Mit kleinen Schritten zur großen Veränderung

23 Okt 2018 Von Kommentare: 5 Zeitenwandel, Zeitgeschehen

Frau beschwingt auf einem Gipfelfelsen

Manchmal komm ich mir vor wie in einem riesigen planetenübergreifenden Schachspiel. Vorsichtig werden die Figuren in Position gebracht, jede für sich auf ihren ganz speziellen Platz gesetzt, um dann in einem besonderen noch nicht definierten Moment an dem exakt richtigen Ort angekommen zu sein. Und um dort exakt das zu tun, für was man Jahre oder gar ein und bei vielen sogar mehrere Leben lang vorbereitet hat. Dann ist man ein Teil des riesigen Puzzles, ein individuelles Zahnrädchen, scheinbar klein und unbedeutend, und doch so wichtig im Großen und Ganzen (sieh mal in eine altmodische analoge Taschenuhr…). Und wenn jeder versteht, was und wer er ist und es wagt, seine Impulse auch zu leben, steht jeder automatisch rechtzeitig an der exakt richtigen Stelle im Getriebe der globalen bald anstehenden Veränderung.

Dabei müssen es nicht die großen auffälligen spektakulären Taten sein, die das Puzzle zum Leben erwecken. Das wird gar nicht von einem erwartet – es genügt, das zu tun, was man eigentlich immer schon tun wollte. Damit machen wir nicht nur uns selbst einen riesigen Gefallen, sondern unterstützen auch den großen Plan – wie auch immer er im Detail aussehen wird.

Dass es eine Veränderung geben wird, wissen wir alle

Aber: es dauert eben noch – weil noch nicht alle Figuren am exakt richtigen Platz stehen. Weil noch nicht jedes Rädchen seine Position innehat. Bedenken wir, welche Mächte und Kräfte seit Jahrtausenden am Werke sind. Diese destruktiven Energien haben sich in langen Zeiträumen entstehen, wachsen und ausbreiten können und manipulieren, was das Zeug hält. Diese lang gewachsenen Verbünde, allumfassenden Gedankennetze, falsche Glaubenssätze und teilweise erschreckende Weltbilder wirken… Diese leider destruktiven Kräfte zu untergraben oder besser: ein positiv und freiheitlich angedachtes Alternativprogramm neben diesen manipulierten Vorstellungen, Meinungen und Handlungen aufzubauen, dauert nunmal und muss exakt vorbereitet sein. Die Lichtwelle, auf der wir schwimmen und die den Planeten in die 5. Dimension katapultieren wird, hat ja erst vor ca. hundert Jahren begonnen und greift erst seit dem Jahr 2004/2012 so richtig.

Spiritueller Künstler und UnternehmerViele von uns wissen tief im Inneren, um was es geht, fühlen ihre individuelle Besonderheit, das „Anders-Sein“ und ahnen um den großen Plan – ohne ihn benennen zu können (was wahrscheinlich keiner kann). Aber er existiert – wir fühlen es in unserem Sehnen und Streben. Augenblicklich bleibt einfach nichts anders als zu warten – auch wenn wir ungeduldig, freudigerregt, genervt oder hibbelig diesen Augenblick des Startschusses ersehnen (und es wird nicht sein, dass dann alles einfach so einfach sein wird, wie so manche erhoffen. Aber wir werden dann wissen, was, wie und wo wir was zu tun haben werden – dann wird all unser inneres Wissen und Sehnen endlich Sinn haben!).

Mit kleinen Schritten

Warten ist für viele die größte Herausforderung. Und dennoch bleibt nichts anderes zu tun als genau diese ewig dahinschleichend-scheinende Zeit zu nutzen, um vorzubereiten oder auszuformen, was in uns angelegt ist. Oder gar schon auszuleben und in die Wege zu bringen, was unserem ganz eigenen inneren Sehnen entspricht. Was genau für uns angesagt ist, mag uns unsere Intuition einflüstern. Es sind die Gefühle, die uns leiten und uns sagen, was ansteht. Manche spüren ihre Intuition recht klar und wissen, was zu tun ist (oder zu tun wäre, wenn sie sich vertrauen könnten), auch wenn es kleine Schritte sind, die erst anstehen (es sind immer die kleinen Schritte, die grade anstehen – die großen kommen dann von allein) – andere hören diese innere Botschaft noch nicht, vielleicht weil das Umfeld zu laut ist, die Anderen zu viel von uns wollen und wir noch nicht NEIN sagen können oder die Anderen oder wir selbst zu hohe Ansprüche stellen. Manche sind auch einfach in ihrem Denken verfangen.

Oft sind die intuitiven Impulse, die uns zu unserem Platz führen, aber einfacher und unspektakulärer als man glaubt: Es ist das, was einen inspiriert, befriedigt und begeistert. Das sind die dezenten Hinweise. Nicht jeder intuitive Impuls muss auf eine spektakuläre Aufgabe hinweisen – denn nicht jeder ist zum Pionier berufen. Nicht jeder steht in dem großen Räderwerk an vorderster „Front“. Es gibt viele, die das große Werk am Laufen halten, weil sie in der zweiten, dritten, vierten oder gar sechzehnten Reihe stehen und dort ihren Platz einnehmend zum Gesamtkonzept „Freiheit für alle“ beitragen.

Ohne jene, die die Visionen der Visionäre umsetzen, kann es auch keine Entwicklung geben. Um eine neue Welt aufzubauen, benötigt es Menschen in ALLEN Bereichen. Also hinfort mit Beurteilungen und Bewertungen, was wichtig sein soll. Es ist nur wichtig zu wissen, in welcher Reihe man selbst stehen möchte und stehen kann! Das wirft auch ein Licht auf die Frage, was überhaupt Talente sind – denn viele denken dabei immer nur an spektakuläre und weithin auffallende Fähigkeiten, die dann gern in der Öffentlichkeit preisgeboten werden. Aber das ist nur eine eingeschränkte Sicht: Es gibt so viele Talente, und die unspektakulären sind nicht besser als die spektakulären. Es kommt nur darauf an, dass sie im richtigen Rahmen eingesetzt werden…

Finde also Dein eigenes, ganz spezielles Talent – denn es ist IMMER etwas Besonderes

Das Problem ist aber nicht mal, das Talent zu finden, sondern den Mut aufzubringen, diese Talente und Fähigkeiten in Taten umzusetzen. Aber alles kommt zu seiner Zeit. Und da die großen Aktionen scheinbar noch etwas Zeit benötigen, konzentrieren wir uns solange auf die kleinen, vorbereitenden oder zu beendenden individuellen Aktionen. Es gibt immer etwas zu tun. Oder auch mal nichts, dann gilt es das Nichts-Tun genießen zu lernen. Das ist oft die größte Herausforderung!

Die Figuren stehen jetzt fast alle an den entsprechenden Stellen. Das Spiel kann bald in die entscheidende Phase rutschen…

Beitragsbild und Bild Mitte: Fotolia.com

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5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Jan says:

    Sei gegrüsst, mein lieber Mario!

    Seit 20 Jahren (oder vielleicht schon viiiel länger?) warte ich nun auf DIE VERÄNDERUNG.
    Mein Körper altert weiter vor sich hin und ich frage mich, wann kommt denn nun DIE VERÄNDERUNG ?
    Als 99jähriger Tattergreis, sabbelnd im Rollstuhl, werde ich von DER VERÄNDERUNG auch nichts mehr haben.
    Also, das habe ich mir aber anders vorgestellt, diese Erdenrunde…

    Es sei denn, es kommt der Tag, der Himmel öffnet sich und alles erstrahlt im neuen Lichte:
    “And when the Lamb opened the Seventh Seal, silence covered the sky”

    Und da mich die Durchhalteparolen verschiedener New Age Agenten nicht mehr berühren, halte ich es nun wie Enigma:

    Things are changing
    But nothing changes
    And still there are changes
    Le roi est mort, vive le roi!
    There is no teacher
    Who can teach anything new
    He can just help us to remember
    The things we always knew.

    „Odyssey Of The Mind“

    Michael Cretu ist mein Held!

    Irgendetwas wird passieren, sonst wäre ich nicht „hier“, und würde auch nicht hier lesen … ;-)

    Also, bis zu nächsten Seelentalk,

    Jan

  2. 2
    Jan says:

    Da war noch was…

    “ Was sich zu verzögern scheint, verläuft nach Plan,
    was nicht zu kommen scheint, ist bereits im Gange,
    was die Ungeduld der Menschen schürt, sind die Erwartungen im Außen,
    da das Erfahren der Neugeburt im Inneren noch nicht vollkommen ist.“

    St. Germain
    (An den Onkel glaube ich zwar nicht, aber Spruch hat was und passt m.M.n. zu deinem Artikel.)

  3. 3
    Blume says:

    Der Muskelaufbau geschieht auch nicht WÄHREND dem Sport, sondern erst in der Ruhe danach.
    Vieles geschieht während wir noch nichts davon bemerken, vom Eisberg sehen wir auc nur die Spitze, wie lange ist der gewachsen, bis er für uns sichtbar geworden ist.
    Zum Foto: das erinnert mich doch sehr es schon gesehen zu haben, hihi, liebe Grüße an Chrissi und ihren Garten, die Blumen sind wunderschön leuchtend!

  4. 4
    Follower says:

    Ich verstehe 99% der Artikel. Aber diesem inhaltlich nicht folgen! Bitte aufklären

  5. 5
    Crissi says:

    @ Blume
    Danke für den Blumengruss … Ja, schau, meine Leuchtblumen… Schön, dass sie dir in Erinnerung blieben… Borretsch… Wunderschön blau… Und gut für die Bienen und somit gut für die Menschen…
    Sei lieb gegrüßt
    Crissi
    PS: Liebe Grüße auch an Alex und alle LeserInnen

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