Der mystische Donnersberg

24 Feb 2019 Von Kommentare: 5 Kraftorte, Spiritualität

Schon alleine der Name lässt mich sogleich in eine mystische Märchenlandschaft versetzen. Da kommen Gefühle auf, als wäre ich einst in anderen Leben dort ansässig gewesen. Ja, fürwahr, es gibt Orte, wo man sich auf seltsame Art und Weise heimisch fühlt. Bereits die Anfahrt war geheimnisvoll. Die Umgebung verträumt ländlich, die Strassen schmal und das Wetter, ja, wie soll ich sagen? Wie in einem Mittelalterfilm. Wildes Schneetreiben, kaum Sicht, Schneeflocken so gross, wie kaum zuvor gesehen. Dabei war doch vor kurzem noch Sonnenschein und klare Sicht? So aber, je näher ich dem Berge kam, wich die gute Sicht und ich verschwand allmählich im Nichts.

Der Donnersberg liegt 686,5 M.ü.M. und liegt bei Dannenfels im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz und ist somit der höchste Berg der Pfalz. Der höchste Punkt ist auf dem Königsstuhl, der kleinen Gipfelformation, von welcher man gute Sicht hätte, hätte man gute Sicht. Schön war es trotzdem. Obwohl Rutsch und Sturzgefahr bei falschem Schuhwerke, denn die Felsen waren nass und vereist.

Weiter verfügt der Berg über fünf Burgruinen und den Ludwigsturm, bei welchem man meinen könnte, Rapunzel erscheine am Fenster und liess ihr güldenes Haar genau in diesem Moment hinunter. Der Turm, so finde ich, weist eine sehr spezielle Architektur auf, irgendwie verträumt, wie nicht von dieser Welt. Am Fusse des Turmes gönnte ich mir erst mal einen heissen Tee, denn es war bitterkalt. Es wunderte mich überhaupt, dass da jemand da war im kleinen Holzhüttchen und was zum Verkaufe anbot.

Auf dem Hochplateau befinden sich noch Teile einer keltischen Ringwallanlage, deren Teile man restauriert hat und man besichtigen kann. Sie gehört mit knapp 9 Kilometer zu der grössten und bedeutendsten ihrer Art nördlich der Alpen. Auf dem weiterführenden Wall kann man sodann weiterpilgern und wird von wirklich mystischen Bäumen fast gespenstisch umschlungen. Seltsam ist es schon, diese Energie dort. Verdrehte Bäume, Bäume, welche in „Ypsilonform“ wie die Algiz-Rune aussehen, ragen in den Himmel und weisen den Weg, wenn man sich mal verirrt auf schmalem Pfade.

Die Algiz-Rune symbolisiert die Hörner des Elches und steht auch sinnbildlich für das Kronenchakra. Begegnen wir dieser Rune, ist dies als ein positives Zeichen zu werten, denn sie ist Sinnbild für göttlichen Schutz sowie für das Streben zum Göttlichen, zu unserem Höheren Selbst. Wir werden beschützt. Algiz ist die Verbindung zwischen Göttern und Menschen, zwischen der feinstofflichen Welt und Materie. Positive und göttliche Energie strömt ein, Altes wird beendet und Neues verankert sich in der Materie. („Die Kraft der Runen“, Alex Miller)

Zwischendurch immer wieder rot-grünes Gestein, sogenannter Rhyolith. Natürlich habe ich mir einen Stein als Andenken mitgenommen. Rhyolithgestein ist übrigens ein Heilstein und dass er vom Donnersberg selbst kommt, verstärkt seine Wirkung um ein Vielfaches. Er stärkt unser vegetatives Nervensystem und stimuliert unseren Stoffwechsel. Er stärkt unsere Liebesfähigkeit, verleiht uns bessere Ausdruckskraft und fördert unsere Selbstachtung.

Wenn man dann durch die weisse und nebelverhangene Landschaft wandert, im tiefen Wald, sieht man plötzlich so etwas Seltsames durch die Lichtung scheinen. Ein Raumschiff? So sieht es fast aus, aber es ist der ebenso weisse Sender des Donnersberg, der aussieht wie von einer anderen Galaxie. Ich glaube, da oben auf diesem Berg sieht im richtigen Licht einfach alles mystisch aus. Es war ein herrlicher Tag, ein herrlicher Ausflug.

Bilder: Adobe Stock / panaramka (Beitragsbild), Silvia Cristini (restliche Bilder)



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5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Avatar Hilke says:

    Danke Crissi,
    bin ein wenig mit dir gewandert, war noch nie da, hab nur mal in einer Donnerstrasse gewohnt :-)
    Ehrlich gesagt hab ich aber als erstes auf deiner HP Johnny aufgesucht und mich auf den neusten Stand seiner Abenteuer
    gebracht, ich bin nämlich seine Fanin.
    Alles Liebe dir

  2. 2
    Alex Miller Alex Miller says:

    Liebe Silvia,
    danke für den mystischen Ausflug ins wundervolle reale Märchenland :)

    LG Alex

  3. 3

    Liebe Hilke
    Freut mich riesig von dir zu lesen und dass du natürlich Johnny besucht hast auf meiner Homepage…. er freut sich sehr, dass du seine Fanin bist :-)
    Wünsche dir auch alles Liebe.

    Lieber Alex, gerne :-)… ja, wirklich ein reales Märchenland…
    Einen wunderbaren Tag euch
    Herzlichst Silvia

  4. 4
    Avatar M.E. says:

    Hallo,
    folgender Auszug aus den Brief an Heinrich II von Nostradamus – “ Dann wird der gallische Ogmium den Berg Jupiters überschreiten, begleitet von einer so großen Anzahl von weit her und das Kaiserreich seines großen Gesetzes eingeführt werden wird, und dann und einige Zeit danach wird das Blut der Unschuldigen von den ein wenig erhobenen Schuldigen reichlich vergossen werden: Alsdann wird durch große Fluten die Erinnerung an die umfassenden Untaten einen unschätzbaren Verlust an solchen Beweismitteln erleiden, selbst die Schriften: Die mit göttlichem Willen bei den Nördlichen sein werden“

    Viele deuten den sogenannten Berg Juptiers (Mons Jovis) als ein Berg der vor Barcelona ist. Ich aber bin eher überzeugt das Nostradamus hier den Donnersberg in Rheinland-Pfalz gemeint hat. Der Donnersberg war von den Kelten eine Zeitlang bewohnt. Was meinen Sie? Denn m.E., macht ein Kaiserreich nur dann Sinn wenn es aus einer Nation ausgerufen wird, die schon eine hatte. Darüber hinaus gibt es indirekte Andeutungen bzgl. der Pfalz von Alois Irlmaier. Ich bin überzeugt das Irlmaier den Ort der Wiederkunft des großen Herrn sehr gut kannte.

    Beste Grüße
    M.E.

  5. 5

    Lieber M. E.
    Ich danke dir für deinen Kommentar.
    Ich bin diesem Donnersberg sehr vorbehaltslos und in kindlich neugieriger Weise begegnet und verweilte ein paar Tage an seinem Fusse. Dass er sehr mystisch anmutet und er sehr starke Energien aufweist ist sehr gut spürbar. Man kann nur erahnen, was sich dort mal abspielte und vielleicht noch abspielen wird. Mehr, also zu deinen Vermutungen, kann ich hierzu leider nichts sagen. Da fehlt mir das nötige Hintergrundwissen. Ich glaube zu wissen, dass Alex hier auf gehvoran auch schon über Alois Irlmaier berichtet hat.
    Herzliche Grüße
    Silvia

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