratgeber und Audio-Programm von Alex Miller, u.a. Hypno - und Meditationstherapeut / Gehvoran.com

Informationen zum Produkt

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden

29 Kommentare zu diesem Artikel

    Deine Meinung interessiert uns. Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.