Der Veda und die spirituelle Wendezeit

08 Jun 2019 Von Kommentare: 23 Altes Wissen, Weisheiten

In Friedrich Hölderlins Patmos heißt es: »Nah ist // Und schwer zu fassen der Gott. // Wo aber Gefahr ist, wächst // das Rettende auch.« Sehen wir uns um, scheint es, als hätte Hölderlin über das 21. Jahrhundert geschrieben – eine Zeit, in der sich Jugendliche Chips unter die Haut pflanzen lassen, weil es ‚cool‘ ist, und die schleichende Abschaffung des Individualverkehrs vom Jubel der Massen begleitet wird. Hölderlins Worte, so könnte man meinen, nehmen jenen Zeitgeist vorweg, durch den sich der Mensch von bezopften Klima-Ikonen in eine Art Ablasshandel 2.0 hetzen lässt und Upload-Filter darüber bestimmen, wessen Meinung frei ist, während im Zuge sogenannter Gesangswettbewerbe Millionen von Menschen unverhohlen gezeigt wird, welch satanische Kräfte auf die Erde einwirken. In einer solchen Welt scheint das Göttliche in der Tat schwer zu fassen.

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch! Eine stetig wachsende Zahl an Menschen ist nicht länger gewillt, sich von toten Tierkadavern zu ernähren und baut im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Gemüse an. Manche arbeiten freiwillig weniger und entfalten ihre Talente und Interessen abseits der unfreiwilligen Dienstbarkeit. Und andere wiederum verschenken ihr Fernsehgerät und beginnen zu meditieren oder sich mit Naturheilkunde zu befassen. In all dem retten sie die Welt – nicht weil es ihre bewusste Absicht ist, sondern weil ihr verändertes Sein auf andere Menschen im besten Sinn ansteckend wirkt. Gefahr und Rettung gehen in der Tat Hand in Hand! Dies gilt insbesondere für die spirituelle Wendezeit, deren Zeuge wir tagtäglich sind. So chaotisch, verstörend und sinnlos diese Wendezeit auch erscheinen mag, aus vedischer Sicht kommt in ihr der göttliche Sinn so zum Ausdruck wie zu kaum einer anderen Zeit. Der altindische Veda kann uns dabei helfen, genau das – innerhalb der Grenzen des menschlichen Verstandes – zu erkennen.

Der Veda und das multidimensionale Shopping-Center

»Veda« kommt aus dem Sanskrit und bedeutet »das Geschaute«. Damit ist eine Art von Wissen gemeint, das unabhängig von Raum und Zeit existiert; ein Wissen, das über die nationalen und kulturellen Grenzen Indiens hinweg Bedeutung hat. Man könnte den Veda auch als ein ganzheitliches, zeitloses Ur-Wissen bezeichnen – das Wissen über die Realität hinter allen Erscheinungen. Zu den Schlüsseltexten, in denen dieses Wissen vermittelt wird, zählen neben anderen die Upanishaden, die Puranas sowie die Bhagavad-Gita, die wohl bekannteste Schrift des Vedas. Der größte Teil der vedischen Schriften ist in der Zeit um 1.200 bis 900 vor der Zeitrechnung entstanden. Es handelt sich also um Wissen, das seit rund dreitausend Jahren in schriftlicher Form vorliegt, mündlich allerdings schon viel länger tradiert wird.

Um sich den Veda zu erschließen, ist ein Verständnis der vedischen Kosmologie unabdingbar. »Am Anfang war nicht ein Ur-Knall von Materie, sondern ein Ur-Sprung von Bewusstsein.« Dieser Ausspruch geht auf den Schweizer Veda-Experten Armin Risi zurück. Laut Veda ist der Kosmos also nicht das Produkt eines Zufalls, wie die westliche Wissenschaft zu wissen meint – der Kosmos ist von einem bewussten Schöpfer erschaffen worden. Dieses Schöpferwesen nennt der Veda »Brahma«. Als Weltbaumeister war es die Aufgabe Brahmas, stufenweise jene Dimensionsebenen zu materialisieren, aus denen der Kosmos laut vedischer Auffassung besteht. Wir leben mit anderen Worten in einem multidimensionalen Kosmos.

Während Brahma die verschiedenen Dimensionen erschafft, passiert jedoch etwas Entscheidendes: Es kommt zur Trennung der Entwicklungsstufen, indem die ersten Lichtwesen der sogenannten Asura-Mentalität verfallen. Einzelne Lichtwesen spalten sich von der von Brahma geschaffenen Ordnung ab und fallen damit aus dem Licht in die Dunkelheit. Der vedische Schöpfungsmythos spricht an dieser Stelle von sieben lichtvollen Dimensionen, den »Lokas«, und sieben dunklen Dimensionen, den »Talas«. Laut Veda befindet sich die Erde mittendrin, weshalb sich Einflüsse sowohl aus den Licht- wie aus den Schattenwelten bemerkbar machen. Oder wie Armin Risi sagt: »Die Erde ist wie ein mehrstöckiges Shopping-Center, in dem die ganze Vielfalt an positiven wie negativen Angeboten vorhanden ist.«

Die Welt der Asuras

»Sura« steht im Sanskrit für Lichtwesen. »Asura« ist die Verneinung davon und bezieht sich demnach auf Lichtgegner. Die Lichtwesen agieren gottzugewandt. Sie sind sich dessen bewusst, dass sie ein ewiger Teil Gottes sind. Die Asuras hingegen agieren gottabgewandt. Sie wollen sich, wie angedeutet, der göttlichen Ordnung nicht unterordnen, sondern ihre eigene Welt erschaffen und selbst Gott spielen. Die Asuras sind also nichts anderes als die gefallenen Engel, von denen in Mythologien und Mysterienschulen die Rede ist, und von denen man in der Bibel genauso liest wie in den Apokryphen oder im Koran – nur unter anderem Namen.

Im Kali-Yuga, auch das Zeitalter der Spaltung genannt (dazu gleich mehr), nimmt der Einfluss der Asuras auf der Erde stetig zu. Sie wirken nicht nur indirekt auf das Geschehen auf der Erde ein, nämlich aus den dunklen Astralbereichen. Das Kali-Yuga stellt jenes Zeitfenster dar, in dem die höchstrangigen Asuras auf der Erde inkarnieren. Dadurch können sie den Verlauf der Menschheit direkt beeinflussen. Dabei inkarnieren sie bevorzugt in den immer gleichen Kreisen und Blutlinien. Dass die Asuras ausgerechnet im Kali-Yuga so stark werden, folgt einer einfachen Logik: Das Zeitalter der Spaltung zieht Wesen an, die sich von der Quelle abgespalten haben.

Der inkarnierte Teil der Asura-Wesen lässt sich gerne in den höchsten Rängen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nieder. Asuras finden sich in NGOs, Denkfabriken und Stiftungen genauso wie sie im Vorstand multinationaler Konzerne, den Treffen der Bilderberger oder der Atlantik-Brücke sitzen. Sie sind nicht selten bewunderte Philanthropen, die von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten reden. Die sieben dunklen Dimensionen aus denen sie stammen, werden im Veda auch »Spiegelsphären« genannt. Daher entspricht es ihrem Wesen, dass alles, was sie tun und sagen, spiegelverkehrt ist. So predigen sie Weltfrieden und fördern Krieg. Sie sprechen von »Öko«, »Bio« und »nachhaltig« und haben keine Skrupel, die Natur zu zerstören. Sie sagen, die Gleichstellung aller Menschen wäre ihnen ein Anliegen. In Wirklichkeit wollen sie die Vielfalt des Lebens eliminieren. Asuras sind wahrlich Meister des Orwell-Sprechs!

Midgardschlange am Rand der WeltIhr Ziel ist: Planet plus Inventar. Doch anstelle eines großen Raubzugs und der Versklavung des Menschen mittels Gewalt wollen die Asuras, dass sich der Mensch ihren Plänen aus freien Stücken unterwirft. Ihr Modus Operandi ist deshalb die Manipulation. Sowohl von der astralen als auch auf der irdischen Ebene wirken die Asura-Wesen dergestalt auf den Menschen ein, dass er ihren Interessen dient, ohne es zu merken. Der Mensch soll wollen, was die Asuras wollen. So verführen sie ihn beispielsweise dazu, Dinge zu tun, die seinem Wohl schaden. Stichwort: Alkohol und Drogen. Sie verblenden ihn mit materiellen Besitztümern. Sie triggern sein Ego, sodass er sich überhebt und Dinge tut, die er im bewussten Zustand keinesfalls tun würde. Oder sie bringen ihn mit Falschinformationen und Halbwahrheiten dazu, Umstände energetisch zu versorgen, die besser unversorgt bleiben. Vor allem aber arbeiten die Asuras mit dem, was im Veda »Māyā« genannt wird. Māyā bedeutet Illusion und meint die Identifikation mit vergänglicher Form. Die Asuras verleiten den Menschen also dazu, sich mit seinem Körper, seinem Haus oder einem Fußballverein zu identifizieren. Auf diese Weise lenken sie ihn vom Erkennen seiner wahren Identität abseits der Form ab; eine Identität, die reines Sein ist, die ewig ist und wie Gott schon immer war und immer sein wird. Nichts fürchten die Asuras mehr, als dass sich der Mensch wieder als ein göttliches Schöpferwesen begreift.

Das Kali-Yuga und die Rückkehr des Dharmas

Der altindische Veda zeichnet sich nicht nur durch Schilderungen zum Aufbau des Kosmos und der Wesen im Kosmos aus. Es ist die vedische Auffassung von Zeit, die den Veda heute so attraktiv macht. Im Veda wird Zeit nämlich nicht linear sondern zyklisch verstanden. Mit anderen Worten: Gewisse Urmuster wiederholen sich, genauso wie gewisse archetypische Figuren in den verschiedensten Gewändern immer wieder auftauchen – eben zyklisch, nur jedes Mal auf einem ‚höheren‘ Niveau. Grundlegende Konstellationen und Konflikte schrauben sich quasi wie auf einer Spirale nach oben. Das Ergebnis nennt sich Menschheitsgeschichte.

Das vedische Mysterienwissen kennt mehrere Über- und Unterzyklen. Allerdings stehen vier Zyklen im Mittelpunkt. Der ursprüngliche Zyklus heißt Satya-Yuga. »Yuga« steht im Sanskrit für Zeitalter. Das Satya-Yuga ist das vielzitierte goldene Zeitalter. In diesem Zyklus herrscht ein ausgeprägtes Gottesbewusstsein und die Spiritualität der Menschen ist hoch. Sie kennen keine Kriege und verfügen über – aus heutiger Sicht – paranormale Fähigkeiten wie etwa Telepathie oder Telekinese. Mit jedem auf das Satya-Yuga folgenden Zyklus nimmt die Spiritualität der Menschen, auch Dharma genannt, ab. Im Treta-Yuga herrscht der Dharma immerhin noch zu drei Viertel vor, während er im Dvapara-Yuga schon nur mehr zur Hälfte vorhanden ist. Im vierten und letzten Zyklus, dem bereits erwähnten Kali-Yuga, ist die Spiritualität der Menschen auf ein Viertel reduziert, bevor diese dann wieder in ihre volle Kraft und die Menschheit ins goldene Satya-Yuga zurückkehrt.

Alter LeuchtturmDer eben genannte Dharma wird im Veda als Stier sinnbildlich dargestellt. Seine Beine stehen für Losgelöstheit, Reinheit, Achtung vor allen Lebewesen und Wahrhaftigkeit. Mit dem Ende eines jeden Yugas verliert der Stier jedoch ein Bein, sodass mit Beginn des dunklen Kali-Yugas nur mehr die Wahrhaftigkeit vorhanden ist. Dies ist auch der Grund, warum mit Ende des Kali-Yugas alles Wahre und Wahrhaftige so vehement bekämpft wird. Die Asuras sind eng mit dem Kali-Yuga verknüpft, repräsentieren sie doch im Individuellen das, was der dunkle Zyklus als energetischer Überbau darstellt: Spaltung. Im Kali-Yuga wird mit anderen Worten die natürliche, kosmische Ordnung gestört, indem man das ursprünglich Ganze in Fragmente aufspaltet und in weiterer Folge die Verbindung zum Ursprünglichen schwächt. Nach vedischer Zeitrechnung hat das Kali-Yuga 3.102 vor der Zeitrechnung begonnen und zeichnet sich durch eine energetische Grundversorgung aus, die in Form von Manipulation, Heuchelei und Projektion genauso zum Ausdruck kommt wie durch Krieg und Gewalt. Das dunkle Kali-Yuga ist praktisch die Leinwand, auf der sich die Asuras austoben dürfen – allerdings nicht mehr allzu lange. Das Kali-Yuga steuert auf sein Ende zu und mit ihm nähern sich die asurischen Wesen ihrem natürlichen und definitiven Verfallsdatum.

Yuga-Sāndhya: Mittendrin, statt nur dabei

Eingangs war von der gleichzeitigen Existenz bezopfter Galionsfiguren und bewusster Ernährung, von verchippten Bio-Robotern und der Befreiung von der Bewusstseinskontrolle der Medien die Rede. Dieser Parallelismus von Licht und Schatten ist Ausdruck der spirituellen Wendezeit, des Übergangs vom dunklen Kali-Yuga zum lichtvollen Satya-Yuga. Im Veda wird dafür der Begriff »Yuga-Sāndhya« (Übergangszeitalter) gebraucht. »Sāndhya« meint jedoch nicht nur Übergang, sondern auch Dämmerung. Und genauso mag sich der Übergang phasenweise auch anfühlen.

Licht und Schatten waren immer schon ein Teil der Dualität auf Erden. Aber was wir seit einigen Jahren spüren und in der Außenwelt beobachten können, ist die Zuspitzung der dualen Anteile. Mit dem Ende des Kali-Yugas kehrt die Erinnerung an die eigene Göttlichkeit zurück. Je mehr der Dharma jedoch wieder Einzug in das Leben der Menschen hält, umso enger ziehen die asurischen Einflüsse die Schlinge, in der Hoffnung, das Ablaufdatum ihrer Herrschaft noch ein wenig hinauszuzögern. Das ist auch alles, was sie noch tun können. Aufhalten können sie die Rückkehr ins goldene Zeitalter nicht. Der Stier mag nur mehr ein Bein haben und stark ins Wanken geraten, umfallen wird er dennoch nicht. Mit der Abspaltung der Asuras, wie wir im Veda erfahren, ist nämlich zugleich ein Plan für die Rettung der Welt geboren worden. Denn wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. In der geistigen Welt ist die energetische Schubumkehr und die Rückkehr des Dharmas in seinem vollen Umfang bereits beschlossen. Es dauert nur, wie auch Christa Laib-Jasinski nicht müde wird zu betonen, bis sich der geistige Beschluss im irdischen Verdichtungsstrudel manifestiert. Ja, wir leben in herausfordernden, manchmal sogar sehr aufreibenden Zeiten. Aber die Auseinandersetzung mit dem Veda kann eine Hilfestellung sein, um in scheinbar so verrückten Zeiten wie diesen nicht nur die Ruhe zu bewahren sondern sich daran zu erinnern, dass ohnehin alles genau so geschieht, wie es geschehen soll. Die Drehbücher zum göttlichen Spiel namens »Lila« sind längst geschrieben.

© Mario Rader

Bilder: Adobe Stock

***

Nähere Informationen zum altindischen Veda, aber auch zu anderen spannenden Themen, wie dem Aufstieg in die fünfte Dimension, den Machenschaften des Tiefen Staats oder populären Irrtümern in der modernen Esoterik findest du im Podcast »Axis Mundi – dein spiritueller Nahversorger«. Dieser ist auf YouTube, Facebook sowie iTunes und Spotify kostenlos zugänglich.

Buchempfehlung zum Thema

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden

23 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Avatar Hilke says:

    Lieber Mario,
    danke für diesen Artikel.
    Ich möchte noch anfügen, die Asuras finden sich auch -wie könnte es anders sein – in der Spiritualtiät, das möchte ich noch anfügen. Da wird z.B. der Lamaismus (Dalai Lama) genannt, aber auch einige (andere) Gurus.
    Wie wichtig es ist, sich auf seine eigene innere Führung zu verlassen und auf keine von außen macht das besonders deutlich.
    Auch lese ich gerade Lasinski, kann es nur empfehlen, und da wird auch gesagt, was mich seeehr erfreut, daß Asuras und sogar Asura-Fürsten mitunter umkehren. Das finde ich beachtlich und zeigt, daß alles möglich ist.

  2. 2
    Avatar Consciousness says:

    ,,Ihr Ziel ist: Planet plus Inventar. Doch anstelle eines großen Raubzugs und der Versklavung des Menschen mittels Gewalt wollen die Asuras, dass sich der Mensch ihren Plänen aus freien Stücken unterwirft. “

    Genau. Man hat dem Menschen viel nehmen können, aber eins nicht, und das war der freie Wille, weil der an die Atmung gekoppelt ist und der Mensch sonst nicht mehr lebensfähig gewesen wäre.

    Da ist gar kein großer Widerstand oder Kampf erforderlich. Keine mühselige Überzeugung und kein großes Wissen. Ein leichtes nein, danke zu dem was man nicht will und es endet jeder Zwiespalt und Streit. Nein, danke ich möchte nicht mehr einer Religionsgemeinschaft angehören, ich trete aus. Nein, danke, ich möchte weder links, noch rechts wählen, meine Stimme gehört mir. Nein, danke, 3 Jahre Streit in der Beziehung, ich möchte das nicht fortführen, ich bin für mein Leben verantwortlich und nicht für deins. Nein, danke, liebes Amt, ich werde nicht unterschreiben, was ich nicht will und die möglichen Konsequenzen sind in den meisten Fällen weniger schlimm, als das was man unterschreiben würde. Nein, danke, ich bin jetzt erwachsen, ich werde nicht mehr zu dem oder dem Familienfest mitgehen, wo ich schon seit 10 Jahren nicht mehr hin will.

    Und dann ja, zu dem was man will. Ja ich will endlich reisen. Ja ich hab meine eigenen Sicht auf die Welt, egal welche Ideologie grad massentauglich gemacht werden soll. Was mich glücklich macht, bestimme nur ich allein und ja, ich habe viel zu lange mich davon abhalten lassen. Ja zu einem selbst, man kann es sowieso nicht jedem recht machen.

    Es ist völlig egal wer grad regiert, wie die Sache mit den Ufos nun ist, was andere übere einen denken und, was in der Zukunft aus einer Entscheidung erwachsen könnte, weil man das sowieso nicht weiß.

    Genug gekniet, vor Lebensformen, die Zurückhaltung als Schwäche auslegen und Demut predigen und selber blutroten Wein aus Goldkelchen trinken. Es ist Zeit in die eigenen Kraft und Stärke zu finden, da kommt niemand der uns da raus hilft, es ist ein Weg den jeder Mensch für sich selbst finden und gehen muss.

  3. 3
    Avatar Jan says:

    Super Zusammenfassung, Mario! Danke!

    Bleibt die Frage, ob wir nicht vielleicht auf ein Pralaya ( oder vielleicht auf ein „Mini-Pralaya“) zurasen,
    denn dann würde hier erst mal Ruhe einkehren. :-)
    Die schlimmere Variante am Ende dieses Kali-Yuga Zyklus (statt Satya), wäre der früher erwähnte Kali-Yuga Zyklus II, der als Verschlimmerung des ersten beschrieben wird.
    Über die Dauer von Kali-Yuga gibt es viele Aussagen. „Mer wases net“.
    …und: die Veden haben viele Varianten.
    Aber eins ist klar sichtbar, es findet eine Beschleunigung in der Devolution des Systems statt, während bei vielen Menschen jetzt ein „Licht“ aufgeht.
    Eine Intensivierung konnte ich dieses Jahr klar und eindeutig bei mir und in der Aussenwelt beobachten.
    Da geht was ab…
    Dieser reziproker Prozess, Devolution-Evolution, ist allerorts zu beobachten, bei den einen mehr, bei den anderen weniger.
    Cool bleiben ist angesagt.

    „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“
    Kor.13,13

  4. 4
    Avatar Mario Rader says:

    @Hilke:

    Danke für deine Worte. Wie du sagst, ist auch der spirituelle oder New-Age-Bereich zum Teil asurisch beeinflusst. Stichwort: Channelings. Was sich da so alles als das Licht ausgibt … meine Güte! Oder so manche Massenmeditationen, zu denen aufgerufen wird. Da gilt es meines Erachtens durchaus vorsichtig zu sein (ohne in Angst zu verfallen). Dass der Dalai Lama zu den Asuras gehören soll, wusste ich nicht. Ich hatte allerdings nie ein sonderlich gutes Gefühl bei ihm und habe alles Mögliche über ihn gehört. Haben nicht alle diese Beeinflussungen den Nebeneffekt, dass sie unser Unterscheidungsvermögen, unsere Intuition, unsere innere Führung, wie du sagst, schulen? Ich sehe das ähnlich wie mit den Mainstream-Medien oder den Fake News … es führt mich näher an das, was wahr ist, im Gegensatz zu dem, was lediglich Wahrnehmung ist. Dass auch einige der Höherrangigen die Seiten wechseln, wundert mich nicht. Die Dunkelmächte befinden sich genauso in einem Gefängnis wie wir. Aber wie es scheint werden die Gitterstäbe durchlässiger :)

    @ Consciousness:

    Es ist eine Wohltat, deine Worte zu lesen. Bei der Stelle mit dem Familienfest musste ich schmunzeln :) Derartiges habe ich schon vor 30 Jahren abgedreht. Ein großes Ja zum JA! Zum letzten Satz: Ich glaube und sehe das auch, dass uns durchaus geholfen wird, aber wirklich sehr subtil – den Weg gehen und durch die Tür hindurch gehen müssen wir selbst. Jeder für sich. Das kann niemand für einen anderen übernehmen. Wie denn auch, wenn der freie Wille das oberste Gebot im Universum ist.

    @ Jan:

    Wer weiß, vielleicht hast du recht und uns steht wirklich ein Pralaya ins Haus? Auch wenn mein Verstand Schwierigkeiten hat, das zu verstehen, vermute ich, dass es zu einer Trennung kommt. Für die einen setzt sich das Kali-Yuga in verschärfter Form fort, für die anderen gibt es mehr und mehr Gelegenheiten, sich zumindest mit einem Fuß aus der Tür zu bewegen und zu schnuppern, wie sich Freiheit, wirkliche Freiheit, anfühlt. Letztlich sind natürlich auch die ganzen Zyklen nur eine mentale Konzeption, eine Annäherung des Verstandes an etwas, das er ohnehin nicht wirklich begreifen kann (oder muss). Wie du schreibst: Es geht definitiv was ab :) Im März waren die Energien meines Empfindens nach teilweise sehr stark, im April in etwas schwächerer Form ebenso. Im Mai war ‚Pause‘ und seit ein paar Tagen geht’s wieder munter weiter. Dafür brauche ich auch gar keinen K-Index, der mir etwas über das Erdmagnetfeld erzählt, oder Aufzeichnungen über die oft zitierte Schuhmann-Resonanz beobachten. Man fühlt das. Die Kunst ist, wie du schreibst, cool zu bleiben, sprich zu unterscheiden, ohne zu urteilen. Das gelingt manchmal besser, manchmal schlechter. Aber ich glaube, Bewusstwerdung ist ohnehin nicht linear, sondern verläuft mehr nach dem Prinzip „Zwei Schritte nach vor, ein Schritt zurück“. Jedenfalls, danke für deinen Kommentar!

  5. 5

    Wieder ein Klasse Artikel, von dem ich wieder einiges Neues lernen durfte. Danke dafür, Mario!

    Herzliche Grüße
    Alex

  6. 6
    Avatar Mario Rader says:

    Ich danke dir, Alex, dass ich auch dieses Mal Gehvoran als Plattform nutzen darf. Herzliche Grüße zurück!

  7. 7
    Avatar Maurice says:

    Hallo an Alle,

    ich bin wirklich dankbar für diese Seite und den tollen Artikeln. Es werden fast immer die richtigen aufmunteren Artikel zur richtigen Zeit veröffentlicht. Für Aufgewachte Gold wert.
    Die ganzen Mythen und überlieferten Schriften ergeben auch des öfteren Sinn und können in dieser chaotischen Zeit motivierend sein. Ich glaub das wichtigste aktuell ist es im Jetzt zu leben und sich keine Gedanken darüber zu machen was evtl. schlimmes in der Zukunft sein könnte. Bsp. Rente…. Hier empfehle ich Eckhart Tolle.

    Was mich manchmal entmutigt ist die Zeit. Wann kommt es zum Goldenen Zeitalter.? Wie lange müssen wir noch mit diesen Energien zurecht kommen. Zeit ist relativ, dauert es noch Jahrhunderte? Bestimmt das jeder für sich selber oder gibt es ein Ereignis was sich kollektiv auf alle auswirkt und Peng – – > Freiheit…
    Was müssen viele Menschen noch erleiden….

    Jeder ist für sich verantwortlich und jeder kann selbst entscheiden. Aber viele können das einfach nicht mehr.

    Es ist und bleibt auf jeden Fall spannend und ich fühle auch Veränderungen. Aber solangsam strebe ich nach einer schönen Welt für alle, doch ist das System noch zu präsent, als das man das tun kann was man bzgl. des freien Willen tun kann.

    Danke

  8. 8
    Avatar Mario Rader says:

    Liebe Maurice,

    Herzlichen Dank für deine tollen Worte. Es findet immer zu einem, was zu einem finden soll, so auch Gehvoran und die vielen Artikel hier :) Die überlieferten Schriften können, wie du schreibst, hilfreich sein, in dem aktuellen Wahn-Sinn einen Sinn zu erkennen. So ist auch mein Artikel zum Veda gedacht. Ich bin auch ganz bei dir, dass es derzeit wichtiger denn je ist, sich in diese negativen Projektionen und den allgegenwärtigen Untergangsporno nicht allzu sehr verwickeln zu lassen. Wir sind die Transmitter: Wenn wir uns mit diesem Kram zu sehr befassen, bekommen diese Dinge auch Kraft (Stichwort: Elementale). Versorgen wir die Dinge nicht oder wenig mit Aufmerksamkeit werden sie auch wieder von der Bühne genommen. Die manipulativen Einflüsse haben keine eigene Schöpferkraft. Daher müssen sie uns (un)bewusste Schöpfer dergestalt manipulieren, dass wir ihre Absichten versorgen und wahr werden lassen. Das entspricht zumindest meinem Verständnis der Zusammenhänge.

    Eckhart Tolle ist wirklich super. „Eine neue Erde“ gehört immer noch zu meinen Lieblingsbüchern, weil es sehr viel mit mir gemacht hat.

    Wie lange wir noch mit den niedrigen Energien zurecht kommen müssen? Ich glaube, das hängt zum einen davon ab zu erkennen, dass wir ursprünglich und grundsätzlich überhaupt nichts müssen. Stichwort: freier Wille. Zu erkennen, wie massiv und an welchen Stellen, wir diesen freien Willen abgeben und wie sehr wir uns – aus freien Stücken – binden, kann helfen. Ich glaube, dass es zu einer Trennung der Entwicklungslinien kommt. Für die einen wird das Gefängnis noch enger bzw. übersiedelt man sie in ein anderes, etwas komfortableres Gefängnis mit neuen, frischen Wächtern; für andere wird es nach und nach möglich werden, einen Fuß zur Gefängnistür hinauszubekommen. Ich glaube im Weiteren, dass es ein kollektives Ereignis geben wird, dass eine ganze Reihe an fundamentalen Veränderungen in Gang setzt. Die individuelle Erfreiung wird einem auch dieses Ereignis und seine Folgen, kein Trump, kein Q, keine exobiologischen Rassen und kein zweiter Jesus abnehmen, weil damit der freie Wille verletzt wäre. Es kann sich jeder nur selbst erfreien. Dafür gilt es aber zuerst einmal an den richtigen Stellen zu gucken (Stichwort Kommerz!). Die Bedingungen dafür werden nach meinem Verständnis aber besser und sichtbarer werden. Wer Augen hat, der sieht …

    Liebe Grüße!

  9. 9
    Avatar Jan says:

    WICHTIGSTES Thema!
    Lange vergessen, aber immer aktuell!
    Die „Bösen“ haben es immer voll ausgenutzt auf diesem Planeten, und die Guten haben stattdessen gebetet
    und bei Gott um Hilfe gefleht, statt sich ihrer Macht (des Freien Willens) bewusst zu werden und diese Spielregel zu ihren Gunsten anzuwenden.
    Das ist jetzt vorbei.
    Achtet euren freien Willen und setzt ihn jetzt ein, tagtäglich!
    Lange vergessen, aber die negativen Kräfte haben immer davon Gebrauch gemacht.
    Sie wissen wie weit sie es treiben können, da die meisten Menschen nicht um ihr Recht wissen!
    Sie haben dich dazu verleitet deinen Freien gegen dich und zu ihren Gunsten zu verwenden.
    THINK.
    Sagst Du aber „nein“ ist ihre Macht beendet. Und noch vielmehr:
    Gehe heraus aus der Defensive und gehe hinaus in deine Kreativität!
    Du kannst dir deine Welt so gestalten, wie sie dir gefällt (P.Langstrumpf).
    Einfach täglich testen. Just do it!
    Es kann dir keiner was, wenn du es nicht erlaubst. Es geht aber weiter, du kannst damit deine Realität erzeugen,
    statt in der Illusuppe zu schwimmen.
    Mittlerweile ist es aber so, dass wir diesen Wesenheiten so viele Rechte über unsere Rechte eingeräumt haben,
    dass wir die Übersicht verloren haben, wo wir diese Wesen eingeladen haben uns zu missbrauchen!
    Experimentiert mit Aussagen so wie : Das und das etc. muss ich nicht, aus meinem Freien Willen heraus begebe ich mich aus
    Verpflichtungen, Verträgen, Eiden und Schwüren heraus.
    Das was ich will ist meine Realität, an diesem Ort des Freien Willens.
    Für die etwas pathetisch angehauchten :
    “ VOM HERRN UND GOTT MEINES SEINS AUS MANIFESTIERE ICH „XXX“ UND SO IST ES!
    Alles was mich unterdrückt, peinigt, verfolgt hat ab jetzt keine Wirkung mehr auf mich, da ich es nicht will, und so ist es.
    NIX MUSS I WOS I NET MOG!
    Ich auch muss das alles sacken lassen, DENN BEI MIR IST GERADE DER GROSCHEN GEFALLEN,
    DAS IST EINE BOMBE für mein verführtes Bewusstsein.
    Denn der freie Wille war ein Grund für alle Katastrophen auf dieser Erde.
    Allerdings haben die davon immer gewusst und es schön ausgenutzt.
    Jetzt, mit dem Erwachen, sind wir dran!
    KEINER KANN DIR SCHADEN ZUFÜGEN, WENN DU ES IHM NICHT ERLAUBST!
    Sei es die „Bank“, der „Staat“ oder irgendwelche Figuren auf der Strasse.
    Du bist geschützt, vor allem wenn du dir dieses Prinzips bewusst bist.
    Es geht los!
    P.S.:
    In Bälde werde ich dazu einen Text auf meiner Seite veröffentlichen:
    https://janbigblue.com

    In Lak’Ech,
    Jan

  10. 10
    Avatar tobi says:

    Danke Leute für euer Sein.
    Und wer etwas gutes für das morphogenétische Feld der Erde tun will,
    kann gerne bei einer großen Friedenszeremonie in Sachsen dabei sein.
    Die ist ehrenamtlich und dient der Unterstützung des Wandels im kollektiven Feld !

    Seid gesegnet und fühlt euch herzlich eingeladen.

    Wenn einer Träumt ist es ein Traum, wenn viele träumen ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.
    Lasst uns handeln.

    t1p.de/pin4peace2019

    AHO

  11. 11

    Hallo Tobi,
    tolle Sache! „Männlichkeit & Weiblihkeit in Balance“ ist derzeit ein megawichtiges Thema! Hier für alle, die sich dafür interessieren, nochmal die Infos sowie Link:

    https://pin4peace-festival.webnode.com/

    Männlich Weiblich in Balance

    die männliche und weibliche Essenz harmonisch miteinander tanzen lassen und dadurch Freude, Fülle und Frieden manifestieren. Im Kleinen wie im Großen. In uns selber und im morphogenetischen Feld der Erde.

    Rahmen:
    Grundlegende sanitäre Einrichtungen sind vorhanden und es gibt einen Trinkwasseranschluss sowie gemeinsame Mahlzeiten. Der Zeltplatz ist großzügig gestaltet. Bitte denkt daran, dass es sich um um eine „unplugged“ Veranstaltung in der Nähe eines Dorfes handelt. Bitte lasst aus diesem Grund Boxen, Generatoren und sonstige Gerätschaften Zuhause.
    Dafür bringt bitte euer Geschirr, eine Taschenlampe, Kerzen und ein Feuerzeug mit.

    Ganz WICHTIG:
    Um ein für alle Teilnehmer sicheres Ambiente zu schaffen bitten wir an diesem Wochenende auf Verzicht von Alkohol, Cannabis und sonstigen Drogen. Dies hat den Hintergrund, das wir hier mit sehr starken Techniken arbeiten welche unsere Gedanken und Wünsche sehr schnell und stark in die Wirklichkeit holen. Dazu ist ein klarer Kopf unerlässlich. Das ist vergleichbar wie Autofahren oder Maschinen bedienen. In diesen Fällen dient dies auch der Sicherheit und dem Wohlbefinden ALLER Teilnehmer. Und gleichzeitig ist das auch eine Achtung der Rituale und Zeremonien. Das ist wirklich super wichtig.

    Der Ablauf der Veranstaltung ist aufeinander aufbauend. Deswegen ist es sinnvoll die gesamte Zeit von Donnerstag bis Sonntag teilzunehmen um einerseits tiefen Nutzen aus dieser Zeit zu ziehen und gleichzeitig den Gruppenprozess zu unterstützen.

    Natürlich entscheidet Ihr schlussendlich immer selbst in Eigenverantwortung. Sprecht bei Unklarheiten gerne mit uns.

    nun der Ablauf:

    Donnerstag der 19. September

    nach der Anreise bis spätestens 18:00 folgt die feierliche Eröffnungszeremonie mit gemeinsamen Gesang und Trommeln. Nach einer kurzen Begrüßung teilt sich die Gruppe in Männer und Frauenkreise und für beide folgt eine Schwitzhütte zur Reinigung und Einstimmung auf das kommende Wochenende. Den folgenden Tag verbringen Männer und Frauen in Ihren jeweiligen Kreisen.

    Freitag der 20. September

    Der Tag der Männer und Frauenkreise.
    In einem sicheren und geschützen Raum erwecken wir die wahre männliche und weibliche Essenz in uns selbst. Unsere verschiednenen Wesensanteile, Charakterzüge und Energien erfahren Wertschätzung, Achtung und Balance. Dabei werden im Kleinen Zerermonien und Übungen gemacht welche am nächsten Tage auch im großen Friedensritual Anwendung finden werden. Dazwischen gibt es genügend Raum für Austausch, Lachen und Gespräche.

    Samstag der 21. September

    An diesem Tage ist nocheinmal Raum für Gespräche und eine gemeinsame Zeremonie unter Männern und Frauen sowie ein gemeinsames Kochen, Singen und Essen wie am Tage davor. Am Abend treffen sich Männer und Frauen für die gemeinsame Große Friedenszeremonie. Wobei wir uns Herz zu Herz begegnen werden und die aufgebaute Energie der vorangegangenen Tage in uns, durch uns hindurch und mit uns in die Welt fließen lassen werden. Nachdem der Segen gesprochen ist gibt es Tanz, Freude und Gesang am Feuer aufdass es eine wundervolle Nacht mit regen Austausch und Freude werde.

    Sonntag der 22 September

    Nachdem der letzte Ton verklungen ist und die Sonne wieder Ihre Strahlen über den Horizont erhebt beginnt die Zeit des Abschiedes. In einem gemeinsamen Redekreis sprechen wir nocheinmal über unsere Eindrücke und beenden dieses Wochenende und unsere Gemeinschaft auf Zeit mit einer kleinen Zeremonie.

    Die Bilder welche wir nun im Herzen tragen, mögen uns nun bei der Rückkehr in den Alltag erhellen auf das unser Licht andere inspiriert ihr eigenes strahlen zu lassen. Wenn einer träumt ist es sein Traum. Wenn viele träumen ist es der beginn einer neuen Wirklichkeit. Also: lasst uns zusammen träumen.

    Wir freuen uns auf euch !

  12. 12
    Avatar Consciousness says:

    @ Tobi
    Danke für den Termin der Friedenszeremonie. Glaub das Treffen könnte größer werden als man vielleicht erwartet. Die Zeit ist einfach reif.

  13. 13
    Avatar Mario Rader says:

    Lieber Jan,

    Super, wenn bei dir der Groschen gefallen ist. Es soll nicht der letzte sein. Ein super Text, den du da geschrieben hast. Du sprichst viele wichtige Punkte an. Vor allem das Auflösen/Neutralisieren uralter Energien, die man selbst – in mündlicher oder schriftlicher Form – ausgelöst hat, wäre eine wichtige Sache – generell und 2019 ganz besonders. Die Einschränkung (oder gar der Missbrauch) des freien Willens läuft ausnahmslos nur durch unsere Zustimmung (ob wissentlich oder nicht spielt keine Rolle). Nur auf diese Art wähnen sich die ‚Dunklen‘ auf der karmisch sicheren Seite. Generations- und inkarnationsübergreifende Zustimmungen mögen nun abgewickelt werden – im Individuellen wie im Kollektiv.

    Darf ich „Ilusuppe“ klauen? Das ist ein toller Ausdruck. Alles Gute für deine Netzseite!

  14. 14
    Avatar Jan says:

    Lieber Mario,
    danke für deine Zustimmung.
    Natürlich kannst Du den Begriff „Illusuppe“ verwenden, muss nur kurz im Duden nachsehen, ob das mit einem
    oder zwei „l“ geschrieben wird. :-)
    Bleibt noch die Deutung: Illusion oder Illuminaten…oder beides…
    Habe das Gefühl, dass zur Zeit der individuelle, als auch der kollektive „Schmerzkörper“ (kollektives Bewusstsein? alles zittert?)
    voll aktiv ist und seine Auflösung bevorsteht.
    Vielleicht hat das was mit dem Thema „Wechsel der Zeitlinien“ zu tun, ein Thema das wir hier bearbeiten sollten.

    Zum Schluss ein Zitat von R.Hafner zumThema freier Wille:

    Ich als Mensch, mir gegebenen freier Wille und das Wissen über die einzige Wahrheit: Ich bin.
    Ich bin Vollkommenheit in der unendlichen Gegenwart. Ermächtige ich mich jetzt, ab sofort mein wahres Erscheinen zu sein.
    Frei von allen Emotionen und Glaubenssätzen.
    Ich bin mir meiner selbst bewusst und erzeuge meine Kraft.
    Ich bin meine Kraft als Mensch und Geist, frei.
    Ich erschaffe mich selbst in all meinen Besonderheiten.
    Ich bin in meiner Gegenwart immer vollkommen, auf all meinen Ebenen.
    Ich freue mich über mein Sein und dessen Entdeckung.
    Ich bin frei zum Leben.
    Ich bin Liebe und liebe mich in jedem Seinszustand.
    Liebe hält die Zeit an, lässt die Ewigkeit beginnen.

  15. 15
    Avatar Mario Rader says:

    @ Jan: In meinem Kopf war sofort die „Illusionssuppe“ da. Auf die Auslegung mit Illuminatensuppe wäre ich gar nicht gekommen :-) Deine Wahrnehmung bzgl. des Schmerzkörpers finde ich interessant. Wenn ich da reinfühle, ist für mich was dran. Sonja Ariel von Staden bringt in einem ihrer letzten Videos eine ähnliche Beobachtung. Sie meint, nicht zuletzt in Bezug auf die heiße Zeit, die wir wettertechnisch gerade erleben, dass der Planet Fieber hat. Wie beim Menschen entwickelt der Planet ‚Fieber‘, weil er sich von störenden Fremdeinflüssen reinigen möchte. Irgendwie finde ich Sonjas Metapher recht passend. Ich lasse mal das entsprechende YouTube-Video von ihr da. Vielleicht kann ja der eine oder andere Leser was damit anfangen …

    http://www.youtube.com/watch?v=luUnugDuT3I

  16. 16
    Avatar Jan says:

    Hallo Mario,
    ich würde gerne mit dir in Kontakt treten, meine email findest du auf meiner Homepage.
    Ja, Sonja schwitzt, aber das ist jetzt nicht genau das, was ich meine…
    Es geht tiefer, viel, viel tiefer.
    Ich plane ein Miniforum auf meiner Homepage einzurichten, und dann irgendwann ein Zusammensein hier auf Teneriffa zu organisieren, ich hätte dich gerne dabei.
    Es ist Zeit zusammenzukommen.
    Lokah Samasta Sukhino Bhavantu.
    Jan

  17. 17
    Avatar Jan says:

    „Was wäre wenn alles ganz anders wäre, als es sich zeigt? Was wäre, wenn ich nichts mehr tun müsste, nicht mehr schauen müsste, was noch zu transformieren ist? Was wäre, wenn alles, wirklich alles eine Illusion ist???“
    Super Artikel von Heike:
    https://imlebenunterwegs.wordpress.com/2019/06/28/was-waere-wenn/

  18. 18
    Avatar human says:

    Das, was Heike beschreibt, kenne ich sehr gut. Ich denke, dass es ein Punkt ist, an dem man eben gelangt, zwangsläufig oder vielleicht nicht? Keine Ahnung. Mir jedenfalls ging es auch so. Nur hat mich genau dieser Weg, dieses ganze Transformieren ja erst an diesen Punkt gebracht. Ich stelle mal ne andere Frage in den Raum, ob ich ohne das an diesen Punkt jemals gelangt wäre. Irgendwann erkennt man durchaus, dass man „ganz ok“ :-) ist und man erkennt auch: ja, auf gewisser Weise gibt es auch nichts zu tun und zu verändern.
    Man darf halt auch nicht im Leid und Schmerzes Sumpf verharren und sich nur noch auf der „dunklen Seite“ aufhalten. Die Spirale geht nicht nir nach unten, und ,wenns wieder hoch geht, darf man halt den Ausgang auch nicht verpassen ;-) irgendwann darf man sich dann auch der lichtvollen Seite zuwenden und sein eigenes wieder Strahlen lassen und ihm vielleicht ab einem gewissen Punkt mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, wie dem ganzen Drama.
    Aber wenn wir dann auch wieder ehrlich zu uns sind, wissen wir genau, das es ohne hinschauen, transformieren halt doch nicht geht. Gurus predigen das schon lange, dass man nichts tun muss, alles schon heile ist. Es stimmt ja auch, irgendwie. Nur dann wäre nichts, wie es wäre. Wir brauchen nur uns selbst anzusehn, wie unfähig und deppert wir uns dann halt doch manchmal anstellen und mehr zerstören, aufgrund verletzten inneren Kindes, als in Liebe zu leben. Und genau dieses ist es, meiner Meinung nach auch, dass sich hier meldet und zwischendurch halt einfach keinen Bock mehr hat. Was es auch darf. Denn das Kind ist es ja nicht, was für die Ent-wicklung zuständig ist. Sondern der Erwachsene. der ich bin oder zu dem ich mich hin entwickel. Und ein Erwachsener weiß, dass diese „Arbeit“ nie aufhören wird und die ich bis zu meinem letzten Atemzug hier auf Erden im Dienst an.mich selber und somit der Welt verrichten darf.

  19. 19
    Avatar Niko says:

    Eine Bekannte von mir meinte vor einigen Jahren mal:

    „Heilung ist Illusion, und in Wirklichkeit gibt es keine Heilung“.

    Fand ich spannend, irgendwie erinnert es mich nach Jahren daran.

    Danke human :)

    Liebe Grüße
    Niko

  20. 20

    @ Mario Rader Post 15

    Du schreibst das du die Metapher recht passend findest, dass der Planet Fieber hat und sich von störenden Fremdeinflüssen reinigt. Von dieser Aussage bis zur angeblich menschengemachten Klimaerwärmung und das der Mensch das größte Übel auf der Erde ist, ist es nicht mehr weit.

    Fieber ist etwas von innen kommendes. Die Erwärmung auf der Erde hat aber eine externe Ursache, wie die Sonne und steigende kosmische Energien. Die winzige Erde ist eingebunden in große kosmische Prozesse..

    Die Menschen sind auch kein böser Virus auf der Erde wie der Fiebervergleich nahe legen könnte. Es hat einen Grund das wir auf der Erde sind und der ist nicht um uns zu strafen. Wir müssen uns dringendst von dem Schuldgedanken freimachen, denn wir haben ein Recht auf der Erde zu sein. Probleme sind dazu da damit man sie löst und an ihnen wächst.

    Wir sehen überall das Systeme an ihr Ende gekommen sind. Schön, dann haben sie ihre Aufgabe getan und wir entwickeln einfach neue Ideen. Dann kommt eine neue Form von Politik, dann wird es neue Technologien geben, neue Formen der Bildung, ein Zahlungsmittel, welches nicht die erarbeiteten Werte von unten nach oben schaufelt, sondern bei der arbeitenden Mehrheit belässt, eine Art von Spiritualität welche nicht, erwünschtes Verhalten mit Angst erzwingen will.

    Wir sind nicht am Ende, wir sind am Anfang.

  21. 21
    Avatar Mario Rader says:

    Lieber Consciousness,

    Davon abgesehen, dass mein Mögen der Fieber-Metapher in keinster Weise so gemeint war, dass sich die Erde des Menschen entledigt, hast du natürlich absolut recht: Man kann die Fieber-Geschichte genau so interpretieren, wie du das tust. Keine Frage. Wenn überhaupt, dann deutet die Fieber-Metapher auf das ‚Ausschwitzen‘ von etwas hin, das in uns ist, aber nicht notwendig zu uns gehört. Jedenfalls schön, dass du mir die Brücke zur Thematik der Schuldkonzeptionen baust. Darüber werde ich in meinem Podcast in drei Wochen sprechen: Schuld als Instrument der Herrschaft – finanziell, moralisch wie historisch. Alles Liebe!

  22. 22

    @ Mario
    Zitat zum Thema Schuld als Instrument der Herrschaft:
    Sprach der König zum Priester: Halt du sie dumm, ich halte sie arm.

    Die wirksamsten Schuldkonzeptionen haben immer noch die Religionen. Tu nicht dies, tu nicht das, aber unerreichbar bleibt das ferne Ziel für den armen Sünder dennoch und der rennt dann mit schlechtem Gewissen durch die Gegend, ausserstande sich jemals frei zu fühlen und in seine Stärke zu kommen.

  23. 23
    Avatar Jan says:

    https://janbigblue.com/der-aufstieg.html
    Das zeigt mir, das ich richtig liege.
    Es hat mir den Tag gerettet.
    Ich hoffe es hilft euch auch.

Deine Meinung interessiert uns. Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.