Ewiger Zauber und Hindernisse einer Seelenpartnerschaft

17 Sep 2016 Von Kommentare: 28 Ratgeber, Seelenpartnerschaft

Magische Seelenpartnerschaft und der Mond

Unterliegen wir der romantischen Vorstellung, es gebe DEN einen Seelenpartner, die Dualseele oder Zwillingsseele, der/die für uns bestimmt ist? Oder ist es eher Wunschvorstellung, dass unsere PartnerInnen-Wahl nach einem höheren (Seelen)-Plan erfolgt? Sicher ist nur eines: Wir bekommen den richtigen Partner immer genau zur richtigen Zeit. Unsere Schwingung, also all unsere Erfahrungen, Erkenntnisse und Gefühle ziehen genau den Partner in unser Leben, der dieser am Nächsten kommt – oder der diese am besten ergänzt. Sind wir auf dem erwachenden, weil uns selbst findenden Weg, ziehen wir Partner an, die uns spiegeln, um uns selbst im Spiegel erkennen zu dürfen. Ist dieser Weg einmal eingeschlagen, gibt es kein Zurück mehr. Es sei denn, man entschließt sich, ein einsamer Wolf zu sein und auf klassische Paarbeziehungen mitsamt den wichtigen prägnanten Spiegelungen bewusst zu verzichten.

How deep is your love?

Unsere spirituelle Entwicklung weiß hinter jeder magischen Begegnung das höherdimensionierte „Schicksal“, und somit kann es mitunter sehr schwer werden, von Anfang an nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Der Seelenplan ist jederzeit aktiv und wirkt im Verborgenen, auch wenn wir intuitiv spüren, was ihm entspricht, oder was „blendet“ und nicht dem Weg entspricht. Gerade in der Verliebtheitsphase sorgen die Hormone für einen rauschhaften Zustand, der alles des Partners ausblendet, was die rosarote Brille nicht ans Tageslicht bringen mag. So verlieren wir uns nicht selten in lichtgeschwängerten Sphären und erhoffen in der schicksalhaften Zusammenkunft das ergänzende Gegenstück, auf das wir immer gewartet haben. Ist der Traum einmal zu Ende geträumt, die harten Tatsachen Realität, so stehen beide Seelenpartner an denselben sich manifestierenden Problemen, wie „unbewusste“, oder sagen wir einfach mal „normale“ Paare. Die Verliebtheitshormone sind dann Geschichte, und die wahre Liebe bahnt sich ihren Weg, von der lichtgeschwängerten Sphäre zur oftmals harten Realität. Ist diese Wahrheit aushaltbar für beide? Oder sehen sie sich ungeschminkt im Spiegel weniger euphorisch? Jetzt entscheidet sich, ob man zusammen fähig und willens ist, im Feuer zu stehen, und das Ungemütliche und Unromantische, dass den Alltag ebenso begleiten wird, wie die schönen Stunden, bewusst zu ertragen. Oder man entscheidet sich an diesem Punkt, den gemeinsam eingeschlagenen Weg zu Ende zu bringen.

Kann aus der seelischen Verbundenheit, welche bei jeder magischen Begegnung Grundlage ist und dabei Seelen und Herzen höher schlagen lassen, keine langfristige Beziehung werden, so ist entweder die Kraft der Liebe nicht stark genug – oder zu viele Probleme aller Art pflastern den gemeinsamen Weg. Andere als schwerwiegende Hindernisse ausgemachten Dinge einer Seelenpartnerschaft, die oft erst im Nachhinein als Chancen zur Bewusstwerdung erkannt werden, sind die als Triggerpunkte bekannten „Knöpfe“ des Partners. Triggerpunkte, die auf meist verdrängten negativbehafteten Gefühlen basieren. Ob das gegenseitige Antriggern Schlüssel zur Wahrheit und somit zur Heilung ist, oder den Anfang der Desillusionierung einer begonnenen Seelenpartnerschaft markiert, ist dabei von entscheidender Bedeutung. Wer das Licht und die Abgründe dabei einmal erfahren hat, weiß, dass man sehr leicht an seine Grenzen gelangt und oftmals hin und hergerissen ist, zu welcher Option man sich bekennt – und zu welchem Preis (…?!).

Liebespaar bei Sonnenuntergang am MeerRiesengroßer Erfahrungs- und Erkenntnisschatz

Es spielt dann überhaupt keine Rolle, ob man der einst als magisch empfundenen Begegnung den Namen Seelenpartner, Dualseele oder Zwillingsseele gibt, wenn man als Mensch oder als Paar nicht fähig ist im Feuer stehen zu bleiben und stattdessen in die Komfortzone abtaucht – oder wenn die äußeren Umstände dies zur Zufriedenheit beider einfach nicht möglich machen. Andererseits dürfen wir uns jederzeit frei entscheiden, die Reißleine zu ziehen, wenn aus Verliebtheit Arbeit wird, statt Liebe – wie es eigentlich sein sollte. Alles ist jedoch immer gut, so wie es ist. Auch „abgebrochene“ Seelenlieben bewahren einen riesengroßen Erfahrungs- und Erkenntnisschatz für unser weiteres Leben.

Viele Dinge machen es erstrebenswert und verlockend, einen Partner an seiner Seite zu haben, statt als einsamer Wolf seine Runden zu ziehen:

Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, Sexualität, Romantik, Unterhaltung, Gespräche, Probleme „teilen“, den Alltag gemeinsam erleben und meistern etc.

Oder (und):

Sich selbst und den Partner besser kennenlernen und verstehen, in eine vertraute und doch unbekannte Seele blicken. Die Anteile von Männlichkeit und Weiblichkeit in sich selbst ausbalancieren und integrieren bzw. die beiden Gegenpole als sich perfekt ergänzende Symbiose zu (er)leben oder sich gemeinsam dorthin „ent“-wickeln. Sich als Einheit auf eine nicht auf gegenseitigen Bedingungen und Erwartungen basierende Energieform zweier Seelen einlassen, dabei aber jederzeit autark und selbstbestimmt sein dürfen, mit allem Drum und Dran.

Magischer Zauber für die Ewigkeit

Da wir nunmal „nur“ Mensch sind, unterliegen wir zwar hin und wieder der Verlockung, den Partner ein bisschen mehr so machen zu wollen, wie wir meinen, dass es ihm (also uns selbst) besser tun würde. Und missachten dabei unbewusst sein/ihr Recht auf Selbstbestimmung, wenn er/sie dies zulässt. Auch dies ein Wechselspiel der Energien, die subtil wirken und auch oft erst später erkannt und erlöst werden. Und doch ist jede magische Begegnung eine Verkettung von markanten und festgelegten Umständen, die es möglich machen, dass zwei verwandte Seelen einander in die Augen schauen dürfen und sich dabei selbst besser erkennen– weil sie dies so wollten und universell planten. So ist jede Seelenliebe, egal ob sie ein langes Leben andauern darf, oder nur einen winzigen Augenblick, ein göttlicher Moment, dem ein magischer Zauber innewohnt und die in aller Ewigkeit „irgendwie“ Bestand hat. Wer sich in einer aufreibenden oder ungeklärten Beziehung befindet, dem empfehle ich mein Seelenpartner Clearing für mehr Klarheit und entsprechende Resonanz, mit einer ausführlichen geleiteten Meditation für Herz und Seele sowie einem E-Book für den Verstand.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Bilder: #34451070 © Denis Zaporozhtsev – Fotolia.com (Beitragsbild), Fotolia.com (Bild Unten)


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28 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Avatar matrixen says:

    Hallo Alex,
    ein wirklich schöner Artikel …, mit netten Ansichten.
    Weiter so … und Danke.

  2. 2
    Avatar stefan says:

    Hallo,

    „Ist der Traum einmal zu Ende geträumt“ … d.h. am Anfang war … der „Traum“

    Da Frage ich mich dann…
    Woraus ist dieser Traum herforgegangen ?
    Was waren die „Ursachen für den Traum“ und der „Nährboden aus dem der Traum gewachsen ist“ …

    War es wirklich die eigene Seele … oder doch vielleicht die „alten“ Programmierungen der Eltern und Gesellschaft … und was man so bis zu dem Zeitpunkt so alles miteinander „verwurschtelt hatte“ …

    Ohne den URsprung zu kennen … ist das so wie beim Kaffeesatz lesen … Alles ist möglich an Interpretationen.

    Alles Gute,
    Stefan

  3. 3
    Avatar Nimru says:

    Hallo zusammen,

    Über dieses Thema habe ich schon so viel gelesen und grundsätzlich waren es immer die selben inhaltlichen Beschreibungen, die sich auf das Begehren & des Wollens bezieht.

    Aber mal zu einer Tatsache, die nie in solchen Beschreibungen erwähnt wurde oder.

    Wenn die Dunkelkräfte (Destruktive Lichtkräfte) dieses Sonnensystem einschließlich dieses Planeten seit vielen Jahrtausenden beherrscht haben und nicht nur auf der physischen Ebene sondern auch auf der feinstofflichen Ebene, dann kann ich definitiv davon ausgehen, dass dieses Thema über lange Zeit verzerrt und verdreht wurde bzw. überhaupt erst von den negativen Kräften erschaffen wurde, um uns nach etwas Suchen zu lassen, was es gar nicht gibt wie der Esel dem man eine Karotte vor die nase hält und er sie nie bekommt, egal wie lange er läuft.
    Ich habe mal einen interessanten Text über sogenannte Seelenvermischung bzw. Seelenverrührer gelesen, um Seelen damit besser Kontrollieren zu können und sie am Aufstieg in höhere Dimensionen zu hindern.
    Ihr wisst doch, dass jedes Wesen seine Seelenanteile wieder einsammeln muss um vollständig zu werden um wieder Aufsteigen zu können.
    Aber wenn Seelen immer wieder nach ihren vermeintlichen Seelenpartner bzw. Zwillingsseele Suchen und bei verschiedenen anderen Wesen austesten ob sie es denn sein könnten, bleibt ein Stück vom Seelenanteil dort hängen und muss irgendwann und irgendwie wieder eingesammelt werden.
    Gerade bei einem so emotionalen Thema, ist die Wirkung des seelenvermischens und seelenverrührens besonders groß.

    Es ist immer wieder interessant zu erleben, dass vor Jahren irgendwer dieses Thema mal veröffentlicht hat und nun von Millionen übernommen wurde.
    Und das nenne ich Konsumieren von Informationen.
    Wer wirklich damit Arbeitet und sich intensiv damit auseinandersetzt, wird feststellen, dass auch hier die Polarität zu finden ist die nicht nur positiv sondern auch negativ sein kann.

    Denn jetzt lese ich schon im Netz, dass die Erde eine Scheibe also Flach sein soll und vor Jahrhunderten wurden Menschen die das in Frage stellten, auf den Scheiterhaufen als Ketzer verbrannt und nun urplötzlich sehen einige irgendwelche Beweise, dass die Erde doch Flach sein soll.

    Die Dunklen Kräfte sind nach wie vor aktiv und beeinflussen nach wie vor das Geschehen nach dem Prinzip des freien Willen um so viel Chaos zu Schaffen wie nur irgend möglich.

    Grüße von Nimru

  4. 4

    Hallo Matrixen,
    danke :)

    Hallo Stefan,
    der Traum vom fehlenen und ergänzenden Seelenanteil, den die (potentielle) Partnerin in sich trägt, entspringt dem Autor des Artikels, also mir ;) Du hast absolut Recht! Woher kommt dieses „sich nicht ganz fühlen“, warum sehnen wir uns nach dem Seelenparnter überhaupt. Um glücklich zu sein, müssen wir bei uns anfangen. Erst wenn wir mit uns selbst im Reinen sind und gar keinen Partner „brauchen“, kann eine liebevolle und respektvolle Partnerschaft auf Augenhöhe erst enstehen. Es ist jedenfalls ein Thema, das immer mehr Menschen bewegen, darum ist es wichtig und interessant, sich damit auseinander zu setzen, auch wenn man selbst Erfahrungen damit gemacht hat. Eine einzige richtige Theorie gibt es hierzu sicher nicht.

    Hallo Nimru,
    interessante Ansichten, von denen ich noch nie gehört habe bis jetzt. Für mich klingt das sehr kompliziert, vielleicht eine Theorie, um uns Menschen noch mehr zu verwirren? Ich glaube nicht, dass man bei jeder Beziehung Seelenanteile verliert, auch nicht durch Sex. Das kann vielleicht geschehen, wenn ich mich zu sehr im Partner „verliere“, was widerum mit eigenen Themen und Blockaden (dem inneren Kind) zu tun hat.

    Herzliche Grüße und schönen Abend
    Alex

  5. 5
    Avatar Nimru says:

    Hallo Alex,

    ich habe das auch nicht generalisiert, sondern beziehe mich da ausschließlich auf die Seelenpartnerschaft, Seelenflammenschaft bzw. Zwillingsseelenschaft.
    Das findet ausschließlich auf der feinstofflichen Ebene statt und kann sich in der physischen Dichte bemerkbar machen.
    Aber ich schreibe hier nicht von genereller Partnerschaft zwischen Menschen in einer Inkarnation.
    Unterschiedlichste Beziehungen zwischen Menschen gehören zum Spiel des Erfahren dazu, aber wenn das Prinzip feinstofflich ist wie im Falle von Seelenpartnerschaft bzw. die ewige Seelenflamme zu suchen & zu finden, tut man etwas in einer Inkarnation was aber nur danach stattfinden bzw. real möglich sein kann.

    Jeder sollte sich mal fragen, wieso kommen denn solche Informationen, aus den feinstofflichen Ebenen?
    Weil sie nur da stattfinden und hier nicht wahrnehmbar sind. Das wäre so als würde man hier nach einem Geist suchen.

    Grüße von Nimru

  6. 6
    Avatar stefan says:

    Hallo Alex,

    „der Traum vom fehlenen und ergänzenden Seelenanteil, den die (potentielle) Partnerin in sich trägt, entspringt dem Autor des Artikels, “

    Dass du davon geträumt hast, sagt noch nicht aus, dass das Ursprünglich Konzept und die Idee das wir eine Seele haben der etwas fehlen würde von dir stammt. Das hast du sicherlich woanders mal gehört/gelesen und dann DARÜBER/DAVON geträumt.
    Das zugrundeliegende Konzept, kann man überall finden, nur wer hat das URsprünglich mal in Umlauf gebracht.
    Vieles von dem was wir weitergeben, haben wir irgendwo gehört oder gelesen, sind uns aber der URsprünglichen ersten Quelle nicht bewusst. Und oft übernehmen wir vieles ohne es zu prüfen ob das wirklich unsere Wahrheit ist.

    Für mich macht es keinen Sinn, dass der Seele was fehlen sollte, wenn ich davon ausgehe, dass ALLES-WAS-IST immer Vollständig/GANZ ist.

    Aber jeder darf ja seine Spiele frei wählen.

    Ich mag es halt immer mehr, lieber so bewusst wie möglich.

    :-)

  7. 7
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Hallo Nimru,
    danke für deinen ausführlichen Informationen.

    Hallo Stefan,
    ich glaube nicht, dass Liebe Konzepten zugrunde liegt. Das ist etwas ganz tief in der Seele verwurzelt…, oder vielleicht auch nicht… Wer weiss… ;)

    Herzliche Grüße
    Alex

  8. 8
    Avatar JensSimon says:

    Lieber Alex,
    ein weiteres Mal ist es mir ein dringendes Bedürfnis deinen Artikel aus eigener Erfahrung heraus zu kommentieren. Vorweg: deine Beschreibung weist für meine Empfindung vollumfänglich alle Merkmale auf, die mir in meiner Partnerschaft mit meiner Seelenfrau begegnet sind. Solche Verbindungen sind meiner Meinung nach uralt und trachten irgendwann danach sich zu erfüllen. Für mich und meiner Partnerin ist dieses Leben dafür vorgesehen.
    Mit 16 Jahren begann in mir die Überzeugung zu wirken, dass ich erst heiraten werde, wenn ich mir gewiss bin „meine Frau“ gefunden zu haben. Es wird für mich nur eine Heirat im Leben geben. So begann meine Suche und im Laufe der Jahre erfüllten sich so einige Beziehungen, doch meine Erfüllung fand ich schlussendlich nie. Vor 15 Jahren traf ich eine Frau, die mich von Anfang an auf eine für mich bis dahin ungewohnte Weise anzog. Ich wußte von unserer ersten Begegnung an, dass ich mit ihr befreundet sein will. So kam es dann auch. Unsere Freundschaft pflegten wir intensiv. Diese Frau faszinierte mich auf einer ganz tiefen Ebene. Äusserlichkeiten spielten für mich überhaupt keine Rolle. Meine tiefe Verbundenheit zu ihr ließ für mich nur Freundschaft zu, da ich fürchtete dass Intimität zur Trennung führen könnte. So jedenfalls waren meine vergangenen Erfahrungen. Eines Abends saßen wir zusammen auf ihrem roten Sofa und unterhielten uns angeregt. Dann geschah etwas, von dem wir überzeugt sind, dass die Engel ihre Flügel im Spiel hatten. Der Raum, in dem wir saßen, wurde für einen Sekundenbruchteil hell erleuchtet und uns beiden wurde schlagartig bewußt, das wir uns füreinander entscheiden dürfen. Beide waren wir vollkommen irritiert über diese gemeinsame Wahrnehmung und wußten nicht mit diesen Energien umzugehen. Somit entschieden wir uns füreinander und sind von einer Freundschaft in die Partnerschaft gegangen. Die ersten drei Wochen durchströmten uns Energien, die wir kaum aushalten konnten. Jede Berührung war wie eine kosmische Durchflutung. Ich kann es nicht anders beschreiben. Sie bat mich, während ihrer Arbeit nicht an sie zu denken, da sie sich nicht konzentrieren konnte. Wir wußten nicht was mit uns geschah. Die darauf folgenden Jahre waren bestimmt von einem Weg der Selbsterkenntnis. Ich lernte, mein Innerstes nach außen zu kehren. Ich stellte mich den Geburtsschmerzen zu einem erwachsenen und freien Mann. Ich wollte Wachsen, ich wollte Entwicklung und diese Erfahrung wollte ich mit dieser Frau teilen. Ich suchte viele Fluchten, um mein Bild von Trennung aufrecht zu erhalten und zu bestätigen. Sie hat sich zurückgezogen, um wieder in die Liebe zu kommen, wie sie immer sagte. Wir haben einen partnerschaftlichen Chrashkurs durchlaufen in dem jeder von uns so pur war, sich so nackt gezeigt hat, das nur noch die Liebe für einander übriggeblieben ist; frei und ohne Vorbehalt. In diesem Jahr haben wir beschlossen zu heiraten. Damit ritualisieren wir unsere tiefe Verbundenheit und sind überglücklich. Mein Eindruck als 16 jähriger hat sich bestätigt und zeigt mir, dass mein Gefühl richtig und wahr ist. Ich fühle mich geheilt und darf nun lieben. Ich bin sicher, bis zu unserem nächsten Übergang. Danke.

  9. 9
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Lieber JensSimon,
    herzlichen Dank für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht, der mir sehr unter die Haut geht. Ihr seid das „lebende“ Beispiel, dass eine Seelenpartnerschaft funktionieren kann, mit all seinen Höhen und Tiefen – und wie ich meine sind es überwiegend Höhen. Kannst du dir aus deiner Erfahrung heraus eventuell vorstellen, warum die meisten Seelenpartnerschaften früher oder später scheitern? Sind es dann keine Seelenpartner oder ist mindestens ein Part noch nicht reif? Oder andere Gründe?

    Herzliche Grüße und weiterhin alles Liebe für euch beide, und Glückwunsch zur Hochzeit! :)
    Alex

  10. 10
    Avatar JensSimon says:

    Lieber Alex,
    das scheitern dieser Partnerschaften hat sicherlich unterschiedliche Gründe u.a. die von dir aufgeführten. Doch möchte ich die Aufmerksamkeit auf die Gelingensbedingungen einer Seelenpartnerschaft richten. Im Nachhinein betrachtet, haben meine Liebste und ich uns für eine Herkulesarbeit entschieden. Überhaupt war mein Weg dadurch geprägt, mich immer wieder neu entscheiden zu müssen, ob ich weitergehen will. Es gehört sehr viel Willenskraft dazu und Ausdauer, um die Illusionen aufzudecken, welche ich mir im Laufe der Zeit geschaffen habe. Ich bin davon überzeugt, das wir ohne unsere gemeinsame spirituelle Ausrichtung unseren Weg nicht gefunden hätten. Meine Partnerin war zu Beginn unserer Beziehung sehr viel weiter entwickelt als ich und hat sich entschieden, meine Entwicklungsschritte mitzugehen. Sie hat zu der Zeit nur noch wenige Anhaftungen gehabt. Sie war schon frei und ungebunden und hat mich auf meinem Weg dorthin begleitet. Wir Männer tun gut daran unsere weibliche Seite zu entdecken. Unsere Sensibilität betrachten zu lernen, um darüber in unser Gefühl zu kommen. Dann lernen wir auch darüber zu Kommunizieren und finden zu unserem Selbst-Ausdruck. Nicht nur in Seelenpartnerschaften wird es in Zukunft immer mehr darum gehen sein Leben mit dem anderen zu Teilen. Beziehungen sind ein Feld für Erfahrungen und Wachstum. Sie dienen nicht dazu sich darin auszuruhen und wohlig einzurichten. Am Ende eines solchen Weges steht der Anfang. Der Anfang dessen, was man(n) sich neu erschaffen hat. Die Kraft kommt aus dem Herzen und mit ihr folgt die Kreativität, Offenheit, Großzügigkeit und die Schöpferkraft. Ich bin froh, mich für diesen Weg entschieden zu haben. Danke.

    JensSimon

  11. 11

    Lieber JensSimon,
    ich bewundere dich wirklich für deine Willenskraft und Ausdauer, dass du dich immer wieder neu entscheiden konntest (und auch durfest).

    “ Beziehungen sind ein Feld für Erfahrungen und Wachstum. Sie dienen nicht dazu sich darin auszuruhen und wohlig einzurichten. Am Ende eines solchen Weges steht der Anfang. Der Anfang dessen, was man(n) sich neu erschaffen hat. Die Kraft kommt aus dem Herzen und mit ihr folgt die Kreativität, Offenheit, Großzügigkeit und die Schöpferkraft.“

    Danke für diese wunderbaren Worte, sie inspirieren – und ich bin mir sicher, sie ermutigen Menschen, die oft am Zweifeln sind.

    Herzliche Grüße
    Alex

  12. 12
    Avatar Monja Reimann says:

    Lieber JensSimon, ich danke dir und deiner Partnerin …
    frühherbstlcheherzensgrüße
    einfachnursein

  13. 13

    https://probstart.wordpress.com/about/sexualitat/die-traumfrau/
    Mit dem obigen Ling teile ich gerne meine gemachten Erfahrungen, die ich in einer Trilogie abgehandelt habe, als DIE REISE ZUR SELBSTFINDUNG.
    mit lichtvoller Umreichung
    Walter

  14. 14
    Avatar Niko says:

    Der Text human ist Hammer. :)
    Danke Dir sehr dafür.
    Viele würden bestimmt das ganze sofort Bejahen bereits soweit zu sein, aber wenn man sich Zeile für Zeile einmal den Inhalten bewusster wird – was das eigentlich heißt ….
    Wenn man mitbekommt was eigentlich Fluss des Lebens bedeutet, wenn man achtsam spürt was da eigentlich in einem in der tobenden See immer wieder hochgeschwemmt wird, und es dann Augenblicke gibt in denen doch der Automatismus der vermeintlichen Sicherheit, vor allem bei Verlustangststrukturen grösser ist als der Glaube an Gott, Angst vermeintliche Liebe zu verlieren.
    Es funktioniert aus meiner aktuell persönlichen Sicht nur, wenn man sich SELBST bewusst ist, den Blick in die eigene Göttlichkeit, in Ruhe und Gelassenheit, sich beiden Seiten der Dualität nicht hingebend, immer auf Gott fokussiert, stetige Meditation.

  15. 15
    Avatar human says:

    Bitte sehr Niko.
    Mich hat er auch gleich getroffen.
    Ja, du hast Recht, dass würden wohl sehr viele tun.
    Ein Teil in mir wohl auch. Ich glaube, sehr viele (Seelen) sehnen sich auch genau danach.
    Nach Heilung. Nach Freiheit.
    Und genauso gebe ich dir Recht, ich musste mir selbst auch bewusst machen, was das wirklich heißt und ob auch ich wirklich befähigt wäre.
    Wir Frauen schreien ja eh gern allgemein: hier und wir sind schon lange bereit und warten.
    Jeden Einzelnen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen und wirklich kritisch sich selbst fragen, ob man dazu wirklich in der Lage wäre.
    Gestern beim Bachelor schauen :-) ist mir erschreckenderweise aufgefallen, wie oft WIR FRAUEN uns schon für unsere Tränen entschuldigen und sie verstecken.

    Das Thema iat weitaus schwieriger und komplizierter als mir das früher bewusst war.
    Selbst wenn man bewusst ist oder sich dafür hält, heißt das (oft) nicht, dass man sich durchschaut.
    Ich hab selbst feststellen müssen wie verzwickt das doch mit dem Ego und den Traumas ist.
    So schnell sind wir wo drinnen und merken es gar nicht und Rennen retraumatisiert und in Trance den ganzen Tag durch die Gegend.
    Hab festgestellt, dass vorallem auch Körperarbeit wichtig ist. Im Körper ist ja auch alles gespeichert und vorallem im Nervensystem. Das Nervensystem spuektne große und wichtige Rolle.
    Denn wenn es dort nicht behoben und gelöscht wird, zieht uns das Ego immer wieder hinein… schüttet ständig seine „Drogen“ aus.
    Ich hab letzt gelesen, dass sogar im Schlaf Traumas aktiviert werden können.
    Zack wacht man früh auf und befindet sich schon im Dilemma, wenn mans nicht merkt, dass mein Körper sich gerade im Schock/Trauma befindet.
    Alles kann uns antriggern. Wirklich alles. Das finde ich so krass, krass auch weils den wenigsten bewusst ist.
    Eine Sms. Eine Email. Ein Lied. Ein Geruch. Ein Text. Ein Artikel. Ein Anruf. Ein Wort. Ein Traum. Ein Tier…

    Achja Niko. Falls du noch mehr solcher Texte lesen möchtest. Auf Facebook bei Seelendiamanten hab ich auch den anderen gefunden.

    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag mit ganz viel Liebe.
    Fühl dich gedrückt

  16. 16
    Avatar Niko says:

    Ich glaube liebe human, das ist auch bei Männern so.
    Das Antriggern ja, alles was von „außen“ kommt, und das ist nahezu alles. Klingt skurril, ich habe es mir „leichter“ vorgestellt, aber selbst das ist eine Beurteilung, prägender Glaubenssatz.

    Das Thema ist unglaublich verwoben. Selbst wenn man denkt und fühlt man ist freier, dabei hat man nur eine „Ersatzdroge“, derer man sich nicht bewusst ist und die das Ego wieder dualistisch anpuscht.

    Gestern beim Bachelor .). muss zugeben, ich verpasste bisher alle Folgen :).

    Selbst Tränen ausdrücken, und da bin ich ja sowas von „drin im Emotionen“ zulassen, selbst das lässt vermeintliche Heilung tropfenweise geschehen, tropfenweise.
    Vor einigen Tagen sah ich nachts innere Einsamkeitsanteile, wo es um das Thema geht, dass Wesen die einen wirklich etwas bedeutet haben, dass diese nicht mehr da sind.
    Als ich das sah und auch was diese Einsamkeit weiter als Folge in meinem System dann anpuscht an Ängsten, da fragte ich mich auch … wie geschichtet und verzweigt ist das Alles. Es ist nur ein kleines Beispiel, aber der Text – jede einzelne Zeile zeigt ein … „bei sich selbst sein“ an, was das wirklich bedeutet, „aus sich selbst“ … kleine Worte die nahezu so viele immer schreiben/sagen/denken/von ausgehen zu fühlen, aber: „Alles kann uns antriggern. Wirklich alles. Das finde ich so krass, krass auch weils den wenigsten bewusst ist.
    Eine Sms. Eine Email. Ein Lied. Ein Geruch. Ein Text. Ein Artikel. Ein Anruf. Ein Wort. Ein Traum. Ein Tier…“

    „Selbst wenn man bewusst ist oder sich dafür hält, heißt das (oft) nicht, dass man sich durchschaut.
    Ich hab selbst feststellen müssen wie verzwickt das doch mit dem Ego und den Traumas ist.
    So schnell sind wir wo drinnen und merken es gar nicht und Rennen retraumatisiert und in Trance den ganzen Tag durch die Gegend.“

    Ich kann nur für mich persönlich sagen: Jaaaaaaa !!!!, das sehe ich allesamt genauso.
    Dieser falsche Film läuft auf der Leinwand so oft ab, die Mechanismen wirken adhoc, um dann den Film erstmal zu verlassen bedarf es einiges, da braucht es eine tiefgreifende Kraft, an der man sich immer wieder langhangelt, wo es aber Zeit braucht um wieder mehr präsenter zu sein, um dann wieder in den nächsten oder gleichen Film danach wieder abzutauchen. Mir kommt das oft wie eine Neverendingstory vor, und daher liebe human weiss ich u.a., dass es wirklich weitaus komplexer ist als jemals erhofft. :)

    Oh ja, ich schaue mal nach Seelendiamenten.

    Danke Dir, das wünsche ich Dir auch, fühl Dich auch ganz lieb gedrückt.

  17. 17
    Avatar human says:

    Muskelanspannung. Bewusste Muskelanspannung hilft mir da aktuell gut.
    Ich MUSS merken, WANN mein Körper DRIN ist. Meist kalte Füße oder Hände, Kopfschmerzen, und vorallem der flache Atem zeigt gut, wann wir drin sind.
    Dann spanne ich gewisse Muskeln, Areale an.
    Oder klopfe Thymusdrüse bis ich wieder tief atmen kann… es geht darum, das Trauma auf Körperebene quasi „zu Ende“ zu bringen.
    Die Tage war ich so heftig in einer tiefen Verachtung, dass ich einen gewissen Satz mehrmals vor mich hin brüllte und mit einem Stück Holz Wild auf einem anderen rumgedroschen hab“. :-))).

    Was wir uns genauso wenig bewusst sind was aber wahnsinnig viel ausmacht ist unser Erbgut. 70-80% machen davon aus.
    Das finde ich ebenso so krass. Das müssen wir uns mal geben. 70-80% sind wir gar nicht!! Obwohl wir es doch auch sind.
    So viele Muster, Ängste sind uns gar nicht!! Wir haben es nur übernommen und denken in unserer Ilussion, wir wären es. Was für ein riesen Shit :-))
    Wir waren zu eng/nah dran an Mutter, Vater. Wir fühlen IHRE Ängste und glauben es wären unsere, nur weil wir es fühlen. Wir leben so viele Dinge unserer Eltern aus.
    Wenn es nicht so traurig und fatal wäre könnte ich hier laut loslachen, wie dämlich das doch ist.
    Jemand hat mal treffend geschrieben: siehst du, hörst du, fühlst du nicht, dass die Vergangenheit vorüber ist.
    Eigentlich bräuchte es so viel Schattenarbeit gar nicht. Wir müssten nur die Ilussion verlieren, das es nicht unsere Angst ist, nicht unser Muster, nicht unser Schmerz und wenn es doch mal unser ist, dann zu erkennen, das es längst vorbei ist.

    Naja, mal zum Kontrast, zum heutigen Tag, etwas Schnulzenmusik :-D
    https://youtu.be/97Li2YBb_cs
    https://youtu.be/M3yHJ4a49oc

  18. 18
    Avatar Niko says:

    Die Schnulzenmusik höre ich nachher daheim mir an. :)
    Diese „Intensivarbeit“ mache ich auch, jeden einzelnen Tag, Meditation über das dritte Auge und dabei Fokus auf Gott, aber muss nur stets aufpassen, keine Aufmerksamkeit auf erhöhte oder verminderte Schwingung, beides bedingt einander und pusht das System an.
    Ein riesen Schritt wäre es, aber ist man in der „Filmfalle“, bin mir da auch meist relativ bewusst es ist ein Film, die Aufmerksamkeit bleibt aber energetisch auf den Film gerichtet, sodass das Muster seine Energie ziehen kann.
    Wir haben so viel adaptiert !!! Unser ganzes System ist voll davon.
    Letztens sah ich mir wieder „awake“ an, Geschichte von Yogananda. Beim Abspann kam als Hinweis: Wir brauchen keinen Guru, der Guru schaut jederzeit durch unsere Augen, wir sind es selbst.
    Eigentlich ja, „müssten“ wir nur ansatzweise unser wahres Wesen fühlen und dem Vertrauen schenken, Vertrauen, selbst in Musterkonstellationen, wo sich die Welt vor uns dunkelst zuzieht. In der Bhagavad Gita steht auch, solange wir uns nicht erkannt haben, solange sind wir der Illusion immer aufgesessen, und die „Freischaltung“ kann nur von Gott kommen, nicht über das Ego.
    Es ist human wirklich alles krass, auch das Erkennen es ist … „längst vorbei“ der eigentliche Schmerz, aber das Adaptiere mal auf das Hier und jetzt, um wirklich im hier und jetzt zu sein, Sichtfrei :)

  19. 19
    Avatar human says:

    Auf dieses Innere Erkennen arbeite ich auch schon länger hin und „warte“ auf den Moment, in dem Gott sich mir in mir offenbart. Das Licht anknipst. Mir seine Liebe zeigt ider, wie auch immer man das nennen mag.
    Bei mir hat er da schon ziemlich lange gebraucht. Oder ich hab lange gebraucht. Und diese Verachtung von der ich sprach, galt in gewisser Weise auch ihm.
    Sie kommt nicht von mir und doch kam sie von mir. Eben Erbgut. Mutterseits.
    Auch da haben wir glaube ich, so viele Dinge, die uns genau davon abhalten, von diesem Inneren Erkennen.
    Diese Verachtung galt irgendwann mal einem Mann. Und somit allen Männern und somit auch Gott.
    In meinem System. Für mich ist er gottVATER. In diesem „Film“ war Gott für mich nur ein Heuchler und Lügner.
    Und trotzdem geht es nur durch ihn, das stimmt.
    Da kann man auch gut üben. Bockig mit ihm sein und trotzdem sich ihm in Liebe wieder öffnen und zuwenden, auch wenbs wehtut, wenn die Wunde noch schmerzt.
    Eben wie mit/beim Partner.

    Ich fühle IHN schon und die Liebe, er ist mir ganz nah, aber dieses Erkennen ist wohl noch ne andere Nummer…

    Weißt du, was mein „Trick“ ist. Ich betätige immer eine Klingel.
    Das ist meine Verknüpfung mit „Oben“ , wenn ich wo drin stecke. Ich muss nicht bitten etc. Allein, meine Vorstellung ich würde die Klingel betätigen ist Zeichen: HILFEEEE!! :-)))))

  20. 20
    Avatar Niko says:

    Ich bin da ähnlich, bei mir ist der Trigger aber die immer wiederkehrende Einsamkeit, das sich von allen getrennt fühlen. :)
    In Phasen wo es zuzieht, nimmt diese Kraft Oberhand in mir und ich weine dann, Ängste nehmen zu, ich fühle mich dann zutiefst ohnmächtig.
    Das lange gebraucht gilt auch mir . Ich spüre Gott auch, die Ströme in mir.
    Die bedingungslose Liebe die fließt, aber die Wellen der Einsamkeit sind halt auch ein Teil, der unglaublich mir wehtut dann.

    Schön mit deinem Zeichen :)

  21. 21
    Avatar human says:

    Hast du schon versucht herauszufinden, wo die Wurzel. Also der Ursprung liegt dieser Einsamkeit und dieses Getrenntseins?
    Vieles liegt auch bei der Geburt. Da gehts ja los, das „Getrenntsein“

  22. 22
    Avatar Niko says:

    Dein Hilfeeee ist schön :))))

  23. 23
    Avatar Niko says:

    Ja, schon so oft.
    Ich lag als Baby ne Zeitlang unterm Sauerstoffzelt, die Wahrscheinlichkeit dass ich es überlebe soll nicht allzu groß gewesen sein. :)
    Ich hab schon vieles abgebaut, aber das wiederholt sich beständig
    Die inneren Kinder melden sich gern :)

    Kann wie bei dir aber auch vererbt sein :))

  24. 24
    Avatar human says:

    Nicht nur unbedingt danach.
    Sondern direkt bei der Geburt. Da gibts ja auch die wildesten Dinge.
    Nabelschnur um den Hals, Knochenbruch, die Mutter erleidet Todesängste, weil Komplikationen, mit dem Kind, oder sie ist kurz vorm Sterben, oder hat so immense Schmerzen das sie fleht, die mögen sonstwas mit dem Kind und ihr machen, Hauptsache es hört auf.
    Klar das wird ein eigenes Trauma und dann dazu noch die übernommenen Ängste und Gefühle.

    Meine Geburt war auch nicht ohne Komplikationen.
    Musste auch in einen Inkupator.

    Ich glaube, schlimmer, wie „nicht gewolltes Leben“ gibt es fast nicht.
    Und das durfte ich immer wieder erleben und bekam ich überall zu spüren.
    Nicht gewollt zu sein. Da kann im Schlimmsten Fall die letzte Re-Inszenierung dieses Traumas der Selbstmord sein… als Vollendung „Nicht-gewollten“ Lebens.

    Ja wir alle tragen leider so viel mit uns herum.

    Deswegen LIEBE für alle.

  25. 25
    Avatar human says:

    Momentan gehts bei mir nicht nir um Gott sondern auch um die Urmutter, große Mutter,.auch sie trägt viele Namen.
    Und auch Sie kann nicht Teil von einem werden, wenn man seine eigene Mutter nicht angenommen hat. Und das würden auch so viele bejahen. Klar, hab ich. Hab ihr vergeben usw.
    Also ich war jetzt ne zeit lang ziemlich pissy nachdem mir bewusst wurde, wie extrem das mit dem Erbgut ist. Und wieviel „Schlechtes“ von ihr kam. Und wie sehr diese Frau. Meine Mutter mich geprägt hat. Wie schwer mein Leben bis dato war, auch wegen ihr.
    Nein, ich verweile deswegen nicht in der Opferrolle. Aber auch das darf und muss man sich zugestehn, sonst kommt ma nicht weiter.

    Und diese Urmutter die hält einen auch. sie trägt einen in diesen Schmerzen. Das innere Kind. Da, wo wir es nicht konnten oder unsere Mutter es nicht konnte.

    Vielleicht hilft das. Nicht Gott. Sondern die große Mutter.
    Ansonsten hält meine inneres, meine innere Mutter auch gern mal dein Inneres in meinem Herzen.

  26. 26
    Avatar Niko says:

    Sehr sehr gern, da freuen sich meine inneren Kinder/Ich sehr. :))
    Ich selbst setze da Gott/die grosse Mutter irgendwie gleich.
    „Pissy“ ist ein seltener Ausdruck :), aber ich weiss was du meinst.
    Das was Du sagst, ich kenne es auch zu gut, auch dieses nicht gewollt sein, aber eher väterlicherseits.

    Dieses Gefühl nicht angenommen zu sein, Werkzeug, abgewertet, quasi ohne Daseinsberechtigung vom Gefühl prägte sehr, in sämtlichen Facetten. Ich bin immer wieder erstaunt was da noch so alles im eigenen System sich befindet und immer wieder an die Oberfläche drängt, auch wenn da schon so viel rausfloss über die Jahre der Achtsamkeit.

    Die Situation mit Deiner Mama war nunmal so und prägte.
    Dass Dich gerade Fr. Hagers Gedanken sehr anspricht, das berührt ungemein, denn dieses drückt unglaublich viel Tiefe aus meiner Sichtweise aus, und vor allem eine tiefgeprägte innere Sehnsucht, der Antrieb dessen :)).

    Ich finde das richtig schön und sehr sehr berührend.

  27. 27
    Avatar human says:

    Dann Alles Gute Dir…auf deinem ganz eigenem speziellen Weg.

    Ich würde jetzt gerne sagen: oh bitte nicht gleichstellen die beiden.
    Vielleicht versuchst du es mal mit ihr. Also getrennt voneinander zu sehen.
    Natürlich sind sie irgendwie gleich und dasselbe aber irgendwie auch nicht.
    Und ja, ich weiß, jeder hat da sein eigenes Ding und jeder so wie er mag.
    Aber irgendwie meine ich, das würde beidem nicht gerecht werden.

    Schönen Abend noch…

  28. 28
    Avatar Niko says:

    :), das wünsche ich Dir auch. Ist sehr schön mit Dir zu schreiben :))

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