Vulkan Mount Agung: Die Erde als selbst regulierender Organismus

28 Nov 2017 Von Kommentare: 4 Altes Wissen, Naturvölker

Vulkan Mount Agung

Während es nahezu überall auf der Welt irgendwie brodelt und kocht, spuckt der Vulkan Mountain Agung in Bali nicht ganz überraschend Asche und Magma aus. Experten warnen, dass das Schlimmste noch bevor stünde. Indigene Völker wie die Hopi Indianer sagten eine Zeit voraus, in der sich die Erde notwendigerweise reinigen werde (von den Eingriffen der Menschen). Bereits Anfang der 80er Jahre stellte der britische Atmosphärenchemiker James Lovelock die Gaia-Hypothese auf, die besagt, dass auch die Erde als ein sich selbst regulierender Organismus funktioniert. Es gibt sozusagen ein weltumspannendes Immunsystem, wie bei jeder Art von Leben, das dafür sorgt, dass die Erhaltung sichergestellt wird. Damit gemeint ist nicht die Erhaltung einer bestimmten Art, die „auf“ der Erde lebt, sondern der Erhalt des „Biosystems Erde“ an sich.

Alles Handeln betrifft Alles, und kommt irgendwann als Reaktion zurück

Auch der Mensch als selbst regulierender Organismus reinigt sich selbst, da er über Selbstheilungsmechanismen verfügt. Auch wenn wir ganz andere Glaubenssätze von klein auf lernen und als potenzielle Kunden der Pharma- und Finanzindustrie heranwachsen sollen. Bei uns Menschen ist es beispielsweise eine erhöhte Körpertemperatur, die als ein messbares Instrument eine Destabilisierung des Organismus anzeigt. Ein halbwegs gesundes Immunsystem reagiert recht schnell mit Fieber, um damit die für den Körper giftigen Bakterien zu eliminieren. Die Erde als Organismus reagiert in ähnlicher Weise, auch wenn wir das in seiner Ganzheit noch nicht verstehen können, fühlen können wir es schon lange. Zwar verabschiedete sich später der New Yorker Biologe Prof. Tyler Volk in seinem Buch „Gaias Körper“ vom Konzept des Superorganismus nach Lovelock, gab aber immerhin zu bedenken:

„Gaia zeigt, wie alles Handeln alles betrifft und irgendwann als Reaktion zurückkommt. Wichtig ist deshalb, sich als Teil von allem zu fühlen, nicht als Ausbeuter der Rohstoffe auf Kosten anderer.“

Die großflächigen Rodungen des Regenwaldes beispielsweise sind als grobe Hautverletzungen der Erdoberfläche zu betrachten, die Ansammlung von Kunststoffabfällen in den Ozeanen fremde schädliche Bakterien, Glyphosphat pures Gift. Wie aber jeder Organismus, reguliert sich auch die Erde durch ihre Selbstheilungskräfte selbst, in dem Fall offensichtlich unter anderem durch Erdbeben und Vulkanausbrüche, um das entstandene Gleichgewicht wieder herzustellen.

Die Erde reguliert ihre Gesundheit selbst – mit oder ohne Menschen

Altes Fabrikgelände komplett grün zugewachsenFaszinierend aber, wie die Erde die vielen Eingriffe der Menschen selbst immer wieder wegsteckt und sich reguliert, was wir beispielsweise sehr gut beobachten können wenn sich die Natur bedächtig und leise über alte Industrieanlagen legt. Die Natur hat sehr viel Zeit zu heilen, sich zu regenerieren und ihr Gleichgewicht herzustellen. Viel mehr Zeit als wir Menschen, die wir in unserer begrenzten Weltsicht nur an unser kurzfristiges scheinbares Glück und die vermeintliche Sicherheit in unserem kurzen Erdenleben denken. Dabei ist das Leben eines Menschen doch nur ein Wimpernschlag des Universums und daher äußerst kostbar. Für die Verfechter des frühchristlichen Globalisierungsschlachtrufes „der Mensch mache sich die Erde Untertan“ muss es sich sehr desillusioniert anfühlen, dass sich das ökologische Gleichgewicht auf der Erde irgendwann von alleine wieder herstellt – mit oder ohne Menschen.

Balis Schamanen sind vor Ort

Unterdessen wurden in Bali 150.000 Menschen evakuiert und 60.000 Touristen strandeten an den Flughäfen, sämtliche Flüge wurden gestrichen, Airports geschlossen. Aus einer vertraulichen Quelle habe ich erfahren, dass die Schamanen vor Ort in Bali alles tun, was in ihrer Macht steht, um ihrerseits zum Selbstheilungsprozess der Erde mit beizutragen und den Schaden für Mensch, Tier und Vegetation so gering wie möglich zu halten.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Quellen und weiter Infos:
www.living-gaia.org/gaia-hypothese.html
www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/65124/
www.dailymail.co.uk/news/article-5120547/150-000-evacuate-Bali-near-Mt-Agung-60-000-stranded.html
www.gehvoran.com/2010/09/maya-sagten-bis-2012-naturkatastrophen-voraus/

Beitragsbild: Fotolia.com #175300985 © Tim, Fotolia.com #168251160 © Guido Miller


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