(Nicht)VerstehenKönnen: Die 8 Bewusstseinsstufen

24 Okt 2019 Von Kommentare: 59 Bewusstsein, Spiritualität

In diesen „wilden“ Zeiten der gesellschaftlichen und politischen Abgrenzung, Radikalisierung und Spaltung scheint zwischen den Menschen keine echte Kommunikation mehr möglich. Oder nur dann, wenn die Meinungen weitgehend übereinstimmen und nur minimal abweichen. Hat ein Kontrahent eine andere, die weder dem allgemein gültigen Diskurs noch der eigenen (??!) Meinung entspricht, so wird dieser entweder mit den üblichen Stempeln wie Nazi oder Klimawandelleugner zum Schweigen gebracht oder einfach ignoriert. Dieses Verhalten hat zwar einerseits System, weil die Menschen derzeit einer bestimmten elitären Ideologie folgen sollen, doch andererseits hat dieses Nichtverstehenkönnen auch damit zu tun, dass Menschen einander tatsächlich nicht verstehen können, sogar wenn sie es wollten! Die Theorie der Graves-Level begründet verständlich die kommunikative Ursache zwischenmenschlicher Probleme durch die acht unterschiedlichen Bewusstseinsstufen der Menschen.

Quantitative Kommunikation ohne Qualität

In 22 Forschungsjahren entdeckte der US-amerikanische Professor für Psychologie Dr. Clare W. Graves (*21.12.1914 +3.1.1986) acht aufeinander bauende Bewusstseinsstufen. Graves kam zu dem Ergebnis, dass Menschen bestimmte Erwartungen vom Leben haben, für die sie sich innerhalb ihrer eigenen Grenzen bewegen und entsprechend verhalten, ohne darüber selbst wirklich im Bilde zu sein. Es gibt acht evolutionsbedingte Bewusstseinsebenen der menschlichen Existenz. Graves fand heraus, dass erwachsene Menschen der Level eins bis sechs stets auf ihrem Standpunkt beharren und kaum andere Meinungen zulassen. Da sich die meisten Menschen innerhalb Level vier und fünf aufhalten, kann man sich leicht vorstellen, warum im Alltag quantitative Kommunikation ohne Qualität stattfindet, sich Menschen im Recht fühlen und dazu neigen, nach Schuldigen zu suchen. Menschen ab dem siebten Level haben ein erwachendes und forschendes Bewusstsein, frei von dem Bedürfnis nach Beifall und Anerkennung, und es gelingt ihnen bei Bedarf gut mit anderen zusammenarbeiten. Im höchsten Level (acht) wird das Erwachen eines Erfahrungsselbstes beschrieben, welches Wege des Seins sucht, um Wissen nutzbringend einzusetzen und die natürliche Harmonie und Balance auf der Erde wiederherzustellen.

Bewusstsein EntwicklungDoch ist eine bestimmte Bewusstseinsstufe nie in Stein gemeißelt. Laut Graves ist es durchaus möglich, in eine höhere Bewusstseinsstufe überzugehen, was derzeit auf der Erde spürbar der Fall ist. Daher ist Bewusstseinsarbeit und Persönlichkeitsentwicklung nicht nur für jeden Einzelnen individuell wichtig, sondern auch im Kollektiv für die Entwicklung der Menschheit. Graves Absicht war es nicht, Menschen in gute oder schlechte Kategorien einzuteilen. Die einzelnen Bewusstseinsstufen ergeben erst das Gesamtbild als Menschheit. Und wir sollten uns immer wieder daran erinnern, dass es nur EIN göttliches Bewusstsein gibt, dass sich unter anderem durch die individuellen Bewusstseinszustände der Menschen zusammensetzt. Es gibt deshalb auch nur ein einziges Interesse und ein großes Drehbuch, was wir in seiner Unendlichkeit und Komplexität auch nicht wirklich begreifen können.

Warum spitzen sich gerade jetzt die Kommunikationsprobleme zu?

Das derzeitige Zeitalter der Spaltung und Täuschung scheint in seiner Mächtigkeit täglich neue Höchststände zu erreichen. Bevor sich das Bewusstsein derart ent-wickeln kann und die Menschen begreifen, dass sie nicht getrennt voneinander existieren, sondern eine Einheit bilden, ist es unerlässlich, dass wir unsere eigene Trennung und Spaltung noch einmal in der gesamten Dimension und Heftigkeit vorgeführt bekommen. So sind wir gefordert, uns zu hinterfragen, zu reflektieren und mit Herz und Verstand das für unsere seelische Essenz „Richtige“ zu tun. Zunächst auf der individuellen Ebene, um dann dann die kollektive Ebene zu erreichen.

Die Menschheit im Bewusstseinswandel

Graves prophezeite mit seiner Theorie, dass sich die Menschheit, gestützt durch die Stufen sieben und acht, vor einen Entwicklungssprung und einem Bewusstseinswandel befindet. In gewisser Weise sind wir heute, 30 Jahre später, an einem solchen Punkt angelangt und versuchen, die Herausforderungen unserer Zeit global und friedvoll zu lösen, wenn auch im Kleinen, auch wenn es oftmals nicht den Anschein danach hat. Alles, was ist, war vorher ein Gedanke.

„In jeder Stufe der menschlichen Existenz ist der erwachsene Mensch auf der Suche nach dem heiligen Gral, der Art, wie er zu leben, wünscht. Auf der ersten Stufe sucht er nach automatischer körperlicher Befriedigung (1). Auf der zweiten Stufe sucht er eine sichere Art zu leben (2), und dies ist gefolgt, als nächstes, von der Suche nach Heldentum, Macht und Ruhm (3), einer Suche nach höchstem Frieden (4), einer Suche nach materieller Zufriedenheit (5), einer Suche nach liebevollen Beziehungen (6), einer Suche nach Selbstachtung (7) und einer Suche nach Frieden in einer unverständlichen Welt (8). Und wenn er merkt, dass er diesen Frieden nicht findet, wird er sich auf die Suche der neunten Stufe machen.” (C.W. Graves, Quelle: www.clarewgraves.com)

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com

Beitragsbild: Didi01 / pixelio.de, Bild Mitte: Adobe Stock (Fotolia.com), Quelle Grafik Unten: www.graves-systeme.de

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59 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Avatar Anne-Marie says:

    Hallo lieber Alex Miller,

    vielen lieben DANK für diesen wirkungsvollen Beitrag…
    Möge sich die Menschheit an das, was “ WAHRHAFTE KOMMUNIKATION “ ausmacht erinnern…
    Möge der Eine den Anderen “ ERHEBEND “ mitnehmenwollen…

    In DANKBARKEIT
    A-M Kania

  2. 2
    Avatar Kleinschorschi says:

    Danke für den Artikel, Alex.
    Ja, in der Tat beobachte ich diese Graves-Symptomatik bei Gesprächsrunden auch und denke mir dann immer, das kann nix werden, wenn da alles 4er und 5er miteinander sprechen. Verlorene Zeit. Zu viele Köche verderben Brei, heisst es so schön. Man verplappert Zeit und kommt doch nicht zu einem Resultat. Aber irgendwie muss sich Mensch ja die Zeit totschlagen… B-)Dann doch lieber paar Schritte in der Natur gehen, sehen, was wirklich wichtig ist. Denkst du manchmal auch, der Mensch erschafft sich die Arbeit selbst? Man nennt das dann glaub Bullshit-Jobs. Und dann wundert es, dass sich Mensch verliert in diesen absurden und unwichtigen Dingen, alles als sinnlos empfindet…
    Was ist eigentlich wirklich wichtig? Was zählt wirklich?
    Sei(d) lieb gegrüsst und ein happy weekend

  3. 3

    Liebe Anne-Marie,
    sehr schön gesagt… :)

    Liebe Kleinschorschi,
    verlorene Zeit (und Energie) bei Gesprächen und Besprechungen – ja, wer kennt das nicht… ;) Da heißt es ein wenig mitspielen und sich davon nicht vereinnahmen lassen, Abstand haben.

    Ich denke, es gibt keine Bullshit-Jobs. Ja, wir Menschen erschaffen uns die Arbeit selbst, warum? Wir geben unsere Leistung und Zeit, und dafür bekommen wir etwas (Aufmerksamkeit und Geld). Wenn man sich umschaut, wieviele Menschen sich nur über den Job definieren ist es vielleicht erschreckend. Aber wenn man nur in der Natur verweilen, sich mit Bewusstsein und Spirituellen Dingen beschäftigen würde, besteht die Gefahr, sich darin zu verlieren und nicht mehr offen für andere Dinge zu sein. Daher bringt mich mein Job immer wieder zurück und er kann auch Spaß machen. Ein schönes Zitat aus dem Film Peaceful Warrior: „Service am Menschen ist das Höchste, was man tun kann“. Finde ich sehr schön. Und das kann sogar für Bullshit-Jobs gelten… ;)

    Herzliche Grüße und ein wunderschönes Herbstwochenende
    Alex

  4. 4
    Avatar Gabi says:

    Vielen lieben Dank, für Deine sehr inspirierenden und bewusstseinserweiternden Beiträge. Warum spitzen sich zurzeit die Kommunikationsprobleme zu? Viele Menschen werden sich gerade ihrer Selbst bewusst. Suchen nach dem Ausdruck des eigenen Ichs. Erkennen ihre Einzigartigkeit und wünschen Einheit. Eins fühlt man sich meist unter Gleichgesinnten, mit Menschen, mit denen man Gemeinsamkeiten austauschen kann. Die Kunst besteht darin, alle anderen unterschiedlichen Menschen als Ergänzung zum eigenen Ich zu sehen. Jedes einzigartige Sein ergänzt alle anderen einzigartigen Seins. Darin besteht die Herausforderung. Ein Ganzes beinhaltet alle Teile. Die Empathie und Offenheit für den anderen, die Akzeptanz der Unterschiedlichkeit und ein offenes liebevolles Herz sind Voraussetzung für eine gute Kommunikation. Es geht dabei um ehrliches echtes Interesse an seinem Gegenüber, um das Vergessen des eigenen Seins für einen Moment, wenn alle Aufmerksamkeit dem anderen geschenkt wird.
    Meister Eckhart sagte: Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht, und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.

  5. 5

    Liebe Gabi,
    schön gesagt! Dem kann ich nur beipflichten.

    Herzliche Grüße
    Alex

  6. 6
    Avatar Kleinschorschi says:

    Guten Morgen allerseits :-)
    @ Alex: Bezgl. Bullshit-Jobs meinte ich nicht unsere Berufe im Allgemeinen, sondern jene Berufe, die erschaffen werden, um Dinge zu produzieren oder zu kontrollieren, die es eigentlich nicht braucht. Mittlerweile besteht ja der Trend, dass in jeder Firma eine Kontrollabteilung entsteht (Kontrolle der Kontrolle der Kontrolle…) und auch eine Prozessoptimierung stattfindet (jeder Schritt muss bis ins letzte Detail beschrieben werden, am besten mittels Flussdiagramm). Früher wurde Arbeits-Wissen von Mund zu Mund weitergegeben. Heute wird alles notiert und es entstehen „Check-Listen-Menschen“, das ist aber nur auf den ersten Blick hilfreich, denn je mehr Mensch sich auf eine Liste verlassen muss, desto weniger kann er spontan und eigenmächtig handeln. Ist wohl so erwünscht. Roboter halt.
    Der Mensch selbst möchte tätig sein, denn ohne Tätigkeit würde er apathisch werden. Aber eine Tätigkeit sollte sinnstiftend und erfüllend sein. Das wollte ich damit sagen.
    @ Gabi: schön gesagt, aber genau dies setzt ja voraus, dass man dahinter sieht. Ohne schubladisieren zu wollen, sind nun mal sehr viele Menschen in einem 4er und 5er Bereich und kommen nicht darüber hinaus, was Endlosdiskussionen ohne Ergebnis zur Folge hat. Um so zu sein, wie du es schön beschreibst, muss man 6er oder 7er sein. Diesen gelingt es dann durch alle Stufen hindurch zu surfen, sprich, als 7er ist es möglich, auch dem 4er höflich entgegenzutreten und ihn dort abzuholen, wo er gerade steht. Umgekehrt würde der 4er dich für weltfremd halten, abgehoben, etc…

  7. 7
    Avatar Consciousness says:

    Zum Thema, Berufe die die Welt nicht braucht (Bullshit-Jobs) und Kontrolle der Kontrolle.

    Es war einmal vor langer Zeit……

    – Eine Stadt hatte eine Brücke über den Fluss gebaut.
    – Die Bürgerschaft meinte, die Brücke müsse bewacht werden. Ein Brückenwächter wurde eingestellt.
    – Der Wächter musste bezahlt werden. Ein Finanzsachbearbeiter wurde eingestellt.
    – Zwei Personen mussten personalmäßig verwaltet werden. Ein Personalverwalter wurde eingestellt.
    – Drei Personen Personal mussten arbeitsmäßig organisiert werden. Ein Organisationsverantwortlicher wurde eingestellt.
    – Vier Personen Personal brauchten eine verantwortliche Führung. Ein Verwaltungsleiter wurde eingestellt.
    – Der Verwaltungschef konnte nicht alles allein machen. Ein stellvertretender Verwaltungsleiter, eine
    Schreibkraft, ein Bote und ein Assistent wurden eingestellt.
    – Um den immer mehr zunehmenden Schriftverkehr ordnungsgemäß zu bewältigen, wurde eine Registraturgehilfin und ein
    Archivar eingestellt.
    – Um die finanzielle Kontrolle bei einem Personal von zwölf Personen zu behalten, wurde ein Rechnungsprüfer und ein
    Kontrolleur eingestellt.
    – Die Bürgerschaft merkte, dass die ganze Verwaltung allmählich zu teuer wurde.
    – Ein Sparprogramm wurde erarbeitet und dann ………

    – ……..wurde der Brückenwächter entlassen.

  8. 8
    Avatar Gabi says:

    @Kleinschorschi. Ja, zurzeit sind noch viele Menschen unbewusst. Steter Tropfen höhlt den Stein. Vor 30 Jahren gab es kaum Bücher, die sich mit Bewusstsein beschäftigten. Es gab auch kein Internet. Und Menschen, mit denen ich mich über Bewusstsein austauschen konnte, waren von absoluter Seltenheit. Was sind schon 30 Jahre und was hat sich innerhalb dieser 30 Jahre alles verändert. Zuerst sind es wenige, dann immer mehr und dann…. kann schnell gehen :-)))

  9. 9
    Avatar Kleinschorschi says:

    @ Consciousness: oh ja, nur eine Geschichte? Nein, leider einfach nur wahr, danke dafür…stimmt nachdenklich…
    @ Gabi: Danke, schön gesagt.
    @ alle: wunderbaren Tag euch…..

  10. 10
    Avatar Niko says:

    Ich weiss nicht ob es tatsächlich immer mehr bewusste Menschen geben wird. Selbstreflektion ist teilweise wirklich sehr anstrengend und erfordert von „oben“ zur Auflösung der Schatten unglaubliche Energiemengen und als Mensch deutliche Auseinandersetzungen auf vor allem emotionaler Ebene + Gedankenstille/dazwischen noch locker Ruhe und Gelassenheit.
    Dass das „Niveau“ gehalten werden kann, eine Zentralsteuerung vom Selbst über permanente Energiesteuerung, so meine Beobachtungen an mir. Bei mir ist es oftmals Auseinandersetzungen mit Angstflüssen.
    Warum das alles so ist, ich habe keine Ahnung. Manchmal frage ich mich wie es bei Anderen so ist. Wenn ich beispielsweise meditierend in der U Bahn/S-Bahn sitze oder mit Kollegen zum Einkaufsladen Mittags gehe. Ich meine Konzentration aufs dritte Auge und Herzen habe, es fliesst. Ich glaube die Erde ist nicht der „heilige“ Ort und wird immer Dualität beinhalten, dafür sind wir geboren, darum sterben wir. Wäre das Internet vielleicht nicht da, würden wir gar nicht so deutlich merken, dass es eigentlich viele gibt, die sich warum auch immer mit solchen Themen beschäftigen, andererseits ist es aber auch eine riesige Projektionsfläche und potentiell eine schöne Sache Leere zu entgehen.
    Eigentlich weiß ich nichtmal was wirklich ist.
    Das einzige was ich momentan ahne ist, in der Konzentration auf die Flüsse und wenn ich dabei loslassen kann, dann fühle ich mich stark und frei, was das im Endeffekt für die eigene Entwicklung bedeutet, das weiss ich wiederum nicht.
    „Frei“ werden im eigentlichen Sinne findet in Phasenbewegungen statt, vielleicht auch kumuliert auf die gesamte Menschheit, aber ob und wie die Entwicklung energetisch gesteuert ist/wird, definiert wahrscheinlich der Seelenplan als vorher definierte mögliche Entwicklung.
    Um Selbst-Entwicklungen zu haben, müssen aus dem Unterbewusstsein Blockaden ins Bewusstsein verarbeitbar werden, wir sind unglaublich voll davon. Ob und welche Blockaden „hoch dürfen“, ich vermute ohne es zu wissen, entscheidet auch nur vermutlich das Göttliche über den Seelenplan.
    In meiner näheren Umgebung kenne ich nahezu niemanden der sich damit beschäftigt, aber andererseits können es viele sein, von mir wissen es andere auch nicht :).
    Bin sehr gespannt was alles so kommt und vor allem warum ausgerechnet jetzt in dieser Inkarnation.

  11. 11
    Avatar Ela says:

    @ Niko

    Dir und stellvertretend für alle, die innere Zweifel, Unlustgefühl, Angstflüsse, unruhige Nächte, Tränen, Trauer, Marzipan in Abwechslung erleben, kann ich hier raten:

    Sucht einen Energieheiler, eine Energieheilerin auf.
    Es werden immer mehr. Haltet die Augen und Ohren offen.
    Vor allem über geschehene Heilungen.
    Oft ist es an einer auffallenden Veränderung von Bekannten
    zu bemerken. Diese anzusprechen, kann an einen dieser
    Heiler heranführen. Sie sind „Gold“ wert. Sie sehen Blockaden
    und haben vielleicht auf den Philippinen bei einem Schamanen
    gelernt, oder in USA.

    Sie sind imstande, solche Blockaden zu lösen.
    Ich habe mehrfach die heilende Wirkung dieser
    Energiesitzungen kosten dürfen. Ich kann diese
    mutig erbetene Art der Hilfe nur weiterempfehlen.

    Alles Liebe, Ela :-)

  12. 12
    Avatar Niko says:

    Liebe Ela,
    im Laufe der letzten Jahre habe ich schon deutliche Verhaltensänderungen „durchgemacht“. Früher noch vor einigen Jahren war ich so derart blockiert, dass ich über Bäume wieder Kontakt zu mir selbst/zu Menschen innerlich überhaupt zugelassen habe.
    Heute ist das alles kein Thema mehr …
    Die Gegenkraft war insbesondere der Baum, Seelenanteile in mir sehnten sich nach dieser Verbindung.
    Heute ist meine Gegenkraft eigentlich deutlich vielfältiger geworden, aber insbesondere Herz/dritte Auge, SP mittlerweile, die jeweils spürbaren Ströme des Flusses. Spürbar aber ausschließlich nur, was mich leider ärgert, in dem Zustand der inneren Ruhe.
    Öfter lasse ich mich so in der Meditation vollsaugen. Letztens wurde mir gezeigt wie trotz Mangels (z.B. Einsamkeit) trotzdessen Liebe im Herzen spürbar als Ausgleich fliessen kann, das Pendel quasi Richtung Ruhe (gezeigt anhand eines goldenen Pendels).
    Ich glaube an die Selbstheilungskraft des eigenen inneren Flusses, angetriggert mittlerweile über jahrelange Erfahrung).

    Ich wäre nur gern noch deutlich mehr in und bei mir, da mir persönlich bestimmte spezifische Situationen noch ziemlichen inneren Stress bereiten und mich noch weg“hauen“ können und wie ein Kreislauf öfter so vorbeischauen.
    Ich habe da einen inneren Traum und „leider“ auch noch einen sehr genauen inneren Beobachter, der wirklich alles andere aber beim Beobachten Gelassenheit ausstrahlt. :).
    Heute Nacht sah ich in mir zwei Räume, einen mit eine Art Zeichentrickkönig, der mit einer goldenen Kette um die Hand angekettet war, Gold auf dem Fussboden, einen anderen eine Art Verliess, aber auch mit Gold auf der Erde und vielen Bildern in Echt von Personen und Babys, die ich allesamt in der jetzigen Inkarnation nicht kenne.

    Die Idee der Heiler finde ich sehr gut, mein Ziel ist irgendwann der eigene Heiler in mir, als Erfahrung potentiell andere wenn es jemals vorgesehen sein sollte heilen zu dürfen.

    Davon bin ich aber oft urig gefühlt weit entfernt :)

    Liebe Grüsse
    Niko

  13. 13
    Avatar Niko says:

    P.S. Das mit dem König soll aus einer sehr alten Inkarnation sein, eine Art Verpflichtung, die Sucht nach „mehr“: quasi entgegen des loslassens

    Alles scheint so zu sein wie es ist und wie es uns nur möglich im eingeschränktem Verhalten zu Freiheitsgraden ist.
    Ich staune da immer wieder

  14. 14
    Avatar Ela says:

    Hi Niko,

    ja, mach weiter. Vielleicht ziehst Du ja unbewusst einige Andere mit. Ich finde es beeindruckend, was Du so weit geschafft hast. Liest sich wie eine Reise in eine höhere Schwingung. Gold. Das muss echt sehr lange zurückliegen.

    Alles Liebe und bis dann, Ela

  15. 15
    Avatar Niko says:

    Hi Ela,
    jeder hat halt irgendwie doch andere Wege, aber irgendwo gabeln sich unsere und haben vielleicht das gleiche Ziel.
    ….Yoga….Die Frage ist auch, gibt es eigentlich ein Ziel ?
    Auf die ganze Menschheit bezogen habe ich überhaupt keinerlei Ahnung. Ich merke nur an mir persönlich wieviel Kraft/Energie die jeweiligen Änderungprozesse kosten und wieviel Aufmerksamkeit dahintersteckt. An sich kann ich gar nichts einschätzen :)
    Nach Seelenplan wird das sowieso geschehen was geschehen soll/wird, alles was nicht darin verankert ist, das wird schlicht nicht passieren, auch wenn wir uns es millionenfach wünschen und darin Hoffnungen, Begierden, Gedanken, Träume, Sehnsüchte hineinlegen.
    Spiritualität ist z.T. ein riesiges Haifischbecken voller Kompensationen und Projektionen.
    Bei mir selbst merke ich mehrere Richtungen meiner Seelenanteile, einerseits in einigen Tagessequenzen verankert in einem Bewusstseinsraum voller Liebe, wo es nur so in und an mir fliesst, das ist in Konzentration auf das dritte Auge bis mittlerweile SP Bereich, als sehr bewusster Aufmerksamkeits-Vorgang.
    Dann auch Kompensationen/Projektionen als Wunsch und z.T. wenig Loslassen :)
    Momentan möchte ich diesen Bewusstseinsraum, so nenne ich diesen mal, mehr und mehr in meinen Alltag und im Zusammenleben mit anderen Menschen integrieren. Das Niveau kontinuierlich zu halten klappt aber noch wirklich nicht, da mit Aufmerksamkeitsänderung meine „alte Schwingung“ wieder einsetzt.
    Das immer wieder daran erinnern ist ein leider wesentlicher Punkt bei mir dabei. :)

    Liebe Grüsse
    Niko

  16. 16
    Avatar Niko says:

    Weisst du Ela was ich eher vermute. Derzeit bin ich krank geschrieben und habe somit mehr Zeit zu beobachten.
    Ich glaube wir sind umgeben voller bedingungsloser Liebe.
    Ich dachte Konzentration auf das dritte Auge und so …., aber die bedingungslose Liebe spüre ich, wenn ich meine eigene „Wichtigkeit“ runternehme, wenn Gedanken/Emotionen kommen und ich sie in diesem Moment nicht mehr als überdimensional wichtig erachte, quasi einen Schritt noch weiter zurückgehe, aus dem Wissen, diese spiegeln nicht das hier und jetzt wider. Quasi wenn ich es „schaffe“ die eigentliche Bedeutung für mich dieser ankommenden Gedanken/Emotionen selbst runterschraube, dann bin ich umgeben von bedingungsloser Liebe als Gefühl, Eingangstore Chakren, ich bade dann darin ohne abzuheben (Pendel)
    Komplexer befürchte ich wird es deutlich in Beziehung zu und mit anderen Menschen, da dann die gegenseitigen Trigger deutlich mehr sind.
    Im Bewusstsein der ewigen Quelle der vorhandenen bedingungslosen Liebe als wirklich genutzte Gegenkraft sind Sprünge in den Bewusstseinsstufen tatsächlich möglich. Aber auch dieses ist enorm dynamisch, eben wo gerade die Wichtigkeit/Aufmerksamkeit, der Fokus steht, sehr sehr komplex …

  17. 17
    Avatar Ela says:

    Hi Niko

    Danke für Deine Zeilen und Worte. Ich habe beim Lesen oft den Eindruck, Du arbeitest hart. Spontan erinnerte ich mich daran, was Osho sagte, in Zusammenhang mit Veränderung und Bewusstsein. Osho sage immer wieder: Werde zum Beobachter. Doch er sagte auch: Jemandem etwas zu verbieten, durch Gesetze, wie es die Kirche tut, führt in eine Sackgasse. Worauf will ich hinaus?

    Die Kernaussage lautete sinngemäß: Tue weiter das, was du immer so gemacht hast. Doch beobachte dich dabei genau. Nur Bewusstsein schafft Veränderung. Nicht das Verbot. Keine Gesetze.

    Also gehe ich selbst den Weg der Leichtigkeit. Ich mache einfach so weiter. Ich lache, ärgere mich, plane, verwerfe, tue, was zu tun ist. Alles, was in mein Leben kommt, beobachte ich. Auch, wie ich darauf reagiere. Was fühle ich dabei? Es gibt Schreibpartner, die machen mich wütend und ich habe hohen Blutdruck. Andere sind nicht sooo interessant, triggern mich aber auch nicht so, doch meinem Blutdruck geht es gut!

    Osho sagte auch, dass alles egal sei. Ich frage mich oft, ob das, was ich tue, fühle, so wichtig ist. Manchmal schaffe ich es, darüber zu stehen. Manchmal überhaupt nicht. Ich brate in meinem eigenen Saft. Quäle mich oder kann nicht loslassen.

    Es ist tatsächlich viel einfacher, nicht viele Stunden am Tag an eine Situation mit gleichen Menschen gebunden zu sein. Je höher die Eigenschwingung, desto schwieriger wird das. Weil Licht immer abgezogen wird, und Andere sich daran bereichern, damit aufladen, um sich besser zu fühlen. Das ist unbewusster Energieraub. Man kann sich davor schützen. Indem man etwa, bevor man aus dem Haus geht, eine Lichtsäule von oben über sich zieht. Dazu können Spiegel außen angebracht werden. Habe ich aus dem Buch „Energievampire“ – Leider finde ich das Video nicht, in welchen der Abstand von Herzenergie rund um einen Menschen angegeben ist. Insgesamt 8 Meter – habe ich im Kopf.

    Herzenergie ist messbar.

    https://www.youtube.com/watch?v=Zwhpm2dJlwU

    https://www.youtube.com/watch?v=U1lXGsJqffQ

    https://www.youtube.com/watch?v=jBFFuoMbmyU

    Ich hoffe, ich kann Dir mit den Videos eine kleine Freude und Unterstützung schicken. Genieße die Tage und lausche in Dein Inneres. Du musst nichts. Alles ist freiwillig. Jetzt im Winter ist wichtig, dem Körper zu helfen mit hochdosiertem Vit. D und auch C, und wenn nötig auch Melatonin, um die Kälte und Finsternis besser zu übertauchen. Auch Bäder in Meerwasser sind ausgezeichnete Entspanner. Eine halbe Stunde in einem Bad mit 4 Fäusten voll Meersalz wirken Wunder in der Entgiftung und starten allerhand positive Prozesse an. Vielleicht hast Du eine Wanne? Sonst geht auch das Abreiben mit dem Meerwasser in der Dusche.

    Mach es gut, genieße die Tage, liebe Grüße, Ela :-)

  18. 18
    Avatar Ela says:

    @ Niko

    Hier habe ich einige gute Nachrichten für Dich:

    https://www.astromind.de/astrologie-artikel/id-2020-am-ende-beginnt-alles-gut-zu-werden.html

    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/gefangen-im-schnee-straßenhund-rettet-verwaiste-babykätzchen-vor-dem-kältetod/ar-BBXam0Z?ocid=crossde

    https://www.jetzt.de/das-ist/das-ist-boyan-slat

    Könnte tatsächlich sein, dass wir nur noch e i n sehr schwieriges Jahr vor uns haben, in dem wir Gelegenheit haben, zu uns und unserer Situation zu stehen und bereit sind, selbst das Entscheidende t u n – um die Änderung einzufordern, zu uns zu holen, in unsere Eigenermächtigung zu gehen. Vieles von unseren Unlustgefühlen hat den Urgrund, dass wir nicht wissen, wie wir uns aktiv in eine bessere Position bringen können. Wir sind Berechtigte, ja Verpflichtete, für uns selbst zu stehen. Unsere Anliegen durchzusetzen. In unserem Bereich. Da, wo wir unseren Radius haben.

    Wir müssen nicht die ganze Welt retten. Nur jeweils uns selbst. Das ist nicht so schwer, wie es aussieht. Es braucht etwas Mut und Phantasie. Das ist alles. Und uns selbst. So, wie wir sind.

  19. 19
    Avatar Niko says:

    Liebe Ela,

    genau das meine ich. :)
    Ich bring nur Beispiele von mir um es etwas plastischer zu machen.
    Es geht nicht darum die ganze Welt zu retten, es auf die ganze Menschheit zu legen, wenn ich so etwas lese/höre, dann gehen bei mir aber einige rote Ampeln an, da dies eine sehr sehr grosse Kompensation/Projektion ist.
    Das spannende dabei ist: „so, wie wir sind“, das ist gleichzeitig der Knackpunkt, dann rennen wir nicht mehr von uns Selbst davon.
    Bei einigen Themen fiel mir auf, dass ich beispielhaft immernoch dagegen kämpfe, ohne es zu merken, vor allem einige Angststrukturen der Selbstannahme, was mir wirklich noch aktuell sehr sehr schwer fällt, quasi für sich selbst einzugestehen, auch und vor allem mit diesen Ängsten und den Erwartungs- und Sehnsuchtsdruck anderer sehr geliebter Menschen dabei auszuhalten. Das ist ein schöner Spannungsbogen der es finde ich in sich hat. Selbstannahme ein grosses Wort :), aber bei allen spirituellen Themen dreht es sich eigentlich nur darum. Spiritualität im eigentlichen Sinne ist so ein grosser Fluchtpunkt, „Heilsbringer-Flucht“.
    Heute Nacht sah ich Licht und im Licht Augen, dann eine überdimensionale grosse Gewitter-Angstwolke, überdimensional gross mit viel viel dunklen schwarzen Rauch, da sass dann ein kleiner meditierender Lichtmensch und daneben war eine grosse Weltkugel. Ich weiss liebe Ela nicht was richtig oder falsch ist. An sich ist alles schon da, wir müssen nicht irgendwohin, tausende Themen auseinandernehmen, noch eine Heilsaktion, den nächsten Zehntausendmeterlauf. Ich glaube und vermute vorsichtig, als Ausgleich der gegensitzigen Kräfte, sich Selbst in den Momenten so wie es überhaupt möglich ist anzunehmen, einfach mal versuchen nicht mehr zu kämpfen, kein Wissen sich immer mehr reinzupfeifen, die nächsten zwanzig Themen durchzuhasten.
    Die Kreisläufe und Kräfte „ying Yang“ in einem kommen so oder so.
    Mir wurde gestern gesagt, hinter der bedingungslosen Liebe ist noch was, da ist Ruhe/Gelassenheit. Der bedingungslosen Liebe hinterherzuhasten, bringt das Pendel leider wieder in Wallung.
    Endlich Ruhe in einem Selbst, wieviel Heilwirkung hat das für unsere nähere Umgebung. Projektionen hören für den Moment auf, und unbewusst werfen wir unser nicht auf Andere, sondern auch sie dürfen dann so sein wie sie sind.
    Wir sind da und unser Fussabdruck hinterlässt dann Spuren, ich wünsche mir persönlich nichts anderes als das Wort „Ruhe in mir, endlich Ruhe“, das strahlt dann liebe Ela eine ganz andere Präsenz aus.
    Quasi mit sich im Reinen für Momente. Dann brauch es die zig Themen nicht mehr, kein Weiterentwicklungswunsch, wohin will man auch :)

    Liebe Grüsse
    Niko

  20. 20
    Avatar Niko says:

    Ich vermute das sind alles Kräfte in einen die einfach zu einem gehören.
    Je höhere die Schwingung desto grösser die gefühlten Auswirkungen der anderen Seite des Pendels.
    Beide Seiten anzunehmen, den meditierenden Licht „Guru“ voller bedingungsloser Liebe, Kraft, Potenz und in seiner präsenten Lichtkraft (Lichtlöwe) und die schwarze angstvolle Wolke, das sind in sich vereinende Kräfte. Mit beiden Gegensätzigkeiten lernen zu leben, zu sich gehörend. Ich selbst erlebe beide Seiten „leider“ intensiv, und beide Seiten werden so sicher wie das Amen in der Kirche kommen :), das kann man gar nicht verhindern, weil irgendwie beides sich bedingt – völlig crazy.
    Maya halt :)
    Eigenermächtigung im Sinne der Selbstannahme beider Seiten.

  21. 21
    Avatar Ela says:

    Hallo Niko,

    „Heilsbringer-Flucht“ – tolles Wort. Ich frage schon in sämtlichen Blogs nach dem längsten Weg im Universum. Niemand traut sich heran. Dann bekam ich Schimpfe, dass diese Frage völlig sinnlos sei. Aber alles, was Du hier beschreibst, sagt genau das aus: Wir gehen den längsten Weg des Universums, machen alle Umwege, die es nur gibt. DAMIT wir uns nicht mit uns selbst beschäftigen müssen. DAMIT wir unser verletztes inneres Kind nicht ansehen müssen. DAMIT wir uns selbst nicht lieben müssen.

    Ich schrieb mit einem Mann, der ist echt gescheit. Doch er fragt andauernd wie ein 5-jähriges Kind. Die Antworten schiebt er so beiseite, wie er sich bekommt. Er r a s t. Wie per Anhalter durch die Galaxis. Doch er bleibt bei keinem Restaurant stehen. Irgendwie war er mein Ebenbild. Bis Freitag den 22.11. Das war der Tag, an dem ich eine weitere Sitzung bei einer Geistheilerin hatte. Diesmal war meine Freundin auch mit. Sie war danach so erleichtert, dass sie dachte, sie schwebt. Auch ich bekam wieder eine geistige Heilung in einem Bereich, der essentiell ist. Man spürt das selbst, w o der „imaginäre“ Hund liegt. Doch wie soll man selbst dies lösen? Ich bin so dankbar für die Hilfe.

    Ich kann diese Arbeit nur empfehlen. Bis dahin empfehle ich Robert Betz.

    https://www.youtube.com/watch?v=WNs7gPgkAfg

    Die Antwort auf die Frage nach dem längsten Weg im Universum
    betrifft den Menschen und =
    ~~~~~~~~~Der Weg vom Hirn zum Herz~~~~~~~~~~

    Dieser Weg erscheint einfach, wie die sinnlose Frage danach.
    Da ja mit dem Zeigefinger dieser Weg in Bruchteilen
    einer Sekunde nachgezeichnet werden kann.
    Doch wir brauchen Jahre, ja ganze Leben für diesen Weg.

    Es ist so einfach.
    So vieles ist egal.

    Doch auch mir geht es immer wieder so, dass ich irgendwo
    total hänge. Nicht loslassen kann, nicht Ruhe geben kann.
    Ich denke, Niko, Du brauchst mich gar nicht. Wahrscheinlich
    bist du reifer als ich und lebst wesentlich stabiler in Deinem
    Bereich. Immer wieder spüre ich zwischen Deinen Zeilen,
    dass Du es eher bist, der gebraucht wird. ? :-)

    Ich schreibe eben gern. Viel. ImMo warte ich auf Gedrucktes
    von mir. Ich bin gespannt und neugierig. Phu. Es ist eine
    Premiere. Erst dachte ich, „na, was wird schon sein, das erwarte
    ich doch locker.“ Doch nun zwackt es mich und ich bin unruhig.

    Alles, das Du schreibst, ist latent vorhanden. Auch nach so
    Geistheilungen. Doch irgendwie ist es auch wieder total anders.
    Die viele Energie, die täglich aufgewandt werden muss,
    fällt weg. Irgendwie ist selbstverständlich mehr Kraft da.
    Wenn das vorgesehen ist, eine Geistheilung zu machen,
    dann kommt diese Erfahrung eher zu einem selbst, als
    man jetzt groß suchen muss und finden. Es gelingt ganz
    selbstverständlich.

    Nun habe ich wieder „gepredigt“, wie ich ebenso öfter höre
    und lese. Na gut, vielleicht hast Du Dich gut unterhalten?
    Ich hoffe es. Liebe Grüße, Ela :-)

  22. 22
    Avatar Ela says:

    Nachtrag

    Bedingungslose Liebe.
    Da werde ich immer unruhig.
    Ich denke, die … gibt es in dieser Form nicht.
    Da war ein Mann auf Bewusstseinsreise.net
    Er nannte sich Tippitop. Er beschrieb es in Etwa so:
    Das Gras bedingt zum Wachstum die Sonne, Wasser
    und Erde. Ohne diese drei Bedingungen kann Gras
    nicht wachsen.

    Ich denke, es gibt im Allgemeinen eine innere Haltung,
    die von Liebe geprägt ist. Vergeben ist dann leichter.
    Rache und Hass werden so umschifft. Doch es gibt da
    etwas, was Anziehung und Abstoßung genannt wird,
    und das geht durch alle Schichten. Natürlich kann ich
    einen Menschen, der mich abstößt trotzdem respektieren.
    Sogar akzeptieren. Doch das ist etwas völlig anderes,
    als wenn ich ihn liebe, oder?

    Ich finde den Anspruch an bedingungslose Liebe einfach
    zu hoch. Es gibt immer Bedingungen. Optische. Stimmliche.
    Schwingung. Situationen.

    Ich meine, jemand, der in einer Arbeitssituation die volle
    Dominanz herauslässt, der stößt ja schon automatisch
    jeden „Untergebenen“ von sich weg, oder? Dieser Umstand
    kann nicht bedingungslose Liebe annehmen, nähren, fördern.

    Einfache Frage: Kann ich Angela M. bedingungslos lieben?
    Wegen allem, oder trotz allem?

    Für mich gesprochen sage ich dann immer:
    Ich bin ein Mensch und keine Heilige!

  23. 23
    Avatar Niko says:

    Liebe Ela,

    der Begriff „bedingungslose Liebe“ ist vielleicht sehr hochgegriffen, vielleicht aber eben nicht. Früher vor über 10 Jahren als ich noch in einer sehr problematischen Beziehung war, merkte ich abends immer so ein kribbeln auf dem Kopf. Ich wusste, ok Niko, das ist irgendwas, keine Ahnung. Mit der Zeit wo ich Blockaden abbaute und Selbstreflexion immer stärker durchführte, vielleicht übertriebenst, keine Ahnung, kam dieses Kribbeln immer mehr von einem Punkt, zu einem Fliessen, von einem Chakra über gefühltes Fliessen mehrerer Chakren. Irgendwann liess ich mich darauf ein, beschreibbar als Zustand, wo es wenig Denken gibt und man sich plötzlich aus sich Selbst heraus und nicht aus irgendwas im Aussen – eine geheime Kraft oder was auch immer – sich rundum wohlfühlt. Bei mir tritt mittlerweile dieser „Zustand“ den ich nicht genauer spezifizieren kann nahezu sofort ein, wenn ich ruhig bin. Ich kam auf die Idee „bedingungslose Liebe fühlen“, da man sich darin völlig geborgen, aufgehoben, geliebt fühlt und plötzlich eine innere Stärke bekommt, die ich so nicht kannte.
    Das aber als Prozess vieler Jahre. Meine Vermutung ohne Ahnung ist, es ist das eigene innere Licht, nur noch nicht wirklich angenommen und adaptiert, somit im „Aussen“ fühlbar als Gefühl, als Fliessen, als rundumsorglos-Paket.

    In diesem Gefühl siehst du die Welt quasi anders. Du bist im Gefühl verbunden und geniesst dadurch automatisch jeden Moment.

    Knackpunkt ist nur, es ist auch „nur“ ein Gefühl, eine Energie, die aber wenn man sie spürt und kennenlernen durfte, in der Bhagavad Gita steht „süsser Nektar“ glaube ich ähnlich drin, es puscht nur dummerweise auch das Pendel an und hat somit auch „Fluchtcharakter“ – weil man das andere nicht haben will, die andere Seite der Medaille.
    Mittlerweile ist das Gefühl bei mir so immens, dass ich Stunden pro Tag darin „baden könnt“ und das jeden Tag auch habe. Aber die andere Seite die dunkle Gewitterwolke kommt halt auch als sehr beklemmende Angstgefühle.

    Wir tragen an sich alles in uns. Vorhin hatte ich wieder so eine Situation wo ich tiefe Angst hatte, halt wenn es um tiefere Beziehung geht *g* – dann kommt Schock innerlich. Dadurch, dass das notorisch quasi jeden Tag kommt, da weiss ich jetzt, ok Niko das eine löst das andere wohl nicht so wirklich auf :). Ich hatte dann versucht zwischen beiden Welten mit Atmung in die Stabilität zu finden, aber ne ne, der Schatten lässt sich nicht veräppeln. :))

    Zwischen Liebe fühlen, Liebe zulassen, in Liebe sein sind noch kleine Welten :)
    Ich weiss noch nicht wofür diese eigene Energie da ist, aber sie ist auch ein Teil von uns Selbst.

  24. 24
    Avatar Niko says:

    Anmerkung: Beide Seiten so nenne ich es ohne Ahnung sind aus dem inneren entfesselte sehr gegensätzliche Kräfte
    Was ich spannend finde ist, was genau lässt das Pendel nicht so sehr ausschlagen.

    Die Ruhe – in die Ruhe „gehen“ — wenn es in den Momenten überhaupt geht, „in sich ruhen“, quasi interpretierte Selbst-Annahme für den Moment.

  25. 25
    Avatar Consciousness says:

    @ Ela zu Post 22
    Der Weg für bedingungslose Liebe ist meiner Meinung nach – Verständnis. Verständnis für den anderen, warum er so handelt.

    Das Beispiel Angela Merkel. Also den wenigsten Leuten wird sie persönlich und direkt Schaden zugefügt haben. Wenn überhaupt. Natürlich sind viele durch ihre Entscheidungen betroffen. Aber aus Sicht der Angela sind die Bezugspunkte ganz andere. Die hat Informationen die wir nicht haben bzw. hat anderseits auch wieder nur Informationen die direkt auf sie zugeschnitten sind, damit sie eben diese Entscheidungen trifft. Sie ist mit einer der führenden Politiker auf der Welt, von einem Land was auch nicht grad wenig Einfluss im Weltgeschehen hat. Die denkt in ganz anderen Zusammenhängen. Die denkt sie tut was gutes für ihr Land und für die ganze Welt. Wenn der kleine Lagerarbeiter plötzlich Staatsoberhaupt wäre, er würde auch Entscheidungen treffen, von denen er glaubt das sie das Beste wären, aber er würde sich dann auch in einem Umkreis bewegen, in dem es ganz andere Wertmaßstäbe gibt, als vorher in seinem Lagerarbeitsleben.

    Oder der dominante Chef. Hätte er diese Dominanz nicht, dann wäre er vermutlich kein Chef. Der wird je nach Größe der Firma, am Tag nach zig verschiedenen Entscheidungen gefragt. Von der Großbestellung für Büroklammern, über die ungenügende Leistung des nächtlichen Reinigungsdienstes, über die Ausgestaltung der Weihnachtsfeier, bis hin zur Kündigung oder der Neueinstellung von Mitarbeiten. Die Anliegen die seine Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner an ihn richten, widersprechen sich in vielen Fällen, weil jeder aus seiner Perspektive heraus argumentiert. Also glaubt er, jemand muss nun mal ein Machtwort sprechen, damit es überhaupt eine Einigung gibt. Dafür ist er als Chef ja schließlich da.

    Oder es gab vor ein paar Jahren den Fall eines Mannes der ein Mädchen von der Straße entführte, sie wochenlang bei sich zu Hause eingesperrt und sich an ihr vergangen hat. Der bekam eine hohe Gefängnisstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Auf die Frage warum er das getan hätte, antwortete er, er wollte eine Familie haben. Natürlich ist es richtig die Gesellschaft vor solchen Menschen zu schützen, nur wie viele Menschen gibt es, die auf legalen Weg, metaphorisch gesehen über Leichen gehen, damit sie auch das bekommen, was sie unbedingt haben wollen?

    Oder der Terrorist der für seine Überzeugungen andere schädigt oder gar tötet. Wie oft ist man selbst schon massiv für seine Überzeugungen eingetreten und am Ende erkannte man, man war doch im Unrecht?

    Um zurückzukommen auf die bedingungslose Liebe, ich denke das der Mensch als solches gut ist. Nur hier in der irdischen Welt, unterliegen viele materiellen Verblendungen und werden geprägt durch Konditionierungen in der Kindheit, durch den erlernten Machtanspruch durch Religionen, der Meinungsbeeinflussung durch Medien, durch soziale und gesellschaftliche Vorgaben wie man zu handeln und zu denken habe und eben vielen äußeren Faktoren die einwirken.

    Bedingungslose Liebe fängt da an, wenn man versteht, oder zumindest verstehen will, warum der andere so handelt wie er handelt, auch wenn man es für falsch hält und dann den Menschen sieht der sonst noch dahintersteckt.

    Vielleicht bedauert es Angela Merkel sehr, dass sich nie eigenen Kinder bei ihr ergeben haben und versucht jetzt im Großen etwas für die Zukunft zu erschaffen. Vielleicht wär der dominante Chef froh, wenn die Mitarbeiter und Kunden mal selbst mitdenken würden und nicht nur an ihm herumnörgeln würden. Vielleicht wär der Entführer keiner geworden, wenn er jemand gefunden hätte der ihn einfach akzeptiert und liebgehabt hätte. Vielleicht wär der Terrorist keiner geworden, wenn ihm als Kind das heilige Gebetsbuch nicht jeden Tag eingeprügelt worden wäre. Wir wissen es nicht.

    Und weil wir es nicht wissen, geh ich davon aus, dass jeder Mensch etwas liebenswertes in sich trägt, man muss es nur finden wollen. Bei manchen Menschen hab ich auch keine Lust bei denen irgendetwas finden zu wollen oder mich überhaupt mit denen zu befassen, aber da muss ich ja dann an mir arbeiten, was mich an dem anderen so abstößt. Oft sind es Dinge die man an sich selbst nicht wahrhaben will. Wenn einen der dominante Chef stört, dann stört einen in Wirklichkeit vielleicht sein eigenes Duckmäusertum. Und wenn einen der kalte Regierungschef stört, dann stört einen in Wirklichkeit vielleicht seine eigene Ohnmacht, weil man denkt es selbst ja eigentlich viel besser zu wissen.

    Wenn man seinen Widerstand aufgibt gegen etwas im Außen und nur bei sich selbst ist, dann endet jeder Krieg und man kann bei jedem etwas liebenswertes finden. Man muss es nur wollen. Aber im Außen etwas störendes zu finden ist natürlich erst mal leichter, als auf Innenschau zugehen. Aber es ist nur scheinbar leichter, weil vor sich selbst kann ja niemand dauerhaft weglaufen. Also meldet sich das Problem solange im Außen, bis man es selbst in sich bereinigt hat.

    Und an dem Punkt, dass das immer mehr erkennen, scheint ja grad die gesamte Menschheit zustehen. Man kann dem Krieg und der Auseinandersetzung und dem Falschem seine Aufmerksamkeit geben, man kann sich aber auch dem zuwenden, was man für richtig erachtet, was einem selbst in Frieden bringt und was liebevoll ist. Es ist kein harter, schwieriger Weg. Es sind nur kleine Entscheidungen die man jeden Tag aufs Neue für sich selbst trifft.

  26. 26
    Avatar Ela says:

    Lieber Niko,

    da bist Du also mein Berater geworden. Danke. Ich staune Bauklötze. Langsam begreife ich, was Du da so anschlägst, mit einem Gong, dem Pendel, das nicht Ruhe geben kann. Ja, so beginne sogar ich die bedingungslose Liebe zu begreifen. Hm. Ich hab das mit der Angst nicht so von Auge zu Auge. Auch wenn ich mich vorher gut fühle. Vor Jahren, als meine erste Beraterin mir diese Schwingungsmuster gab, sagte sie, ich solle sie in einem Kreis auflegen, und mich reinsetzen. – „Aber nicht zu lange, damit es dir nicht zu stark wird.“ – Ich saß Stunden in dem Kreis und trommelte, bis ich ganz weich davon war. – Richtig geraten. Ich spürte nicht wirklich was…… Das heißt nicht notwendig, dass ich gefühllos bin. Vielleicht erwartete ich nur etwas völlig Anderes. Einige sagten tatsächlich, sie könnten nicht lange in so einem Kreis sitzen.

    Tatsächlich fühlte ich mich sehr wohl in dem Kreis und wollte gar nicht mehr herausgehen. Wahrscheinlich bist Du hochsensibel. Hast Du schon mal davon gelesen? Du hast vielleicht besondere Begabungen, Gaben, die Du in Dir hütest. Vielleicht sind in solchen Büchern über Hochsensible auch Hinweise, wie das Leben damit einfacher und genussvoller wird? Mir fällt Brigitte Jost ein. Sie hatte auch solche ähnlichen Erlebnisse wie Du, ich las davon in ihrem Buch „Aquaria die Göttin kehrt zurück.“

    Nun warte ich auf Neues, Aufregendes von Dir, um noch mehr zu erfahren über diese geheimnisvolle Art der Liebe, danke und liebe Grüße, Ela

  27. 27
    Avatar Ela says:

    @ Consciousness

    Hi, nun zu Deinem Schreiben von heute.
    Du machst mir also nach Logik klar, was bedingungslose Liebe sein soll. Eigentlich beschreibst Du das, worunter ich mir vorstelle, dass alle Menschen gleich wertvoll sind, egal, was sie tun. Das, was Menschen tun, hat verschiedene Schwingung und entspricht ihrem Status der geistigen Reife.

    Zitat: „Die denkt sie tut was gutes für ihr Land und für die ganze Welt.“
    Du weißt, was Angela M. denkt? Wow.

    Wenigstens weiß ich, dass bedingungslose Liebe nicht meinen Verstand und mein geistiges Urteilsvermögen abschalten muss – kann, und ich wählen kann, wie ich mich der Thematik stelle.

    Tatsächlich waren Spekulationen im Umlauf dass Angela irgendwo gefangen gehalten wird und jemand Anderer sie darstellen soll. Ihre Zitteranfälle und danach ihr Verschwinden aus der Öffentlichkeit sollen dafür u.A. Anzeichen sein. Dies jedoch nur am Rande.

    Dominante Chefs. Du hast von meinem Blickwinkel aus sehr viel Verständnis für die Belange des gegenwärtigen Systems. So kommt das für mich rüber. Man muss kein Duckmäuser sein, um dieses Auftreten von Chefs, das die Wirtschaft und das Geldmachen rechtfertigt, abzulehnen. Ich liebe diesen Teil nicht bedingungslos. Da fährt die Eisenbahn drüber. Gleiche Augenhöhe und kreative Teamarbeit ist sogar produktiver, und lässt die Anderen ebenso leben. Frank Stronach beteiligte die Angestellten seines Magna-Werkes am Gewinn. – Welcher immerhin gemeinsam erwirtschaftet wurde.

    Auch das nur am Rande.

    Wenn ich also annehme, alle Menschen sind gleich wertvoll, und die Schwingung, was jeder tut, ist jeweils eine spezifische, ist das nicht gleichbedeutend mit „bedingungsloser Liebe“. Bedingungslose Liebe scheint eine eigene Ebene zu haben. Immerhin gibt es verschiedene Dimensionen, die jeweils anders schwingen. Also in 5D kann es keinen Mord geben. Das ist schon mal klar. So weit mein Auge reicht, jedenfalls. Wenn mich jemand verbessern will, bitte gerne.

    Wir leben auf einem Planeten mit einem relativ hohen Anteil von Menschen, die Psychopathen sind.

    https://de.sott.net/article/1024-Der-Psychopath-Teil-1-Die-Maske-der-Normalitat

    Ein Psychopath hat keine echten Gefühle. Nicht selten üben Psychopathen vor dem Spiegel, wie sie echte Gefühle darstellen können. Damit sie sich nicht abheben von normalen Menschen, nicht auffallen durch ihre Gefühllosigkeit. Egal, wo sich diese P. aufhalten, einbringen, sie richten viel Schaden an. Deshalb sind sie für mich außerhalb von Liebe. Nicht, weil ich sie außerhalb dort hinstelle, das tun diese P. schon selbst für sich. Es gilt der freie Wille im Universum. Also dürfen auch diese P. dort stehen, wo sie sich hinstellen. Doch muss ich mich deshalb schädigen lassen?

    Oder ist es nicht in gewisser Weise auch Liebe, diese P. in ihre Schranken zu weisen, und nicht mitzuhelfen, sich nicht auf dem Präsentierteller als Beute zu liefern, sondern einmal deutlich auf den Putz zu hauen, damit die etwas zur Besinnung kommen?
    Ich finde dass wir alle – und vor allem auch in dieser Spiri- und Eso-Szene – ziemlich auf Spur gebracht wurden. Diese Spiri- Liebe ist doch dazu da, sich nicht zu wehren, alles als harmlos zu erklären und mit dieser Art von „Liebe“ alles zuzudecken, was uns nicht angenehm ist, was eigentlich unseren Verstand auf Alarm gehen lassen sollte, und unser aktives Mitgestalten anstoßen, was unser nächstes soziales Umfeld angeht. In j e d e r Hinsicht. Wieviel alleinerziehende Mütter gibt es in unserem nächsten sozialen Umfeld? Meist sind sie es, die auf der Strecke bleiben. Vor Jahren verhungerten in England schon reihenweise Babies von jungen, alleinstehenden Müttern. Nur Kopp-Nachrichten brachte das.

    Würden wir es bemerken, wenn es unser soziales Umfeld beträfe? Wir haben uns daran gewöhnt, dass der Staat alles macht. Es gibt für alles Gesetze. Wenn es aber so wäre, dass hier mehr und mehr Desaster entstünde? Das ist nur ein Beispiel von vielen. Ja wer würde in solchen Fällen aus dem „bedingungslose Liebe“ – Raster gefallen sein? Wer verursachte denn dieses Szenario? Könnte das gut geheißen werden? Wollten wir uns auf Liebe berufen und weiter gewartet haben, bis alles der Staat regelte?

    Ein gewisser Fatalismus beinhaltet sich in der Eso- und Spiri- Szene. Alles ist gut. Weil wir haben ja die bedingungslose Liebe und alles ist berechtigt. Ja, Einige scheinen einen Berechtigungsschein zu haben, zu tun, was gefällt, was beliebt. Wenn jedoch dabei alles kaputt geht, bis hin zu den elementaren, lebenserhaltenden Grundlagen – dann ist es zu spät, mit bedingungsloser Liebe zu argumentieren. Weil dann sind wir hin.

    Alles Liebe

  28. 28
    Avatar Consciousness says:

    @ Ela

    Nein, ich weiß nicht was Angela Merkel denkt. Es war ein Beispiel, dass irgendwo jeder eine menschliche Seite hat. Trotzdem halte ich Angela Merkel nicht für unmenschlich oder hab Hass auf die. Sie ist mir einfach egal. Das die wahre Angela Merkel gefangen gehalten wird und durch eine Schauspielerin gedoubelt wird, halte ich für abwegig. Allerdings bewege ich mich auch nicht auf solchen Seiten, wo das für möglich gehalten wird. Ich halte Angela Merkel für sehr willensstark,womit sie auch nervliche Sachen wie das Zittern unter Kontrolle bringen kann, was man auch bei dem Zitteranfall sieht, sie bleibt trotz größter Anstrengung stehen, wo die meisten anderen einfach umgefallen wären.

    Ich habe sehr wenig Verständnis für die Belange des derzeitigen Systems und glaube das wir in einem umwälzenden Wandel bereits drin sind. Deswegen mein ich, ist es besser mit dem dominanten Chef auf Augenhöhe und ohne Angst zu reden, als gegen ihn zu kämpfen oder vor ihm zu kuschen.

    Das der Milliardär Frank Stronach seine Mitarbeiter am Gewinn beteiligt ist sehr löblich. Die Magna-Werke erwirtschaften ihren Gewinn unter anderem mit der Zulieferung für die Rüstungsindustrie.

    Das alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, wollte ich mit meinem Post nicht sagen, sondern lediglich, dass vieles auf der Welt scheinbar im Argen liegt, was man aber als einzelner meist nicht ändern kann. Aber seine eigenen Emotionen kann man unter Kontrolle bringen im Angesicht was auf der Welt passiert. Und ob man Magnaaktien kauft oder nicht, und was man sonst so für Entscheidungen trifft, dass kann man ja auch beeinflussen.

  29. 29
    Avatar Ela says:

    @ Consciousness

    Magna und Rüstung? Wusste ich nicht, leider. Danke für die Aufklärung. Igitt. Ist denn a l l e s verseucht?

    Aktien: Es gibt mehr Silberaktien, als reales Silber. Also nicht mein Ding. Wie gut, da kann ich wenigstens nicht in die Rüstungsfalle tappen. Allerdings sehe ich nicht groß ein Entscheidungspotential, wenn ich Aktien kaufen darf. Weil wie man sieht, hinter allem ein Code und vorgegebener Weg steckt. Leider hattest Du jetzt keine neuen Ideen zur „bedingungslosen Liebe“ weiterführend eingebracht. Schade.

    Ehrlich, ich halte Emotionen für nicht generell schädlich. Sie können sehr gut zielorientiert eingesetzt werden. In vollem Bewusstsein. Wut kann ein toller Motor sein. Richtig kanalisiert.

    Ok, willensstarke Angela. Du schreibst doch sehr zugetan von ihr, als seiest Du ein Fan? Hat eine Mutter, die alle Hände voll zu tun hat, auch diese Achtung von Dir verdient?

    Psychopathen z. B. haben keine menschliche Seite. Das sollte kalkuliert werden. Sie tun nur so.
    Nicht mal P. sind hassenswert. Sie sollten einfach so behandelt werden, dass sie minimalen
    Schaden anrichten können.

  30. 30
    Avatar Consciousness says:

    @ Ela

    Wer als Unternehmen international aufgestellt ist, immer wieder Zukäufe betreibt, muss gerade im Automobilbau, irgendwo mit der Rüstung zu tun haben. Die Bauteile werden ja überall verwendet.

    Zur bedingungslosen Liebe, vielleicht sollte man eher sagen, bedingungslose Akzeptanz. Ist so wie es ist. Mit Rüstung schießt man ja nicht nur Menschen tot. Das Internet baut ja auch auf einen militärischen Vorläufer namens Arpanet auf, was heut auch viel Gutes bewirkt. Oder in Katastrophenfällen, da ist ja auch schön wenn mal paar Leute in Tarnanzügen kommen und paar Zelte hinstellen und Trinkwasser zum laufen bringen, ohne groß darüber zu diskutieren. Die einfach mal handeln, weil sie die Organisation vorher schon geübt haben. Also bin kein Fan von Militär, mein nur, alles hat zwei Seiten, gerade heutzutage, ist nicht mehr alles nur schwarz oder weiß.

    Emotionen sind nicht generell schädlich und Wut kann ein toller Motor sein. Stimmt. Aber Emotionen und Gefühle sind zwei verschiedene Sachen.Und oft genug ist der Mensch nicht Herrscher über seine Emotionen, sondern die Emotionen beherrschen ihn. Und das macht unfrei und richtet oft genug Schaden an.

    Bin auch kein Fan von Angela Merkel oder ihrer Politik. aber bei dem ersten Zitteranfall, der für sie unerwartet kam, wie sie da gekämpft hat, die Zeremonie zu überstehen, also zu stehen im wahrsten Sinne des Wortes und nicht umzukippen oder sich zu setzen, ja diese Willensstärke in dieser Situation die fand ich bemerkenswert. Soviel Selbstdisziplin haben nicht viele und das hat nichts damit zu tun wie sie sonst ist oder was sie für eine Politik macht.

    Eine Mutter die alle Hände zu tun hat, hat nicht deswegen allein meine Achtung, weil sie Mutter ist. Vielleicht ist sie ja auch einfach nur schlecht organisiert, wenn sie soviel zu tun hat. Auch das Merkmal alleinerziehend ist noch kein Grund für besondere Achtung, weil vielleicht gibt es einen Vater, der zu der Situation eine ganz andere Meinung hat als die Mutter, weil viele Trennungen gehen heutzutage von der Frau aus und das nicht immer, weil der Mann ein Schläger und Säufer war.

    Vielleicht aber sind die Kinder sehr frei und kreativ erzogen. Das fände ich bewundernswert. Oder sie managt eine Patchworkfamilie so, dass trotzdem alle damit zufrieden sind, dass fänd ich auch beachtlich. Grad in der heutigen Zeit.

    Also Achtung vor einem Menschen entwickelt sich häufig erst wenn man ihn näher kennen lernt und er Seiten zeigt, die man dem im positiven gar nicht zugetraut hätte. Trotzdem sollte man natürlich eine Achtung jedem Menschen für sein Menschsein entgegenbringen, auch wenn man ihn noch nicht kennt.

    Ela, wir könnten noch ewig so weiter philosophieren, aber wir kommen vom Thema Bewusstseinsstufen ab. Vielleicht liest man sich ja mal wieder bei einem anderem Thema.

  31. 31
    Avatar Ela says:

    @ Consciousness

    guten Morgen und danke für Deine Worte.
    Ich habe nicht den Eindruck, dass Diskussionen, die Bewusstsein schaffen, eine Abweichung zum Thema sind.

    Am Meisten fächern sich die Emotionen und Gefühle, weil Emotionen Gefühle sind, doch die Abstufungen fächern sich, auch wird jeder Mensch genau diese Begriffe etwas anders auslegen. Man kann Gespräche führen und aneinander vorbei reden. Ich habe da schon große Pleiten erlebt und werde auch oft missverstanden.

    Mir sagte jemand, Emotionen seien die unbewusst ausgelebten Gefühle, im Gegensatz zu Empathie. Ich staune, wie mit den Jahren immer neuere, tiefere Einblicke in diese Bereiche auftauchen.

    Zitteranfälle in der Öffentlichkeit im Stehen zu absolvieren – kann verschiedene Ursachen haben. Nicht alles, was nach Stärke aussieht, i s t auch Stärke. Haben wir nicht genau hier zu lernen, wie wir eine Schwäche zugeben können um sie damit in Stärke zu wandeln? Wie wäre es, wenn auch Politiker hier einmal zugeben würden, dass sie nicht selbst entscheiden und durchführen, sondern unter Vorgaben handeln, handeln müssen, und so weiter, und diese Ehrlichkeit wäre dann die wahre Stärke gewesen worden sein? Ich finde, wir sollten mehr von diesen vordergründigen Bildern, die uns geliefert werden, hinterfragen und zerlegen, damit wir endlich ein komplettes Bild unserer realen Umwelt bekommen würden. Somit einige Rätsel, die immer wieder auftauchen, endlich ihren geheimnisvollen Schleier abgelegt bekommen und den Blick auf Wesentliches freigeben können.

    Elternschaft bedeutet für mich Mut am Experiment und gleichzeitig hat sie die Tat als Grundlage. Das Tun anstatt der Theorie. Die Elternschaft ist nicht nur ein Reifeofen der besonderen Güteklasse, sondern erhält plump die Art. Ohne Eltern kein Bestand der Population. Das allein ist schon in sich heilig. Dass es leider nicht so klappt, mit der Perfektion, ist die andere Seite der Medaille. Doch darin steckt das Potential der Vergebung und gerade im Spiegel der Familie sieht die Politik im Außen sehr schlecht aus, weil genau die Politik den Familien mehr Prügel vor die Füße wirft, als hilfreich und heilsam die „heilige Familie“ zu unterstützen.

    Tagesbetreuung spricht hier die Sprache der Wahrheit.

    https://www.youtube.com/watch?v=vDWo6AuhV70

    Die ersten sechs Wochen nach der Geburt eines Kindes soll die Mutter samt dem Kind betreut werden. Sie soll sich nur um das Kind kümmern, jemand anderer sollte kochen.
    Die ersten drei Jahre eines Kindes sind ebenso sehr wichtig. Sie sollen stressfrei im Rahmen von liebevoller Begleitung erlebt werden. Es geht dabei um das Urvertrauen, welches das Kind im Mutterleib erlebt, und das soll erhalten bleiben. Einhergehend mit Bindung an einen Bezugsmenschen, vorzüglich der Mutter. Kann jedoch auch die Großmutter sein, auch gleichzeitig oder dann verlaufend übergehend.

    Das Video mit Eva Herman spricht eine andere Sprache! Bewusstsein ohne Stufe und frei von bedingungsloser Liebe. Wir sollten uns nichts vormachen. Zitteranfälle stehend absolvieren könnte Show sein, um abzulenken von diesen Themen, die elementare sind, und unsere Zukunft betreffen.

  32. 32

    @ Ela (w) & Consciousness (m),
    spannend, wie ihr miteinander diskutiert, wozu mir folgendes spontan dazu einfällt:

    Frauen und Männer sehen die Welt „unterschiedlich“
    – Frauen: emotionaler, verspielter…
    – Männer: rationaler, zielorientierter…

    Und das ist gut so, denn beides ERGÄNZT sich PERFEKT! :) Nur durch die Unterschiede konnte die Menschheit überleben…

    LG Alex

  33. 33
    Avatar Ela says:

    @ Alex

    so ein Beschiss!
    Ich bin jetzt beleidigt.
    Consciousness ist ein Mädchenname.
    Punkt und Pasta.

  34. 34
    Alex Miller Alex Miller says:

    @ Ela,
    das Leben ist ein Spiel ;)

  35. 35
    Avatar Consciousness says:

    @ Ela
    Es gibt viele verschiedene Sprachen auf der Welt. Übersetzt man Consciousness vom Englischen ins Deutsche, dann wird klar um was es wirklich geht und das das Geschlecht dabei sowas von egal ist.

  36. 36
    Avatar Ela says:

    @ Alex

    :-) das jetzt scheint Dir wirklich Spaß zu machen. Ich gönne Dir den Lacher.

    @ Consciousness alias Nessi

    bla bla bla. Es ist tatsächlich egal, ob (m) oder (w). Doch nicht, wenn man so daneben liegt wie ich. Und ja, ich weiß inzwischen, was C. eigentlich bedeutet. Außer Deiner logischen Argumentation schreibst Du wie ein (w) und ich fühle mich schon an der Nase herumgeführt. Ich dachte: „Jetzt bin ich mal sooo was von nett zu dem Mädel.“ Argh ! Zu Dir wär ich nicht so nett gewesen, wer weiß, hätte ich so viel geschrieben… eher nicht.

    Obwohl es menschlich egal ist ob (w) oder (m). Schreib Du mal mit einer Verkleideten, obwohl Du unterwegs bist, es wär ein (m)! Deinem Wahlnamen machst Du nicht gerade Ehre, vor allem, was Politik betrifft und ihre Auswirkungen. Zuletzt: Du kannst eigentlich nichts dafür, also lass mich jetzt einfach mal Verdauung machen und geh mir aus dem Weg. Wenn Du so nett wärst. Danke.

  37. 37
    Avatar Consciousness says:

    @Ela
    ,,Zu Dir wär ich nicht so nett gewesen, wer weiß, hätte ich so viel geschrieben… eher nicht.“

    Denk da mal drüber nach, ob das nicht falsch sein könnte und ob nicht genau diese Einstellung zu dem führt was wir auf der Welt haben.

  38. 38

    @ Ela,
    hab ich was verpasst? Hat Consciousness irgendwann im Laufe der Unterhaltung gesagt, er wäre eine Frau? Ich gehe mal sehr stark davon aus, du meintest dies hier nur als Scherz:


    Ich dachte: „Jetzt bin ich mal sooo was von nett zu dem Mädel.“ Argh ! Zu Dir wär ich nicht so nett gewesen, wer weiß, hätte ich so viel geschrieben… eher nicht.

    LG Alex

  39. 39
    Avatar Ela says:

    @ Alex
    @ Consciousness

    Sorry, das ist die Wahrheit. Einem Mann lasse ich so einiges nicht durchgehen.
    Zum Beispiel Willensstärke. Mit Willensstärke kann ich alles machen.
    Ich kann jetzt essen aufhören, wenn ich will.
    Das ist aber das Gegenteil von bedingungsloser Liebe.
    Ich wollte einfach einmal mit einem Mädel richtig nett schreiben, und ihr einiges
    nachsehen.
    Was ist daran so schlimm?

    Hält ein Mann jetzt mehr aus, oder nicht?
    Ich fiel eben auf den Arsch, weil ich e c h t dachte, C. wäre ein Mädchenname.
    Nein, Consciousness sagte nie er sei eine Frau. Er sagte auch nicht, er sei ein Mann.
    Ich ging seit Anfang davon aus. Es ist denkwürdig, weil er mit Kleinschorschi im Gespann
    schrieb und die hat ja einen Männernamen. Wie in der verkehrten Welt. Ich d a c h t e
    nicht im Traum, dass Du ein Mann bist. Das bringt mich jetzt total aus dem Gleichgewicht.

    Es tut mir leid, wenn ich Dich mit meiner Reaktion beleidigt habe.
    Es ist sicherlich für Dich imMo nicht einfach. Ich denke, ich habe
    Dich schroff zurückgewiesen, wie einen, der unter den Kleidern
    als jemand ganz anderer zum Vorschein kommt. Ich war einfach
    von der Rolle. Trotzdem denke ich nicht, dass meine Reaktion
    falsch sein könnte. Sie ist einfach natürlich.

    Auch Deine Rolle sehe ich mit Bedauern. Weil ich mir das nicht
    „einfach“ vorstelle, wie es Dir jetzt gehen könnte. Und Alex, Du
    schienst es sehr genossen zu haben, mit einer gewissen Ahnung,
    was sich da zuträgt, weil sonst hättest Du es nicht so süffisant
    richtig gestellt – mit (w) und (m). Sicher hast Du gelacht über
    meine erste Reaktion.

    Alles in Allem stelle ich es mir nicht einfach vor, einen Blog zu
    führen, und es ist für mich nicht einfach, in Blogs zu schreiben.
    Eben wegen der v i e l e n Missverständnisse, die durch diese
    Namenlose, Gesichtslose Kommunikation sehr ausufern kann.

    Jetzt mich als alleinige Agitatorin und meine Reaktion als „falsch“
    hinzustellen, lasse ich nicht gelten. So wie ich mich in Eure Situation
    hineinversetze, das wird wohl auch Euch gelingen, etwas in meine
    Haut zu schlüpfen?

    Ehrlichkeit darf nicht abgewertet oder abgestraft werden. Es ist so,
    wie es ist, und alle haben dazu beigetragen.

    Consciousness, sind wir wieder gut?
    Sorry, dass ich mich so grausam verschätzt habe.
    Es tut mir leid, dass ich über-reagiert habe.

  40. 40
    Avatar Consciousness says:

    @ Ela
    Alles gut.

  41. 41
    Avatar Kleinschorschi says:

    Liebe Ela
    Ja, es musste ja nun soweit kommen, dass sich Kleinschorschi(na) auch noch meldet… Komm, lächle! :-) – aber da mein Name gefallen ist, muss ich kurz was deponieren.
    Wir sind Menschen. Punkt. Voll egal, ob m oder w… Menschen. Wir alle tragen männliche und weibliche Anteile in uns. Im Bestenfalls harmonisch, ausgeglichen, ergänzend.

    Wie wir über andere denken, schreiben, reden, mit ihnen umgehen, hat mehr mit uns zu tun, als mit dem Gegenüber. Jeder kann unser Lehrer sein. Ob jung oder alt. Die Frage ist: sehen wir das? Oder projizieren wir weiterhin unser Innerstes auf andere?

    Willkommen in der Welt der Schatten :-) … ist dunkel da… aber sehr heilsam, zuweilen auch sehr schön…. und je dunkler es ist, desto eher begreifst du, dass das einzige Licht dort durch dich selbst angezündet werden kann. Durch deinen inneren Funken…

    Herzliche Grüsse an alle da draussen

  42. 42
    Avatar Ela says:

    @ Consciousness

    Danke für Dein mitternächtliches Gut-Sein.

    @ Little Georgina

    Auch Dir Dank für Deinen Kleinschorschi(na) Rap.
    :-) Ich grinse tatsächlich, auf Dich ist einfach Verlass.
    Ich stehe imMo im gleißenden Sonnenlicht, was mein
    Leben betrifft. Die Mails die ich bekomme sind mehr
    als beglückend, da geht es um Familienangelegenheiten,
    die sich sehr gut entwickeln. Auch in Arbeit und
    Zusammenarbeit ist alles im grünen Bereich. Da muss
    ja auch irgendwo ein Schatten auftauchen.

    Ich erwarte vielleicht zu viel von männlichen Anteilen oder
    Männern im Allgemeinen. Mein Großvater war schon fast
    80, da ging er immer noch aufrecht, wie beim Militär, wir
    das früher hieß. Er war bei der Kavallerie und mit seinem
    Pferd in Italien. Erster WK: Er war der Einzige von seiner
    Einheit, der sein Pferd zurück nach A brachte. Zuerst kam
    der Gaul, der ihn trug. Er gab ihm Wasser, bevor er sich
    selbst etwas gönnte. Ein erschöpftes Pferd zu tränken ist
    ein Geduldsspiel. Das Pferd muss langsam saufen. Dann
    abgerieben werden. Erst, wenn das Pferd versorgt war,
    dachte Großvater an sich. Er war ein beeindruckender
    Charakter. Ehrlich bis in die Knochen. Aber auch starrsinnig.
    Eine gewisse Härte blieb ihm Zeit seines Lebens. Ich ging
    an seiner Hand, als ich noch sehr jung war. Da warf er seinen
    Blick auf die Turmuhr und stieß die Worte: „Die Pfaffen!“ hervor.

    Später fragte ich meine Mutter, was er denn gemeint habe? Sie
    vermutete, er habe im Krieg viel gesehen, was ihn die Kirchenleute
    verachten ließ. Diese Energie ging von seiner Hand in meine und
    ich hatte und habe Vorbehalte gegen die Kirche. Freilich hat sich
    diese Haltung manifestiert und wurde später gerechtfertigt. War
    mit dieser Bemerkung auch gewisser Schutz und innere Abstinenz
    einhergegangen? Ich halte es für möglich.

    Auch mein Vater war ein stolzer Mann, der fast gleich alt wurde, wie
    mein Großvater. Es hat alles seine lichte, und seine Schattenseite.
    Wie Du schreibst, Kleinschorschi. Ich stelle mich hiermit dem Thema
    und werde vielleicht eine ganze Zeitspanne brauchen, bis ich meine
    innere Haltung ganz verstanden und ins Lot gebracht habe.

    Danke für Deine weibliche Energie.
    Ela

  43. 43
    Avatar Niko says:

    Liebe Ela,

    genau das ist der Punkt an dem ich auch momentan bin.
    „Ich stelle mich hiermit dem Thema und werde vielleicht eine ganze Zeitspanne brauchen, bis ich meine innere Haltung ganz verstanden und ins Lot gebracht habe.“

    Genau dazu sah ich heute Nacht ein Teil eines Spielfeld mit der sonnigen Seite, kurze Zeit später den Teil des Spielfeldes mit der grauen dunklen Wolke, und einen König am Spielfeld.
    Dann sah ich eine Art „Nichtannahme“ und es kamen Löcher ins Energieniveau des Spielfeldes, danach sah ich einen im Rollstuhl sitzenden Menschen.

    Zitat:
    „Traumsymbol „König“ – Die spirituelle Deutung
    Auf der spirituellen Ebene kommt dem Traumsymbol „König“ vor allem Bedeutung als Bezeichnung für einige schamanische Krafttiere zu: der Hirsch als König des Waldes, der Adler als König der Lüfte und schließlich der Löwe als Herrscher über alle Tiere.
    In der Traumdeutung steht der König in diesem Zusammenhang für eine schlummernde Kraft, für Erfolg und den Sieg über zerstörerische Energien sowie für neue Freundschaften oder Beziehungen.“

    Traumsymbol „Rollstuhl“ – Die spirituelle Deutung

    In der spirituellen Traumdeutung zeigt dieses Traumbild die Bedeutung des freien Geistes, der sich durch körperliche Einschränkungen nicht begrenzen lässt.

    Eigentlich kann man theoretisch mit den ganzen Themen aufhören, weil Sie nur das Widerspiegeln der Facetten dieser beiden yin – Yang Kräfte zeigen. Eigentlich geht es eher darum „Frieden“ mit beiden Seiten zu sich zu schließen, und zu akzeptieren, innerlich tief anzunehmen, dass beides unverwechselbar hier auf Erden immer dazugehört.
    Beides als das Anzusehen was es ist, einfach zwei Kräfte, die eigentlich nur zwei Seiten Eines sind, und „nur“ eine Streubreite vieler unterschiedlicher Facettentöne darstellt.

    Vorsichtig gesagt geht es glaube ich „nur“ um die „Meisterschaft der Kräfte“. Großes Wort, aber sich bemühen tagtäglich das Pendel in die Ruhe pendeln zu lassen, und die kommenden Kräfte der zwei Seiten durch Akzeptanz beider immer wieder aus der Pendellage rausfließen zu lassen (Eigenermächtigung). In der nahezu Ruhelage beider Kräfte wird das Pendel von Schwarz auf Gold. Die Aufmerksamkeit ist das was den Fokus hält, und was bindet.

    Liebe Grüsse
    Niko

  44. 44

    @ Ela,
    es ist alles OK und denke, auch alles gesagt soweit.

    @ …
    Die Gepflogenheit im Internet, sich hinter anonymen Nicknamen zu verstecken, kann ich persönlich sowieos nicht nachvollziehen. Jeder Blogbetreiber ist dazu gezwungen, sich im Impressum zu outen – mit Adresse. Aber OK, es ist meine Entscheidung zu bloggen bzw. eine Webseite haben. Ich finde jedoch, dass sich mit Klarnamen viele Leute sehr viel genauer überlegen würden, was sie schreiben. Warum ist es so, dass man im Internet überhaupt Nicknamen verwendet? Vor was hat man Angst? Nicht erkannt zu werden? Steht man nun zu seiner Meinung oder nicht?

    Ich freue mich immer besonders, wenn hier Menschen mit ihrem „Klarnamen“ schreiben. Aber keine Sorge, Ihr Kleinschorschis, Elas, Niko´s, Consciousness etc., ich will euch das nicht abgewöhnen, es ist einfach nur meine Meinung und betrifft noch eher die sozialen Netzwerke als hier Gehvoran (wobei ich hier auch schon sehr unverschämte Kommentare von „Anonymen“ hatte, die ich löschen mußte). Also: Weitermachen! ;)

    LG Alex

  45. 45
    Avatar Ela says:

    Lieber Niko,

    danke für Deine Worte. Mehr und mehr beginne ich, Dich zu bewundern, weil ich zu begreifen beginne, wo Du Deinen „Werkplatz“ hast. Trotz Deiner ausführlichen Beschreibung, die sehr gut auf Dich passt und auch aufzeigt, wie weit Du bist, und trotz allem Begreifens von meiner Seite, ist das doch wieder Theorie. Weil in der Praxis manchmal einfach eine Tür auf oder zu geht und dann gibt es Tamtam in mir. Das ich ungeschminkt nach Außen trage.

    Ich machte heute eine Übung, die mir meine jetzige Beraterin empfohlen hatte, und die erwünschte Erleichterung trat ein. Ich war auch ein bisschen verletzlich und wehmütig danach, weil mir Episoden einfielen, wie ich als kleines Mädchen an der Hand von älteren, starken Männern ging, was nur sehr vereinzelt vorkam. Einer war ein Hausmeister in einem Kurheim. Ich ging mit ihm spazieren, an seiner Hand. Also ein kleines Mädchen, so etwa 12 Jahre alt, eher zierlich, lange Zöpfe und verträumte, große Augen mit langen Wimpern, auf einem Steig, so quer über die Berge. Da sagt das kleine Mädchen doch tatsächlich zum alten Mann: „Erzähl mir vom Krieg.“ Ich finde es heute ungewöhnlich. Niemals würde ich mich getrauen in eine erfundene Geschichte so eine Szene einzubauen.

    Der Mann war sehr vornehmer Haltung und erzählte einzelne, harmlose Sequenzen aus dieser Zeit, wo es um Socken ging, um Inspektionen von Vorgesetzten und Hunger. Als er endlich den Heimweg antreten konnte, sehr weit, vielleicht Russland, weiß nicht mehr, da hatte er einen Kameraden auf weite Strecken. Sie zogen ihre Oberkleidung aus und gruben sie in die Erde ein. Ein Stock in die Kleidung gesteckt. An diesem Stock krabbelten dann die (Gewand-) Läuse aus der Erde und die Kleidung war frei von ihnen und das erleichterte das Leben.

    Ich habe weder vorher noch nachher so eine Geschichte gehört oder gelesen. Ich habe auch nie wieder einen Mann getroffen mit dieser Ruhe und trotzdem reichen Gefühlswelt. Er weinte, als seine Tochter heiratete. Niemand sonst war da. Nur mich ließ er in sein Herz sehen. Ich hielt mich stundenlang in seiner Nähe auf und sah ihm beim Reparieren diverser Gegenstände zu. Es war warm in seinem kleinen Werkraum, neben der Heizung, und eng. Kaum, dass wir uns umdrehen konnten. Immer fragte er mich, wie es mir denn gehe, und sah mich dabei an. Als ich älter wurde, verlor sich diese Freundschaft, wahrscheinlich, weil meine Unruhe zunahm.

    Wir hatten uns so kennengelernt: Als ich das erste Mal allein mit dem Zug von meiner Schule zu meinem Wohnort fuhr, was nur alle drei Wochen der Fall war, hatte meine Mutter über all ihrer Arbeit vergessen, mich am Bahnhof abzuholen. Ich hatte einen schweren Koffer und war gerade 11 Jahre alt. Den Weg vom Bahnhof in das Kurheim hatte ich nur einmal gesehen und ihn in der Zwischenzeit vergessen. Zwei mal versuchte ich den Weg zu finden, um wieder zurück zum Bahnhof zu gehen. Damit war meine Kraft erschöpft und ich gab auf. Der Koffer war zu schwer und ich war verzagt.

    Bald darauf kam eine Durchsage, mit meinem Namen (… ja Alex, dazu komme ich noch später… ) und dass ich mich in der Fahrdienstleitung melden sollte. Dort sagte mir der Fahrdienstleiter, es würde mich bald der Hausmeister des Kurheimes abholen kommen. Nicht lange danach kam ein Mann, der kurz mit dem Fahrdienstleiter redete und mich dann total unter seine Fittiche nahm. Er begrüßte mich und nahm meinen Koffer und dann ging er mir voran zu einem blauen VW-Bus. Er verstaute den Koffer und machte mir die Beifahrertüre auf. Meinen Vornamen sagte er immer in der Verkleinerungsform. So wie sie in Holland immer das „tje“ dranhängen….

    Die ganze Fahrt lang versuchte er, mich zu beruhigen und trösten und erzählte mir, dass es in einem Kurort nicht erlaubt sei, die Hupe zu benutzen. Er erzählte mir auch, dass er stattdessen öfter mal mehr aufs Gas steigen würde, um die Fußgänger zu verscheuchen. Natürlich waren wir von Anfang an Freunde.

    Warum erzähle ich Euch das? Weil Ihr auch schon Freunde seid? Etwas in mir scheint Anderes mitsammen verbinden zu wollen, wie Du Niko es so schön ausgelegt hast. Die Gegensätze vereinen und in die Mitte kommen. Dort hin, wo die Ruhe im Rad ist und das Auge des Hurrikans und der Nabel der Welt.

    Heimat. In sich zu Hause. Selbstverständlich geborgen.
    Bis dann….

  46. 46
    Avatar Ela says:

    @ Alex

    ja danke für Deine Notiz.

    Wegen der Nick-Namen. Mir gefiel das. Gerade als Schriftsteller kannst du ja auch in irgendwelche Namen schlüpfen, diese wechseln. Ich schrieb mal für eine Straßenzeitung und hatte dort jede Woche einen anderen Namen. Es machte solchen Spaß! Mir ist auch die amerikanische Sitte bekannt, dass eben der Name auch Gegenstände beinhalten kann, wie Radio, oder so allerhand. Und dort gibt es auch Namen, die Jungs und Mädels gleich benutzen können. Im Netz kommt halt noch dazu, dass es weder Gesicht noch Gestalt gibt.

    Ok, und nun der Grund, warum ich nicht unter meinem Klarnamen schreibe. Erstens, er gefällt mir nicht. Mein Vorname macht auch noch Werbung für eine Religion, die ich mittlerweile ablehne. Außerdem wollte meine Mutter einen anderen Namen für mich, was meine Tante und der Pfarrer vereitelten. Dann kommen dazu auch die Nachbarn, die nicht unbedingt wissen müssen, wo und was ich schreibe. Sowie auch andere Bekannte und so fort, Arbeitskollegen von früher….

    Vielleicht würden die dann meine Kinder anreden, eine Diskussion anfangen, was weiß ich…. Ja, dann ist da auch der Umstand, dass es sich etwas freier kommuniziert, in meinem Fall ein Nachholbedarf aufgeholt und ein Ausloten der Möglichkeiten. Ich habe sehr viel gelernt, auch über den Umstand, anonym agieren zu können. Dann auch mal die Haut wechseln, weil doch nicht so gut….. Es ist fast wie ein Rollenspiel. Ich habe nicht nur diesen Nick-Namen im Netz. Aber nicht weitere, nicht mehr. In einem Blog immer denselben.

    Unter anderen Namen schreibe ich anders! Jeder Name hat einen anderen Charakter. So entstand für mich der Eindruck einer geschriebenen Mimik, eines Schauspiels der Worte. Ja, das ist unfair gegenüber Euch Bloggern, die Ihr Eure Adresse auch noch im Netz habt. Doch ich kenne inzwischen Blogger, die haben zwar ein Impressum, doch da steht nichts drin. Sie sind ebenso anonym. Mich stört zum Beispiel, wenn ich mit jemanden e-mails schreibe, und er sagt mir seinen Namen nicht. Tut so heimlich. Ich sage sofort meinen Namen, meine Adresse und schicke auch ein Foto. Wenn ich irgendwo einen Artikel schreibe, dann muss ich das sowieso.

    Ich mache es auch privat, weil es sich für mich so gehört. Doch da ziehen viele nicht mit. Dadurch verstehe ich Dich, wenn Du Dich präsentierst, in Deiner Privatheit, und die, welche bei Dir schreiben, halten sich bedeckt. In meinem Fall kennst Du meinen Namen, auch meine Adresse, weil wir Mails ausgetauscht haben.

    Da es die Möglichkeit der Anonymität im Netz gibt, wird sie auch genutzt. Doch der Provider hat die Adresse, falls etwas brisant wird. Letztendlich habe ich mir auch schon gedacht, wie das wird, wenn die Zeit anbricht, wo wir Gedanken lesen können. Ich weiß nicht, ob ich schon so weit bin. Meine Beraterin ist nah dran und das macht mich unsicher. Nicht nur, weil ich es bei ihr noch nicht kann. Bin ich ein reiner Gebirgsbach? Durchsichtig und echt wie reiner Geist? Ich weiß es nicht. Eben hatten wir das Schattenthema…….

    Liebe Grüße zurück,
    Ela

  47. 47
    Avatar Consciousness says:

    @ Alex

    Also ich finde das gut das es keine Klarnamenpflicht gibt, sonst würden sich viele Informationen gar nicht so verbreiten und eine offene Kommunikation wäre sehr eingeschränkt.

    Im realen Leben weiss man mit wem man über alles reden kann und wem man besser nicht alles preisgibt. Im Internet dagegen ist es jemand Fremden egal ob man nun Max Müller oder anders heißt, und die einen kennen, denen will man nicht immer alles preisgeben, weil man Bewertungen und Nachteile befürchtet.

    Ist schon noch ein relativ neues Medium das Internet, und da muss man als Gesellschaft eben erst mal miteinander aushandeln wie wir damit umgehen. Wenn viele für Klarnamen sind, wird sich das durchsetzen, wenn nicht, dann nicht. Etwas freiwilliges ist aus meiner Sicht immer etwas verpflichtenden vorzuziehen.

    Außerdem gibt es keine Impressumspflicht für Blogbetreiber. Die Pflicht für ein Impressum gibt es erst, wenn ein Blog geschäftsmäßig betrieben wird, damit das Finanzamt weiß, von wem es nun die Steuern für die 5000 verkauften Heilmeditationen eintreiben kann. Aber viele argumentieren, im Zweifelsfall lieber ein Impressum anlegen. Damit man auf ganz sicher geht. Aus Angst, was sonst alles passieren könnte. Gibt trotzdem viele Seiten und Blogs die haben kein Impressum. Scheint ja auch zu gehen.

  48. 48
    Avatar Niko says:

    Liebe Ela,

    bei mir ist es doch ähnlich. Einer meiner Knackpunkte sind Ängste, wo bei mir eine oder viele Türen aufgehen und ich in der Opferrolle agiere ohne erstmal rauszukommen, sei es bei Beziehungsängsten Schockstarre und Beklemmungen, auch wenn ich dabei weiß: „es ist eine Kraft der einen Seite“, habe ich dann öfter keine Möglichkeit dann rauszudrehen und habe auch Angst genau vor diesen Ohnmachtssituationen, aber wenn die Situation vorbei, der innere Druck kleiner wurde, dann finde ich relativ schnell zurück in den „Mittebereich“, aber dazwischen ist es gefühlt sehr schwer.

    Das was Du beschreibst, „Heimat in sich“, das als Ziel, Ankerpunkt der Gegenkräfte, das finde ich enorm wichtig, auch wenn ich öfter von Tag zu Tag denke und noch bin.

    Aber dadurch, durch die verschiedensten Dynamiken und Anspannungen, da weiss ich wo ich hinmöchte, „in die Ruhe im Rad“.
    Oftmals nach vieler Übung klappt es mittlerweile.
    Wenn der innere Druck weniger wird, dann kann ich relativ schnell rüberswitchen.
    Aber es gibt Dynamiken die mich auch wieder völlig rauskatapultieren und dem reindrehen freigeben, wenn der innere Druck immens ansteigt.

    Liebe Grüße
    Niko

  49. 49
    Avatar Ela says:

    Lieber Niko,

    hast Du ein Kindheitserlebnis, das Dir spontan einfällt, und das Du erzählen willst? Hast Du schon Meersalz besorgt, zum Baden, oder heiße Wickel zu machen? Vorzüglich über die Knie. Nachts geht das gut. Du wirst sehen, wenn sich da was löst, wie toll das für Dich ist. Beziehungsangst ist schrecklich. Weil der Genuss, zu Zweit das Leben zu genießen, boykottiert wird. Sie wirkt wie Selbstsabotage. Willenskraft ist beeindruckend, doch effektiver ist es, zu werden wie Wasser. Gib einfach nach und lasse Dich gehen. Hinein in die unmöglichen Möglichkeiten. Hast Du den Hype bemerkt, den Alex mit dem Film losgetreten hat? Finde ich witzig. Es ist ein richtiger Auflauf hier….. –

  50. 50
    Avatar Niko says:

    Lieber Ela,

    ja :), es gibt ja auch was zu gewinnen. Auf der anderen Seite aber ist das stets eine wunderbare Möglichkeit zu erkennen wieviele Menschen Alex seinen Blog in Ihr Herz geschlossen haben und gespannt mitlesen oder sich beteiligen, bin da sehr erstaunt.
    Leider melden sich aber Menschen wie beispielsweise Shanti, human, einfachnursein oder Walli nur noch sehr selten, wenn überhaupt :), so ist es einfach. Ein Blog hat halt Teils den Charme der Anonymität.

    Das mit dem heissen Wickel probiere ich :), bin gespannt.
    Ich bin am überlegen was ich über meine Kindheit sagen kann :).

    Gross geworden bin ich in einem kleinen beschaulichen, aber ich finde hübschen Ort, nähe der Großstadt wo ich gerade wohne.
    Ich mag diesen Ort sehr, „örtliche Heimat“. Früher mochte ich die Großstadt nicht, war damals gefühlt wie David gegen Goliath, und der kleine Ort ist halt gemütlicher irgendwie. :)
    Früher spielte ich wie ein besengter Fussball, Handball, Basketball. Vor allem Fussball fand ich toll, war süchtig danach. Aber durch meine Knieprobleme die kamen, ja war das Thema Sport irgendwie erledigt.
    Was ich damals als Beispiel ziemlich crazy fand war eine Situation.
    Ich fuhr als Kind mit meinem Fahrrad ohne Rücksicht auf Verluste durch die Straßen, das machte Spass.
    An einem Bahnübergang musste ich aber da die Schranken unten waren anhalten.
    Plötzlich stand ein älterer Mann hinter mir und sagte mir, dass ich aufpassen muss. Mit meinem Fahrrad wäre was nicht in Ordnung.
    Ganz entgeistert schaute ich ihn an. Da sagte er: „vorne am Lenkrad“.
    Ich sah nichts, er meinte: „lehne Dich mal aufs Lenkrad vorsichtig“

    Als ich das machte, da brach das Lenkrad ab, es hatte einen feinen Riss gehabt.
    Ich war geschockt, verdattert, der Mann wünschte mir einen guten Tag und ging weiter.
    Später erzählte ich das meiner Ma daheim.

    Ich fand das unheimlich, aber irgendwie spannend.

    Liebe Grüsse
    Niko

  51. 51
    Avatar Ela says:

    Lieber Niko,

    danke für Dein schriftliches Geschenk. Wow! Das finde ich richtig gruselig.
    Wie üblich falle ich gleich mit der Tür ins Haus.

    Deine Fahrradgeschichte ist für mich ein typischer Fall von Vorenthaltung.
    Sicher finden viele Andere diese Geschichte nicht alltäglich, dafür spannend
    und außergewöhnlich.

    Nun zu Deinen Knien. Ebenfalls wow. Ich ging früher sehr gern Schifahren.
    Das war mein allerliebster Sport. Leider unterbrachen meine Schwangerschaften
    und danach die Kinderbetreuung diese wonnigste aller Bewegungsfreuden.
    Ja, ich hatte auch große Knieprobleme. Doch vor allem mit den Salzwickeln
    nachts, bekam ich das weitgehend wieder hin. Ich fahre jeden Tag mit einem
    von meinen Rädern. Kann auch wieder Bergwanderungen ohne Probleme
    machen. Gestern war ich spontan in unserer nächsten Stadt. Einer
    meiner Söhne wohnt dort. Ich brauche für eine Strecke eine Stunde.
    Wetterbericht war „trocken, schön“.
    Während meinem Aufenthalt dort begann es zu nieseln. Nieselregen
    hält mich nicht vom Fahren ab, also trat ich die Heimreise an. Es begann zu
    regnen. Ich stellte mich an einer Zugstation an. Es hörte wieder regnen auf. Ich
    fuhr weiter. Dann begann es wieder zu regnen, doch ich kam so la la zu Hause
    an. Dort war die Heizung wegen Wartungsarbeiten aus…. :-) Ich habe jedoch
    tolle Schalwoll- Leggings und bewegte mich die ganze Zeit, bis die Heizung wieder
    ging.

    Sehr unspektakulär, meine Fahrradgeschichte. Ich hatte immer viel Glück mit
    diesen Reisen. Wie gut schläfst Du denn? Wenn Du die Tiefschlafphase hast,
    dann kommt die natürliche Selbstheilung zum Tragen. Wenn nicht, dann nimm
    doch mal Melatonin oder- und 5-HTP. Das sind natürliche Stoffe, die vor allem
    jetzt in der dunklen Jahreszeit sehr gut anschlagen und ausgleichen.

    Wenn man hingegen das hier liest, dann weiß man diese Alternativen zu
    schätzen. Ich mache schon seit Jahren immer im Dezember diese alternativen
    Kuren, weil ich da am nervigsten drauf bin.

    https://www.apotheke-oberpullendorf.at/produktdetail/apotheke-zum-mohren-5-htp-100-mg.html?detail=8000411

    Das ist meine erste Apotheke, welche diese Produkte, die völlig natürlich und
    rezeptfrei zu bekommen sind, alternativ anbieten. Man kann sich auch telefonisch
    dort beraten lassen.

    Für meine Knie habe ich auch noch Sango Koralle in Gemeinschaft mit hochdosiertem
    Vit. D und K. Vitamin D ist auch sehr wichtig. Fehlt eines dieses Vitamine, dann kann
    ein anderes, oder ein Mineral, schon nicht mehr aufgenommen werden.
    Das wichtigste Vitamin ist C.
    Davon hatte ich gestern reichlich vor der Abfahrt, ich habe kein leises Schnupfengefühl,
    obwohl es bereits so kalt ist draußen.

    Der Verlust von Hobbies kann tiefgreifend in den Energiehaushalt einschneiden,
    finde ich. Das Glücksgefühl geht ab. Du bist auch nicht so leicht „kleinzukriegen“?
    Visiere einfach schon einmal ein Comeback im Sport an. Ich traue Dir das zu.
    Gerade Sportler brauchen dann und wann einmal fettes Fleisch. Keine Angst
    vor fettem Fleisch. Unser Gehirn besteht aus annähernd 100% Cholesterin!
    Die hohen Werte kommen viel eher von zu viel Kuchen und Süßigkeiten.

    Nein, ich habe
    den Gedanken an Schlachthof nicht gern, im Gegenteil. Doch seit ich fast am
    Veganismus (2015) eingegangen wäre, in die ewigen Jagdgründe, habe ich das
    eingesehen. Es geht um Aminosäuren und Stoffe für die Knochen. Auch für
    das Herz. Einmal im Monat (Bio) – Fleisch zu essen ist ja etwas ganz anderes,
    als ständig an der Wurstsemmel zu knabbern….

    Also Fußball habe ich nur vereinzelt gespielt, so in der Schülermannschaft am
    Ausflug, dafür immer vor dem letzten Tor, ohne natürlich das Abseits zu erkennen,
    worüber sich später mein Mann entsetzlich für mich schämte, weil ich immer
    fragte: „Wieviel steht es?“ – Vor seinen Freunden.. !! .. :-)

    Auch spielten wir Mädels gegen Jungs – dann um diese Zeit, als ich schon
    verheiratet war. Sie setzten für uns das Abseits aus, mit Zähneknirschen,
    sonst wäre es nicht gegangen. Ständig schrillte die Schiedsrichterpfeife.
    Von uns Mädels hatten das Abseits nur ein paar drauf,
    und das nicht immer…. Ich fand das echt lustig, sie waren sich
    so sicher, doch wie schon vorher so gerne, ich stand direkt vor dem Tor
    und hielt nicht selten den Fuß direkt vor den Ball, was dann leider den Ball ablenkte.

    Du als Fußballer weißt genau, wie ärgerlich das ist! …. Grins…

    Kramst Du auch noch mehr in Deiner Kiste? Finde ich sehr anregend
    und auch spannend…

    Nimm Meersalz für die Wickel, es gibt welches ohne Trennmittel.
    Dann in die Wanne 4 Fäuste voll, für die Wickel nur so viel, dass
    sich alles Salz auflöst, probiere eine Faust auf einen Liter Wasser.
    Heiß, doch nicht zu heiß, es kühlt dann sehr schnell ab in den
    warmen Tüchern. Manchmal werden sie um die Knie trocken in
    der Nacht, und das Salz fördert die Körperwärme.

    Liebe Grüße zurück – Ela

  52. 52
    Avatar Niko says:

    Liebe Ela,

    ja der Verlust von vor allem Sport war für mich wirklich alles andere aber nicht einfach.
    Mir sieht man es nicht wirklich an, damals wie heute, bin schlank und alles andere aber nicht muskulös, aber selbst bei der Bundeswehr hatte sich mein damaliger Gruppenführer einwenig in mich getäuscht, ich wurde -was mich total überraschte- im sog. physical Fitnesstest der Kompanie Erster. Trotzdessen habe ich etwas später den Kriegsdienst während der Grundausbildung verweigert, da ich nicht wirklich dahinterstand, aus tiefer Überzeugung. Der danach folgende Zivildienst, den fand ich klasse :).
    Ich glaube durch den Verlust des Hobbys „Sport“ wurde ich quasi im wahrsten Sinne des Wortes stillgelegt, zwangsweise Konfrontation, aber der Verlust tat weh.
    Ich war in nahezu jeder mir möglichen Freizeit als Kind/Jugendlicher sehr oft auf dem Fussballplatz.
    Da wo ich aktuell arbeite, da fragte man öfter ob ich mit Hallenfussball spielen mag, aber schweren Herzens musste ich ablehnen. Dabei konnte ich nichtmal wirklich verraten wie schade ich es fand nicht mitmachen zu können.
    Aber so ist es :)

    Tischtennis am Gymnasium fand ich auch klasse. Dank meiner Größe war insbesondere chinesisch spielen sehr lustig, da alle anderen immer rennen mussten und ich einfach meine Arme langstreckte, im gemütlichen Dauerlauf um die Tischtennisplatte :).
    Mein Schwager kann sich heute noch sehr gut erinnern wie er im Jugendclub damals versuchte mich im Tischtennis zu bezwingen :), klappte nur nie *g*.

    Ja liebe Ela, Sport machte gehörigen Spass. Vor einigen Jahren probierte ich Yoga (körperlich), es nannte sich sanftes Yoga, ich als einziger Mann in der Gruppe, aber irgendwie liess ich warum auch immer von ab.
    Spazieren wurde mein Hobby, bin pro Tag stundenlang spazieren gegangen. Mittlerweile lerne ich Wandern kennen, aber auch nur peripher.
    Mein Sport wurde Spazieren/Sitzen und auf das dritte Auge konzentrieren, als Gegenkraft zu meinen immer mehr spürbaren -gefühlt für mich – sehr „depressiven“ Gefühlen, die sich immer stärker geballt äusserten.

    Schlafprobleme hatte ich vor glaube etwa zwei Jahre, da kam ich kurze Zeit vorher hier ins Forum.
    8 Wochen hintereinander schlief ich nahezu nur zwei Stunden pro Tag.
    Musste mich dadurch zwangsweise 5-6 Wochen krankschreiben lassen.
    Eine wirkliche Ursache wurde nie gefunden, aber durch meine Hellsicht sah ich die energetischen Verarbeitungsprozesse, denen ich aber vom Kopf her nicht traute.
    Unter anderem war eigentlich die Ursache, dass Seelenanteile aus meiner Geburtsphase innerlich mit Licht nicht zurechtkamen.

    Genau diese Seelenanteile aber -das kam als Vision- konnten später nach der Heilung dann die eingefahrenen Pfade quasi durchbuddeln bis zu einem Raum voller Feuer wo inmitten dessen eine Art grüne Kugel oder ähnliches war/ist mit einer Schutzhülle.
    Diese Seeenanteile waren völlig begierig auf diese Frequenz, was wahrscheinlich mein ständig darin „baden“ wollen mir zeigte, fällt mir gerade auf. :)
    Durch die Zeit baute sich eine unterschwellige Grundangst nicht schlafen zu können jeden Tag auf das Neue auf, die ich aber mittlerweile soweit relativ gut einfach passieren lassen kann.
    Spannend war für mich in dem Zusammenhang auch, in der 5-6 wöchigen Krankheitsphase besserte sich der Schlaf einstückweit als ich immer mehr davon losliess und meinen Fokus nicht permanent darauf setzte, das genau veränderte spürbar die Schlafsituation. Noch jetzt wenn ich von schreibe, da kommt Angst sofort hoch :).
    Das mit den Wickel/Salz probiere ich :).
    Vom Fleisch komme ich auch nicht wirklich weg :), trotz Hinweise während luzider Träume oder einer Vision wo ich sah, halber preiswerter Broiler, es erschien ein Totenkopf und dann kam dummerweise ein Kopfsalat runtergefallen, was mich nicht wirklich begeisterte. Mittlerweile versuche ich mich Ela in einem Mix aus mal wenn ich daran denke Salat zu essen und halt alles andere :) Die Umsetzung im Bewusstsein ist halt noch was anderes.

    Magst Du noch etwas über Dich erzählen ? :)

    Liebe Grüsse
    Niko

  53. 53
    Avatar Ela says:

    Lieber Niko

    danke für Deine Offenheit und ja, ich bin bereit zur Seelenschau.
    Deine hier hinterlassenen Eindrücke sind sehr spannend, aufschlussreich und auch in einem Punkt männlich, ja, weil Du nicht zugeben kannst, in Deiner Arbeit, wie irre es Dich schmerzt, dass Du nicht zusagen kannst, zum Hallenfußball. Diese Variante ist besonders reizvoll, finde ich, weil die Hallenwand wie beim Billard benutzt werden kann, um den Ball dorthin zu bekommen, wo er hin soll. Ich sah das öfters, wenn ich einen meiner Söhne vom Sport abholte, und es erquickte mich beim Zusehen. Der Trainer arbeitete mit Symbolen, Smileys und Anderem, was zu vollkommener Disziplin ohne Geplärr führte, und ich war beeindruckt. Einmal durfte ich der Mannschaft etwas erzählen, ich weiß nicht mehr was, es ging um die – was sonst – Schulzeitung, und den Artikel über Sport und deshalb war ich anwesend.

    Was bewegt mich heute? Ich stecke schon länger in einer Krise mit meinen Augen. Immer konnte ich noch ein Mittelchen finden, doch jetzt muss ich mich dem Problem stellen. Eben telefonierte ich noch mit meiner Beraterin. Wie ich schon selbst dahinter kam, ist es, weil ich bestimmtes im Außen und Innen nicht ansehen will. Außerdem sagte sie mir, ich müsse endlich auf der Erde ankommen. Ich verweigere das. – Habe keine Ahnung, wie die Übung stattfinden soll. Es ist wie der Hund, der begraben ist, und niemand weiß, wo.

    Einmal konnte einer meiner Söhne auch nicht schlafen. Für etwa 5 Tage. Er war sowieso krank. Das war so schlimm für ihn, wir rotierten beide. Dann holte ich von der Apotheke zwei Fläschchen. In einem waren Tropfen von Hopfen und im anderen Baldrian. Eine befreundete Apothekerin gab mir den Tipp. Er nahm jede Stunde von den Tropfen, abwechselnd einmal von Hopfen und einmal von Baldrian. Die nächste Nacht konnte er wenigstens eine oder zwei Stunden schlafen. Da er die Tropfen weiter nahm, war das Problem bald aus der Welt. Immer 10 auf etwas warmes Wasser.

    Das nur falls Dir das noch einmal passieren sollte. Es könnte auch sein, dass es schon beruhigend ist, wenn sie zu Hause lagern….. :-)

    Was ist mit Klimmzügen? Kannst Du Klimmzüge machen? Ich mache welche, aber ich schwindle dabei. Ich stoße mich mit den Füßen vom Boden ab …… :-) Doch ich komme dabei ins Schwitzen und fühle mich davon gefordert und immerhin sportlich. …. :-)

    Es gibt da auch eine Übung, die sieht aus, wie der horizontale Liegestütz. Doch die Ellbogen liegen auf dem Boden. Die HÄnde neben dem Kopf. Also der Körper wird hochgestemmt – ist gerade wie ein Brett und alles ist angespannt und das ganze Gewicht wird auf den Zehenspitzen und den Ellbogen getragen, indem a l l e Muskeln angespannt sind. Die Wirbelsäule ist eine Gerade, der Kopf mit Augen zum Boden. Das ist toll. Davon geht wirklich Energie aus. Willst Du das versuchen? Ich weiß nicht, wie die Übung heißt. Finde lieber erst heraus, was ich meine, bevor Du das probierst. Aber vielleicht kennst Du diese Übung ja.

    Als ich mit dem Knie Probleme hatte, ging das nicht so gut, aber jetzt geht es wieder. Ich habe schon dran gedacht, dass ich ein ähnliches Problem habe wie Du, bezüglich Beziehungen. Es ist etwas anders gelagert vielleicht. Also ich zicke ziemlich herum, ich habe nicht so viel Angst oder Panik, werde jedoch im Verlauf ziemlich ärgerlich und wütend. Nun konnte ich einen Teilaspekt ausfindig machen, der auf den Grund führen könnte. Ich erlebte als Kind von außen mit, dass sich ein junges Mädchen verliebte. Sie war total glücklich mit ihrem Partner. Dessen Vater jedoch war ein reicher Geschäftsmann. Der wollte eine andere Schwiegertochter. Eine, die standesgemäß ist und all der Quatsch mit Sauce, den diese Leute immer vorgeben, weil sie nichts besseres wissen. (Ich spüre, wie die Wut hochkommt, während ich diese Zeilen schreibe… )

    Dann wurde das Mädchen schwanger. Der Vater des jungen Mannes überredete das Paar, sie sollten ihr Kind adoptieren lassen. (Jetzt finde ich es ungeheuerlich…. ich koche innerlich. Der Mann war steinreich! …. ) Die jungen Leute fanden, das sei eine Lösung, Die Adoption wurde bereits in der Schwangerschaft angebahnt. Alles schien gut. Nach der Adoption ging es dem Mädchen schlecht. Jetzt begann die Großmutter zu rotieren. Sie ging von einer Instanz zur anderen und machte alle verrückt, weil sie jetzt das Enkelkind zurückhaben wollte.

    Das Mädchen erwies sich später als sehr tüchtig im Beruf. Sie wäre auch eine gute Geschäftsfrau geworden! Wer weiß, wie oft sich der Kindesvater besoff, ( … machen Männer gern, wenn sie verdrängen wollen… ) und wie oft das Mädchen weinte. – Ok, Du wirst fragen, was hat das mit mir zu tun? Das Kollektiv? Ich denke nicht. Ich meine, ja, Weltschmerz und so, das hat jeder mal. Doch ich denke, diese und andere Geschichten, wo Männer Positionen einnahmen, die mich abstoßen, das könnte ich unterschwellig j e d e m Mann vorwerfen. Hältst Du das für möglich? Dieser Ärger, der oft in mir hochsteigt, eigentlich fast von NICHTS, wenn man es genau nimmt – ich meine – mein eigener Vater ist ja auch genauso ein Kaliber. Der entscheidet was. Das war es dann. Seine Schwester oder ich, wir können dann schon sagen, dass es uns nicht passen würde. Der ist soooo stur !

    Kopfsalat. – Niko, wenn Du Salat aus meinem Garten essen würdest, dann würdest Du mindestens doppelt so oft Salat essen, das kannst Du mir glauben. Bio und frisch. Auch bittere Sorten wie dieser hier, in der zweiten Reihe rechts:

    https://www.bing.com/images/search?view=detailV2&id=BE27CF88DD0FA1661BAFF6FC5D1BB8CCFB0DD4D6&thid=OIP.Nlke53yffVdsB76CW8sJhwHaHa&mediaurl=https%3A%2F%2Fwww.gartenlexikon.de%2Fimages%2F2016%2Fsalatsorten-66632883-.jpg&exph=400&expw=400&q=salatsorten+bilder&selectedindex=29&qpvt=salatsorten+bilder&ajaxhist=0&vt=0&eim=1

    Dann mit eigenen Tomaten mischen und mit Avocado. Auch Portulak und Löwenzahn. Wenn Du magst etwas Knoblauch, und dann könntest Du mal Kürbiskernöl drauf probieren:

    https://www.gmx.at/logoutlounge/?p=TG9nb3V0QWRQcm94eS5zZXJ2aWNlPXNraW5uYWJsZWxvZ291dCZzaXRlPWdteCZzZWN0aW9uPWdtMS9tYWlsL2xvZ291dC9hZF9keW5hbWlzY2gmYWdvZmlkPTk3X0wmc3BlY2lhbD04MCZ1c2VybGV2ZWw9Zm0mb3B0b3V0PTAmcmVnaW9uPWF0JnBnPXcmcGE9NjAmcHA9QVRfNTQxMiZoaWQ9MTIyMTNiY2QwOGI3NDYxNzczN2I5Njg1YzU5YTM1ZmM=

    Das Öl ist tatsächlich schwarz. Doch es gibt unzählige Anbieter, ich nahm einfach irgendeinen. Sie rösten die Kürbiskerne vor dem pressen, damit der Geschmack des Öles nussig wird. Es schmeckt einfach herrlich. Auch beim Essig solltest Du nicht sparen. Wofür? Wir haben einen Körper, um diese Genüsse wahrzunehmen. Reiner Geist weiß nicht, wie unser Essen schmeckt! So sind wir praktisch im Vorteil hier auf der Erde. (Ich rede mit mir selber… ) Ach ja, und wenn Du n u r Salat isst, dann gib doch etwas Käse rein. Und braune Oliven. Oder grüne. Je nachdem, wie Du sie magst. Wenn Du keine Oliven magst, gehen auch Essiggurken oder fermentiertes Gemüse. Schmeckt nach Paradies. … :-)

    Da ich noch einmal Deinen letzten Kommentar las, schmunzelnd über den Broiler und den Kopfsalat, komme ich zu dem Schluss, wir sollten einen Sport-Findungs-Wettbewerb machen. Es gibt genug Sportarten, die die Knie nicht beanspruchen.. Angefangen von Radfahren. Radfahren ist sogar gut für die Knie. Man kann sogar am Boden, auf einer Decke Radfahren. Eben auf dem Rücken liegend. Willst Du das mal probieren? Aber krieg bitte keinen Lachkrampf !!!!! Lachen zählt nicht als Sport. :-)

    Die Avocados müssen weich sein, wenn sie schmecken sollen. Weißt Du sicher. Gib einmal in eine Hälfte ein paar Tropfen Zitronensaft, fein gehackte Kräuter und Salz. Dazu eine warme Kartoffel mit Butter und Schimmelkäse. Mmmmhhhhh lecker. Ich schätze gutes Essen. Wenn ich zu den Kindern komme mit meinen Gewürzkeksen, fast ohne Zucker, da kommt es vor, dass einer damit abhaut, und sagt: „Die esse ich diesmal ganz alleine!“ – ( Die Frau ist nicht da… ) …. :-)

    So, nun muss ich mich den begrabenen Hunden stellen. Irgendwann kann ich nicht mehr so tun, als hätte ich Wichtigeres zu tun. Ich hoffe, ich finde sie alle und kann sie exhumieren, annehmen, ehrenhaft bestatten und meiner Wege gehen.

    Liebe Grüße und schöne Stunden wünscht Dir
    Ela

    Ach ja, und finde Deinen Sport.

    Und noch schönen Geburtstag, frohe Weihnachten und gute Reise……

  54. 54
    Avatar Ela says:

    Sorry, das mit dem Kürbiskernöl ging schief. Aber total, was habe ich denn da kopiert?
    Bitte um Nachsehen. Danke….

  55. 55
    Avatar Niko says:

    Liebe Ela,

    das mit Deiner Beraterin macht mich irgendwie innerlich kirre, was auch eine reine Projektion meinerseits bestimmt ist.
    In verschiedenen Büchern wo es um den Körper als Spiegel zur Seele geht, da sind solche Symptomatiken beschrieben.

    Interpretiert in der Traumdeutung beispielhaft (spirituelle Sichtweise):
    „In der spirituellen Deutung wird das Auge als Spiegel der Seele und Symbol für sinnliche und intellektuelle Wahrnehmung interpretiert.
    Der seelische Zustand ist an den Augen und dem gesamten Gesicht ablesbar. Dieses Traumsymbol zeigt, worüber der Träumende sich bewusst ist und wie er die Welt um sich herum sieht.“

    Meine Ma beispielsweise hat etwas mit den Augen in dem Sinne: „nicht wirklich auf etwas schauen wollen“.
    Diesen Ausdruck sich auf der „Zunge zergehen“ zu lassen, macht mir globale Interpretationen schwer.
    Denn seien wir ehrlich, nahezu jeder hat Tendenzen, bewusst oder unbewusst „nicht wirklich auf etwas schauen zu wollen“.
    Wir haben alle einen eingeschränkten Blick, eine eingeschränkte Sichtweise, selbst der beste Psychoanalytiker wird diese haben, eben weil es Schattenseiten sind. Wären es keine, würden diese gold-leuchtend in uns integriert als Ganzes sein.

    Meine Ma überlegte auch, aber wo willst Du persönlich ansetzen bei derart globalen Aussagen ? :)
    …und endlich sich am Boden im hiesigen Leben zu verankern …., ein grösserer Erwartungsdruck kann kaum impliziert werden, das ist dem „müssen/wollen“ sehr sehr nahe.
    Ich zum Beispiel kann dreimal um das Feuer rennen, zehnmal rüberspringen, Kopfstand machen, mir vorstellen Wasser sei Liebe, und und und … (übertrieben gesagt), gemerkt habe ich, dass das innerliche Glaubenssätze nicht wirklich längerfristig ändert. Glaubenssätze die gegeneinander agieren sind spannend :)
    Ich war früher auch beim Psychologen, habe Berater aufgesucht, machte Hypnotherapie, war beim Schamanen, Reiki, usw. und so fort … . Ich glaube weit mehr als die Hälfte meines bisherigen Lebens ging es nur um solche Themen, das Review passieren zu lassen ist spannend :)
    Heute noch wo es mir gefühlt teils deutlichst besser geht, komme ich innerlich wegen innerlicher Disharmonie als Betrachtung Aussen – Innen (Erwartungsdruck, äusserer, innerer Erwartungsdruck, vor allem aus der Beobachterperspektive) immer wieder an Grenzen Wunsch zur gefühlten momentanen eigenen Realität.
    Interessant fand ich vor kurzem folgendes inneres Bild:

    – Wasserkocher

    Schlicht und ergreifend einen Wasserkocher
    Dann sah ich ein leicht brodelnden Wasserkocher, dann sah ich ein Familienmitglied beim Telefonieren, wo der Wasserkocher fast explodierte vor Intensität des Kochens. Wenn man mal kurz bei aller Disharmonie, Erwartungsdruck, Glaubenssätze und was auch immer in sich geht und diesen Wasserkocher als Interpretation des eigenen Bewusstseins (Bewusstseinswasser – Fluss des Lebens) in der Momentaufnahme der Momente annimmt, dann zeigt dies so viel …
    Seit mehr als einer Woche beschäftigt mich in Tiefe dieser kleine Wasserkocher.

    Ich selbst verstehe bei mir unglaublich viel nicht, heute Nacht sah ich weinend/schreiende Seelenanteile in einem Glasbehälter, Behälter oben offen.

    Wo will man allgemein ansetzen :) Es sind interpretierte Bilder. Du kannst aber bestimmte Bewusstseinszustände (dynamisch) nur ganz ganz bedingt ändern, die in ihrer Kraft teils deutlich inkarnationsübergreifend aus meiner bisherigen Sicht fungieren, also nicht nur aus einem Erlebnis, sondern zementiert in vielen Erfahrungsschätzen. Das sind Kräfte (Wellen die da walten).
    Dein Ausspruch in Richtung … es ist wie es ist … Frieden in dem Moment mit sich, trotz innerer potentieller Wankelmütigkeit, Wasserkocher auf „Ruhe“ stellen … und für Momente, ob kürzer oder länger, trotz Erwartungsdruck, im Frieden mit sich selbst sein. Yoganandas Ausspruch des energiegeladenen Engels zeigt aus meiner eigenen Sichtweise viel.
    Ich versuch dann mich (energiegeladenen Engel) zu entladen in Richtung … endlich … kurz … Ruhe …, die nächste Welle kommt so oder so. Viele drücken diese inneren Wellenbewegungen durch beispielsweise Suchtkräfte weg, aber die Welle kommt so oder so :), und ich weiss deren Ursache warum sie mein eigenes System so innerlich anheizt nicht :), kann ich auch nicht, und wenn ich es wüsste, die Welle kommt trotzdem. (Pendel)
    Laden/Entladen … Frieden mit sich selbst … Yin Yang – Yoga … Yoga = Vereinigung der Kräfte, interpretiert Vereinigung mit Gott als Ziel, kumuliert auch in den hiesigen 8 Bewusstseinsstufen als Dynamik der Wellengänge.
    Ich weiß nicht was morgen ist, aber ich weiss, dass der bewusste Moment, ein möglicher Moment sein kann, wo endlich Ruhe einkehrt.

    Liebe Grüsse
    Niko

  56. 56
    Avatar Ela says:

    @ Niko

    Du bist wahrscheinlich mir und einigen Anderen schon weit voraus. Je weiter ich vorankomme, desto unsicherer werde ich. Ist es nie genug? Hört es nie auf? Muss ich immer noch weiter und weiter hasten? Die Ansätze, wie Du es siehst, ist wirklich interessant. Am Ehesten denke ich, will ich mich selbst nicht sehen. Weiche ich mir selbst aus. Mich selbst lieben. Darf ich das überhaupt?

    Vielleicht verstehe ich jetzt fast, dass im Prinzip alles egal ist. Alles ist egal. Alles. Niemand kann irgendetwas, irgendjemanden retten, es ist eine ganzheitliche Inszenierung, in der alles akribisch vorbestimmt ist. Ausschlaggebend ist einzig allein, wie meine Gefühle in diesem Theater sind. Wehre ich mich? Begehre ich auf? Kämpfe ich an? Agiere ich aggressiv? Agiere ich liebevoll? Agiere ich? Oder bin ich lethargisch? Verstecke ich mich? Laufe ich weg? Begehe ich Selbstmord? Langsam? Oder schnell? Wie stelle ich mich den Anforderungen? Kann ich das Ergebnis loslassen?

    Jetzt gibt es nur mehr mich. Ich stehe vor mir und sehe mir selbst in die Augen.

    Alles Liebe und danke für Deinen Vortrag.
    Du hast ein Gebirge ins Wanken gebracht damit

    Ela

    PS: Ich würde so gern was t u n. Doch es gibt nichts mehr zu t u n.

  57. 57
    Avatar Niko says:

    Liebe Ela,

    Heiler, Berater, …, leben auch von Ihren Klienten, die Gefahr sich selbst dadurch eine Daseinsberechtigung zu geben als Sinnfrage ist immer und immer gegeben. Auf der Metaebene ist alles so einfach strukturiert.
    Eine frühere Bekannte von mir, wir waren in eine Art „spirituellen Freundschaftskreis“, sie hochspirituell, hatte Fähigkeiten, da blieb mir nur der Mund offen teilweise.
    Unter anderem konnte sie im Energiefeld eines anderen minutiös wie auf Video die Ereignisse sehen. Sie sagte immer, das sind Filmaufnahmen die überall als schwarze Videosequenzen überall vergraben sind und für sie leicht sichtbar.
    Ohne dass ich was sagte, da hatte sie mehrere Szenen in mir gesehen, wo ich dachte: „Hammergeil“ :).
    Sie beschäftigte sich unglaublich mit diversen Themen, aber nicht von Büchern her oder irgendwelchen Blogs, sondern es kam sprudelnd als inneres Wissen, ihre Erdung war hammerfest.
    Sie sagte irgendwann, obwohl sie u.a. bei ihren Vater spezifische Symptomatiken heilte, anderen Menschen unglaublich half, dass es in Wirklichkeit kein Heilen im eigentlichen Sinne gibt. Noch heute ahne ich vielleicht was sie damit meinte, sie und ich haben jetzt seit vielleicht 10 Jahren keinen Kontakt mehr.
    Sie ging aus der spirituellen Gruppe mit den Worten raus:
    „Für mich gibt es nichts mehr hier, alles wiederholt sich nur, und die gegenseitigen Erwartungshaltungen, vor allem diese an sie sind immens hoch….“. Sie kann denjenigen/diejenige nur helfen, indem sie geht … „, sonst bleibt eben dieses Abhängigkeitsverhältnis… .
    Das war damals für mich nicht ganz verständlich, aber irgendwie im Kopf wiederum doch.
    Ich weiss nicht wie „Leben“ geht, woher auch … Seit Jahren in Beobachtung … Subjekt/Objekt …

    Dieses Hasten ist vielleicht … vielleicht die Suche nach dem Einen im Inneren in Wirklichkeit … Heimat, Gott.
    Eben fragte ich meine Ma, sie ist hellhörig, manchmal frage ich Sie oder wir reden über diverse Themen aus gemeinsamen Erfahrungen … Seelenanteile die im Glas feststecken und weinen/schreien …

    Meine Erwartung war: Beziehungsangst, endlich Liebe im Außen leben aber nicht wissen wie … wie es weitergeht ….
    Ihre Antwort war aber: Angst vor der Beziehung im Innen (Innenschau), nicht wissen wie weiter, wie es geht…

    Ich interpretierte es eher als … im Außen…

    Das umrandet vielleicht einen Knackpunkt. Das Rad dreht solange weiter bis wir uns im Inneren Selbst erkennen und nicht mehr über das Außen und gespiegelt „erkennen wollen.“ Wir leben hiesig in einer Spiegelwelt, wo eben nur in der Ruhe, in dem Zustand geringer Pendelbewegungen die Spiegel sich kurz lösen.
    Deine Gedanken/Emotionen kann ich persönlich sehr gut nachempfinden.

    Wenn Du Dir vorstellst, nichtmal unsere eigenen Gedanken/Emotionen sind eigentlich unsere „Eigenen“.
    Es ist vielmehr schockierend und erschreckend. Wir sind Engel und wissen nichts mehr von. Wir identifizieren uns mit „Dingen“ aus Verlustängsten, unser Fokus, unsere Aufmerksamkeit bestimmt aber unser Bewusstseinserfahrung im hiesigen Moment.

    Deine Fragen sind sehr sehr gut :), bin zugegebenermassen begeistert :)

    Liebe Grüsse
    Niko

  58. 58
    Avatar Niko says:

    Anmerkung:
    Beziehung im Inneren (Innenschau) meint die Beziehung zu Gott.
    Deine Fragen find ich vor allem deswegen sehr sehr gut, weil sie eines zeigen: „Wer bin ich Selbst“
    Das Bewusstsein greift die Energiespuren auf, durch Aufmerksamkeit und drückt aus, immer in Wellenbewegungen …

    Die Sache mit der Beobachterperspektive offenbart aber finde ich etwas was vielleicht unterschätzt werden könnte:
    Die eigene sich ergebene innere Kraft

    Nicht mehr den Wellen ausgesetzt zu sein, sondern in Momenten SELBST in Ruhe sein zu können, obgleich draussen der grösste Sturm ist, der Stresspegel eigentlich vor voller Verlustangst Immens hoch sein „sollte“. Das Außen nicht mehr als Spiegel zu sich Selbst eigens zu betrachten, sondern etwas in sich zu tragen, woraus wir schöpfen können und was Abhängigkeit (schwarze Bänder) deutlichst zum vermeintlich Außen verkleinert.

    Alles ist Eins …
    Vielleicht dieser inneren Kraft mehr und mehr die Chance der Entfaltung geben, in Ruhe …, dann gibt es eines:

    All diese theoretischen Konstrukte die sowieso nichts ändern … gar nicht mehr.

  59. 59
    Avatar Ela says:

    Lieber Niko

    danke für Deine Ausführungen. Ich denke, ich begreife es. Es ist alles im Innen. Es ist alles da. Krankheit und Heilung ist ein Universum in uns selbst. Eben mit unserem Gespräch und parallelen Erlebnissen habe ich jetzt eine Sicht entwickelt, wo ich im Innen mir selbst in die Augen sehen kann. Ich meine schon das innere Kind. Es ist da. Es ist gleich jung. Gleich gesund. Voller Lebenskraft und in sich ruhend. Es ist selbstbewusst. Der Kontakt mit ihm tut mir gut und berührt mich auch. Das innere Kind ist autonom, fast gleichbedeutend mit dem unbewussten Selbst.

    Was sich im Außen bei mir abspielt ist eigentlich ein Wunder. Ein Wunder, das nur mir gehört. Ich hatte alles aufgegeben, alles losgelassen. Nun strömt Energie in mich, unfassbar. Ich muss mein Innen erweitern, um dafür Platz zu schaffen. Schnell und immer weiter. Halt still, Niko, lass los und lausche. Kann sein, dass Du es auch erfasst und ES Dich. Ich dachte nicht, dass es auf dieser Erde, zu dieser Zeit möglich ist. ES ist da. Will gesehen und erfasst werden. ES schenkt sich uns. Wir sehen es?

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