Halloween/Samhain – Tor zur Anderswelt

28 Okt 2018 Von Kommentare: 14 Altes Wissen, Germanen und Kelten

Mystische Frau im Herbst

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1.November steht die Zeit still. Die Schleier sind besonders dünn und lösen sich teilweise auch ganz auf. Dieser freie Raum zwischen Altem und Neuen ist ein Übergang zwischen den Welten und lässt vor allem das Jenseitige ungehinderten Einfluss auf unser Befinden nehmen. Die Kelten nahmen diese Nacht zum Anlass, um selbst Zugang zur Anderswelt zu erhalten und Hinweise auf ihre Zukunft und ihr Schicksal zu erhaschen, auch mit Hilfe von Rauschzuständen, Trance, Ekstase. In diesem Zwischenraum sind die zwei Welten besonders dünn und es ist möglich, mit den Verstorbenen zu kommunizieren.

Man glaubte, dass die Toten an diesem Abend die Erlaubnis hätten, an den Ort ihres früheren Lebens zurückzukehren. Daher hat das „Samhain“ genannte Fest für Hexen, Schamanen und Zauberer eine besonders magische und feierliche Bedeutung. Samhain war für die naturverbundenen Kelten ein großes Fest, an dem einerseits der letzten Ernte gedankt wurde, und man sich andererseits auf Vergangenheit und Zukunft besinnte.

Dunkel mit Licht erfüllen

Für die Kelten war das ganze Jahr wie ein langer großer Tag, der in zwei Jahreshälften aufgeteilt war: in das Sommer- und das Winterhalbjahr. Rund um den 31. Oktober endete das alte Jahr und am 1.November begann das neue. Die Kelten kannten keinen gregorianischen Kalender, der kam erst später, somit feierten sie Samhain je nachdem wie schnell die Sonne verschwand, es merklich kälter wurde und der Winter langsam Einzug hielt. Und was man darüber so findet an Literatur, soll das meistens in der ersten November-Woche stattgefunden haben. Direkte schriftliche Überlieferungen gibt es von den Kelten bekanntlich keine. Nachdem die Christen mit ihrem gregorianischen Kalender auch diesen Feiertag übernahmen, machte man kurzerhand den 31.10/1.11. draus, also die Nacht auf das heutige „Allerheiligen“. Mythologisch gesehen bezeichnet Samhain auch den Zeitpunkt, wo der Jahreskreiskönig (=Sonne) stirbt, daher spielten auch die Totengötter an diesen Tagen bei den Kelten eine große Rolle. Der Name Samhain stammt vermutlich vom Wort SAM-FIN ab, was so viel heißt wie Sommerende. Um nicht von bösen Geistern entführt zu werden, meidete man zu Samain den Aufenhalt draussen in der dunklen Nacht und stellte Kerzen vor die Häuser, um das Dunkel mit Licht zu erfüllen. Damit diese nicht vom Wind gelöscht werden, steckte man sie in ausgehöhlte Rüben und Kürbisse – der Ursprung des heutigen Halloweenbrauchs.

Traumfänger und Baum der Seelen IndianerAltes loslassen

Es ist also davon auszugehen, dass die Festtage Halloween und Allerheiligen auf keltische Ursprünge zurückgehen, die später vom Christentum einnverleibt wurden. So wie auch alle anderen christlichen Feiertage wie beispielsweise Weihnachten (Sonnenwende) oder Ostern (Ostara) keltisch-germanischen Urpsrungs sind. Noch heute ist der Monat November in der christlichen Tradition der Totenmonat mit zahlreichen Gedenktagen an die Ahnen. Samhain steht auch für das Ende der hellen Jahreszeit und für den Beginn der dunklen Jahreszeit. Dunkel und Hell liegen in dieser Nacht nah beieinander.

Nun gilt es, sich auch spirituell mit den eigenen dunklen Seiten auseinanderzusetzen, sowie auch unseren Ahnen zu gedenken und sich gegebenenfalls auszusöhnen. Altes, Überholtes und „Totes“ loszulassen ist ein äußerst heilsamer Prozess, um aus dem unglaublichen Potenzial der verborgenen Quellen wieder neue Kraft und Energie zu schöpfen. Unsere Vorfahren wußten bereits um deren großartige Chance zur Bewusstwerdung.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Quellen und weitere Infos:
www.jahreskreis.info/files/samhain.html
www.mythentor.de/specials/halloween.htm

Bilder: Fotolia.com


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* Wussten Sie, dass die germanischen Frauen als Heilige Wesen mit Sehergabe verehrt wurden?
* Wussten Sie, dass der Jakobsweg ein Initiationsweg der Kelten gewesen war?
* Wussten Sie, dass sich in der „Walpurgisnacht“ alle Hexen und Hexenmeister im germanischen Kulturkreis trafen?
* Wussten Sie, dass die Musik der Germanen archaisch und ekstatisch war?
* Wussten Sie, dass der Glaube an das Übersinnliche und an Wiedergeburt allgegenwärtig war?
* Wussten Sie, dass heute noch Dengelegeister im Schwarzwald an die Hauswände klopfen?

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14 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Consciousness says:

    ,,Es ist also davon auszugehen, dass die Festtage Halloween und Allerheiligen auf keltische Ursprünge zurückgehen, die später vom Christentum einverleibt wurden.“
    Passende Umschreibung für das gefräßige Christentum. Aber ohne jetzt auf das sterbende Christentum einschlagen zu wollen, es ist wirklich an der Zeit und auch überall zu beobachten, dass die ursprünglichen Bedeutungen der christlichen Festtage wieder zu neuen Leben erwachen. Sie haben doch alle etwas mit der Natur und mit dem Kosmos zu tun. Lang genug vorm Altar und dem toten Jesuskreuz gekniet, Zeit sich aufzurichten und nach oben in den Himmel und auf kosmische Zusammenhänge zu schauen. Aufstieg heißt auch, alte überkommene Ideen loszulassen und sich wieder dem zu öffnen was eigentlich an den Feiertagen mal gefeiert wurde. Wenn im Übergang vom Oktober zum November die Schleier sich zur Jenseitswelt teilweise auflösen, dann ist doch die Frage, wo ist denn diese Jenseitswelt und wenn diese eigentlich immer um uns herum ist, wer könnten wir denn sein, wenn wir wieder bewussten Zugang zu dieser Welt bekämen und nicht mehr vergessen würden, wer wir in der letzten Inkarnation waren. Vielleicht gibt es gar keinen Grund sich vor dem Jenseitigem zu ängstigen, wenn es Tod an sich gar nicht gibt. Vielleicht sollte man gerade deswegen den grauen, trüben November dazu nutzen, um sich mit der geistigen bzw. jenseitigen Welt zu verbinden und überlegen was im Leben wirklich wichtig ist und warum man eigentlich ursprünglich auf die Erde kam.

  2. 2
    Kleinschorschi says:

    Danke für Artikel. Hallo Wien :) oder Halloween wird wie oben beschrieben gefeiert – Samhain aber erst eine Woche darauf, am 11. Neumond des Jahres. Alle anderen Jahreskreisfeste werden am Vollmond gefeiert, nicht aber Samhain.
    Liebe Grüße
    Kleinschorschi

  3. 3
    Alex Miller Alex Miller says:

    Lieber Consciousness,
    ich finde auch, dass wir nicht mehr urteilend über das Christentum sprechen sollten, nur so kann es sich transformieren.

    Liebe Kleinschorschi,
    genau, die Kelten kannten ja keinen gregorianischen Kalender, somit feierten sie Samhain je nachdem wie schnell die Sonne verschwand, es merklich kälter wurde und der Winter langsam Einzug hielt. Und was man darüber so findet an Literatur, soll das meistens so in der ersten November-Woche stattgefunden haben. Direkte schriftliche Überlieferungen gibt es von den Kelten keine. Nachdem die Christen mit ihrem greogorianischen Kalender auch diesen Feiertag übernahmen, machte man den 31.10/1.11. draus (die Nacht auf das heutige Allerheiligen). Meinen Recherchen zufolge war Samhain die Basis für Halloween.

    Lg Alex

  4. 4
    Kleinschorschi says:

    Ja, das Ganze wurde veramerikanisiert und irgendwie mit Halloween zusammengenommen. Die Hexen oder andere Naturreligionen feiern aber mit dem Mondstand, also Neumond im November… Schon spannend diese Bräuche. Aber egal ob sie christianisiert wurden, es lohnt sich, jedem Brauch Aufmerksamkeit zu schenken und wie bereits erwähnt vom Kollegen obendran, haben alle Bräuche eine Nähe zur Natur. Zeit, seine wahre Natur zu finden, zu erkennen und zu leben.
    Herzliche Grüße
    Kleinschorschi

  5. 5
    Kleinschorschi says:

    @ conscioussnes. Das tote Jesuskreuz. Das Kreuz symbolisiert was Wichtiges. Das Leben in der Horizontalen und der Vertikalen. Man merkt, dass die Vertikale länger ist. Wer einfach vor sich hinlebt, ohne sich um sein Inneres zu kümmern, lebt horizontal, fürchtet den Tod und stirbt kümmerlich. Wer aber vertikal lebt zusätzlich, der verknüpft sich mit oben, dem Universum und ist unsterblich. Ich sehe daher das Kreuz nicht nur als Jesuspfahl an, sondern als Symbol, dass wir mitten im Leben (Horizontal) uns unbedingt auch nach oben bewegen sollen. Was ja die meisten LeserInnen hier machen. Daher, das Kreuz passt scho..

  6. 6
    Alex Miller Alex Miller says:

    @ Kleinschorschi,
    „veramerikanisiert und mit Halloween zusammengenommen“ – ja, die schottischen und irischen Emigranten nahmen den keltischen Brauch mit in die USA, und was daraus wurde, sehen wir seid einigen Jahren auch bei uns. Uns es kaum noch etwas damit zu tun, wie bzw. für was es einmal war.

    Tolle Beschreibung mit dem Kreuz, wusste um die Bedeutung bisher nicht. Danke :)

    Lg Alex

  7. 7
    Consciousness says:

    @Alex
    Das man nicht mehr urteilend über das Christentum sprechen sollte, da versteh ich dich so, dass dir meine Wortwahl in dem ersten Post missfällt. Gut man muss nicht gefräßiges Christentum sagen, aber einverleibt hast du gesagt. Und man muss auch nicht sterbend sagen, wenngleich auch mehr aus den Kirchen austreten als eintreten. Muss man nicht so formulieren, da stimm ich dir zu, wenn du das so gemeint haben solltest. Aber, und das mein ich als ernst gemeinte Frage, wenn es, nur mal angenommen, Jesus Christus nie gegeben hat, auf was würde denn dann das Christentum aufbauen, was sollte sich da reformieren und vor allem wie könnte man dann darüber reden ohne das sich jemand der an Jesus glaubt, angegriffen fühlt? Wir würden doch unseren Kindern dann immer wieder falsche Dinge beibringen, wenn man nicht darüber reden darf.

    @Kleinschorschi.
    Mir hat mal jemand erzählt , dass früher das Kreuz aus vier gleichlangen Seiten bestand. Dieses Kreuz konzentrierte die Energie in die Mitte. Bei Bauernaufständen gegen die Obrigkeit trugen die Bauern solche Kreuze vor sich her oder hatten sie um den Hals und waren dadurch symbolisch und tatsächlich auch in ihrer Mitte. Man war bei sich selbst und hatte Kraft. Die Herrschenden die sich genau mit solchen Sachen befassten, erkannten das und verlängerten die untere Seite des Kreuzes. Dadurch floss die Energie in den Boden ab und die Aufständischen waren nicht mehr in ihrer Mitte, dadurch symbolisch und tatsächlich geschwächt und waren deshalb weniger erfolgreich mit ihren Aufständen

  8. 8
    Alex Miller Alex Miller says:

    @ Consciousness,
    nein das hab ich überhaupt nicht auf deine Wortwahl bezogen, eher allgemein. Bzw. auch mich selbst, weil ich dazu neige, aus meinem Missfallen für Religionen im Allgemeinen kein Hehl zu machen. Und was das Christentum im Laufe der Menschheitsgeschichte alles so getan hat, wissen wir mittlerweile alle… Daher darf man das auf jeden Fall kritisch sehen, ich denke wir beide sind da schon einigermassen auf einer Wellenlänge.

    Lg Alex

  9. 9
    Consciousness says:

    Dann wars ein Missverständnis. Glaub man kann sein Missfallen für Religionen schon in Worte fassen. Man muss niemand persönlich angreifen, aber der Religion als Sache, tut das nicht weh. Es ist falsch. Überholt. Hält die Menschen unten. Das muss man sagen dürfen.

  10. 10
    Kleinschorschi says:

    @ consciousness
    Das mit dem Kreuz ist halt so eine Sache… Ich sehe die Verlängerung nach Unten nicht negativ, es zeigt eher, dass man auch nach unten, ins Erdreich Wurzeln schlagen soll, ansonsten man nach oben abdriftet. Zudem existieren beide Formen des Kreuzes (kurz und lang) nach wie vor. Es geht darum, beides zu leben. Lebte man nur horizontal, wäre dies die kümmerliche Abfolge von Zeit… Nach oben wird es zeitlos. Religion ist per se nichts schlechtes, denn das Wort bedeutet Rückverbindung. Vielleicht war Jesus ein Mystiker? Dass die Institution Kirche viel verbockt hat ist unbestritten…. Aber wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein…. Ich finde, man kann von überall gute Dinge hernehmen.
    Happy Halloween oder Helloween, wie man es eben so mag.

  11. 11
    Consciousness says:

    @ Kleinschorschi
    Was ist dran schlimm, am nach oben abdriften? Der Mensch ist nach verschiedene Mysterienschulen ein Zwischenstadium zwischen der materiellen, tierischen Welt und der geistigen Welt. Ein Tier ist sich seiner selbst nicht bewusst, im geistigen gibt es verschiedene Begrenzungen nicht mehr. Der Mensch hat den freien Willen. Er kann aufsteigen, durch seelische Weiterentwicklung, aber kann auch tief, sehr tief sinken und kann den ganzen Inkarnationszyklus von zigtausend Leben noch mal von vorn beginnen. Die religiösen Bücher geben Orientierung was richtig und falsch ist, was die Religionen als Organisation draus gemacht haben, ist oft Machtausübung durch Angst, es ist nicht Hilfe zum Wachstum. Es ist oft genau das was die Bücher als falsch bezeichnen.

    Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein? Ich bin sicher nicht ohne Sünde, aber wenn es denn sein muss, dann werfe ich den ersten Stein auf die Religionen und insbesondere aufs Christentum und gleich noch 5 Steine hinterher und hoffe das viele dem folgen mögen.

    Vielleicht war Jesus ein Mystiker? Ich habe mich aus persönlichen Gründen viel mit dem Christentum befasst und da auch sehr mit der Entstehung der Jesusgeschichte. Den hat es ganz sicher, 1000 prozentig, nie gegeben. Den haben die Juden im Kampf gegen die Römer erfunden, genauer gesagt eine Gruppe um Paulus herum, um eigenen Glaubensvorstellungen für die Nachwelt zu erhalten, weil sie wußten das sie unterliegen würden. Es gibt Lichtwesen, Engel, sogar Gott stell ich nicht in Abrede, aber den Jesus den man uns verkauft hat, den hat es nie gegeben.

    Jesus ist die Suche nach Glück, Sinn, Gott im Außen manifestiert. Und genau da suchen die meisten ihr Glück, im Außen. Haus, Auto, Klamotten, Kosmetik, was solls, wir haben ja noch drei Erden im Keller. Und glücklich werden die Leute durch die ganzen Sachen auch immer nur eine begrenzte Zeit damit.

    Die reichlich letzten 2000 Jahre waren das Zeitalter der Religionen, sie hatten ihren Sinn und haben trotz der vielen Grausamkeiten die in ihrem Namen verübt wurden, auch viel Wissen und Wahrheit bewahrt. Jetzt kommt was neues.

    Wir werden den Fall der Kirchen und Religionen noch erleben, lang dauert es nicht mehr.

  12. 12
    Kleinschorschi says:

    @ consciousness
    „Was ist dran schlimm, am nach oben abdriften?“

    Frag mal all die „Motten“, welche sich im Licht verbrannt haben….
    Aber ich meine zu verstehen, was du meinst. Du sprichst vom Kleinhalten. Unsere Aufgabe ist es m. E. hier unten auf der Erde unseren Job richtig zu machen. Und mit Job meine ich nicht den Beruf. „In dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.“.. In, aber nicht von… Ob Jesus gelebt hat, kann ich nicht beantworten, wer wäre ich dann? Aber man kann von allem und jedem lernen. Etwas mitnehmen auf seinen Weg. So fand ich an vielen Orten Antworten auf Fragen, welche ich mir noch nicht mal gestellt habe..

  13. 13
    niCORas says:

    Wirklich eine tolle Webseite hast du dir geleistet ! Vielen Dank für deinen Enthusiasmus, Alex.

    .hell 0.
    So also fühlt sich Samhain an in diesem Jahr.
    Wir schreiben den siebten November 2018, und in der Nacht strahlte kein Mond auf uns herab (es ist Neumond im Zodiakzeichen SCORPIO).
    Die perfekte Nacht, in der man Tod & Leben, Selbstaufgabe und Neubeginn feiern sollte.
    Und in diesem Jahr, welches den Ausdruck meiner Krise beschreibt, finde ich mich in der dunklen Nacht der Seele und empfinde dennoch nur die andere Seite jetzt.
    Ihr ahnt nicht, was ich verloren habe in den letzten sechs Jahren (seit 21.12.2012).

    Freiweg sei gesagt, dass ich mich recht intensiv mit Zahlen beschäftige, nicht weil ich es bewusst so wollte, sondern durch die Wirkung von Entitäten, als Engel und Dämonen, welche seit 2010 immer wieder Kontakt zu mir aufnehmen und mich auffordern, in ihrem Sinne (nach Gottes willen) den Wert von Worten neu zu (er)zählen.

    In der Gematria (Teil der ausgearbeiteten Kabbala), die sich mit den Beziehungen zwischen Zahlen und Worten gleichen Wertes befasst, finde ich die Bestätigung für die Nacht des Übergangs (6. und 7. November).
    So war gestern (Dienstag) der 310te Tag des gregorianischen Kalenders.

    3 1 0 :
    • DeVeSh [vorwärtsstrampeln, erobern, zerbrechen, zu Tode brechen, zetreten]
    = 4+6+300.
    • CheBeSh [herrschen, binden, hemmen, verschließen]
    = 8+2+300.
    • JeSh [ist, sein, Essenz]
    = 10+300.
    • KaPhYR [leo invenis, der innere Löwe]
    = 20+80+10+200.
    • MOR [Blöße, leerer Raum]
    = 40+70+200.
    • SaRaN [Achse]
    = 60+200+50.
    • ReYeQ [Schwerter ziehen]
    = 200+10+100.
    • ROM [toben, lärmen, Donner]

    Und so sehr diese Worte allesamt zum fulminanten Ende passen und sich nach kabbalistischer Auffassung gegenseitig erklären, so mag der folgende Zahlwert uns erhellen über die heute folgenden Geschehnisse (am Mittwoch, dem 7.11.) ; wir zählen Tag Nummer 311.

    3 1 1 :
    • AYSh [Ehemann, Mann, Mensch, Bürger, jeder, Mannesalter]
    = 1+10+300.
    • JASh [verzweifeln]
    = 10+1+300.
    • ORIAL [Engel der 9 der Kelche : FREUDE]
    = 70+200+10×1+30.
    • TzaPhQIAL [Zaphkiel, Anbetung Gottes (bedeutet der Name), Erzengel, der stets Gott im Blick hat, Engel des Karma, Kontemplation & Meditation, führender Engel der Throne, Engel von Binah (der 3ten Emanation am Baum des Lebens und Sphäre des Saturn) auf der materiellen Ebene : VERSTEHEN]
    = 90+80+100+10+1+30 = 311.
    • RaPhAeL [Heilung Gottes, Erzengel der Luft, Engel des Lichts, Engel von Sonne und Merkur, Engel der HEILUNG]
    = 200+80+1+30 = 311.
    • ShaBeT [Stab, Zuchtrute, Hirtenstab, Zepter, Spieß, Stamm, Familie]
    = 300+2+9.
    • SheGeGaH [Sünde, Sühne]
    = 300+3+3+5.
    • ShUaH [gleich, ähnich, passend, angemessen ; hinstellen, -legen, hervorbringen, Ebene, ein Tal, vergleichen]
    = 300+6+5.
    • ShYA [Hoheit, Stolz].

    Wie mir scheint, ist hier ein wichtiger Schlüssel gegeben, um uns bewusst zu werden über die Erneuerung des obsoleten Menschenschlags, hin zu einer Dreieinigkeit aus Körper, Verstand und Geist.
    Raphael, der Engel der Heilung, repräsentiert den schöpferischen Aspekt des Verstandes. In seiner niederen Schwingungsform ist er die Missidentifikation des Ichs. Raphael wird mit dem griechischen Merkur gleichgesetzt, der zwar ambivalent, doch ein Gott der Heilung ist. Und passend zum Tag ist ihm der Miittwoch (frz.: mercredi) geweiht.

    Letztlich verstehen wir mit der Zeit reisenden Menschen alles in drei Phasen („These, Antithese, Synthese“ oder „Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ usw.). Somit wird es Sinn machen, den morgigen Tag (Donnerstag, den 08.11.) miteinzunehmen. Auch braucht es meines Wissens drei Tage, bis der Mond erneuert sichtbar ist.

    3 1 2 :
    • ChaDeSh [erneuern, Altes durch Neues ersetzen, Neumond, Monat]
    = 8+4+300.
    • JaSheB [bewohnen, müßig sitzen, auf der Lauer sein, thronen]
    = 10+300+2.
    • MORaB [Westen, Untergangsort der Sonne, Tauschware]
    = 40+70+200+2.
    • MaRBO [viereckig]
    = 40+200+2+70.
    • SheVAHa [Donnerwetter, Sturm]
    = 300+6+1+5.
    • SheCheD [schenken]
    = 300+8+4.

    In der germanischen Verehrung waren die Wochentage ebenso den Göttern geweiht.
    So galt Dienstag dem Kriegsgott TYR (oder TYW),
    Mittwoch war Tag des WODAN (hinter dem womöglich ODIN und LOKI stecken)
    und dem Sturmgott THOR (oder DONAR) war der Donnerstag huld.

    In Grimms „Mythologie“ erfuhr ich einst, dass
    WOTAN, TÜR & TOR als unterschiedliche Aspekte des Allvaters ODIN angesehen wurden.
    Also auch hier eine dreifache Einfalt.
    Aber selten wohl stimmen meine „zufälligen“ Entdeckungen so komplett mit dem Kalender überein, wie in diesem „doppelbödigen“ 2018 !?

    .L.I.T.L….L.U.W.

  14. 14

    Hi niCORas,
    da kommt man ja kaum hinterher bei diesen vielen Zahlen und Fakten ;)
    Danke dafür!

    Herzliche Grüße
    Alex

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