Anarchie ist das Tor zur Freiheit

18 Nov 2015 Von Kommentare: 6 Zeitenwandel, Zeitgeschehen

Wenn wir mit offenen Augen betrachten, was in dieser Welt geschieht, bleibt einem so manches im Halse stecken. Aber wenn man das Geschehen sozusagen von oben betrachtet, sind all die chaotischen Verwirrungen und Entwicklungen nur traurige Anzeichen einer dem Untergang geweihten Welt. Und aus geistiger Sicht kann man dann auch das Heranwachsen einer neuen Welt erkennen, oftmals noch unsichtbar und wenig beachtet. So stehen wir zwischen zwei Welten – verwirrt und oftmals verzweifelt, wo wir hingehören und wohin wir uns bewegen sollen. Doch wo das Denken versagt, hilft das Fühlen, denn in der Tiefe unseres Herzens wissen wir, wohin unser Weg gehen soll. Aber es ist unser Verstandesdenken, dem wir zu folgen gewohnt sind. Und es ist ängstlich, das Verstandesdenken. Befürchtet es doch in stetem Ringen einen Verlust zu erleiden. Was dann zu Zurückhaltung bezüglich neuer Impulse anregt.

Unsere Zivilisation bedeutet: pseudoschöne und arbeitsintensive Beschäftigungen

Die Gedanken, die sich hier im Kreise drehen, beruhen aber nur auf Gewohnheiten oder alten Verletzungen, die noch nebulös verklebt in unseren Eingeweiden auf Befreiung warten. Dies rotierende Denken ist zusätzlich eingebettet in vermeintlich zivilisatorische Errungenschaften, die das verlassen dieser Errungenschaften als problematisch einstufen. Oder es sind schlichtweg Ängste vor dem Alleinsein, die uns zurückhalten, das NEUE zu sehen und das Alte hinter uns zu lassen… Gerade diese zivilisatorischen Errungenschaften, die unser Leben so leicht und einfach und wundervoll zu gestalten scheinen, sind oftmals eher Fallstricke, schweren schwarzen Kugeln gleich, die, an unseren Füßen ziehend, uns vom Fliegen abhalten. Denn das Fliegenkönnen, das unbeschwerte Sein, das freie Leben in einer klaren, von Liebe geprägten Realität ist an sich unser Grundrecht. Aber wir haben es vergessen. Haben es abgegeben – und oftmals geschah das schon vor unserer Geburt.

Diese „wundervolle“ Zivilisation, in der wir festkleben, bietet uns zuviel verwirrende, pseudoschöne oder arbeitsintensive Beschäftigungen oder eine Menge an Ablenkung, sodass wir in unserem Alltag versumpfen und hier selten von der Erkenntnis des wahren Seins geküsst werden. Nicht nur, dass das gesellschaftliche Nebeneinander es geschafft hat, uns vom wahren Ursprung des menschlichen Seins hinfort zu führen – es ist nebenbei auch auf eine immense Menge von Lügen aufgebaut. Die meisten Weltbilder, Glaubenssätze oder Ansichten sind durch eine perfide Manipulation entstanden. Und nur die wenigsten Menschen durchschauen diese manipulativen Kräfte, die unser Dasein bestimmen. Ja: fremd bestimmen. In all diesen Lügen erkennen wir nicht mehr, was wahre Wahrheit ist. Vor allem auch deswegen, weil wir versuchen, unsere Welt mittels unseres Verstandesdenkens zu begreifen. Dafür ist der Verstand aber nicht geeignet, da er retroorientiert ist. Er wiederholt nur, was er bereits gelernt hat. Nur selten wagt er, sich neuen Inhalten zu öffnen: Das Denken ist also kein guter Ratgeber. Denn die Freiheit unseres Daseins liegt in der Freiheit unserer Gefühle.

Denn Wahrheit kann man nur fühlen

Das Fühlen ist jene Kraft in unserem menschlichen Dasein, die uns führt, die uns leitet und für alle Probleme eine Lösung findet. Es handelt sich hierbei um unsere Intuition, die Stimme unserer Seele. Sie ist das Königsgefühl, das befreit wird, wenn wir zu unseren Gefühlen stehen. Und die Sicherheit, dass unsere Intuition tatsächlich aus unserer Seele kommt, finden wir im Vertrauen. Aber Vertrauen ist nichts, was mal eben auf uns herabregnet, wir müssen daran arbeiten. Schritt für Schritt und mit einer gehörigen Portion Geduld. Im Vertrauen auf die Führung unserer Seele erkennen wir dann auch, dass diese Welt zum einen dem Untergang geweiht ist, aber zeitgleich an der Schwelle eines neuen wundervollen Zeitalters steht. Die Entscheidung, welchen Weg wir gehen wollen, ist für uns wohl keine Frage mehr. Es geht eher darum, ob wir den Mut haben, die alten Lügen aufzudecken und zu klären (ich meine unsere eigenen), um dadurch innerlich freier zu werden. Und oft fehlt es an Mut, den Gefühlen entsprechende Taten folgen zu lassen.

GlaubenssätzeAber gerade das aktuelle gesellschaftspolitische Chaos und die immer enger werdende Begrenzung unseres individuellen Daseins durch das überaus kranke und materialistisch geprägte System sollten uns Anreiz sein, jetzt erst recht loszulegen. Gerade durch die Anzeichen einer 1984er Schreckensdiktatur sollte uns inspirieren jetzt damit zu beginnen, eine Welt zu erschaffen, die auf Liebe und Freiheit basiert. Meine Hoffnung: Anarchie (Anarchie bedeutet lediglich: Ohne Herrschaft). Schon im Spanien der 1930er Jahre wurde mit Erfolg (!!!)versucht freiheitlich und bewusst zu leben, auch wenn es nicht so gut endete…

Damals wurde die Erneuerung wieder niedergetrampelt, aber heute wir haben das Internet und wir sind nicht wenige, wenn wir auch nicht an einem Ort nebeneinander leben, sondern etwas grobflächiger verteilt angeordnet sind. Was ja auch seinen Sinn hatte (darüber schrieb ich bereits). Um diese äußere Freiheit zu erlangen, müssen wir aber nicht kämpfen, wie es früher nötig war. Wir haben stärkere Mächte in uns: Die Liebe! Und unseren Willen! (der zugegebenermaßen oftmals erst befreit werden muss). Dazu müssen wir nur tun, was wir bereits in uns fühlen. Wir müssen nur unseren eigenen individuellen Weg finden und authentisch leben. Dazu ist durchaus sinnvoll zuerst einmal zu wissen, wer wir überhaupt sind und was wir überhaupt tun wollen.

Dieses Wissen ist oftmals tief in uns verborgen, überlagert von alten Verletzungen, von Schmerzen und von Ängsten, die oft nicht mal von uns selbst kommen. Manchmal kommen sie von den Eltern, manchmal kommen sie aus alten Inkarnationen, oft sind es unsere eigenen leidvollen Erfahrungen und ganz viel davon kommt aus unserem Umfeld. Die Manipulation unseres Denkens kommt neben dem erziehungsbedingten Irrsinn vor allem durch die schleichende Unterschwelligkeit der Medien, wodurch wir die Ängste von anderen Menschen ungefiltert in unser Dasein ziehen. Und unter den wir dann leiden, obwohl es an sich gar nicht unsere Ängste sind…

Wir können uns von den Ängsten der anderen befreien

Das wichtigste dabei ist wiedermal: die eigenen Gefühle wahrzunehmen. Und vor allem jene Gefühle, die noch schmerzhaft in unserem Unterbewussten harren, hochkommen zu lassen. Denn oftmals wollen die alten Verletzungen nur noch einmal gesehen werden, um unser Dasein dann zu verlassen. Aber: Mit jedem Schritt, den wir in unsere eigene Dunkelheit gehen, wird gleichzeitig unser inneres Lichtzentrum stärker und größer (nur betrachten wir zu oft das noch nicht geklärte und übersehen die bereits befreiten Kräfte). Diese inneren Lichtkräfte geleiten uns – einem Leuchtturm gleich – in unsere Freiheit.

Meiner Erfahrung nach ist das wichtigste, neben dem Erkennen, wer wir sind und der Entscheidung, wohin ich gehen möchte, dass ich mich nicht unterkriegen lasse. Dass ich immer wieder aufstehe, wenn ich gestrauchelt und hingefallen bin. Dass ich mein Ziel nicht aus den Augen verliere, und trotz mannigfachen Rückschlägen einfach weitergehe. Auch wenn ich mal das Vertrauen zu mir selbst verloren hatte… Erfahrungsgemäß kommt es dann bald um die Ecke. Stärker noch und kraftvoller… Das heißt: Durchhalten.

Und nochmal zu dem Wahnsinn auf politischer Ebene, den wir aktuell beobachten

Hier zeigt sich die Verzweiflung der noch herrschenden Elite. Sie wissen ganz genau, dass ihre Zeit zu Ende geht. Sie versuchen auf jede erdenkliche Weise noch ihre Macht zu retten. Aber das wird nur für jene wirken, die sich diesem System hingeben. Für all jene, die in ihrem Herzen frei sind, oder die daran arbeiten, wird dies nicht mehr funktionieren. Aber auch sie müssen handeln.
Es ist Zeit, sich von dem zu trennen, was nicht mehr zu uns gehört… Und anhand der Tatsache, wie vehement die Elite augenblicklich reagiert, sehen wir ganz genau, dass die meisten Menschen auf diesem Planeten in Liebe, Mitgefühl und Verantwortung leben. Und dies sollten wir uns bewusst machen: Wir sind nicht allein.

Copyright: © Mario Walz

Bilder: Gehvoran


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