Die Corona-Krise: Eine Übung in der Kunst des Wu Wei

25 Mrz 2020 Von Kommentare: 26 Zeitenwandel, Zeitgeschehen

Wer nicht wie Henry David Thoreau in einer Hütte im Wald lebt, kommt derzeit um ein Thema nicht herum: das Corona-Virus. Von der WHO längst als Pandemie eingestuft, hat das Virus erhebliche Auswirkungen auf den Alltag und das Leben der Menschen in aller Welt. So werden Geschäfte und Schulen geschlossen, es wird von zuhause gearbeitet, Ausgangssperren werden verhängt und Grenzen dicht gemacht – all das in dem Bemühen, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Reaktionen auf die Corona-Krise sind vielfältig, zeigen jedoch deutlich, dass sich der Trend der letzten Jahre fortsetzt: Es trennt sich die Spreu vom Weizen.

Endzeitwahn in Echtzeit

Esoterische Schriften sehen den Zeitraum zwischen 2020 und 2023 als jene Zeit, in der es zum Abriss der alten Strukturen kommen soll. Dass ein solcher Abriss als das Ende allen Lebens missverstanden wird, lässt sich an der Projektionsfläche »Corona« gut erkennen. Menschen vermummen sich, als wäre ihr Mitmensch Staatsfeind #1, und schon das leiseste Husten in der Straßenbahn wird mit misstrauischen Blicken quittiert.

Bankkonten werden geplündert und Teigwaren für die nächsten 400 Jahre gebunkert. Für viele scheint der Corona-Virus der Auftakt zum Weltuntergang zu sein. Zu Angst und Panik in der analogen Welt kommt die virale Verbreitung von allerlei Spekulationen in alternativen wie sozialen Medien. Unisono wird von einer Inszenierung gesprochen, die verschiedenste Ziele verfolgt. So soll die Kombination aus Corona-Virus und 5G-Technologie den Menschen dergestalt schwächen, dass sein Geist an das Internet der Dinge angeschlossen werden kann. Eine flächendeckende Impfung gegen das Corona-Virus soll laut einer anderen Theorie dazu beitragen, alle Menschen mit Bio-Chips auszustatten – ein weiterer Schritt in Richtung totale Kontrolle. Zu den Standard-Modellen gehört die Erklärung, der Virus ziele darauf ab, die Weltwirtschaft zu crashen und das anschließende Elend als Vorwand zu nutzen, um weltweit Krypto-Währungen zu installieren. In eine ähnliche Kerbe schlagen die Überlegungen jener Menschen, die sich mit den okkulten kommerziellen Prinzipien der Welt beschäftigen. Diesen zufolge wird das Virus verwendet, ältere Menschen (Stichwort »nutzlose Esser«) und somit die größten Gläubiger im System zu eliminieren. Auf diesem Weg soll die Bonität westlicher Staatsgebilde erhöht werden. Die restliche Bevölkerung hingegen soll über weitere Jahrzehnte in der – vermeintlichen – Schuldnerposition gehalten werden, indem der mittels Virus geschwächten Wirtschaft Kredite in bis dato nie dagewesener Höhe zufließen.

Die beliebteste Spekulation rund um das Corona-Virus dreht sich jedoch um den Kampf der sogenannten White Hats gegen die Schwarze Nobilität und ihre Handlanger. Bei ersteren handelt es sich um positive Fraktionen innerhalb der Geheimdienste und des Militärs; von der Schwarzen Nobilität wird angenommen, dass sie den Weltenlauf seit Jahrhunderten zu ihren Gunsten lenkt und somit den Bewusstseinsanstieg der Menschen blockiert. Ihre Repräsentanten in Bereichen wie Politik, Wirtschaft und Finanz sollen jetzt, wo die Globalisierung dank Corona nahezu zum Stillstand kommt, von den White Hats systematisch inhaftiert werden. Dem Erwachen der Menschheit soll dadurch Tür und Tor geöffnet werden.

Bei all den Spekulationen, die im Zuge der Corona-Krise gehandelt werden, stellt sich die Frage: Cui bono? Wem nützt das? Eine Frage, die von Wahrheitssuchenden nahezu reflexartig gestellt wird, sobald sich beispielsweise ein Anschlag ereignet. Sie zielt darauf ab, nach den ursächlichen Interessen hinter einem Ereignis zu fragen. Die Antworten auf diese Frage mögen über die Jahre zu allerlei Einsichten abseits der ideologischen Verschleierungen geführt haben. Die Reaktionswut auf das Corona-Virus führt jedoch deutlich vor Augen, wie einseitig der Spiegel verwendet worden ist. Bei all der Suche nach der Wahrheit hat es die Wahrheitsbewegung nämlich versäumt, den Spiegel auch mal auf sich selbst zu richten. Wer hat etwas davon, die Situation rund um Corona bis ins kleinste Detail zu analysieren? Wem nützt es, wenn darüber spekuliert wird, für welche Umbauten das Virus ein Vorwand sein könnte? Und wem ist damit geholfen, wenn sich in den sozialen Medien ein Horrorszenario nach dem anderen um die Ohren gehauen wird? Ist es nicht vielmehr so, dass derartige Reaktionen auf den Endzeitwahn letztlich selbst zum Ausdruck des Endzeitwahns werden?

Die Kunst des Wu Wei

Es liegt in der Natur der Polarität, dass es zu der Angst und Panik im Denken und Handeln ein Gegenstück gibt. Während der eine angesichts der Corona-Krise nicht weiß, wo oben und unten ist und nach Lösungen im Außen sucht, stellt sich bei dem anderen Gelassenheit ein. So mag manch einer die Ruhe in den Städten als gespenstisch empfinden – Vergleiche zur US-Fernsehserie The Walking Dead werden laut; der andere nimmt sie als willkommene Auszeit von der üblichen Hektik und Verschleißunruhe wahr. Wo der eine zum Sklaven seines Reptiliengehirns wird und wie ferngesteuert (re)agiert, kommt der andere zu der Einsicht: Die Tür zum Frieden geht nach innen auf. Neu ist diese Einsicht selbstverständlich nicht. Doch scheint die Bedrohung durch das Corona-Virus bei manchen Menschen wie ein Katalysator zu wirken, der genau diese Einsicht fördert. Je chaotischer die Situation im Außen wird, umso besonnener agieren diese Menschen. Sie sind quasi das windstille Auge, um das der sprichwörtliche Sturm tobt.

Etwas Besseres sind diese Menschen deshalb freilich nicht. Sie stellen bloß das Gegengewicht zu Angst, Panik und Chaos im kollektiven Bewusstseinsfeld dar. Und sie tun das, indem sie, ob bewusst oder unbewusst, das praktizieren, was im Daoismus »Wu Wei« genannt wird. Da-runter versteht man die Enthaltung eines gegen den Lauf der Dinge gerichteten Handelns. Eine solcheEnthaltung stellt sich automatisch ein, wenn ein Mensch authentisch ist, den gegenwärtigen Moment so annimmt, wie er sich ihm darstellt, und in der Folge jeglichen Widerstand aufgibt. In einem solchen Zustand handelt der Mensch nicht – er wirkt. Deshalb wird Wu Wei auch als »Handeln durch Nicht-Handeln« bezeichnet.

Dem westlich geprägten Geist muss ein solches Handeln ohne zu handeln paradox erscheinen. Zu sehr ist er dahingehend sozialisiert worden, auf Materie, Umstände und Menschen Einfluss zu nehmen. Die gesamte kapitalistische Struktur ist darauf ausgelegt, dass Menschen ‚pro-aktiv‘ handeln. Indem das Corona-Virus die Allgegenwart der Betriebsamkeit ausbremst und das gesellschaftliche Leben auf ein Minimum reduziert, ist der Mensch gezwungen zur Ruhe zu kommen. Er ist auf sich selbst zurück geworfen und angehalten, seine Rolle als »homo oeconomicus« zu hinterfragen. Wer bin ich, wenn vieles, von dem ich dachte, es würde mich ausmachen, wegfällt? Was bleibt übrig? Neben Angst und Panik bewirkt die Situation rund um das Corona-Virus also auch etwas Wunderbares, nämlich die Reduktion auf das Wesentliche. Die aktuelle Krise bringt abseits von Chaos und Unsicherheit eine Dynamik hervor, die es ermöglicht zu erkennen: Es geht im Leben nicht darum, jemand zu werden. Eher geht es darum, loszulassen, was ohnehin nie zu einem gehört hat. Diese viral bedingte Reduktion auf das Wesen der Dinge ist durch und durch unkapitalistisch.

Fallen künstliche Identitäten, Konzepte und Verhaltensmuster sowie der damit verbundene Lärm weg, kehrt Stille ein. Das Wesen des Menschen rückt in den Vordergrund und in der Folge entfaltet sich jene Authentizität, die für Wu Wei charakteristisch ist. Das menschliche Ego rückt in den Hintergrund und es kommt zu dem, was »Religion« tatsächlich meint: einer Wiederverbindung (Latein re + ligare = wieder verbinden). Dieselbe Wiederverbindung mit dem wahren Selbst wird im Sanskrit »Yoga« genannt, was wortwörtlich Vereinigung bedeutet. Beide Begriffe verweisen auf den Kern des Wu Wei: die Verbindung von individuellem und universellem Bewusstsein. In einem solchen Seinszustand wird dem Menschen bewusst: Es gibt nichts zu tun und nichts zu wissen. Das Skript ist bereits geschrieben.

LotusblumeDie Kunst des Wu Wei räumt mit der Illusion auf, in diesem Weltentheater der Handelnde zu sein. Stattdessen lässt sie ein Bewusstsein dafür entstehen, dass durch einen gehandelt wird. Im Angesicht der Corona-Pandemie mag die Einsicht, nichts tun zu können, von manchen als bedrückend empfunden werden. Ein Gefühl von Ohnmacht ist die Folge. Im Zustand des Wu Wei hingegen wird die Erkenntnis, nichts tun zu können und vor allem nichts tun zu müssen, als Befreiung empfunden. Sicherlich kann es nicht schaden, zusätzliche Lebensmittel zu besorgen und finanzielle Vorkehrungen zu treffen. Doch es ist die Haltung, mit der das getan wird, die den Unterschied zu Angst und Panik ausmacht. Handeln durch Nicht-Handeln hat auch nichts mit Toleranz zu tun. Es geht im Wu Wei nicht darum, das Virus zu tolerieren. Tolerieren leitet sich aus dem lateinischen Wort »tolerare« ab und bedeutet dulden bzw. ertragen. Das käme einer Hinnahme der Situation gleich. Wu Wei meint jedoch die Annahme der neuen Umstände. Der energetische Unterschied zwischen Hinnahme und Annahme könnte nicht größer sein. Ebenso ist der Seinszustand des Wu Wei nicht mit Resignieren zu verwechseln. Es geht vielmehr um den Ausstieg aus der Reaktionsspirale, den zig Angeboten zur Identifikation und der Achterbahn der Emotionen.

So wie es nichts zu tun gibt, weil die Vorstellung eines Handelnden die Illusion der Getrenntheit von allem, was ist, erfordert, wird einem im Zustand des Wu Wei klar: Es gibt nichts zu wissen. Man kann Stunden und Tage vor Bildschirmen und schwarzen Spiegeln verbringen und sich jede erdenkliche Spekulation zum Thema Corona reinziehen, nur um am Ende festzustellen, dass all das bloß ein Sammelsurium aus Hörensagen, Wunschdenken und Angstporno ist. Im Gegensatz dazu zeichnet sich der Mensch im Zustand des Wu Wei durch die sokratische Haltung »Ich weiß, dass ich nichts weiß« aus. Den einen macht es irre, nicht Bescheid zu wissen; dem anderen verleiht es einen Frieden, der in keiner Boutique erworben und auch nicht online bestellt werden kann. Auch hier gilt: Annahme statt Hinnahme.

Corona und das große Erinnern

Wenn diverse esoterische Schriften Recht behalten und der Abriss der alten Strukturen gerade erst beginnt, dann mag die Corona-Krise möglicherweise tatsächlich so etwas wie die Initialzündung dazu sein. So ist im altindischen Veda beispielsweise davon die Rede, dass das Zeitalter der Spaltung, auch Kali-Yuga genannt, jetzt zu Ende geht. Es wäre daher nur logisch, dass sich das Zeitalter der Spaltung mit einem letzten Akt der Spaltung aufbäumt, bevor es sich sodann für immer verabschiedet. Und was ist die Trennung der Spreu vom Weizen, die in den Reaktionen auf das Corona-Virus zum Ausdruck kommt, anderes als ein Meisterstück der Spaltung? Was wenn dafür gar kein konkretes menschliches und gar bösartig gesinntes Agens notwendig ist, sondern diese Spaltung schlicht zum Lauf der Dinge gehört?

So wie ein Teilchenbeschleuniger elektrisch geladene Teilchen auf große Geschwindigkeiten beschleunigt, trägt die Corona-Pandemie das Potenzial in sich, den Bewusstwerdungsprozess der Menschheit voranzutreiben. Die neuartigen Umstände zwingen geradezu nach innen zu schauen und ebnen so den Weg zu einer Umwertung der Werte. Unwichtiges fällt weg, während Wesentliches noch wichtiger wird. Ein dergestalt verändertes Wertesystem überträgt sich zwangsläufig nach außen und gebärt so möglicherweise eine neue Welt. So gesehen mag uns das Corona-Virus sogar dabei helfen, dass aus den unbewussten Co-Schöpfern wieder bewusste Schöpferwesen werden. Wir haben uns nämlich entschieden, so geht aus den vedischen Texten hervor, die Erfahrung zu machen, wie es ist zu vergessen, dass wir Schöpferwesen sind. Wer weiß, vielleicht werden wir das Corona-Virus rückblickend als jenes Ereignis betrachten, welches das große Erinnern und den Übergang in einen neuen licht- und friedvollen Zyklus ausgelöst hat.

Copyright: © Mario Rader

Beitragsbild: „Asiatischer Tempel“ Istockphoto / Getty Images, Restlicher Bilder: Fotolia.com / Adobe Stock

Buchempfehlung zum Thema

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden

26 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Avatar Gabriela Ammann says:

    Ich liebe deine Newsletter, du triffst immer den Nagel auf den Kopf glg

  2. 2
    Avatar ELA says:

    WIE SCHÖN❣️ Trifft meinen Zustand …….. ich mache nichts ausser Schönes … den blauen Himmel und die Sonne geniessen … mir to-do-Zettel schreiben & nix davon machen ….. entspannen und Kopf entleeren …. manchmal auf Balkonien die Nachbarn besingen …. leckres Kochen & futtern …. mein Nest aufräumen …….. Brot backen ……. mindestens 10 Stunden schlafen ….. ausgeruht SEIN …………. und ICH LIEBE ES❣️ DANKE für Deine Gedanken zur Krönung, lieber Mario

  3. 3
    Avatar Jan says:

    Danke Mario!
    Wieder mal ein Superbeitrag.
    Ich habe die Wahrnehmung, dass nicht nur ich, sondern auch viele andere dem Coronaevent dankbar sind:
    Nach ca. 5000 Jahren (Lohn-) Sklaverei hat sich das Kollektiv eine Auszeit verdient und kann endlich mal ausschlafen, ohne das Gefühl zu haben etwas zu verpassen.
    Endlich Zeit für seine Famile, Kinder und sich selbst.
    Ich kann mir für die Zeit nach Corona gar nicht mehr vorstellen wieder ins Hamsterrad einzusteigen, alles in mir wehrt sich schon jetzt bei dem Gedanken daran…
    Und so wird es auch sehr vielen anderen ergehen, einmal raus aus dem Käfig, gewöhnt man sich schnell an den Freiflug und findet den Weg zurück nicht mehr…
    Aber: Ist es eine Auszeit oder eher ein Übergang des Kollektivs in eine neue Ebene des Bewusstseins und der Existenz?
    Zeit ist jetzt der Dreh- und Angelpunkt: Wir betreten jetzt die 4. Dimension, die Dimension der Zeit.
    Die alte Welt wurde jetzt für viele in den Industrieländern angehalten, viele Maschinen stehen still.
    Die Maschinenwelt geht jetzt zu Ende, genauso wie es J.Argüelles vorausgesagt hatte (ein Jammer, dass er das nicht miterleben konnte):
    Aus der Technosphäre wird die Noosphäre.
    Und alles wundert sich: „Was ist denn jetzt auf einmal los?“
    Eine neue Welt beginnt, nachdem die alte zum Stillstand gekommen ist.
    Es wird nach Corona nichts mehr so sein, wie es war.
    Weltuntergang/aufgang und Paradigmenwechsel.
    Einfach so, die Zeit war reif dafür.
    Still und leise, fast subtil, ohne grossen Tusch.
    Die interdimensionalen Mayas, die als Zeitingenieure im „Hintergrund“ immer an der Synchronisierung der (verwilderten) 3D Planeten arbeiten, haben es uns über J.Argüelles und J.Kössner ja mitgeteilt:
    Es geht um das Verlassen der Kunstzeitzone und das zurückerlangen der ZEITTEILHABERSCHAFT.
    In der gefallenen Kunstzeitzone war Zeit gleich Geld. Wer Geld hatte, konnte über die Zeit anderer verfügen.
    Im erwachten Zustand des Mitschöpfers ist Zeit gleich Kunst. Geld verliert seine Bedeutung als Machtmittel, es steht allen zur Verfügung (s.Helikoptergeld) und wird zum reinen Energieaustausch genutzt werden.
    Alles wird gut, auch wenn es vielenorts nicht so aussieht, das sind die Geburtswehen der Neuen Welt.

    In diesem Sinne,
    In Lak´ech
    Jan

    Literatur: José Argüelles:
    Der Maya-Faktor,
    Die Arkturus-Probe

  4. 4
    Avatar Olga says:

    Wieder ein sehr guter Beitrag!
    Hier eine große Gelegenheit zum Mitschöpfen m. E.
    https://transinformation.net/wichtige-informationen-zur-meditation-zur-aufstiegs-zeitlinie-am-5-april-um-4-45-uhr-mesz/
    Vielleicht möchte der eine oder andere Leser daran teilnehmen?
    Liebe Grüße
    Olga

  5. 5
    Avatar Thorsten says:

    Guter Betrag. Ich sehe bis jetzt der ganzen Situation relativ gelassen entgegen. Es ist in jedem Fall eine Chance zur Entschleunigung und Bewusstwerdung. Vielleicht mal die Prioritäten neu ausloten und neue Ziele stecken.

  6. 6
    Avatar Jan says:

    Zitat aus Telegram:
    Boah, ich lasse gerade mein Arbeitsverhältnis voll gegen die Wand fahren. Habe offiziell Homeoffice, gehe aber nicht ans Telefon und bin einfach nicht verfügbar. Lege es voll auf fristlose Kündigung an. Hab einfach echt keinen Bock mehr auf diese Sklaverei.

    So wie ich es gemeint habe…

  7. 7
    Avatar Mario Rader says:

    Danke an alle für die wertschätzenden Kommentare!

    @ELA: Ich habe auch neulich diese Not-to-do-Listen für mich entdeckt und mach da mit Freuden meine Häkchen. Dieses hab ich nicht gemacht, jenes hab ich nicht gemacht … herrlich :)

    @Jan: Mir geht es ähnlich. Ich empfinde die Auszeit, die mir derzeit gegeben wird, als ein Geschenk – auch wenn die Umstände unschön sind. Ich finde, dass momentan die Luft heraußen ist und zwar im besten Sinn. Du hast interessante Gedanken und Hoffnungen. Dass sich die sog. Lohnarbeit in naher Zukunft auflöst, glaube ich nicht. Aber ich lasse mich gerne überraschen. Davon abgesehen, soll es durchaus möglich sein, eine Arbeitsstelle (Berufung) zu finden, die einem Freude bereitet. Das mag oft dauern, manchmal sogar Jahrzehnte. Aber möglich ist es.

    @Olga: Danke für den Hinweis bzgl. der Meditation. Vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere angeleitet, da mit zu machen.

  8. 8
    Avatar Niko says:

    Lieber Mario,
    ich fand ehrlich gesagt Dein Beitrag äusserst interessant, er sprach mich persönlich sehr an.
    Die Endzeitstimmungsschwankungen, fiktive Verschwörungstheorien – Macht – Dominanz – Einsperrung – Elitedenken, da bekomme ich selbst tiefgreifende Abgrenzung, sämtliche pot. Theorien spriessen in solchen Zeiten wie sonstwas, und jeder der nach bestimmten Begriffen sucht, mit bestimmten Sichtweisen schaut, der findet seine eigene Theorie immer bestätigt :)
    Wuwei aber anzuwenden, wenn tatsächlich Sturm ist, nicht nur Sturm für Andere, sondern wenn für einen die Situationen immer stressiger und unkontrollierbarer werden, wenn vermeintliche Sicherheiten wie u.a. Familie, Kinder, Arbeit, Geld, Unversehrtheit plötzlich schwankt, wenn man es dann in Ansätzen schafft trotz Sturms in die Ruhe, ins Auge des Sturms zu tauchen und bei und an seiner Quelle als Anker bleibt und quasi theoretisch „nichts tut“, außer was wirklich notwendig erscheint. Wenn dank des Vertrauens zur eigenen Quelle und in dieser Quelle versucht mehr ruhend zu sein, egal was draußen passiert (draußen können auch die Liebsten sein, quasi alles was alles Subjekt – Objekt wahrgenommen wird), das ist dann aus meiner Sicht zu Hause ankommen :)., innere Kraft, daraus schöpfend helfen und agieren, eben weil man „versorgt aus dem Inneren ist“.

    Toller Beitrag, danke Dir sehr.

    Liebe Grüsse
    Niko

  9. 9
    Avatar Niko says:

    Anmerkung: Wenn der Sturm in einem stattfindet, das Drehen wie in einem Strudel, dann ins Auge des Sturms, in die Quelle, die Verbindung zu sich Selbst, und trotz „in sich kreisend“ man diesen Triebkräften nicht die „Macht“ = Aufmerksamkeit schenkt, wow :)

  10. 10
    Avatar loewenherz says:

    Wooow Mario – danke!!!
    Ein genialer Artikel!!!
    Ich habe einen sehr guten Radar + bin komplett ruhig.
    Ich glaube, dass wir momentan den inneren Frieden entwickeln sollen, danach kann der große Frieden Entwicklung finden.
    Was wissen wir? (Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“.) Und jeder von uns Menschen weiß weniger als Sokrates!

    Nach meiner Sicht leben wir, zum eigenen Schutz, in einem isolierten Raum der Unkenntnis -.
    Lasst uns das Beste erwarten (Ein Huna Prinzip: Kala = Es gibt keine Grenzen).
    Ich wünschen allen Menschen Heilung + Gesundheit auf allen Ebenen

  11. 11
    Avatar mahdian says:

    https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/coronavirus-news-live-ticker-spanien-corona-tote-hoechster-anstieg-34468484
    Bei solchen immer neuen in die Welt gesetzten Hiobsbotschaften, die ich allerdings nicht glaube, fällt es allerdings oftmals schwer, die Ruhe zu bewahren.
    Aus Italien fliegt die Bundeswehr angeblich an C. erkrankte Italiener ein – ich tippe mal viel eher, dass die hier aus Italien Migranten unter diesem Vorwand einfliegen.
    Irgendwie fällt diesen Bestienwesen des EINEN immer wieder der nächste bösartige Schachzug ein den sie dann auch umsetzen.
    WANN zieht denen WER endgültig den Stecker???

  12. 12
    Avatar Mario Rader says:

    @Niko: Danke für deine Kommentar. Schön geschrieben. Schon mal darüber nachgedacht, einen Artikel für Gehvoran zu schreiben?

    @loewenherz: Ich glaube auch, dass da was dran sein könnte: Das vermeintliche Außen regt das vermeintliche Innen an, sich neu zu gestalten, wodurch dann dieses veränderte Innen ein verändertes Außen hervorbringt. Und am Ende stellen wir fest, dass es von Anfang keine Trennung zwischen Innen und Außen gab :) Ich finde es auch sehr angenehm, im Grunde nicht zu wissen, was da los ist. Ich habe mich mit den verschiedenen Wahrnehmungen von Corona beschäftigt und gehe mit den wenigsten in Resonanz. Unbedingt verstehen zu wollen finde ich momentan anstrengend, dieses Bedürfnis hingegen loszulassen als sehr befreiend.

    @mahdian: Ich verstehe gut, was du meinst. Da wäre so vieles, was einen in Unfrieden bringen könnte. Ich glaube, Wu Wei meint nicht Gleichgültigkeit, sondern eher: Wenn ich mich davon irre machen lasse, dass infizierte Menschen eigens eingeflogen werden, dann wird deswegen nicht ein einziger Mensch weniger eingeflogen. Es ändert auch nichts, wenn ich Briefe an die Regierung schicke oder irgendwelche Petitionen gegen die Ausgangsbeschränkungen unterzeichne. Ich für meinen Teil glaube, dass man beispielsweise mit Meditationen etwas erreichen kann. Ob individuell oder mittels vorgegebener Massenmeditation, muss allerdings jeder selbst für sich entscheiden. Ich glaube, dass die Wesen, von denen du sprichst, sehr gut wissen, dass sie rasant auf ihr Haltbarkeitsdatum zusteuern. Daher vielleicht auch die vielen Tobsuchtsanfälle der letzten Jahre. Möglicherweise ist die aktuelle Intensität dieser Anfälle sogar ein Indiz dafür, dass ihr Ablauf unmittelbar bevorsteht.

  13. 13
    Avatar Niko says:

    Zugegebenermassen erschrocken und irritiert bin ich über die verschiedenartigsten Möglichkeiten und Theorien. Letztens telefonierte ich mit meinem besten Freund, wir sehen uns arg selten, ich beschäftige mich wirklich so gut wie gar nicht mit den Konstrukten die wie Pilze aus dem Boden spriessen, mein bester Freund ja :). Das war auf alle Fälle ein sehr spannendes Gespräch, wo wir parallel mal einige Konstrukte lasen.
    Was ich für mich nur merke, es ist eine unglaubliche Projektionsfläche, wo eigentliche Ängste auf völlig neue Objekte (u.a. Feindbilder) kanalisiert werden, nur um nicht zu fühlen. Eine Freundin von mir arbeitet im Krankenhaus und kennt dadurch auch schwere/mittelschwere Coronafälle, diese existieren real. Im Krankenhaus denkt da keiner an alle möglichen Theorien, sondern, sie hoffen auf Atemschutzmasken und Beatmungsgeräte, so wie dass die Betten in isolierten Bereichen den Ansturm pot. Patienten aushält, sonst entsteht eine starke Minderversorgung wie in Italien, Spanien oder Frankreich. Erschreckend finde ich eher, dass es kaum Atemschutzmasken gibt, da hier gehortet und damit unglaublich viel Geld verdient wird. Ich aus meiner Sicht würde es eher begrüssen, wenn wir eher Menschen in Not unterstützen, bei Einkäufen helfen, natürlich mit entsprechenden Abstand und Achtsamkeit, da eher die Energie kanalisieren, in Wu-Wei, ins Auge dessen blicken und zulassen. Es ist eine Pandemie, und jedes Ereignis hat seinen Anfang und sein Ende (Dualität). Die Ängste, die Emotionen, die Gedanken, alles das wird nicht von einer gefährlichen Hand in einen initiiert, sondern, es drückt sich endlich aus :), und dabei
    Wu-Wei, ein Traum wenn :)

    Liebe Grüsse
    Niko

  14. 14
    Avatar Niko says:

    Mario,
    so ähnlich mache ich es auch. Fernseher ist bei mir so gut wie immer aus, mit bestimmten Strukturinformationen beschäftige ich mich, auf meinem Handy bekomme ich quasi zus. immer Newsticker :) von Menschen die mir sehr nahe sind und sich so ausdrücken.
    Aber, Meditation finde ich unglaublich befreiend, in der Meditation sind wir mit der Urquelle verbunden, es tritt, und das ist für mich entscheidend, mehr Ruhe und ein Gefühl von Liebe/Geborgenheit und Verbundenheit ein, es fliesst sehr fühlbar, vor allem wenn der Sturm auf dem Bewusstseinswasser tobt. Für mich selbst ist Meditation die einzige Möglichkeit aus dem Hamsterrad auszusteigen, endlich durchatmen, denn „bombardiert“ wird man so oder so.

    Ich sehe es wie Du, Annehmen der Situation, es ist nunmal so, ich kann da dreimal um das Feuer rennen, den Regengott anbeten oder mehr Schokolade essen, das ändert gerade mal nicht so viel :), aber versuchen in die Ruhe innerlich zu gehen, zuzulassen, fühlen und seine Aufmerksamkeit auf ein Ruhepol setzen, quasi bei sich Selbst sein, nur so bleiben wir in unserer eigenen inneren Kraft für Momente.
    Vielleicht auch Corona als Möglichkeit im Umgang mit Ängsten anzusehen, denn nach Corona entstehen auch neue Projektionsfelder, und nächstes Mal ist der Feind dann „der böse Chef“. Projektionsobjekte ändern sich wie Sand am Meer (Energiekrake), entscheidend ist aus meiner bisherigen Sicht: die gute alte Aufmerksamkeit, sie generiert was reingelassen wird in unser System :)

  15. 15

    Was mich immer wieder wundert: Es gibt viele Menschen, die sehr aufgeklärt sind und die Hintergründe der derzeitigen „Krise“ sehr genau erkennen und benennen. Aber mehr als informiert sein und informieren geschieht nicht. Mir fehlt die proaktive Handlung, das Erkennen, was jeder Einzelne derzeit TUN kann, zu was uns diese „Krise“ auffordert. Der Wandel wird nicht geschehen, wenn wir Menschen uns nicht aktiv dafür entscheiden und diese Entscheidung auch LEBEN!
    Im Moment geht es darum, den Kampf der dualen Mächte IN SICH zu beenden. Das kann nur jeder selbst tun! Gerade geht es darum zu erkennen, dass wir alle einen individuellen Anteil matriarchaler und patriarchaler Macht haben, diesen aber abgespalten haben, so dass er den meisten Menschen unbewusst ist. Die Matriarchin ist der Teil, wo wir die Erde SIND, die jetzt aufsteigen und erwachen will, alles Alte hinter sich lassen will. Sie ist die Krankheit, die zur Gesundheit wird im Aufstieg, weil sie sich nur im Kosmos um die ihr fehlenden Kräfte ergänzen kann – Ganzwerdung: Sie integriert Kosmos, Geist, Männlichkeit, Licht, Weite, Freiheit und so entfaltet sich ihre größte Kraft – die bedingungslose Liebe. Der Patriarch ist der Teil, den alle gerade nicht sein wollen, weil sie lieber die Verantwortung an Andere – Führende – abgeben und somit selbst fein raus sind. Wer hier in die Eigenverantwortung gehen will, ruft seine verdunkelte, satanische Männlichkeit zu sich zurück und bekennt sich dazu. So rufen wir unsere männlichen Schöpferkräfte zu uns zurück und durch die Integration, durch die Annahme, durch das Dazugehören dürfen, werden sie lichtvoll und konstruktiv. Die Männlichkeit will absteigen, kann das aber nicht alleine, sondern sie braucht unseren bewussten Druck, damit sie sich mit der Erde verbindet. Männlichkeit ist kosmisch verwurzelt und ihre Krone öffnet sich in die Erde hinein – entgegen gesetzt zum Energiezyklus der Weiblichkeit. Diese kosmische Quelle will jetzt aktiviert werden, damit eine Alternative zu dem Vorhandenen entsteht. Ohne unsere Entscheidung und unser aktives dafür Einsetzen, BLEIBT ALLES BEIM ALTEN. Wenn du also Teil des Wandels sein willst – dann gehe dafür. Wo du das nicht alleine kannst, brauchst du Unterstützung. Die biete ich gerne an! Es geht hier um nicht weniger, als unsere Zukunft als Menschheit. Es braucht dazu jeden Einzelnen!
    Wer Veränderung will, muss selbst die Veränderung sein, die er in der Welt sehen will!
    Es beginnt damit, dass du erkennst, was du zu geben hast, welcher Schatz in deiner kosmischen Quelle ruht, den die Welt dringend braucht.
    Und dann lass deine lichtvolle Energie fließen und integriere die Dunkelheit der Welt! Immer und immer wieder.

  16. 16
    Avatar Mario Rader says:

    @Niko: Jaja, die Konstrukte sprießen und gedeihen wie selten zuvor. Dass auch dieses Extrem, so wie jedes Extrem, ein Indiz dafür ist, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, liegt auf der Hand. Vielleicht hat das Bedürfnis zu verstehen, was hier um uns herum gerade geschieht, etwas damit zu tun, die aufsteigende Angst irgendwie in den Griff bekommen zu wollen. Die Illusion, hier irgendetwas in einem absoluten Sinn zu wissen, mag einem helfen, das Ohnmachtsgefühl in Schach zu halten. Ich will mich aber auch gar nicht davon ausnehmen. Ich erinnere mich an einen Moment vor rund zwei Wochen als in Österreich die Ausgangsbeschränkungen erlassen wurden, ich den Lebensmittelmarkt meines Vertrauens betreten habe und beim Anblick der leeren Regale bemerkt habe, wie Angst in mir aufsteigt. Das hat ein paar Sekunden gedauert, dann musste ich über mich selbst und meine Reaktion lachen :)

    Für Österreich wird bereits prognostiziert, dass das Gesundheitssystem um Mitte April den Anforderungen durch das Corona-Virus nicht mehr standhalten können wird. Nimmt man da jetzt mal die Angst raus und betrachtet die Situation nüchtern, ist es doch völlig egal, ob und wer den Virus wo vorsätzlich ausgelassen hat und welche angeblich dunklen Ziele damit verfolgt werden sollen, bla, bla, bla. Da sterben Menschen, Herrschaftszeiten! Ich kenne ebenfalls Menschen, die im Gesundheits- und Sozialbereich arbeiten. Denen braucht momentan niemand mit Theorien und Spekulationen daherkommen. Und ich versteh das sehr gut. Die leisten teilweise Übermenschliches.

    Meditieren ist, wie du sagst, sehr hilfreich – noch hilfreicher als sonst. Räuchern bewirkt derzeit auch sehr viel. Mir scheint die energetischen Schleier sind dieser Tage sehr dünn. Ich mag Bernstein im Moment sehr gern :)

  17. 17
    Avatar Roger says:

    Liebe Christel

    Entweder hast du den Text nicht wirklich begriffen, oder ich verstehe deine Antwort falsch.

    Wenn wir diesen Tanz des Dualen wirklich beenden wollen, dann eben indem wir aufhören uns aktiv für oder gegen etwas einzusetzen. Denn jeder Einsatz für oder gegen etwas ist in sich betrachtet schon wieder eine Spaltung in die Dualität hinein. Dadurch dass ich Position beziehe, entscheide ich mich gegen die andere Hälfte der einen Wahrheit.

    Zudem, wer sind wir denn schon als Mensch betrachtet, dass wir denken, wir könnten etwas bewirken?
    ES wirkt und wenn du uns wirklich helfen willst, dann biete nicht deine Unterstützung an, sondern SEI.

  18. 18
    Avatar mahdian says:

    Sehr interessante Informationen von Heiko Schöning, Arzt und Offizier:
    https://www.youtube.com/watch?v=Sfm1oXpvkTA
    Wer mag bitte verbreiten.

  19. 19
    Avatar Stefanie says:

    so ein super Text, der mir so viel Frieden schenkt. Du bringst alles zusammen was mich beschäftigt und löst es für mich mit dem Gesetz der Polaritöt umd des Eesens des Wu Wei. danke dir sehr!

  20. 20
    Avatar Mario Rader says:

    @Stefanie: Das freut mich ganz außerordentlich, dass dir der Text ein wenig Frieden schenken konnte! So war er auch gedacht ;-) In die Natur gehen kann in diesen Tagen auch helfen. Das mag einem zwar keine Antworten darauf, was hier gerade abgeht, liefern, aber das Bedürfnis nach Antworten ein Stück weit auflösen. Alles Liebe!

    @mahdian: Danke für den Link. Ich mache gerade ein paar Tage Pause von der Corona-Thematik – auch das darf sein. Aber ich werde mir das sehr gerne ansehen.

  21. 21
    Avatar Chrisis says:

    Ich habe interessante Parallelen in dem Text: »Die Hopi-Story – Geschichte, Lehren und Weissagungen der Hopi«, erzählt von Dan Katchongva vom Sonnen-Stamm (vom 29. Januar 1970) und der jetzigen Corona-Krise gefunden. Dies betrifft vor allem den Abschnitt: … „Das dritte Ereignis wird vom roten Wahrzeichen abhängen, welches die Befehlsgewalt übernehmen und die vier Kräfte der Natur in Bewegung setzen wird. Wenn diese Kräfte in Bewegung sind, wird die ganze Welt beben und rot werden. Zu all diesen Menschen wird der Tag der Reinigung kommen. Demütige Menschen werden vor diesem dritten Ereignis auf der Suche nach einer neuen Welt fliehen. Dieser Krieg kommt unbarmherzig. Seine Menschen werden die Erde wie rote Ameisen bedecken. Wir dürfen nicht draußen wachen. Wir müssen in unseren Häusern bleiben. Er wird kommen und die bösen Menschen versammeln.“…
    Bei den Darstellungen vom Coronavirus in den Medien wird das S-Protein an der Virusaußenhülle meistens rot dargestellt, genauso wie die Virusausbreitung in den Karten immer rot erscheint. Alles Zufall oder nur Übersetzungsfehler?

  22. 22
    Avatar Löwenherz says:

    Danke für Eure Kommentare.

    Hier etwas zum Durchhalten:
    (Laut einem mir gut bekannten Musiktherapeuten erheben diese Musikstücke die Seele! Jaaaaa – bei mir funktioniert es 1a!)

    – 21. Klavierkonzert von Mozart
    – Klarinettenkonzert von Mozart

    Probiert es mal aus.
    Bei mir hat gerade das Klarinettenkonzert eine grandiose Wirkung!!! Es gleicht aus + versetzt mich in die Schwingung der Harmonie.
    (Okay, ich gebe zu, ich laufe regelmäßig in der Natur 70 Minuten am Stück + mache anschließend nach eigenem Programm
    Yoga.)
    Lasst es Euch gut gehen, seid lieb´mit Euch!

  23. 23
    Avatar Niko says:

    Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber ich finde die aktuelle Zeit sehr anstrengend, anspannend. Vor drei Tagen hatte ich 3 Tage hintereinander einige Stunden emotionale Ausbrüche (Ängste, Panik, Ohnmacht, Einsamkeit … usw.)
    Gestern ebenso was körperlich sogar mich etwas an meine Grenzen brachte.
    Es brach Welle um Welle raus.
    Heute Nacht sah ich in einer Schneelandschaft T-Rexe aus dem Wasser rauslaufen und sehr gebeugte schwarze Seelenanteile.
    Starke Durmischung kollektivem Bewusstseins mit Eigen …

    Liebe Grüße
    Niko

  24. 24
    Avatar Mario Rader says:

    @Niko: Du hast mein Mitgefühl. Vielleicht schaffst du es ja, dich nicht allzu sehr mit den aufkommenden Emotionen zu identifizieren. Wer weiß, vielleicht sind manche davon ja gar nicht deine ;) Ich glaube, das gehört jetzt einfach zum Prozess, den wir durchlaufen, dazu. Und wieder: Annahme könnte ein Stück weit helfen und das Vertrauen, dass nichts davon ewig ist. LG

  25. 25
    Avatar Löwenherz says:

    Hi Niko,
    ich sehe es ähnlich wie Mario.
    Es geht um das Differenzieren + dann um das Distanzieren (Was soll ich glauben + was will ich glauben?
    Wird eine Lüge immer + immer wieder wiederholt hält die menschliche Psyche sie für die Wahrheit! = Wissenschaftliche
    Ergebnisse aus der Psychologie)
    Es bedeutet für mich aber auch von Dir eine wahnsinnige Stärke durch diese Prozesse hindurchzugehen + dieses dann auch noch klar zu kommunizieren – das nenn´ich POWER!
    Ich hoffe sehr, dass es jetzt wieder für Dich bergauf geht!
    Seid gütig mit Euch!!!

  26. 26
    Avatar Niko says:

    Danke Euch, Mario und Löwenherz :)

    Solche emotionalen Wellen hatte ich einige Zeit nicht mehr, und ich bin immer wieder mehr als erstaunt, dass mein System diesen emotionalen „Überballast“ so plötzlich entladen möchte, sei es Eigen- oder Fremdenergien. In dem Fall waren die drei Tage zu sehr grossen Anteilen Fremd, anscheinend aus dem Kollektivbewusstsein, was mir per Vision als „rote Farbe wird in ein Waschbecken gekippt und der Durchmesser des Abflusses ist deutlich kleiner als die Zuflußmenge“, alles was unten am Becken ist spüre ich dann, warum auch immer … .Ich sah in der roten Farbe Seelenanteile des Kollektivs über Corona angetriggerte Emotionalität plus von mir sehr nahestehenden Menschen, die aktuell gehörig auf mich projizieren.
    Das mit den T-Rexen war eine Mischung aus Eigen- und Fremd.

    Gestern Nacht sah ich einen alten Mann sterben, darüber legte sich ein in sich verwirbelnder Nebel wo ein Astronaut einen glitzernden Regenbogen reinbrachte. Dann sah ich eine trauernde alte Frau am offenem Fenster, wo eine Holzleiter hochging. Die alte Frau reichte eine Rose, leider weiß ich deren Farbe nicht mehr.

    Das was Ihr beide ansprecht, Täuschung – Wirklichkeit, beschäftigt mich auch länger, ist aber finde ich persönlich elementar/unglaublich wichtig, für den Verstand vor allem in sich reindrehenden Situationen ist die Differenzierung eine exorbitant enorme mentale Leistung.

    Liebe Grüsse

Deine Meinung interessiert uns. Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.